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SLUBlog

Autor: Cynthia Meißner

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Servicepunkt TU Dresden vorübergehend an neuem Standort im Foyer der SLUB

Wenn Sie das Foyer der Zentralbibliothek betreten, sind Sie derzeit nicht in der Dunkelkammer oder vor einem Bühnen-Hintergund, auch wenn der schwarz verhüllte Infopunkt des Service Center Studiums der TU Dresden so etwas gerade vermuten lässt.

Sie sind immer noch in der SLUB und hier genau richtig. Nur führen wir derzeit Reparaturarbeiten im Foyer durch.

Den Servicepunkt der TU Dresden finden Sie deshalb vorübergehend direkt gegenüber neben der Treppe. Das Team freut sich, Sie dort zu begrüßen.

 

Wir bitten Sie um Verständnis, sollte es zu Baulärm kommen.

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Musik, Kunst, Mobilität: Drei Fachinformationsdienste vorgestellt

Forschungsrelevante Informationen zu liefern, Spezialliteratur für einen bestimmten Fachbereich und geeignete Forschungswerkzeuge bereitzustellen, sind die Hauptaufgaben von Fachinformationsdiensten (FID). Sie ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unabhängig von ihrem Standort einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf diese Informationen.

Drei dieser Fachinformationsdienste - alle von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert - sind an der SLUB als Kooperationen mit anderen Bibliotheken in Deutschland ansässig. In den folgenden Steckbriefen werden diese kurz vorgestellt.

 

Haben auch Sie unsere FIDs schon genutzt und ggf. Informationen gefunden? Was haben Sie als besonders hilfreich erachtet? Was würden Sie sich als Service noch wünschen?

 

arthistoricum.net - Kunst, Fotografie, Design

 

Steckbrief FID arthistoricum.net

Bereits seit 1993 betreut die SLUB das Sondersammelgebiet "Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgrafik". Im Rahmen des von der DFG geförderten, kooperativen Systems der überregionalen Literaturversorgung wurden gedruckte und digitale Medien zu diesem Fachgebiet möglichst vollständig gesammelt, mit Schwerpunkt auf ausländischer Literatur. Seit 2014 baut die SLUB Dresden zusammen mit der Universitätsbibliothek Heidelberg (Schwerpunkt Kunst bis 1945 und allgemeine Kunstwissenschaften) ihre bestehenden Angebote zu dem gemeinsamen Fachinformationsdienst arthistoricum.net aus, um maßgeschneiderte Angebote für die kunsthistorische Fachcommunity zu entwickeln.

 

FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung

 

Steckbrief FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung

Der Fachinformationsdienst richtet sich an alle Forschenden der Mobilitäts- und Verkehrsforschung. Als ein Ziel soll die Auffindbarkeit von und Versorgung mit Spezialliteratur verbessert werden. Dies erfolgt zum einen durch den Aufbau einer neuen Rechercheplattform sowie der damit in Verbindung stehenden Optimierung der interdisziplinär ausgerichteten Recherche und zum anderen durch die Verbesserung der Literaturversorgung mit Schwerpunkt im Ausbau von Open Access-Strukturen. Darüber hinaus zielt der FID auf eine Erhöhung der Verfügbarkeit nachnutzbarer Forschungsdaten ab. Zusätzlich soll durch den Aufbau eines neuen Recherchewerkzeuges für Forschungsnetzwerke die Vernetzung und der Austausch in dem interdisziplinären Wissenschaftsgebiet unterstützt werden.

 

musiconn - Für vernetzte Musikwissenschaft

 

Steckbrief FID musiconn

Unter der neu eingeführten Marke des FID "musiconn - Für vernetzte Musikwissenschaft" betreut die SLUB gemeinsam mit der Bayrischen Staatsbibliothek München die Einführung und Etablierung von innovativen Services zur Unterstützung der musikwissenschaftlichen Spitzenforschung. Die Arbeitspakete der SLUB umfassen die Bereitstellung eines Open access-Fachrepositoriums (musiconn.publish), den Aufbau von musiconn.performance - einem zentralen Rechercheinstrument für Music Performance Ephemera (Programme, Konzertankündigungen, Rezensionen etc.) -, sowie die Qualifizierung der RISM (Répertoire International des Sources Musicales)-Datenbank für die Aufnahme früher Musikdrucke des 16.-18. Jahrhunderts.

