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Kategorie: Veranstaltung

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Das 31. FILMFEST DRESDEN zu Gast in der SLUB

Zum ersten Mal ist auch die SLUB Veranstaltungsort des Filmfest Dresden - International Short Film Festival. Die Zusammenarbeit entstand durch das Interesse, eine Schau des filmischen Werkes des Fotografen Christian Borchert zu zeigen, dessen Nachlass durch die SLUB verwaltet wird, sowie über die Kooperation der SLUB mit dem Filmverband Sachsen im Projekt „Audiovisuelles Erbe in Sachsen“. Zwei Veranstaltungen stehen am 10. und 12. April in der SLUB auf dem Programm.

 

1) „Zeitreise – Filmische Arbeiten von Christian Borchert“

 

Christian Borchert (1942-2000) zählt zu den bedeutenden Fotografen der DDR und der Nachwendezeit. Der Nachlass Borcherts ging bereits kurz nach dessen Tod - er verunglückte im Jahr 2000 - in großen Teilen an die SLUB.

Dass Borchert neben der Fotografie auch filmische Ambitionen hatte, ist bis heute nur wenig bekannt. Hiervon zeugen dokumentarische Aufnahmen aus Dresden von 1964 oder der selbstproduzierte Trickfilm Don Quichotte. Der Kunsthistoriker Bertram Kaschek und der Filmwissenschaftler Claus Löser werden das Material in seinen filmhistorischen Kontext und in das fotografische Schaffen Borcherts einordnen.

 

 

 

„Zeitreise – Filmische Arbeiten von Christian Borchert“ 

Mi, 10. April 19:30 Uhr Klemperer-Saal der SLUB Dresden / Sa, 13. April 17:00 Uhr Tarkowski-Saal der Schauburg

 

2) Zwischen gestern und morgen – Sachsen im Spiegel seines audiovisuellen Erbes

 

Die eigene Lebenswelt zu dokumentieren – nie war dies umfänglicher möglich als mit Film und Video. Damit das filmische Gestern der morgigen Generation zugänglich bleibt, hat der Filmverband Sachsen 370 Stunden audiovisuelles Erbe digitalisieren können. Ein Teil dieser Filme wurden in Kooperation mit dem Sorbischen Institut Bautzen und der SLUB in unserer Bibliothek der Langzeitarchivierung zugefügt und ist über die Digitale Mediathek verfügbar.

 

Dieser Abend zeigt einen Rundumblick über das Projekt „Audiovisuelles Erbe in Sachsen“, welches ab April in Kooperation mit dem Filmverband an der SLUB angesiedelt ist.

 

Regionaler Fokus 3: Zwischen gestern und morgen – Sachsen im Spiegel seines audiovisuellen Erbes

Do, 11. April 17:00 Uhr Lang-Saal der Schauburg / Fr, 12. April 17:00 Klemperer-Saal der SLUB Dresden / Sa, 13. April 14:30 Tarkowski-Saal der Schauburg

 

Filmfest Dresden - International Short Film Festival

 

Das 1989 gegründete FILMFEST DRESDEN zählt zu den renommiertesten und höchstdotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Jedes Jahr im April bringt es an sechs Festivaltagen aktuelle Kurzfilmproduktionen aus Deutschland, Europa und

der Welt in die sächsische Landeshauptstadt und verzeichnet über 20.000 Besucher, darunter etwa 500 akkreditierte Fachbesucher.

 

Das 31. FILMFEST DRESDEN findet vom 9. bis 14. April 2019 statt, in der Schauburg, dem Programmkino Ost, im Thalia, der Filmgalerie PHASE IV und vielen weiteren besonderen Orten wie zum ersten Mal dieses Jahr auch im Klemperer-Saal der SLUB. Das Online-Programm des Festivals finden Sie hier.

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Das neue SLUBtutorial "Vom Thema zum Volltext – Recherchieren in Fachdatenbanken"

Sie haben für Ihr Thema noch nicht die richtige Literatur gefunden? 
Dann sind Sie in diesem Kurs genau richtig: Wir bringen ihre Recherche auf ein höheres Level!

 

 


Der Kurs „Vom Thema zum Volltext – Recherchieren in Fachdatenbanken“ besteht aus einem E-Tutorial (Level 1 und 2) und einem Präsenzkurs (Level 3) von 90 min in der SLUB Dresden.

 

Im E-Tutorial erfahren Sie mehr darüber:

 

Level 1 - Die Vorbereitung: 

Wie Sie eine effiziente Recherche vorbereiten und wie sie die passenden Recherchemittel auswählen

 

Level 2 - Die Strategie: 

Welche Suchstrategien es gibt, die Sie bei der Recherche in Datenbanken anwenden können.

Der zweite Teil findet als Präsenzkurs in der SLUB Dresden statt:

 

Level 3 - Die Datenbank: 

Hier können Sie ihr Wissen in der Praxis ausprobieren und werden dabei mit Tipps und Tricks unterstützt.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die vollständige Bearbeitung des E-Tutorials.

 

 

Die Anmeldung zum Kurs 'Vom Thema zum Volltext-Recherchieren in Fachdatenbanken "Level 3 Die Datenbank"'  in der SLUB erfolgt über den Veranstaltungskalender der SLUB.

 

Der nächste mögliche Termin ist Mittwoch, der 24.04.2019 - jetzt hier anmelden!  

