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SLUBlog

Kategorie: IT und Web

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App-to-Date: Neue Version der SLUBApp nun verfügbar

 

Kürzlich haben wir fleißige App-Nutzer für den Alltagstest der neuen Version unserer SLUBApp gesucht und um Feedback gebeten, für das wir Ihnen ganz herzlich danken möchten. Heute ist es nun soweit und das Update unserer SLUBApp ist zum Download verfügbar.

 

Zum Hintergrund des Updates haben wir mit dem Entwickler Erik Sommer aus der IT-Abteilung der SLUB gesprochen. Er erklärt, warum es eine neue Version gibt und welche Verbesserungen diese für die Nutzer bereithält.

 

Warum brauchte die SLUBApp ein Update?

Eine App ist niemals fertig entwickelt und so wurde auch unsere SLUB-App für moderne Mobilgeräte weiter verbessert. Bisher bestand das Problem, dass die beiden Suchen im Katalog auf der Website und in der App nicht die gleichen Treffer lieferten, sodass die Suchergebnisse grundlegend unterschiedlich waren.

 

Was ist nun neu und vor allem besser?

Die App steht nicht mehr losgelöst von der Entwicklung unseres Kataloges. Verbesserungen am Datenbestand wirken sich nun auch unmittelbar auf die Suche innerhalb der App aus. Sie ist jetzt komplett an unseren SLUB-Katalog angeschlossen und liefert die gleichen Treffer wie auf der Webseite, wodurch die Qualität und die Quantität der Ergebnisse deutlich besser ist. Angezeigt werden nun Verlinkungen von z.B. Titeln zu ihren Bänden und Referenzen. Außerdem enthalten Links Beschreibungen, was sich dahinter verbirgt und auch das Reservieren und Bestellen von Medien aus dem Magazin ist jetzt wieder in der App möglich.

 

Für alle, die die SLUBApp bisher noch nicht genutzt haben: Was macht sie besonders?

Die SLUBApp hält einige Funktionen bereit, die das Recherche-Leben einfacher machen: So ist zum Beispiel ein ISBN-Barcode-Scanner integriert, mit dem schnell die Verfügbarkeit eines Mediums im SLUB-Katalog geprüft werden kann. Außerdem können Medien in Form einer Merkliste in der SLUBApp zusammengefasst und das Benutzerkonto verwaltet werden. Beispielsweise kann so die Leihfrist für ausgeliehene Medien einfach von unterwegs verlängert werden.

 

Die SLUBApp-Entwickler wünschen sich immer auch Feedback. Wie können Nutzer Sie am besten erreichen?

Ja genau, so viel wir auch testen, es kann immer mal einen Fehler oder auch Verbesserungsvorschläge geben. Der schnellste Weg ist eine E-Mail an slubapp@slub-dresden.de. Darauf können wir am besten reagieren, mit unseren Nutzern im Kontakt bleiben und genauer nachfragen. Diese Kontaktfunktion gibt es auch innerhalb der App selbst.

 

SLUBApp zum Download

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Neue Rechercheplätze in der SLUB

Derzeit werden in allen Standorten der SLUB die öffentlichen Recherche-PCs ausgetauscht. Herr Dr. Andreas Kluge, Referatsleiter für Regelbetrieb und Service in der IT-Abteilung, gibt im Interview mit Cynthia Meißner kurz Auskunft zu den neuen Rechercheplätzen.

 

 

 

Lieber Herr Kluge, derzeit werden die öffentlichen Recherche-PCs in der SLUB ausgetauscht. Welche Rechner betrifft dies genau?
>> Es handelt sich hier um alle öffentlichen Recherche-PCs an allen Standorten der SLUB. In der Zentralbibliothek und in der Zweigbibliothek Jura sind bereits alle öffentlichen Arbeitsplätze neu ausgestattet. Die anderen Zweigbibliotheken folgen in den kommenden Tagen und werden bis Ende März abgeschlossen sein.

