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Das neue SLUBtutorial "Vom Thema zum Volltext – Recherchieren in Fachdatenbanken"

Sie haben für Ihr Thema noch nicht die richtige Literatur gefunden? 
Dann sind Sie in diesem Kurs genau richtig: Wir bringen ihre Recherche auf ein höheres Level!

 

 


Der Kurs „Vom Thema zum Volltext – Recherchieren in Fachdatenbanken“ besteht aus einem E-Tutorial (Level 1 und 2) und einem Präsenzkurs (Level 3) von 90 min in der SLUB Dresden.

 

Im E-Tutorial erfahren Sie mehr darüber:

 

Level 1 - Die Vorbereitung: 

Wie Sie eine effiziente Recherche vorbereiten und wie sie die passenden Recherchemittel auswählen

 

Level 2 - Die Strategie: 

Welche Suchstrategien es gibt, die Sie bei der Recherche in Datenbanken anwenden können.

Der zweite Teil findet als Präsenzkurs in der SLUB Dresden statt:

 

Level 3 - Die Datenbank: 

Hier können Sie ihr Wissen in der Praxis ausprobieren und werden dabei mit Tipps und Tricks unterstützt.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die vollständige Bearbeitung des E-Tutorials.

 

 

Die Anmeldung zum Kurs 'Vom Thema zum Volltext-Recherchieren in Fachdatenbanken "Level 3 Die Datenbank"'  in der SLUB erfolgt über den Veranstaltungskalender der SLUB.

 

Der nächste mögliche Termin ist Mittwoch, der 24.04.2019 - jetzt hier anmelden!  

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Erneut Zusammenstoß am Zelleschen Weg: Kulturdaten treffen Eisberge bei der Wikisource & Wikidata-Sprechstunde

Die Zeit ist längst wieder reif – für eine Wikisource-Sprechstunde: Am 10. April 2019 findet sie zum zweiten Mal in der SLUB statt. Schwerpunktthemen sind diesmal die Verbindungen zwischen Wikisource und Wikidata. Wir treffen uns 17:30 Uhr in der Zentralbibliothek (Details: Link zur Wikisource-Sprechstunde oben).

 

Warum #Wikidata für die historischen Texte in #Wikisource?
* Die Textsuche profitiert: Sie werden besser gefunden, sichtbar.
* Neue Verknüpfungen sind möglich. #LOD
* Nützliches Werkzeug für Visualisierung und Textanalyse, z.B. ????️
* Einfaches Mitmachen https://t.co/ENxmJoCrfZ /jb

— saxorum (@saxorum) 29. März 2019

 

Wikidata ist seit wenigen Jahren das datentechnische Rückgrat der Wikimedia-Portale: strukturierte maschinenlesbare Daten, die es z.B. Suchmaschinen und Bibliothekskatalogen erleichtern relevante Trefferlisten auszuliefern und Bedeutungsmuster zu unterscheiden. Für die Arbeit der SLUB und insbesondere unsere Softwareentwicklungen sind solche offenen Daten inzwischen wichtige Ressourcen. Aber auch Citizen Science- und andere Forschungsprojekte, die Landeskunde sowie unsere Sächsische Bibliografie der über Sachsen jemals erschienenen Publikationen profitieren von Wikidata.

 

Am 10. April geht es ab 17:30 Uhr in der Zentralbibliothek um laufende Projekte in Wikisource und deren Metadaten in Wikidata: Kataloge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Familienmagazin Die Gartenlaube und sächsische Industriegeschichte. Während Wikisource die Arbeitsumgebung für Transkriptionsprojekte bietet, ist Wikidata die offene Datenbank, die u.a. Visualisierungen und die virtuose Verknüpfung mit anderen offenen Kulturdaten ermöglicht.

 

Keine Raketentechnik, sondern modernes Werkzeug für die kollaborative Wissensproduktion! Mit unserem Portal Saxorum zeigen wir, wie wir und andere diese Werkzeuge für Themen der sächsischen Landeskunde nutzen. Die Themenliste der Sprechstunde ist offen, bitte ergänzen.

 

Tatsächlich eignen sich die laufenden Transkriptionsprojekte wie Die Gartenlaube, Der "Poenecke" und die Bücher über Objekte der Staatlichen Kunstsammlungen sehr gut, um Wikidata und Wikisource als Werkzeuge einfach auszuprobieren – privat, für Forschungsprojekte oder für eigenes Beratungs-Know-How zum Beispiel in Bibliotheken.

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Verschafft Euch einen Überblick: SLUB-Einführungskurse zum Semesterstart

Es geht wieder los! Wir starten mit Euch gemeinsam ins Sommersemester 2019 und bieten Euch vom 01.04.19 bis 18.04.19 unsere Einführungskurse „SLUB im Überblick zum Studienstart“ an. 

 

 

In diesen 45-minütigen Kursen lernt Ihr die SLUB als Euren Arbeits- und Lernort kennen und bekommt einen ersten Überblick über unsere Benutzerservices und Informationsangebote. 


