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Kategorie: Open Access

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Viele Fragen zu Forschungsdaten an die neue Kontaktstelle

Als Beitrag zur internationalen Open Access Week 2017 stellte sich am Mittwoch letzter Woche die Kontaktstelle Forschungsdaten Forschenden der TU Dresden vor. Neben der Möglichkeit, sich einen Überblick zum Thema Forschungsdaten zu verschaffen, wurde auch das Diskussionsangebot von Vielen genutzt: An vier Tischen nahm das Team der Kontaktstelle Fragen zu den Themengebieten Open-Access-Publikation von Forschungsdaten, Tools und Services, rechtliche Aspekte und insbesondere Datenschutz entgegen. "Die Veranstalter scheinen damit einen Nerv getroffen zu haben", so eine Teilnehmerin.

 

Bilder: SLUB Dresden / Jan Polowinski & Matti Stöhr

 

Die Kontaktstelle Forschungsdaten ist ein gemeinsamer Service der SLUB Dresden und von mehreren Partnern an der TU Dresden.

 

Neben der Unterstützung im Bereich Forschungsdatenmanagement bietet die SLUB Forschenden zahlreiche weitere Open-Science-Services, z. B. zu den Themen Open Access, Bibliometrie, Citizen Science und Open Educational Resources, die ebenfalls im Rahmen der Open Access Week vorgestellt wurden.

 

Welche Fragen beschäftigen Sie zum Thema Forschungsdaten? Stellen Sie Ihre Fragen gerne direkt als Kommentar, oder schreiben Sie uns unter kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

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"Open in order to ...": SLUB-Angebote im Rahmen der Open-Access-Week

Die erfolgreiche Konferenz Open-Access-Tage 2017 in Dresden zeigte eindrücklich, dass Open Access ist in vielen Fachkreisen zu einem Thema geworden, bei dem nicht mehr nur über das “ob”, sondern vor allem über das “wie” geredet wird. Die Relevanz des Themas für die Wissenschaftslandschaft wurde durch die Politik erkannt und im Rahmen der Bearbeitung von nationalen Open-Access-Strategien aufgegriffen.

 

Open Access ist aber mehr als nur eine weitere politisch verordnete Fördervorgabe. Die Open-Access-Strategien leben davon, dass sich Engagierte an vielen verschiedenen Stellen aktiv für Verankerung, Sichtbarkeit und Umsetzung von Open-Access-Projekten einsetzen. Im Rahmen der diesjährigen internationalen Open-Access-Week 2017 unter dem Motto "Open in order to … Exploring the benefits of publishing open access" möchten wir Sie einladen, den Mehrwert einer offenen Wissenschaft zu entdecken.

 

 

Unsere Spezialisten aus den Open-Science-Bereichen Forschungsanalyse/Bibliometrie, Open Access und Forschungsdatenmanagement sind vor Ort und stellen den Service der SLUB Dresden im Rahmen von drei Veranstaltungen vor. Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Ihnen!

 

24.10.2017: Open-Science-Service an der SLUB
25.10.2017: Research data management - What is it and how can we help you?
26.10.2017: Open-Science-Service an der SLUB

 

Michael Wohlgemuth & Jutta Musiat

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Die Kontaktstelle Forschungsdaten stellt sich vor: Veranstaltung zu Semesterbeginn

Die Kontaktstelle Forschungsdaten verfolgt das Ziel, bei der Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Strategien zur Verwaltung und Nachnutzung von Forschungsdaten beratend zur Seite zu stehen. Dabei werden Beratungsangebote mit konkreten technischen Infrastrukturservices kombiniert.

Anlässlich des Starts der gemeinsamen Service-Stelle im Sommer 2017 laden die Partner der Kontaktstelle (ZIH, SLUB Dresden, Institut für Geistiges Eigentum Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM),  sowie der Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte der TUD) nun zu Semesterbeginn zu einer gesonderten, zweigeteilten Veranstaltung im Rahmen der 10. internationalen Open Access Week ein:  
 

Mi, 25.10.2017: 9:20 - 9:50 Uhr 
Ort: SLUB Dresden, Vortragssaal 
Referenten: Das Team der Kontaktstelle Forschungsdaten 
(Vortrag auf Englisch) 

 

Im Anschluss (9:50 - 10:50 Uhr) im selben Raum: 
Möglichkeit mit Experten der Kontaktstelle ins Gespräch zu kommen und sich zu verschiedenen Aspekten des Themas Forschungsdaten auszutauschen; nähere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten  


Um Anmeldung wird gebeten, eine spontane Teilnahme ist dennoch möglich.

