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SLUBlog

Kategorie: Digitale Bibliothek

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Die Vögel zwitschern vom Radeln und Flachsen: Preisträger des Coding da Vinci Ost

Mit der Preisverleihung am vergangenen Samstag ist der erste Kultur-Hackathon Coding da Vinci Ost in Leipzig erfolgreich zu Ende gegangen. Dieser Hackathon stellt sich den Fragen, welche Schätze sich in den frei verfügbaren Kulturdaten der Region verbergen und wie diese mit Fantasie zu etwas gänzlich Neuem kombiniert werden können. Am vergangenen Wochenende wurden die besten Projekte gekürt. Gleich zwei der ausgezeichneten Projekte basieren dabei auf Datensätzen aus der SLUB und der Deutschen Fotothek.

 

Nachgeradelt

Aus der Bereitstellung unserer Fahrrad-Kollektion entstand im größten Team des Wettbewerbs nachgeradelt.de eine Webanwendung, die historische Radtouren in die heutige Zeit übersetzt und erlebbar macht. Dazu wurden die Digitalisate historischer Tourenbücher für Radfahrer u.a. von "Das Fahrrad" mit Daten aus Wikipedia, Wikisource und Wikidata, digitalisierten sächsischen Adressbüchern und Karten verknüpft. Das Projektteam sammelte dazu alle digitalisierten Touren im Umfeld von Leipzig zwischen 1880 und 1930, um eine ausgewählte Strecke testweise zu befahren und Stationen entlang des Weges digital mit Details und Zusatzinformationen anzureichern.

 

 

 

In der Urteilsbegründung zum Sieg des Projektes in der Kategorie "most useful" lobte die Jury besonders die gelungene Verbindung von digital und analog, sowie die große Motivation des Teams, das die Realisierbarkeit der Touren unter Einsatz eigener Muskelkraft zu überprüfen.

 

Haben auch Sie Lust einmal auf historischer Strecke zu radeln, zum Beispiel auf der Route Leipzig - Dessau - Wörlitz oder auf der Route Leipzig - Altenburg - Werdau? Auf den nachgeradelt.de finden Sie Karten, Streckenverläufe und Wegbeschreibungen. Wir freuen uns dann über Ihren Bericht!

 

Die virtuelle Mittagsfrau

Als bestes Projekt in der Kategorie "out of competition" wurde Die Virtuelle Mittagsfrau ausgezeichnet - für die gelungene Einbindung des Nutzers zum Storytelling und der Vermittlung von Geschichte und Geschichten nach den Prinzipien der Oral History. Basierend auf der sorbischen Sage der Mittagsfrau werden die Nutzer mithilfe von drei per Zufallsgenerator zusammengestellten Fotos zur Flachsherstellung animiert, selbst zu "flachsen" und eine Geschichte anhand dieser Bilder zu spinnen. Das kreative Schreibwerk wird direkt auf der Seite des Projektes veröffentlicht. Dabei ist es egal, in welcher Sprache der Text formuliert wird - auf Deutsch, Nieder- oder Obersorbisch. Damit ein multilinguales Geschichtenportal entsteht, werden die Beiträge in die jeweils anderen Sprachen übersetzt. Datengrundlage bilden hier Bestände zur Flachsherstellung des Sorbischen Instituts Bautzen und über die Deutsche Fotothek bereitgestelltes Bildmaterial zum Thema.

 

Wenn Sie selbst einmal "flachsen" wollen, freuen wir uns über einen kleinen Hinweis auf Ihre Geschichte als Kommentar unter diesem Blogbeitrag.

 

Glückwunsch den weiteren Gewinnern

Auch die weiteren Projekte sind absolut sehenswert und finden sich auf den Webseiten von Coding da Vinci – viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren. Testen Sie beispielsweise die weiteren Siegerprojekte:

  • Sammeln & erkennen Sie Vogelstimmen mit JibJib, der prämierten App in den Bereichen Publikumsliebling und "most technical"
  • Vergleichen Sie "Äpfel und Birnen" mit dem "funniest hack"
    oder
  • Erstellen Sie ein Schnecken-Selfie mit Snailsnap, dem Sieger der Kategorie "best design".