Wir zeigen Euch, wie Ihr Euch bei uns anmelden könnt, wie Ihr gedruckte und digitale Medien in der Bibliothek findet, wie die Ausleihe funktioniert und vieles mehr. Bitte meldet Euch hier zu den Kursen an!

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NS-Raubgut in Bibliotheken: SLUB-Provenienzforschungsprojekt auf dem #BibTag19 weckt Interesse und macht Mut

Unter dem Titel "Kein Ende in Sicht?!" präsentierten unsere Kolleginnen Elisabeth Geldmacher und Nadine Kulbe letzte Woche auf dem Bibliothekskongress in Leipzig ihr aktuelles Forschungsprojekt: Seit September 2017 sondieren sie unsere Erwerbungen nach dem Kriegsende bis in die 1990er Jahre auf der Suche nach so genanntem 'sekundärem' Raubgut. Dabei handelt es sich um verfolgungsbedingt enteignete Bücher, die nach 1945 als herrenlose Bestände bzw. "geborgene" Bücher inventarisiert wurden und so in unseren Bestand übergingen.

 

Auf diese Weise schlossen viele Bibliotheken ihre durch den Krieg verursachten Bestandslücken. Mit ihrem Vortrag wollten unsere Kolleginnen auch anderen Häusern Mut machen, die Identifikation und Restitution solcher Raubgut-Bestände in Angriff zu nehmen - ein Anliegen, für das in aller Regel keine Eigenressourcen vorausgesetzt werden können, das aber eine realistische Chance auf Drittmittelfinanzerung hat.

 

 

 

Provenienzrecherchen zu NS-Raubgut-Verdachtsfällen sind in Deutschland hauptsächlich mittels Projektförderungen durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (DZK) möglich. Aus diesem Grund widmete sich der zweite Teil des Vortrages den Herausforderungen und Chancen bei der Erstellung von entsprechenden Anträgen.

Die Suche nach NS-Raubgut in den Beständen beginnt in der Regel mit Zufallsfunden. Unsere Kolleginnen schilderten, dass sie den speziellen Vorteil hatten, auf bereits vorhandene Provenienzdaten zurückgreifen zu können, die im Rahmen eines vorangegangenen Projekts erhoben worden waren. Die fraglichen Bestände waren in diesem Zusammenhang bereits einer autoptischen Prüfung unterzogen worden und die Ergebnisse in einer Datenbank erfasst. Dabei waren Provenienzmerkmale aufgefallen, die auf NS-Raubgut hinwiesen: jüdische, gewerkschaftliche, religiöse, freimaurerische, SPD- oder KPD-Provenienzen. Diese Funde waren die Grundlage für einen Förderantrag beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste.

 

Anfänglich - so schilderten die Kolleginnen eindrücklich - waren sie von 600 verdächtigen Provenienzmerkmalen ausgegangen, die zu überprüfen seien. Diese Zahl habe sich durch das Auftreten sogenannter Parallelprovenienzen (mehrere Provenienzmerkmale in einem Buch) inzwischen auf gut 1.000 erhöht.

 

 

 

NS-Raubgutforschung, so betonten die Referentinnen, werde aktuell von politischer wie von medialer Seite mit großer Aufmerksamkeit bedacht, und die Chance, die gut ausgebauten Förderstrukturen nutzen und damit Unrechtsfälle aufklären zu können, sollte nicht vertan werden. Diesem Befund habe das interessierte Feedback auf dem Bibliothekskongress in sehr erfreulicher Weise entsprochen, bestätigten die beiden engagierten Kolleginnen im Nachgang, und betonten, dass sie jederzeit als Ansprechpartner in Sachen Provenienzforschung und Drittmittelbeantragung zur Verfügung stünden.

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K10plus - Zehn Bundesländer in einem Bibliothekssystem


     

Nach dem Prinzip "gute Nachricht, schlechte Nachricht"...

 

Für Sie bisher unbemerkt haben in den letzten Jahren die zwei zentralen bibliothekarischen Verbundsysteme SWB und GBV  ihre Fusion vorbereitet. Nun ist es so soweit: Zum 25.03.2019 wurden über 180 Millionen Nachweise zu einer neuen gemeinsamen Datenbasis unter dem Namen K10plus zusammengeführt. Über die Hälfte der wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands werden K10plus einsetzen. Der Schritt sollte in seiner strategischen Bedeutung nicht unterschätzt werden. Der Teufel liegt jedoch wie immer im Detail: Kolleg*innen in Konstanz, Göttingen, Leipzig und anderswo arbeiten an Schnittstellen, Indices etc.

 

Bei der Nutzung des SLUBKatalogs, für den K10plus zukünftig eine wichtige Datenquelle sein wird,  kann es für Sie dieser Tage leider zu Einschränkungen kommen, die in erster Linie die aktuellsten Erwerbungen betreffen.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Kolleginnen und Kollegen. Wir danken für Ihr Verständnis.