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Genealogiedatenbank Ancestry als SLUB-Lizenz

Als besonderes Angebot können Sie ab sofort innerhalb des Campusnetzes als registrierter Nutzer der SLUB eine der weltweit führenden genealogischen Datenbanken nutzen: Ancestry. Diese Datenbank bietet viele Millionen von diversen Daten zu Personen an. Sie ist damit nicht nur für Familienforscher, sondern auch für die Wissenschaft besonders relevant. Nicht nur Daten finden Sie in Ancestry, sondern auch im Direktzugriff die dazugehörigen Dokumente wie Auszüge aus Kirchenbüchern, Auswandererlisten u.v.a.m.

 

Wir haben die Datenbank zunächst testweise lizenziert und beabsichtigen nach entsprechender Nutzung, Ancestry auf Dauer zu lizenzieren. Hier geht es zum Zugang.

 

Der diesjährige 69. Deutsche Genealogentag findet übrigens dieses Jahr vom 22. bis 25. September im World Trade Center in Dresden statt. Das Programm steht unter dem Thema: „Europa in unseren Wurzeln. Sachsen und seine Nachbarn“ und ist damit hochaktuell. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SLUB werden daran mit ihren Vorträgen mitwirken. Die große Zahl von bisher angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Deutschen Genealogentag verdeutlicht das große Interesse an genealogischen Themen. Wir werden wie bisher auch Einführungsveranstaltungen zu den in der SLUB zur Verfügung stehenden Quellen und Literatur anbieten, auch in Kooperation mit der Dresdner Verein für Genealogie e.V.

 

 

 

Sie betreiben Familien- oder Ahnenforschung und/oder haben Interesse an Genealogie, wir wünschen Ihnen viele interessante Funde auf Ancestry.

 

Gern beraten wir Sie auch individuell.

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Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen – jetzt digital

Sechzehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung liegt das Historische Ortsnamenbuch von Sachsen in einer Onlineausgabe auf Qucosa vor. Das Hilfsmittel der Orts- und Regionalforschung ist somit als pdf-Datei durchsuchbar.

 

Das von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) in der wichtigen regionalgeschichtlichen Reihe „Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte“ herausgegebene dreibändige Werk stellt die Entwicklungsgeschichte von ca. 5.300 Siedlungs- und Wüstungsnamen dar, die in den Grenzen des heutigen Freistaates Sachsen überliefert wurden. Hinzu kommt der Namensbestand des thüringischen Kreises Altenburg (Altenburger Land), der siedlungs- und territorialgeschichtlich jahrhundertelang zum wettinischen Territorialstaat gehörte.

 

 

Ehemaliges Ortseingangsschild von Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt), aufgenommen im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz / Kolossos @ Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

 

In den ersten beiden Bänden wird die Geschichte jedes Namens mit möglichst lückenloser Belegkette dargestellt: von den ältesten Schreibungen über weitere Formen bis zur heutigen Gestalt einschließlich mundartlicher Lautung. Geboten werden Informationen zu Herkunft, Wortbildung, Etymologie und Typologie, zur Sprachgeschichte, zur Integration altsorbischer Toponyme sowie zu soziolinguistischen Merkmalen der Ortsnamen. Der dritte Band enthält auswertende Register, die das lexikalische Material erschließen.

 

Das Ortsnamenbuch ergänzt die Datenbankausgabe des Historischen Ortsverzeichnisses von Sachsen (HOV), die vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) betrieben wird. Das HOV weist fast 6.000 Stichwörter auf und verzeichnet neben den historischen Ortsnamenformen historisch-statistische Angaben zu den Siedlungen: geografischen Lage, verwaltungsmäßige Zugehörigkeit und Bevölkerungsentwicklung. Gemeinsam verdeutlichen die Werke die komplexe Siedlungsgeschichte Sachsens seit dem Mittelalter mit den wechselseitigen Bezügen von slawischer und deutscher Besiedlung.

 

Neben dem Historischen Ortsnamenbuch sind weitere aktuelle Publikationen der SAW auf Qucosa verfügbar, zum Beispiel die Edition der Briefe des bedeutenden Theologen Philipp Jacob Spener, eine „Chronologie der Naturwissenschaften“ und die Reihe „Studien zur Entwicklung von Mathematik und Physik in ihren Wechselwirkungen“. Weitere folgen. Seit 2009 findet sich in den Digitalen Sammlungen der SLUB die Kollektion der historischen Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften der Jahre 1850 bis 1945.

 

Susanne Baudisch: Historisches Ortsverzeichnis und Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Zwei Lexika - ein Wissenssystem

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