 

Zum Hintergrund: Coding da Vinci Ost

Insgesamt wurden in diesem Jahr 14 Projekte aus den Daten von 31 Datengebern eingereicht. Neun Wochen Zeit hatten die Teilnehmer, um ihr Projekt umzusetzen und damit einen Beitrag dazu zu leisten, dass vielfältig digitalisierte Sammlungen in der Öffentlichkeit noch sichtbarer werden.

 

Bild 1: Standbild aus dem Film "Nachgeradelt: auf den Spuren historischer Fahrradwege und -touren" (Min 0:25)
Bild 2: Bild aus der Projektbeschreibung "Die virtuelle Mittagsfrau"

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"Träne[n] in der Puccini-Stimme" – zum Todestag von Elfride Trötschel

Vor 60 Jahren, am 20. Juni 1958, starb die Dresdner Opernsängerin Elfride Trötschel. Ihre Stimme aber bleibt unsterblich – zum Beispiel in der Mediathek der SLUB. Hinterlassen hat Elfride Trötschel neben vielen Erinnerungen vor allem einige Aufnahmen. In ihnen wird die Faszination, die sie auf ihre Zeitgenossen ausübte, unmittelbar erlebbar – hören Sie selbst:

 

Elfride Trötschel und Lorenz Fehenberger in Puccinis "La Boheme";
Abspielen mit Klick auf das Bild.

 

Die Deutsche Fotothek gibt Ihnen dazu einen interessanten Einblick in ihr Leben auf und hinter der Bühne – in Reihen wie dem "Porträt der Kammersängerin Elfride Trötschel mit ihrem Sohn", "Szenenbilder[n] aus "La Bohème von G. Puccini" oder in Bildern der "Erste[n] Premiere und Dresdner Nachkriegsinszenierung der Oper "Fidelio" von Beethoven anläßlich der Wiedereröffnung des Großen Hauses der Staatstheater Dresden." Gleichmaßen bilden die Programmheftsammlungen einen beredtes Zeugnis ihres Wirkens.

 

Zum Leben Elfride Trötschels

 

1913 in Dresden in eine Musikerfamilie hineingeboren, verlor Elfride Trötschel mit neun Jahren ihre Eltern. Nachdem sie in ihrer Pflegefamilie emotional stark vernachlässigt worden war, brachte ihr erst der Wechsel in eine andere Familie nach mehreren Jahren das Gefühl von Heimat und Sicherheit wieder. Sicherheit und Heimat fand sie auch im Ensemble des Dresdner Opernchores, wo sie nach einer Gesangsausbildung, u.a. durch Paul Schöffler, Bariton der Dresdner Staatsoper, 1931 als Mitglied aufgenommen wurde. Dort auch entdeckte Karl Böhm, Dirigent der Dresdner Oper, 1934 ihren lyrischen Sopran und engagierte sie als Solistin. Sofort schloss das Dresdner Publikum die Sängerin mit der "Träne in der Puccini-Stimme", wie Joseph Keilberth (Dirigent der Dresdner Oper 1945-1949) die ergreifende Wirkung Elfride Trötschels beschrieben haben soll, in sein Herz - und entließ sie eigentlich nie wieder. Auch, wenn sie 1948 ein Engagement Walter Felsensteins an die Komische Oper in Berlin annahm, auch, wenn sie eine international beachtete Karriere als Konzertsängerin mit Gastspielen in aller Welt gestaltete, auch, wenn sie sich Anfang der 1950er Jahre an die West-Berliner Städtische Oper verpflichtete – das Dresdner Publikum erkannte in Elfride Trötschel immer eine der ihren. Etwas lag in ihrer Stimme, das ihre Zeitgenossen zutiefst berührte: Reinhard Ulbricht, 1947-1995 Mitglied und Konzertmeister der Staatskapelle, erinnert sich dem Journalisten Steffen Lieberwirth gegenüber "wie die Trötschel reihenweise die Menschen beim Tod der Butterfly zum Weinen gebracht hat" und erzählt, wie selbst Kollegen im Orchester und auf der Bühne in ihren Bann gezogen wurden. Elfride Trötschels Fähigkeit, kraft ihrer Stimme gerade das Dresdner Publikum zu fesseln, wird dabei bis heute nicht nur lebhaft erinnert, sondern ist auch literarisch festgehalten worden - etwa, wenn mit den Aufnahmen der großen Dresdner Sänger wie Elfride Trötschel die realsozialistische Niederung in Uwe Tellkamps Turm-Welt vergessen werden konnte, aber auch, wenn Thomas Rosenlöcher seines Großvaters gedenkt, der - Straßenbahnschaffner - die Trötschel vom vierten Rang aus mit feuchten Augen anhimmelte.

