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SLUBlog

Kategorie: Openness

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Forschungsdesign 4.0 – Tagung über Datengenerierung und Wissenstransfer

Vom 19.-21. April diskutieren auf Einladung des ISGV rund 100 Kulturwissenschaftler*innen im Vortragssaal der SLUB über digitale Wissenschaft. Nach einem reichlichen Jahrzehnt der Digitalisierung zeichnet sich eine neue Phase und Qualität von Digitalität ab. Sie unterstützt und prägt alle Prozesse der Wissensproduktion von der Ideenfindung und Quellensammlung über die Methoden des Forschens und Teilens bis hin zur Dokumentation, (Open Access-) Publikation und Langzeitsicherung.

 

Doch wie finden im Alltag viele noch unverbundene Projekte und Initiativen zueinander? Ira Spieker, Kulturanthropologin und Ethnologin am Institut für Geschichte und Volkskunde (ISGV) und Tagungsleiterin, hat 22 Referentinnen und Referenten insbesondere aus der Landesgeschichte gebeten, methodische, organisatorische und projektpraktische Erfahrungen zu teilen und Möglichkeiten der „Wissensproduktion 4.0“ zu diskutieren.

 

Offensichtlich ist schon jetzt: Forschergruppen und Infrastruktureinrichtungen wie Archive, Bibliotheken, Museen und Rechenzentren müssen sich unter- und miteinander kreativ und verlässlich verbünden, wenn der Sprung ins Forschungsdesign 4.0 nachhaltig gelingen soll.

 

Bund und Länder wollen - den Empfehlungen des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) folgend - noch in diesem Jahr den Weg für eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) freimachen. Die Idee ist, dass sich Fachcommunities und Infrastrukturen auf starke Bündnisse verständigen und erfolgreiche Initiativen und Projekte national verstetigt und in internationalen Kontexten vernetzt und ausgebaut werden können. Das kluge Kombinieren und Ausbalancieren von wissenschaftlicher Konkurrenz und Kooperation, von Innovation und Nachhaltigkeit, von fachlicher und infrastruktureller Expertise wird also für das Zustandekommen der NFDI und ihr Gelingen ausschlaggebend sein.

Die Tagung lädt an den Digital Humanities Interessierte ein, die Chancen und Herausforderungen digitaler Wissensproduktion und -vernetzung anzunehmen und mitzugestalten.

Die Konferenz Forschungsdesign 4.0 - Datengenerierung und Wissenstransfer in interdisziplinärer Perspektive des ISGV e.V. findet vom 19.-21. April 2018 im Vortragssaal der SLUB statt.

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musiconn.publish: Ein Platz für musikwissenschaftliche Forschung

Fachinformationsdienste (kurz FID) dienen dazu, Forschenden in allen Fachrichtungen einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und forschungsrelevante Informationen zu ermöglichen.

 

Ab jetzt steht in diesem Rahmen auch die Plattform musiconn.publish zur Verfügung, in der die Open access-Angebote des FIDs Musikwissenschaft musiconn zusammengeführt werden.

 

Unter der neu eingeführten Marke des FID "musiconn - Für vernetzte Musikwissenschaft" betreut die SLUB gemeinsam mit der BSB München die Einführung und Etablierung von innovativen Services zur Unterstützung der musikwissenschaftlichen Spitzenforschung. Die Arbeitspakete der SLUB umfassen die Bereitstellung eines Open access-Fachrepositoriums, den Aufbau eines zentralen Rechercheinstruments für Music Performance Ephemera (Programme, Konzertankündigungen, Rezensionen etc.), sowie die Qualifizierung der RISM-Datenbank für die Aufnahme früher Musikdrucke des 16.-18. Jahrhunderts.