 

Was genau wurde erneuert und welche Verbesserung bringt dies mit sich?
>> Wir haben die kompletten Arbeitsplätze ausgetauscht, d.h. sowohl die PCs als auch die Monitore. Die neuen Rechner arbeiten deutlich schneller als die alten. Die neuen Monitore sind mit 24" viel größer als die vorherigen mit 19". Insgesamt können alle Nutzerinnen und Nutzer dadurch angenehmer arbeiten. Ein besonderer Hinweis gilt hier den größeren Monitoren, die aus Inklusionsmitteln des SMWK beschafft werden konnten.

 

Wenn die Technik an allen Standorten ausgetauscht worden ist, scheinen das ziemlich viele Geräte zu sein?
>> Ja, das ist wohl wahr. Insgesamt haben wir ca. 140 Recherchearbeitsplätze erneuert.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

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Vortrag: Vom Monolithen zu Microservices – ein Erfahrungsbericht

 

Monolithische Anwendungen zu einer Microservice-Architektur umzustellen, stellt in der Informationstechnologie-Branche oftmals eine große Herausforderung dar. Auf Einladung des Vereins JUG Saxony e.V. berichten Andreas Weigel und Jakob Fels von den Erfahrungen eines agil arbeitenden Software Teams, welches eine solche Transformation durchgeführt hat.

 

Dabei steht im Fokus wie auf die gestiegene Komplexität einer verteilten Anwendung reagiert werden kann. Organisatorische Veränderungen spielen dabei genauso eine Rolle wie cross-funktionalen Teams und technische Herausforderungen, wie Monitoring und Logging. Die Referenten beleuchten ferner wie BDD getriebenen Test-Suites sichergestellt haben, dass die Migration keine ungewünschten Seiteneffekte auf die Funktionalität der Gesamtanwendung hat.

 

  • Andreas Weigel ist Softwareentwickler und Berater bei synyx GmbH & Co. KG, wo er seit mehreren Jahren verschiedene Kunden bei der Entwicklung von Softwarelösungen im agilen Umfeld unterstützt. Dabei beschäftigt er sich primär mit Architekturentscheidungen, der vollumfänglichen Automatisierung des Entwicklungsprozesses sowie der Umsetzung von individuellen Lösungen.
  • Jakob Fels ist Softwareentwickler bei dm-drogerie markt GmbH & Co. KG. Dort hat er die Transformation von monolithischen Systemen hin zu Microservice Architekturen mitgestaltet.

 

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 1. Februar 2018 um 19 Uhr im Vortragssaal der SLUB statt.

 

Der Verein JUG Saxony e.V.

Seitdem 2008 die Java User Group Saxony ins Leben gerufen und schließlich 2015 der JUG Saxony e.V. (jugsaxony.org) gegründet wurde, hat sich der Verein zu einer unverzichtbaren Plattform für die IT-Community in Sachsen entwickelt. Mit regelmäßig monatlich stattfindenden, kostenfreien Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern im Jahr 2017 unterstützt der Verein Wissenstransfer und Networking. Egal ob Student, Entwickler oder Projektleiter, die Veranstaltungen stehen jedem offen und sollen neben der fachlichen Weiterbildung, den Austausch innerhalb der Community fördern.

 
Weiterführende Informationen:

jugsaxony.org/veranstaltungen/97/vom_monolithen_zu_microservices_ein_erfahrungsbericht/

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Machen die SLUB-Mitarbeiter während der Schließtage eigentlich Pause?

Die SLUB Dresden hat 347 Tage im Jahr für Sie geöffnet. 18 Tage, die das Jahr voll machen, entfallen im Wesentlichen auf Feiertage, an denen auch die SLUB ihre Pforten schließt. Am Montag, den 4. und Dienstag, den 5. September stehen keine Feiertage im Kalender - aber die SLUB bleibt an allen Standorten geschlossen. An diesen Tagen führen wir unsere jährlichen Wartungs-, Aufräum- und Raumpflegearbeiten durch. Bei 5.000 Besuchern am Tag (und bis zu 10.000 in den Prüfungszeiten) müssen wir auch einmal groß-reinemachen: Fußböden werden geölt, Regale entstaubt, Tastaturen und Bildschirme einer Grundreinigung unterzogen, kleinere Umbau- Reparaturarbeiten durchgeführt. Im DrePunct beginnen wir mit dem Umbau der Theke, der 14 Tage dauern wird. Die gröbsten, lärmverursachenden Arbeiten finden aber in Abwesenheit der BenutzerInnen statt.

