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SLUBlog

Kategorie: Katalog

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SLUBsemantics. Der Einführungsfilm ist online! Open Beta ab 14.12.

Unsere multilinguale semantische Suche "SLUBsemantics", ein völlig neuartiges, zusätzliches Suchwerkzeug im SLUB-Katalog, hat in den letzten Wochen die Closed-Beta-Phase durchlaufen. Am nächsten Mittwoch, dem 14. Dezember, werden wir die erste Version als Open Beta publizieren. Wie angekündigt, gibt es vorab einen kleinen Film, der Sie in das Produkt einführt. Diesen Film können Sie seit heute über unseren Videokanal oder die Projektseite von SLUBsemantics aufrufen. Ebenfalls bereits online ist eine FAQ-Seite, die Ihnen weitere Anschauung vermittelt.

Mit unserem Kooperationspartner Avantgarde Labs freuen wir uns sehr, diese Weltneuheit präsentieren zu können und sind gespannt auf Ihr Urteil. "Weltneuheit"? Zugegeben, ein sehr starkes Wort. Bisher ist uns aber in der Tat nichts Vergleichbares begegnet, weshalb der Ausdruck bis zum Beweis des Gegenteils getrost stehen bleiben darf. Bilden Sie sich selbst ein Urteil. Zunächst über den Film, ab nächster Woche umfassend und live im Echtsystem.

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Über 200.000 E-Books neu im SLUB-Katalog. Patron-driven acquisition

Als angemeldete BenutzerInnen der SLUB können Sie seit heute auf über 200.000 (!) E-Books zugreifen, die wir im Wege eines neuen Konzepts, der sogenannten kundengesteuerten Erwerbung (patron-driven acquisition (PDA)) zusätzlich anbieten. Das Ganze funktioniert so: Wir nehmen von Verlagen oder Großbuchhändlern E-Book-Titel in unseren Katalog auf, für die wir nur zahlen, wenn sie von Ihnen tatsächlich benutzt werden. Bei geringer Nachfrage entrichten wir eine Gebühr, bei stärkerem Zuspruch übernehmen wir die Titel automatisch fest in unseren Bestand. Ob es sich bei einem E-Book um einen PDA-Titel handelt oder nicht, ist im SLUB-Katalog kaum feststellbar und für Sie auch nicht weiter relevant. Sie recherchieren Ihre Titel und Themen ganz wie gewohnt, finden relevantes Material, klicken drauf - das ist alles.

 

Wie ebenfalls fast schon gewohnt ;-), dürfen wir sagen, dass wir mit diesem neuen Service der Digitalen Bibliothek wieder einmal ganz vorne mitschwimmen. Während das PDA-Modell in den USA schon relativ weit verbreitet ist, gibt es in Deutschland - zumal mit diesem Volumen und ohne intellektuelle Prüffilter - bisher fast keine Anwender. Das Projekt setzen wir in Zusammenarbeit mit "Schweitzer Fachinformationen" und der Firma "Massmann" um. Innerhalb der SLUB hat sich der Kollege Matthias Harre ganz besonders darum verdient gemacht.

Was steckt nun drin im großen Paket, das immerhin zwei kompletten Jahresneuzugängen der Bibliothek entspricht? Alter Wein in neuen Schläuchen? Keineswegs. 17.550 Titel oder knapp 9% stammen aus dem laufenden Jahr, 21% sind nicht älter als 1 Jahr, 60% nicht älter als 5 Jahre. Auch weil die angelsächsischen Verlage bei der Distribution digitaler Fachinformationen weit fortgeschritten sind, überwiegen die englischsprachigen Titel derzeit noch klar (94%), gefolgt von deutschsprachigen (6%), andere Sprachen bleiben die Ausnahme. Es dürfte Sie zudem ebenfalls kaum überraschen, dass Content aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik dominiert. Wir sind aber zuversichtlich, dass speziell die großen geisteswissenschaftlichen Verlage in Deutschland bald aufschließen werden.

PDA. Falls Sie das bisher (wie auch wir bis vor kurzem) nur als Periduralanästhesie kannten, sollten Sie umlernen. An Ihrer Meinung sind wir stets interessiert.