 

 

 

Die Plattform musiconn.publish

Auf der soeben in neuem Design veröffentlichten Plattform musiconn.publish werden künftig sowohl monographische Inhalte als auch das über musiconn veröffentlichte Zeitschriftenangebot zusammengeführt: Der neu aufgesetzte Service dient demnach der kostenfreien elektronischen Publikation, dem Nachweis und der langfristigen Archivierung von musikwissenschaftlicher Fachliteratur und steht allen Autorinnen und Autoren des Fachgebiets kostenfrei zur Verfügung. Möglich sind alle Formen des Open access - aufgenommen werden sowohl Erst- als auch Zweitpublikationen; hybride Formen sind möglich. Am 19./20. März wurde musiconn.publish auf dem Beiratstreffen des FIDs vor wichtigen Fachvertretern präsentiert.

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Die Bedeutung von Open Education nimmt zu - ein Rückblick auf die ersten sächsischen OER-Tage

Die Community um Open Educational Resources (OER) ist noch klein. Aktiv ist sie jedoch schon seit langem und auch für die SLUB sind offene Bildungsressorcen kein neues Thema. Bereits 2014 sprach Jöran Muuß-Merholz von OERinfo im Vortragssaal über OER - noch mit wenig Zulauf, wie er selbst in seinem Vortrag letzte Woche erzählte. Vier Jahre später war derselbe Saal voll. Um die 200 Teilnehmer lauschten vor Ort oder im Live-Stream den Vorträgen zur Urheberrechtsreform, zu OER im internationalen Kontext und zur Stellung von OER in der deutschen Hochschullandschaft. Es war - kurzum - eine inspirierende Tagung mit interessantem Input und regem Austausch zwischen verschiedensten Akteuren der Hochschullandschaft.

 

Die SLUB selbst integrierte OER bereits letztes Jahr in ihren Open-Science-Service. Doch was könnten Bibliotheken noch zur Förderung von OER beitragen und was erwarten unsere NutzerInnen eigentlich von uns? Während des Workshops "OER als Service von Bibliotheken?" fielen Stichworte wie Schnittstelle zwischen OER-Anbietern, Beratungsangebote zu Recherche und Lizenzierung, formale Qualitätsprüfung u.v.m. Wir freuen uns sehr über diese bei den OER-Tagen gewonnenen Erkenntnisse und werden in diesem Jahr unsere Angebote dementsprechend weiterentwickeln. In jedem Fall wird die SLUB ihren Nutzern weitere freie Lehrmaterialien zur Verfügung stellen. Derzeit arbeiten wir bspw. am Geräteführerschein Styroporcutter, der unsere Kurse zum 3D-Kunststoffdruck und Lasercutter ergänzen soll.

Wer ein Fazit unter die vergangene Tagungswoche ziehen will, wird feststellen: OER sind in der Hochschullandschaft Sachsens angekommen. Dank des OERsax-Verbundprojektes konnten diese nun erstmals aufeinander treffen, neue Anknüpfungspunkte finden und weitere Ideen entwickeln.

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Bibliotheken nehmen mit OER Fahrt auf für mehr offene Bildung – mit Digitalisaten und Wissen der SLUB

Festivalstimmung in Berlin: Beim OERcamp Ost vom 27. bis 29. November 2017 diskutierten und tauschten sich Praktiker aus der Open Educational Resources (OER) - Bewegung zu ihren Projekten aus. Hervorragende Beispiele aus Schulen, Hochschulen und der Erwachsenenweiterbildung wurden mit dem OER-Award ausgezeichnet. Auch die SLUB stellt Kursmaterialien offen zur Nachnutzung zur Verfügung und berät bereits zu diesem Thema in der Wissensbar

 

Auch wir BibliothekarInnen - sowohl Einsteiger als auch Praktiker - waren in den Workshops aktiv und schlossen uns im neuen „OER Librarian Network, Chapter Germany“ zusammen:

 

„Ziel der Initiative ist es, Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die sich für OER interessieren oder bereits mit OER arbeiten, zu vernetzen um Informationen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Antworten auf Fragen zu finden, die sich in der Schnittmenge von Open Education und Bibliothek ergeben.“