Vor allem aber unsere IT-Infrastrukturen werden an den Schließtagen einer Generalwartung unterzogen. Eine große Änderung, die "unter der Motorhaube" stattfindet und die Sie hoffentlich kaum bemerken werden, ist die Aktualisierung unseres Bibliotheksmanagementsystems LIBERO auf eine neue Version (Major Release). LIBERO ist unser zentrales Werkzeug, es ist Grundlage zahlreicher Geschäftsprozesse und Dienstleistungen der SLUB - von der Erwerbung und Katalogisierung bis hin zur Benutzerdatenverwaltung und zur Steuerung von Transaktionen wie Ausleihen und Vormerkungen. Die Vorbereitungen auf diese Umstellung beschäftigen die Mitarbeiter bereits seit einigen Monaten. Workflows mussten begutachtet und teilweise geändert werden; umfangreiche Tests wurden durchgeführt. An den Schließtagen migrieren wir die aktuellen Daten auf das neue System und führen abschließende Funktionstests durch.


Neben dieser Umstellung aktualisieren wir die Betriebssystemversionen auf unseren Webservern, was leider auch eine Zwangspause für unsere Online-Services bedingt. Während der Schließtage werden also unsere Webseiten inklusive unseres Katalogs nicht zur Verfügung stehen. Zugriffe auf Ihr Benutzerkonto und Magazinbestellungen, Verlängerungen oder Vormerkungen sind dann nicht möglich.

 

Auch wir Mitarbeiter können in dieser Zeit nicht mit den IT-Systemen arbeiten. Diejenigen von uns, die nicht mit Wartungsarbeiten beschäftigt sind, werden aber auch nicht schlafen. Vielmehr widmen wir uns an einem "Gemeinschaftstag" dem Teambuilding, denn nur ein starkes Team kann gute Dienstleistungen erbringen.

 

Bitte beachten Sie auch unsere Sonderöffnungszeiten im September.

 

Dr. Henrike Berthold und Dr. Jens Mittelbach

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Forschungsdaten: Gemeinsame Kontaktstelle gestartet

Als zentrale Anlaufstelle für Dienste und Beratung zum Thema Forschungsdaten haben die SLUB Dresden und das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden (ZIH) eine gemeinsame Kontaktstelle geschaffen. Der Webauftritt der Kontaktstelle ist seit wenigen Tagen im Bereich "Services für Forschende" auf der Seite der TU Dresden zu finden. Die Webseite orientiert sich am Arbeitsprozess im Umgang mit Forschungsdaten und gibt einen grundlegenden Einstieg in alle Facetten des Themengebiets. Darüber hinaus bietet sie konkrete technische Infrastrukturservices und komplementäre Beratungsangebote rund um Forschungsdaten an.

 

 

CC-BY 4.0, SLUB Dresden; basierend auf Darstellungen von forschungsdaten.info und dem UK Data Archive

 

Als weiterer Partner von Beginn an dabei ist das Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM) an der TU Dresden zur Unterstützung in rechtlichen Aspekten des Forschungsdatenmanagements. Auch der Datenschutz- und der IT-Sicherheitsbeauftragte stehen Ihnen als Ansprechpartner zu Verfügung. Bei Fragen zum Thema Forschungsdaten sind alle Partner ab sofort über eine gemeinsame Beratungsadresse erreichbar: kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

 

Anfang des Semesters wird es zum Auftakt des neuen Angebots eine Informationsveranstaltung geben, auf der sich interessierte Forschende und Multiplikatoren einen Überblick über Herausforderungen und Chancen des Themas Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement verschaffen können. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Wenn Sie per E-Mail Ihr Interesse bekunden, informieren wir Sie gerne rechtzeitig.

 

Weitere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten

Kontakt:
kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de