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Verschafft Euch einen Überblick: SLUB-Einführungskurse zum Semesterstart

Es geht wieder los! Wir starten mit Euch gemeinsam ins Sommersemester 2019 und bieten Euch vom 01.04.19 bis 18.04.19 unsere Einführungskurse „SLUB im Überblick zum Studienstart“ an. 

 

 

In diesen 45-minütigen Kursen lernt Ihr die SLUB als Euren Arbeits- und Lernort kennen und bekommt einen ersten Überblick über unsere Benutzerservices und Informationsangebote. 


Wir zeigen Euch, wie Ihr Euch bei uns anmelden könnt, wie Ihr gedruckte und digitale Medien in der Bibliothek findet, wie die Ausleihe funktioniert und vieles mehr. Bitte meldet Euch hier zu den Kursen an!

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„Freund der Wahrheit“ - Johann von Sachsen als königlicher Übersetzer Dantes

Philalethes („Freund der Wahrheit“) – unter diesem Pseudonym veröffentlichte der sächsische Prinz Johann (1801–1873), ab 1854 König von Sachsen, zwischen 1828 und 1849 eine metrische Übersetzung der „Göttlichen Komödie“ des berühmten italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321). Die Dante-Leidenschaft des sprachbegabten und hochgebildeten Prinzen begann mit seiner ersten Italienreise (1821/22), während derer er ein Exemplar der „Divina Commedia“ erwarb und sich sofort in die Lektüre vertiefte. Sowohl die Übersetzung als auch den sie begleitenden Kommentar erstellte der Prinz mit Unterstützung verschiedener Fachleute, mit denen er sich regelmäßig im sogenannten „Dante-Kränzchen“, der späteren „Accademia Dantesca“, traf, um seine Übersetzung vorzutragen und zu diskutieren.

 

 

 

Noch bis 5. Mai 2019 sind im Buchmuseum der SLUB Johanns eigenhändiges Manuskript und die gedruckte Erstausgabe seiner Übersetzung zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung „Blühe, deutsches Florenz! Dresden und Italien“ hält die Romanistin Dr. Elisabeth Leeker am 20. März 2019 einen Vortrag über die Entstehung der möglichst wortgetreuen Übersetzung und des noch heute wissenschaftlich anerkannten Kommentars.

Bereits um 18 Uhr führt Kurator Dr. Thomas Haffner durch die Schatzkammer-Ausstellung. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit uns auf die Spuren des Königs von Sachsen zu begeben!

 

20. März 2019
18:00 Uhr Kuratorenführung durch die Ausstellung „Blühe, deutsches Florenz! Dresden und Italien"
19:00 Uhr Vortrag „Der königliche Übersetzer Dantes – Johann von Sachsen“, Dr. Elisabeth Leeker (Münster)
Klemperer-Saal der SLUB Dresden
Eintritt frei

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Sachsen, die SLUB und Tschechien. Ein kostbares Buch mit vielen interessanten Kapiteln

 

Anlässlich des Tschechischen Kulturjahres und des nächste Woche startenden Gastlandauftritts der Tschechischen Republik bei der Leipziger Buchmesse lohnt es sich wieder einmal, auf die großen Erfolge der langjährigen engen Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien hinzuweisen, die sich auch in der SLUB vielfältig manifestieren. Auf der Basis der „Sammlung Vloemans“, einer der international bedeutendsten Kollektionen zur tschechischen Avantgarde-Buchkunst, zeigen wir aktuell zum Beispiel eine Kabinettausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig. Eine größere Ausstellung zum selben Thema, gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und begleitet von einem Vortragsprogramm tschechischer und deutscher Expert*innen, hatte bereits 2017 breiter bekannt gemacht, mit welch ungeheurer Könnerschaft, Kreativität und Experimentierfreude Typografie und Buchkunst der 1920er und 1930er Jahre bei unseren Nachbarn betrieben wurden.

 

Glücklich sind wir auch über unsere besonders guten Beziehungen zur Mährischen Landesbibliothek in Brno, die wir im letzten Jahr in einem Kooperationsvertrag besiegelten. Die zweitgrößte Bibliothek der Tschechischen Republik passt hinsichtlich Auftrag und Aufgaben vortrefflich zur SLUB. Mit wechselseitigen Besuchen und Verabredungen auf operativer Ebene sorgen wir dafür, dass es in der Zusammenarbeit nicht nur beim Austausch von Freundlichkeiten bleibt, sondern echte grenzüberschreitende Zusammenarbeit entsteht.

 

Zahlreiche weitere Kooperationsmöglichkeiten ergeben sich im Rahmen des Netzwerks DRESDEN-concept, das erst im letzten Jahr eine neue Initiative zum vertieften wissenschaftlichen Austausch zwischen Prag und Dresden startete oder zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Prager Nationalgalerie einen Kulturzug verkehren ließ.

 

Nach alledem ist praktisch selbstverständlich, dass wir am kommenden Dienstag, am Vorabend der Buchmesseeröffnung, auch die durchreisenden tschechischen Autor*innen bei ihrem „Zwischenstopp“ in Dresden begrüßen werden. Wir freuen uns auf diese Veranstaltung sowie alle weiteren Gespräche und Projekte in der nächsten Woche und danken den tschechischen Freunden Tomáš Kubíček und Martin Krafl für die hervorragende Zusammenarbeit.