 

 

Die Steckbriefe zu den FIDs wurden erstmalig in der Jahrespublikation der Bibliotheken in Sachsen, "Kooperation", 2018 veröffentlicht.

Eine Übersicht über die an der SLUB ansässigen FIDs finden Sie auch auf dieser Seite.

 

 

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Wir zeigen Flagge: SLUB unterstützt Initiative #WOD am 25.08.2018

Bild: Flaggen vorm Haupteingang der SLUB"Wir leben Vielfalt" und "Offen für alle"!

Mit diesen Botschaften zeigt die SLUB das ganze Jahr über für eine weltoffene Stadt Dresden und eine weltoffene Bibliothek Flagge.

 

Gerade am kommenden Samstag, den 25. August 2018, scheint dieses Bekenntnis wieder nötiger denn je zu sein, wenn die "Identitäre Bewegung" zu einem Festival in Dresden ruft und Rechtsextreme das Stadtbild prägen werden. Wer an diesem Tag ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander und eine weltoffene Stadt setzen will, der hat dazu verschiedene Möglichkeiten, auf die wir Sie gern hinweisen wollen: 

 

 

Im Deutschen Hygienemuseum findet eine Demokratiekonferenz statt, die Dresdner Philharmonie lädt zum Eröffnungskonzert und auch im Staatsschauspiel eröffnet die Saison mit einem Fest. Schon ab Mittag wandelt sich die Dresdner Innenstadt außerdem zu einer Musikmeile: Am Deutschen Hygiene-Museum spielt um 12 Uhr die Banda Internationale. Um 15 Uhr folgt die Breakdance-Gruppe „Beat Fanatics“. Ab 15.30 Uhr erklingen auf dem Neumarkt unter der Regie der Dresdner Musikfestspiele Platzkonzerte von Bands, Ensembles und Chören.


Doch damit nicht genug - Seien auch Sie dabei und setzen mit Musik einen Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Vielfalt vor dem Kulturpalast. Das gemeinsame Musizieren soll ein Klang-Bild des Miteinanders in Dresden erzeugen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Unter dem Titel „So klingt Dresden!“ veranstalten die Landeshauptstadt Dresden, die Dresdner Philharmonie, die Dresdner Musikfestspiele sowie die Initiativen Weltoffenes Dresden und Dresden.Respekt das gemeinsame Bürgersingen von Chören, freien Sängerinnen und Sängern sowie sangesfreudigen Einwohnerinnen und Einwohnern.

 

 Weitere Informationen

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Verlängert: Winckelmann-Ausstellung erwartet Sie bis 21. Oktober 2018 mit neuen Highlights

Sie haben es noch nicht geschafft unsere Ausstellung „Man denkt noch beständig in Dresden auf mich.“ Winckelmann – Bibliothekar und Altertumswissenschaftler in der Schatzkammer des Buchmuseums zu besuchen? Kein Problem! Denn wir verlängern bis zum 21. Oktober 2018 und warten mit neuen Angeboten zur Ausstellung auf Sie.

 

Kurator Dr. Thomas Haffner (TH) gibt im Interview einen Einblick in seine Winckelmann-Faszination und erzählt, worauf Sie sich noch freuen können.

 

 

Lieber Herr Dr. Haffner, zum Einstieg ein kurzer Satz: Winckelmann ist für mich...

TH: ... ein Lehrer, der uns gezeigt hat, wie wichtig es ist, Gegenstände mit den eigenen Augen ganz genau zu betrachten, sie in ihrem Kontext zu verstehen und sich davon ausgehend ein eigenständiges Urteil zu bilden. 


Was ist für Sie als Kurator der Ausstellung das Spannende an Winckelmanns Leben?

TH: ... dass er es als Schustersohn aus ärmlichen Verhältnissen durch seine Begeisterung für die Kultur der alten Griechen bis zum Oberaufseher über die Altertümer von Rom gebracht hat und dabei keinen Wohlstand anstrebte, sondern möglichst große Freiheit für seine Studien.