Die existenziellen Erfahrungen werden es gewesen sein, die Verluste wie der Tod der Eltern, die Zerstörung der Oper, das Auseinanderfallen des Ensembles, die Niederschlag in Elfride Trötschels Interpretationen fanden – und die sie mit den Dresdnern der unmittelbaren Nachkriegszeit teilte.

 

Am 20. Juni 1958 ist Elfride Trötschel im Alter von nur 44 Jahren gestorben. Dass sie bis heute lebhaft erinnert wird, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die Wiederkehr ihres Todestages regelmäßig begangen wird – heute zum 60. Todestag beispielsweise mit einer Gedenkveranstaltung auf dem Cottaer Friedhof.

 

Bild 1: Porträt der Kammersängerin Elfride Trötschel in ihrer Wohnung (SLUB/Deutsche Fotothek)

Bild 2: Zar und Zimmermann / Elfride Trötschel (SLUB/Deutsche Fotothek)

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Wissen kommt von Machen: Die ganze SLUB als Makerspace zur LNdW

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag (15.6.18) zeigt sich die SLUB von ihrer dem einen oder anderen Nutzer sicher (noch) eher unbekannten Seite: als die neue Bibliothek, die nicht nur der Ort zum Lesen und Lernen ist, aber vor allem ein Ort des Machens, des Miteinanders und der Interaktion. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, aber sind auch in den letzten Zügen, sodass Sie sich auf ein spannendes Programm in unserem Haus freuen können.


Im Vorfeld berichtet uns Veranstaltungsmanagerin Christina Schneider über das, was Sie im Haus Besonderes erwartet und wo Sie überall MITMACHEN können.

 

Die Programmpunkte der SLUB sind in diesem Jahr sehr bunt gemischt - gibt es dennoch einen roten Faden?

 

CS: Wir sind in diesem Jahr von der Idee des Makerspaces ausgegangen und wollten diesen "Macher-Gedanken" auf die ganze Bibliothek übertragen. Dabei sind wir schnell auf viele Ideen gekommen, denn tatsächlich bieten wir an vielen Ecken Angebote, die die Nutzer gut zuhause oder für ihre Arbeit gebrauchen können. Ob das reines immaterielles Wissen ist, das sie mitnehmen oder die Datei einer Schallplatte, die sie an unserem M3 digitalisiert haben, ist dabei zweitrangig. Wir möchten hier in der SLUB unsere Nutzer befähigen, ihr Projekt, ihre Hausarbeit, ihre wissenschaftliche Fragestellung anzugehen und sie dann mit unseren Mitteln bestmöglich unterstützen; Ihnen quasi das Werkzeug dazu reichen. Und dieser Gedanke soll sich auch in unserem Programm widerspiegeln.

 

 

Welche Programmpunkte kann der Besucher erwarten, bei denen er selbst zum Macher werden kann?

 

CS: Wie gesagt haben eigentlich alle Programmpunkte im Kern ein Angebot zum Selbstmachen. Das kleine Macher-Zentrum wird sich aber im SLUB-Makerspace befinden, der in mehreren Programmpunkten zum Mitmachen animiert und seine Angebote präsentiert. In der Zentralbibliothek helfen die Kollegen zum Beispiel bei allen Fragen und Problemen bei der Foto-Digitalisierung. Das kennt man vielleicht: Da gibt es eine Kiste mit alten Fotos von Oma und Opa, die man gern digital verfügbar hätte. Aber wo anfangen, wo aufhören und worauf achten?

