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SLUBlog

Kategorie: Forschung

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Strategisch publizieren mit der SLUB

Was ist die richtige Mischung für die eigene Publikationsliste? Und wie können Sie uns helfen, dass wir gemeinsam die Sichtbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse erhöhen?

 

Vom 21. bis 27. Oktober 2013 findet die 7. Internationale Open Access Week statt. Wir werden uns als Bibliothek wieder mit mehreren Veranstaltungen beteiligen und suchen jetzt dafür weitere Ideen und Kooperationen. Schreiben oder sprechen Sie uns an!

 

Open Access-Service
Tel.: +49 351 4677-326
E-Mail: openaccess@slub-dresden.de

 

Zum Weiterlesen: Wie Open Access Forschung fördert.

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Cyberscience, Digital Analytics, Big Data und Learning 2.0 - Netzwerkkonferenz ab 11. Juni

Vom 11. bis 13. Juni 2013 findet die zweite Netzwerkkonferenz des "eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen" in Dresden statt. Zum Motto "E-Science between Data and Networks: Tools, Processes, Models and Practices of Digital Science" präsentieren 22 Projekte ihre Forschungsergebnisse.

 

An den drei Konferenztagen gibt es vier Themenbereiche: Cyberscience from Sociological Perspective, Cyberscience from Technological Perspective and Digital Analytics, Big Data und Learning 2.0. Weil diese Themen für die Zukunft der Bibliothek mindestens so relevant sind, wie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, empfehlen wir die Konferenz hiermit ausdrücklich und freuen uns auf den Austausch.

 

Zwei Fachvorträge rahmen das Programm:

  • am 11.06.2013, um 10:30 Uhr spricht René König vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum Thema "Cyberscience 2.0 – How Digital Social Networks Shape Scholarly Communication" und
  • am 13.06.2013, um 18:00 Uhr wird Dr. Sonja Palfner vom Zentrum für Technologie und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin zum Thema “E-Science Interfaces – Digital Infrastructure Development and the Sciences” vortragen.

 

Die eScience-Netzwerkkonferenz ist offen für Gäste und findet im Max Planck Institut für die Physik komplexer Systeme in der Nöthnitzer Str. 38 in Dresden statt. Veranstaltungssprache ist Englisch. Via www.escience-sachsen.de

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Bibliothek und Forschung. BIS-Sonderheft zur Dresden Summer School 2012

Rechtzeitig zur Dresden Summer School 2012 ist das BIS-Sonderheft Bibliothek und Forschung erschienen. Mit 15 Beiträgen von Wissenschaftlern und Bibliothekaren ist es Fragen der Zukunft von Bibliotheken als Forschungsinfrastruktur gewidmet.

 

Bislang galten reiche historische Sammlungen als Forschungsbibliotheken, wenn sie optimale Bedingungen für die geisteswissenschaftliche Forschung vor Ort boten. Im digitalen Zeitalter sind darüber hinaus neue, innovative Formen der Zusammenarbeit über räumliche und institutionelle Grenzen hinweg möglich. Es entstehen digitale Sammlungen, virtuelle Forschungsumgebungen und Online-Publikationen, die Forscher und Akteure aus unterschiedlichen Disziplinen und Sparten in neuer Qualität und Geschwindigkeit miteinander verbinden.

 

Das neue Heft regt aus verschiedenen Blickwinkeln zu Reflexionen und Diskussionen an. Museen, Archive und Bibliotheken als vernetzte Forschungsinfrastruktur zu begreifen heißt freilich auch: sie in Teilen neu zu erfinden. Die 24 Teilnehmer der Dresden Summer School, großzügig gefördert durch Henry Arnhold, nehmen sich bis zum 12. Oktober Zeit, Ideen zu sammeln und zu diskutieren. Die Summer School ist Bestandteil des DRESDEN.concepts der Exzellenzuniversität Dresden.

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Wieviel Vivaldi? Musikhandschrift bietet neuen Diskussionsstoff für die Forschung

Die Serie von Vivaldi-Funden im historischen Musikalienbestand der SLUB reißt nicht ab. Kaum hat der britische Experte Michael Talbot in einem Artikel im Bibliotheksmagazin BIS zwei Manuskripte des bekannten Notenschranks II im Lichte konkordanter Quellen aus Schwerin und Durham neu bewertet, führten seine aktuellen Beobachtungen zu einer weiteren Entdeckung: In einem anonymen, durch das handschriftliche Stimmenmaterial der SLUB überlieferten A-Dur-Violinkonzert stellte der isländische Musikforscher Jóhannes Ágústsson eine Eigentümlichkeit fest, die Talbot im erwähnten Aufsatz als Vivaldi-spezifisch erkannt hatte: den gelegentlichen Ersatz mehrtaktiger Pausen durch den Klartext „Qui si ferma a piacere“ („Hier pausiert man nach Belieben“).

Von Ágústsson um seine Meinung gebeten, gelangte Talbot zu folgender Einschätzung: In der Tat dürfte es sich um ein Violinkonzert von Antonio Vivaldi (1678 – 1741) handeln, und zwar um eines aus dessen letzter Lebensphase, das er seinem ehemaligen Schüler, dem Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle Johann Georg Pisendel (1687 – 1755), quasi auf den Leib geschrieben hatte. Diese Auffassung erklärt die selbst für Vivaldische Maßstäbe extreme Schwierigkeit der Solopartie. Allerdings hat das für die Vergabe von Werkverzeichnisnummern zuständige Gremium des venezianischen Vivaldi-Instituts sich ihr zumindest vorerst nicht anschließen können: dem Vernehmen nach, weil die Soloepisoden im Gegensatz zu den Tuttipassagen auch in stilistischer Hinsicht zu untypisch seien.

Das Ringen um die Authentizität der Komposition ehrt die an der Diskussion beteiligten Fachleute. Dass international ausgezeichnete Interpreten bereits ihr Interesse an dem Werk angemeldet haben, ist sehr zu begrüßen, denn eine adäquate Einspielung könnte erheblich zur Meinungsbildung beitragen.

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Arbeiterfotografie. Dresdner Projekt im DFG-Forschungsmagazin

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Dresdner Drittmittelprojekt die Titelseite des Magazins der Deutschen Forschungsgemeinschaft ziert. Die Arbeiterfotografie, ein gemeinsames Projekt des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde und unserer Deutschen Fotothek, hat es in der letzten Ausgabe geschafft. Die Familie aus dem Erzgebirge, die auf dem Bild in Heimarbeit Pfeifenreiniger produziert, hätte sich dergleichen noch viel weniger vorstellen können. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten. Informationen zum Projekt und alle Fotos finden Sie hier.