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Kategorie: Qucosa

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Open Access an der TU Dresden. 22.10. Podiumsdiskussion in der SLUB

Zur Verbreitung von Open Access, dem freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, arbeiten die Technische Universität Dresden und die SLUB bereits seit Jahren eng zusammen. Wie fast alle Wissenschaftseinrichtungen plädieren wir für eine Strategie, die einerseits die Publikationsfreiheit jedes Einzelnen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig achtet, andererseits auf die Sozialpflichtigkeit von öffentlich finanzierter Wissenschaft hinweist und für eine kostenfrei zugängliche, ggf. zusätzliche Publikation auf Internetplattformen wie dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa wirbt. Die Universität hat eine Open Access-Resolution verabschiedet, einen Open Access-Beauftragten in der Hochschulleitung benannt und wird mit Unterstützung der DFG die Publikation von Forschungsergebnissen in Open Access-Zeitschriften finanziell fördern.

Anlässlich der jährlichen Internationalen Open Access-Woche laden wir Sie vom 22. bis 28. Oktober zu verschiedenen Veranstaltungen ein.  Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion am

22. Oktober um 17 Uhr im Vortragssaal der SLUB,

in der Dresdner WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Fachrichtungen über Chancen und Herausforderungen von Open Access diskutieren werden. Dabei geht es uns weniger um ein erbittertes Streitgespräch  (dergleichen findet vermutlich wieder während der Frankfurter Buchmesse statt), als um differenzierte Information und konstruktive Meinungsbildung im örtlichen Rahmen. Was bringt Open Access für die/den einzelne/n Forscher/in? Wo steht die TUD mit dem Thema? Wo will sie hin? Welche denkbaren Auswirkungen hat Open Access-Publizieren auf die Qualität der Dokumente, auf kleine und mittlere Verlage? Das sind Fragen, um die es geht.

Gern können Sie sich schon im Vorfeld auch mit Ihren eigenen Fragen einbringen und uns diese zusenden oder direkt hier im Blog stellen. Seien Sie dabei, via Mail und Blog und/oder persönlich am 22. Oktober.

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Zuwachs für Qucosa. Die Dresden International University beteiligt sich am sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver

Bereits seit August 2010 integriert Qucosa frei verfügbare wissenschaftliche Arbeiten aller staatlichen sächsischen Universitäten, Fach- und Spezialhochschulen sowie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. Voraussichtlich ab Februar werden auch Qualifikations- und Abschlussarbeiten der staatlich anerkannten privaten Dresden International University (DIU) kontinuierlich in Qucosa veröffentlicht.

Die DIU bietet aktuell 22, hauptsächlich berufsbegleitende Studiengänge an. Qucosa enthält rund 8.000 Dissertationen, Monographien, Zeitschriftenaufsätze und andere wissenschaftliche Dokumente. Unter anderem jede dritte Dresdner Dissertation ist in Qucosa weltweit kostenfrei zugänglich. Mit einer neuen Serviceinitiative bemüht sich die SLUB jüngst speziell um die parallele bzw. nachträgliche Veröffentlichung von Zeitschriftenbeiträgen in Qucosa (als dem institutionellen, langfristig verfügbaren Repositorium der sächsischen Hochschulen).

Auch im Interesse unseren vielen, an Open Access interessierten BenutzerInnen freuen wir uns über diesen Zuwachs und auf eine produktive Zusammenarbeit. Herzlich willkommen, Dresden International University.

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Jede dritte Dresdner Dissertation in Qucosa. Wo bleiben die anderen?

Qucosa, der seit letztem August voll ausgebaute Dokumentenserver der sächsischen Hochschulen, wird sehr bald die siebentausendste elektronische Veröffentlichung verzeichnen (heute: 6.983). Zum aktuellen Entwicklungsstand trug die TU Dresden mit rund 2.100 Dokumenten bei. Darunter sind 1.600 Titel Dissertationen. Die Zahl der Promotionen in Dresden ist in den letzten Jahren erfreulich angestiegen. Die Anzahl der veröffentlichten Doktorarbeiten in Qucosa wuchs parallel mit, jedoch konnte der relative Anteil bislang nicht gesteigert werden: Zwischen 2005 (468) und 2010 (669) schwankte der Anteil der in Qucosa publizierten Werke stabil um die 33%.

Auf die handfesten Vorzüge des Publizierens in frei verfügbaren Repositorien wie Qucosa (Open Access) hatten wir auch hier im Blog wiederholt hingewiesen (s. z.B. "Der kurze Weg zum Doktorhut", "Warum Open Access?"). TU und SLUB streben eine Ausweitung von Open Access in der Wissenschaftskommunikation an und laden Sie herzlich ein, die Publikation in Qucosa zu prüfen. Für Ihre Hinweise und Wünsche zum wichtigen Thema "Digitales Publizieren" sind wir besonders dankbar.

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Gunter Böhmer. 13.4. Ausstellungseröffnung in der SLUB

Am 13. April 1911 in Dresden geboren, lebt der Künstler und Hermann Hesse-Freund Gunter Böhmer heute vor allem in seinen zahlreichen Buchillustrationen fort. Zum 100. Geburtstag eröffnet die SLUB am 13. April um 19 Uhr im Vortragssaal eine von der Gunter-Böhmer-Stiftung Calw erarbeitete Ausstellung. Staatsministerin von Schorlemer wird dazu ein Grußwort sprechen, den Einführungsvortrag hält Hans-Ulrich Lehmann, Oberkonservator i.R. des Dresdner Kupferstich-Kabinetts. Sie sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf unseren Webseiten und in Qucosa, dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver. Kostproben von Böhmers Kunst zeigt die Bilddatenbank der Deutschen Fotothek.

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Qucosa jetzt auch mit TU Chemnitz. Alle vier sächsischen Universitäten auf einer Plattform

Mit der Technischen Universität Chemnitz ist seit heute auch die vierte sächsische Universität zum Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa migriert. Qucosa enthält damit rund 6.000 frei verfügbare Volltextdokumente, darunter rund 2.800 Dissertationen.

Qucosa ist ein quelloffenes Repository, das durch Bündelung von Inhalten und Entwicklungskapazität den beteiligten Einrichtungen wie ihren AutorInnen mehr Reichweite und Servicekomfort verschaffen soll. Qucosa ist mandantenfähig, was bedeutet, dass große Institutionen mit individuellem Layout und separater Recherchemöglichkeit, doch auf der Basis einer gemeinsamen Marke sowie eines einheitlichen Servers und Softwaresystems arbeiten. Wie Sie in Qucosa publizieren, erfahren Sie unter anderem in unserem You Tube-Videokanal.

Qucosa unterstützt Open access und steht auch Einrichtungen außerhalb Sachsens zur Mitnutzung offen. Über den Sinn von Open access hatten wir  hier im Blog schon früher gelegentlich informiert. Auch die besonderen Vorteile für DoktorandInnen empfehlen wir nochmals Ihrer Aufmerksamkeit.

Für die Integration der ehemals vier Repositorien unter einem gemeinsamen Dach gebührt allen beteiligten KollegInnen herzlicher Dank. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, die regelmäßigen Titelneuzugänge in Qucosa weiter zu steigern. Zugleich sollen Usability und Servicenutzen kontinuierlich fortentwickelt werden. Dazu freuen wir uns wie immer auch auf Ihre Hinweise.