 

International sind Bibliotheken bei der OER-Bewegung wichtige Stakeholder. In Deutschland sind sie jedoch derzeit noch keine treibenden Kräfte. Hier wollen wir im Dienste unserer Nutzer in Studium, Lehre, Aus- und Weiterbildung aufholen. Über Lehrbücher und Internetfunde steht Lehrenden und Lernenden viel Wissen zur Verfügung, doch ist es mühsam, dieses Wissen im Informationsdschungel zu finden. Wir unterstützen Projekte, die OER erstellen, verändern, sammeln und benutzen. 

 

Und das passiert hierzulande bereits aktuell im noch jungen Aktionsfeld "Open Education":

  • Unter dem Label HISTOdigitaLE – Geschichtslernen anders denken arbeiten mehrere Projekte der Universität Leipzig an einer Plattform für freie Unterrichtsmaterialien, welche auch von Studierenden erstellt wurden, z.B. für die Geschichtsdidaktik.
  • Das Thüringer Schulportal entwickelt mit Digitalisaten der SLUB Dresden Arbeitsblätter, bspw. zum Thema Erzbergbau im Mittelalter.
  • Einzelne Akteure und Projekte der TU Dresden sind in der OER World Map vertreten.


 

Eine bundesweite Übersicht über die Projekte und frei verwendbare OER bietet der zum OER-Camp veröffentlichte "OER-Atlas 2017 – Open Educational Resources – Deutschsprachige Angebote und Projekte im Überblick“. Die SLUB ist mit ihren Kursen "Geräteführerschein SLUB Makerspace" und "Von der Idee zur Facharbeit: ein Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten für Schüler" darin vertreten.

 

 

 

In Sachsen treibt die Initiative OERsax die Erschließung von OER für sächsische Schulen und Hochschulen voran. An dem Projekt sind maßgeblich die TU Dresden, die TU Bergakademie Freiberg und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden beteiligt. Gemeinsam mit der SLUB veranstaltet die Projektinitiative vom 15. bis 18. Januar 2018 die ersten sächsischen OER-Tage. Das Programm reicht von Fachvorträgen über Workshops bis hin zu Webinaren. Interessierte an offenen Bildungsmaterialien sind herzlich eingeladen!

 

Daniela Dobeleit und Jens Bemme

 

 

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Viele Fragen zu Forschungsdaten an die neue Kontaktstelle

Als Beitrag zur internationalen Open Access Week 2017 stellte sich am Mittwoch letzter Woche die Kontaktstelle Forschungsdaten Forschenden der TU Dresden vor. Neben der Möglichkeit, sich einen Überblick zum Thema Forschungsdaten zu verschaffen, wurde auch das Diskussionsangebot von Vielen genutzt: An vier Tischen nahm das Team der Kontaktstelle Fragen zu den Themengebieten Open-Access-Publikation von Forschungsdaten, Tools und Services, rechtliche Aspekte und insbesondere Datenschutz entgegen. "Die Veranstalter scheinen damit einen Nerv getroffen zu haben", so eine Teilnehmerin.

 

Bilder: SLUB Dresden / Jan Polowinski & Matti Stöhr

 

Die Kontaktstelle Forschungsdaten ist ein gemeinsamer Service der SLUB Dresden und von mehreren Partnern an der TU Dresden.

 

Neben der Unterstützung im Bereich Forschungsdatenmanagement bietet die SLUB Forschenden zahlreiche weitere Open-Science-Services, z. B. zu den Themen Open Access, Bibliometrie, Citizen Science und Open Educational Resources, die ebenfalls im Rahmen der Open Access Week vorgestellt wurden.

 

Welche Fragen beschäftigen Sie zum Thema Forschungsdaten? Stellen Sie Ihre Fragen gerne direkt als Kommentar, oder schreiben Sie uns unter kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

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