Die jüngeren Besucher können am Lege-Trick-Stand erfahren wie man kleine Videos dreht und tatsächlich auch direkt loslegen. Die Trickfilmerin Mandy Müller wird ihnen dabei zur Hand gehen. Die älteren Besucher interessiert es vielleicht, den eigenen Familienstammbaum nachzuvollziehen oder zu vervollständigen. Der Dresdner Verein für Genealogie und Kollegen der SLUB beraten Sie gern zu diesen Fragen und machen Sie so im Handumdrehen zum Ahnenforscher.

 

 

Haben Sie einen persönlichen Geheimtipp?

 

CS: Ich würde mir, wenn ich an diesem Abend nicht arbeiten müsste, wahrscheinlich die Touren zur Mikroskopiertechnik in der Restaurierung und zu unserem Makerspace 3, also den Medienarbeitsplätzen nicht entgehen lassen, denn diese Führungen bieten auch Einblicke in den alltäglichen Bibliotheksbetrieb hinter die Kulissen. Ich bin aber auch ein großer Fan vom Virtuellen Kartenforum. Wer sich das von den Kollegen einmal demonstrieren lässt, kann damit auch noch die Großeltern beeindrucken, die wahrscheinlich denken, sie würden Dresden oder Sachsen in- und auswendig kennen. Und natürlich wäre ich zu späterer Stunde nicht von der Tanzfläche zu kriegen.

 

 

Damit sprechen Sie ein Highlight des SLUB-Programmes an: die Harlem Swing Night. Aber passen Charleston & Co. in eine Bibliothek?

 

CS: Da wären wir wieder beim Macher-Gedanken: Mitmachen, Selbstmachen, Spaß haben. Das passt sehr gut zu uns. Wir bieten bei der Harlem Swing Night auch nicht "nur" die Möglichkeit zum Tanz sondern lassen immer wieder kleine Kurse miteinfließen, so dass man sich da auch wirklich ausprobieren kann. Und normalerweise sitzen die Menschen in einer Bibliothek ja sehr viel. Da ist dieses Angebot der perfekte Ausgleich bei drohenden Rückenschmerzen!

 

Vielen Dank für das Gespräch  - Wir freuen uns auf eine spannende lange Nacht!

 

Von 18 - 1 Uhr sind wir zur LNdW für Sie da - das Programm der LNdW in der SLUB finden Sie hier.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: mit einem Grillstand auf der Wiese und der geöffneten BibLounge.

 

 

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Zwei Millionen Bilder in der Deutschen Fotothek online

Die Deutsche Fotothek in der SLUB hat gerade wieder eine magische Grenze überschritten– und präsentiert in ihrem virtuellen Schaufenster nun mehr als zwei Millionen Fotografien. In der Bilddatenbank recherchieren Sie neben eigenen Beständen auch in Sammlungen von 90 Partnerinstitutionen: Fotografenarchive, architektonische, bildkünstlerische oder technische Artefakte, Dokumente historischer Ereignisse und Kontextinformationen sind zu finden.

 

Aber was zeigt das zweimillionste Bild?

Günther Helm: Berberfrau, 1965 (SLUB/Deutsche Fotothek)Es handelt sich um eine Reiseaufnahme von Günther Helm (*1935) - ein ausdrucksvolles Porträt einer traditionell gekleideten und geschmückten Berberin, fotografiert 1965 in Marokko - die vor wenigen Tagen in die Rubrik „Weltsichten“ aufgenommen worden ist.

 

Während seiner Maghreb-Reisen der 1960er Jahre schuf der in Hamburg lebenden Fotograf und Maler ästhetische Aufnahmen von Einheimischen im öffentlichen Raum, die aber zugleich intensive Auseinandersetzungen mit den Menschen selbst und ihrer Lebenswirklichkeit darstellen.

 

 

Für den heutigen Betrachter sind Helms Fotos in ähnlicher Weise Zeugnisse verlorengehender traditioneller Lebenswelten wie die poetischen Reisebilder, die Axel Heller (*1962) der Deutschen Fotothek 2016/17 übereignet hat.