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Ein Meilenstein der Bibliotheksgeschichte. Hauptzettelkatalog der Sächsischen Landesbibliothek komplett in den elektronischen SLUB-Katalog überführt

Unter dem Titel "Das Ende einer Ära" hatten wir im Sommer 2009 angekündigt, dass wir aus EU-Fördermitteln und mit Unterstützung eines Dienstleisters fortan täglich ältere Bestandsnachweise aus Zettel- und Imagekatalogen in unseren SLUB-Katalog nachtragen werden. Bis 2013 soll es bei uns kein Dokument mehr geben, das nicht elektronisch verzeichnet ist. In diesen Tagen haben wir mit dem Projektabschluss beim "Alphabetischen Hauptkatalog" (Blatt-AK) der Sächsischen Landesbibliothek ein wichtiges Zwischenziel erreicht.

Der sogenannte Blatt-AK verzeichnete auf handschriftlichen Katalogblättern den Bestand der Landesbibliothek aus über 400 Jahren, von den Anfängen im Jahre 1556 bis zum Erscheinungsjahr 1973. Die Titel waren nach den Regeln der "Preußischen Instruktionen" sortiert. Insgesamt umfasste der Katalog rund 790.000 Titelaufnahmen, wovon knapp 314.000 Titel bzw. 460.000 Exemplare in den letzten zwei Jahren elektronisch erfasst worden sind.

Wie andere Zettelkataloge unseres Hauses wurde der Blatt-AK im Jahr 2000 digitalisiert und als Imagekatalog im WWW angeboten. Wenn Sie sich dieses digitale Faksimile des Katalogs ansehen, können Sie rasch ermessen, wieviel Fleiß und Sorgfalt von Generationen von BibliothekarInnen in dieses zentrale Nachweisinstrument, über Jahrhunderte quasi das Herz der Bibliothek, geflossen ist. Unser aktuelles Herz heißt SLUB-Katalog und weist neben den physisch vorhandenen Monographien und Zeitschriftenbänden der Bibliothek möglichst alle verfügbaren Medientypen, selbständige (Monografien) und unselbständige Veröffentlichungen (Aufsätze), gedruckte wie elektronische Informationsträger nach ( s. dazu die Meldung vom 1.7.). Derzeit beläuft sich der Gesamtbestand auf über 70 Millionen Dokumente.

Wir freuen uns sehr über das Erreichte und sagen Dank: Den engagierten ProjektmitarbeiterInnen im Haus unter Leitung von Anke-Katrin Dietzsch sowie unserem Partner, der Medea Services Group. Wir sind sicher, auf dieser Grundlage auch den Rest des Weges erfolgreich absolvieren zu können. Welch hohen Wert das Projekt hat, merken wir täglich in unserer Ortsleihe: Durch ihre verbesserte Sichtbarkeit steigt die Nachfrage nach älteren Beständen nachweislich an.

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SLUB-Katalog wächst weiter. Jetzt auch mit Aufsatztiteln und Volltexten von Elsevier

Seit kurzem können wir über unseren SLUB-Katalog auch die bei uns lizenzierten Volltextzeitschriftenartikel und eBooks des Verlags Elsevier anbieten. Neu zur Verfügung stehen damit über 2.000 internationale Fachzeitschriften mit mehreren Millionen Artikeln. Zum Angebot gehören zum Beispiel das "Journal of Molecular Biology", mit 7.800 Volltextaufrufen 2010 unsere meistgenutzte Elsevier-Zeitschrift, daneben "Cell", "Lancet", "Tetrahedron Letters", "Biomaterials" oder das "European Journal of Operational Research". Neben den Lebenswissenschaften sind auch bisher im Bereich E-Ressourcen eher noch schwach vertretene Fächer wie Materialwissenschaften, Geologie, Hydrologie und Umweltwissenschaften enthalten.