 

Welches Exponat fasziniert Sie besonders und warum?

Foto der Porträtbüste des römischen Kaisers Caracalla: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Skulpturensammlung, H.-P. Klut/E. Estel TH: Eine Porträtbüste des römischen Kaisers Caracalla aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Diese um 220 n. Chr. entstandene Skulptur aus weißem Marmor und durchscheinendem Alabaster war eine der Antiken, die Winckelmann in einem der Pavillons im Großen Garten betrachten konnte und in seinem ersten veröffentlichten Werk "Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst" (Dresden 1755) erwähnte, das zum Bestand der SLUB gehört und in der Ausstellung zu sehen ist.   

 

Die Ausstellung wurde nun verlängert, worauf können sich die Besucher noch freuen?

TH: Wir sind gerade dabei eine "Magic Box" zu installieren - Über diese kann man virtuell in Winckelmanns Schriften blättern, kann die ausgestellten Briefe Winckelmanns (erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder) in vollem Umfang betrachten, den "Apollo vom Belvedere" in alle Richtungen drehen und sich Winckelmanns Lebensstationen vor Augen führen lassen. Außerdem werden zwei weitere Kuratorenführungen angeboten: am 12. September und am 2. Oktober, jeweils um 17 Uhr.

 

Auch eine besondere Veranstaltung wartet noch im Begleitprogramm. Dr. Torsten Sander wird zu Gast sein. Der Titel seines Vortrages ist, sagen wir, ungewöhnlich: "zeitig zu Bette, und früh heraus"

TH: So formulierte Winckelmann gemäß dem alten englischen Sprichwort "Early to bed and early to rise makes a man healthy, wealthy and wise" seine bewährte Gewohnheit in einem Brief aus Rom an seinen Bibliotharskollegen und Freund Johann Michael Francke auf Schloss Nöthnitz bei Dresden. Der Dresdner Antiquar Dr. Torsten Sander, ein ausgewiesener Kenner der "Bibliotheca Bunaviana", wird über Winckelmanns Zeit als Bibliothekar und wissenschaftliche Hilfskraft beim Grafen Heinrich von Bünau sprechen. 

 

Haben auch Sie noch Fragen an Dr. Thomas Haffner? Dann stellen Sie diese gerne hier unter dem Blogbeitrag

 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf dieser Seite und in unserem SLUBlog.

 

 

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Sommerzeit - Lesezeit: Wie lesen Sie am liebsten?

Zugegeben, die SLUB-Wiese gleicht gerade eher eine Steppe, aber einzelne Grashalme kämpfen sich langsam zurück und machen den Pausenort der SLUB-Wiese wieder gemütlich.

 

Dabei zeichnet sich ab dem späteren Vormittag fast täglich das gleiche Bild: Rucksäcke und Taschen liegen auf dem Boden, daneben unsere Nutzerinnen und Nutzer auf den Liegestühlen oder auf den Bänken im Schatten unter den Bäumen und gönnen sich eine Pause - zum Mittagessen oder Kaffeetrinken oder auch zum Lesen.

 

Manch einer hat ein dickes Buch in der Hand - man spürt förmlich die Schwere und hat den Geruch gedruckter Seiten in der Nase - andere dagegen haben einen E-Book-Reader oder Smartphone vor sich: klein, leicht und mit dimmbarer Display-Helligkeit.

 

Nun ist die große Prüfungszeit erst einmal vorbei und für den einen oder anderen bleibt noch eine kurze Pause zur Erholung. Dabei darf bei vielen ein spannender Krimi, interessante Reiselektüre, eine seichte Komödie oder auch Fachlektüre nicht fehlen. Doch wie mögen Sie es am liebsten?

 

Jetzt sind Sie gefragt

Lesen Sie lieber digital oder analog? Ausgeliehen oder selbstgekauft? An einem bestimmten Lieblingsort oder einfach überall, wo es gerade passt?

 

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Lesevorlieben mit uns teilen! Vielleicht gibt es ja auch einen Lieblings-Lese-Platz in oder um die SLUB? Wir sind gespannt.