 

Axel Heller: Guatemala, Cindad Vieja (Fest der Unbefleckten), 1996 (SLUB/Deutsche Fotothek)

 

 

Beide Konvolute kamen jüngst im Rahmen des „Archivs der Fotografen“ in die Deutsche Fotothek. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein autorenorientiertes Sammlungskonzept, mit dem sich die Deutsche Fotothek seit 2012 konsequent der Bewahrung, Erschließung und Onlineveröffentlichung von Werken bedeutender deutscher oder in Deutschland arbeitender Fotografen widmet. In den letzten Jahren hat sich das „Archiv der Fotografen“ erfolgreich zu einem wichtigen Instrument bei der langfristigen Sicherung des fotografischen Erbes aus dem 20. Jahrhundert entwickelt.

 

Der ebenfalls jüngst in Zusammenarbeit mit der Stiftung Anno Wilms hinzugekommene Partnerbestand im „Archiv des Fotografen“ beinhaltet experimentelle und dokumentarische Bilder der Fotografin Anno Wilms (1935-2016). Mit den Themenschwerpunkten Bühnenleben in Berlin, Travestie, Jazz, aber auch Randgruppen verschiedener Kontinente bewegen sich Wilms Arbeiten zwischen intensiven Momentaufnahmen kultureller Exzentrik und sozialkritischer Dokumentation.

 

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Winckelmann als Bibliothekar und Altertumswissenschaftler: Neue Ausstellung im Buchmuseum der SLUB

Am 8. Juni 2018 jährt sich der Todestag des ersten Klassischen Archäologen und Kunsthistorikers Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) zum 250. Mal. Aus diesem Anlass eröffnete gestern die Ausstellung „Man denkt noch beständig in Dresden auf mich.“ Winckelmann - Bibliothekar und Altertumswissenschaftler.

 

In der Schatzkammer des Buchmuseums werden ausgewählte Handschriften, Erstausgaben und Kupferstiche aus dem Bestand der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) sowie ausgewählte Leihgaben aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt, die Winckelmanns Wirken als Bibliothekar und Altertumswissenschaftler und seine Kontakte zu Gelehrten und Sammlern aufzeigen.

In diesem Zusammenhang wird auch erstmals der im letzten Jahr mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder erworbene Briefwechsel zwischen Winckelmann und dem sächsisch-kurprinzlichen Oberhofmeister Graf Wackerbarth-Salmour gezeigt.

 

Die Briefsammlung kann jederzeit weltweit in den Digitalen Sammlungen der SLUB betrachtet und weiter erforscht werden.

 

Die Ausstellung ist bis 02. September 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum zu sehen.

Hier finden Sie den Online-Ausstellungskatalog.

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung


6.6.2018, 19 Uhr
„Wozu mich das Glück noch brauchen wird?“ Leben und Sterben des Herrn Winckelmann:
Autorenlesung von Thomas Oláh (Wien)
Vortragssaal SLUB Dresden


22.8.2018, 16.30 Uhr
»Winckelmann und die Dresdner Herkulanerinnen. Ein Blick in das Depot der Antikensammlung im Albertinum«: Führung mit Dr. Kordelia Knoll (Staatliche Kunstsammlungen Dresden)
Treffpunkt im Innenhof des Albertinums, Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden
Anmeldung erwünscht unter tour@slub-dresden.de


29.8.2018, 19 Uhr
„zeitig zu Bette, und früh heraus“ – Winckelmann und die Bibliothek Heinrich Graf von Bünaus im Schloß Nöthnitz. Vortrag von Dr. Torsten Sander (Dresden)
Vortragssaal SLUB Dresden

 

Führungen durch die Ausstellung

 

Öffentliche Führungen finden jeweils samstags um 14 Uhr statt.
Zusätzliche Führungen

  • 8.6.2018, 27.6.2018, 11.7.2018 und 8.8.2018 jeweils 17 Uhr
  • 6.6.2018 und 29.8.2018 jeweils 18 Uhr

Der Eintritt und die Führungen sind kostenfrei, Treffpunkt ist im Foyer der Zentralbibliothek.

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