Mit der weiteren Ergänzung des SLUB-Katalogs ist auch für diesen wichtigen Anbieter von Fachinformationen unser Konzept des One-Stop-Service erfüllt: Die Recherche in speziellen Aufsatzdatenbanken oder anderen externen Quellen entfällt zugunsten einer integrierten Suche über möglichst alle bei uns verfügbaren Medientypen und Trägerformen. Der Verlag wie auch wir gehen fest davon aus, dass auf diese Weise der Zugriff auf die nicht eben preiswerten Zeitschrifteninhalte deutlich ansteigt (allein das "Journal of Molecular Biology" nennt einen Listenpreis von 9.223 € im Jahr (Printausgabe)). Ob und in welchem Umfang diese Erwartung zutrifft, können wir Ihnen in einigen Monaten sagen.

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Der neue SLUB-Katalog. Aktueller Entwicklungsbericht

Im Vergleich zu den ersten Tagen des Jahres ist es in den letzten Wochen um den neuen Katalog ziemlich ruhig geworden. Wir führen das auf Ihre wachsende Praxiserfahrung und auf die Tatsache zurück, dass unser Projektteam das Produkt sukzessive weiterentwickelt und einige ärgerliche Geburtsfehler rasch beseitigt hat. Allen, die uns durch aufmunternde Mails und konkrete Hinweise unterstützten, danken wir wieder herzlich. Bitte richten Sie Ihre Beiträge auch künftig an ag-primo@slub-dresden.de.

In den letzten zwei Wochen waren unter anderem folgende Fortschritte zu verbuchen:

  • Optimierte Relevanzsortierung durch Veränderung der Sortierregeln
  • Ergänzung von fehlenden Bestandsinformationen und Links
  • Verbesserte Signaturensuche
  • Ergänzung der Suchfelder in der Erweiterten Suche (um Verlag/Körperschaft, Regalstandort/Signatur, ISMN, Klassifikation, Barcode)
  • Bearbeiten von Systemnachrichten im Benutzerkonto.

Noch bleibt mancher Feinschliff zu leisten. Zum Beispiel ist bekannt, dass der Browser „Safari“ auch bei uns noch Probleme verursacht, die auf ein fehlerhaftes Cookie-Handling in diesem Browser zurückzuführen sind. Wir arbeiten an einem Workaround und empfehlen vorläufig, eine aktuelle Version von Firefox, Internet Explorer, Opera oder Chrome zu benutzen. Ein weiteres aktuelles Manko: Bei zur Digitalisierung vorgesehenen, aber noch nicht abschließend bearbeiteten Titeln führt der „Go to“-Button zu einem Fehlerbildschirm und nicht zu einem erläuternden Text.

Die Entwicklungsarbeit im Detail wird engagiert fortgesetzt, um nach dem anfangs teils lautstarken „Nein!“, auch die Phase des „Ja, aber“ rasch zu überwinden. Ziel ist weiterhin, Ihnen nicht irgendeinen Katalog, sondern eines der leistungsstärksten und elegantesten Suchsysteme in Bibliotheken zu bieten. Um das zu erreichen, werden wir neben dem weiter erforderlichen Feintuning folgende drei Schwerpunkte bearbeiten:

  • Abbildung von Hierarchien: Im Gegensatz zum alten Katalog klopft der neue bei mehrbändigen Werken und Schriftenreihen derzeit noch alles flach und spricht irreführend pauschal von "Versionen"
  • Einbindung weiterer Titeldaten online verfügbarer  Dokumente: Vor allem im Bereich der unselbständigen Werke (Zeitschriftenaufsätze u.ä.) sind die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft
  • Erhöhung der Treffergenauigkeit und multilinguale Suche: Neben der Arbeit an der größtmöglichen Vollständigkeit von Suchergebnissen wollen wir deren Genauigkeit weiter verbessern. Dazu werden wir semantische Konzepte entwickeln, die auch eine mehrsprachige Suche unterstützen (bei Eingabe von "Verpackungsmaschine" wird z.B. auch "packing machine" gesucht und umgekehrt).

Bleiben Sie mit uns weiter am Ball und fordern und fördern Sie unser Team bitte mit Ihren Fragen und Anregungen.