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SLUBlog

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Ein Grund zur Freude: 99 bewilligte Publikationsfondsanträge

Bild: Luftballons am Himmel99 bewilligte Publikationsfondsanträge wirken bildhaft gedacht zugegebenermaßen holpriger als 99 Luftballons. Sind aber dennoch ein Grund zum Feiern.

Der Publikationsfonds von SLUB und TU Dresden ermöglichte bis Ende August 2018 die Veröffentlichung von 99 Publikationen in qualitätsgesicherten Open-Access-Zeitschriften. Das ist eine beachtliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. In den letzten Jahren entwickelte sich die Zahl der geförderten Publikationen von 40 Artikeln im Jahr 2013, als der Publikationsfonds eingerichtet wurde, auf 80 Artikel im Jahr 2017 relativ linear. Der in diesem Jahr mit Mitteln aus den Etats der SLUB und der TU Dresden deutlich aufgestockte Publikationsfonds erlaubt es in Kombination mit erfolgreichen Verlagsverhandlungen wesentlich mehr Publikationen als in den Vorjahren zu fördern. So wurden 2018 bereits jetzt ca. 150.000 EUR für die Finanzierung von Open-Access-Publikationen bereitgestellt. Weitere 90.000 EUR stehen für Korrespondenzautorinnen und -autoren der TU Dresden bereit. Bitte nutzen Sie zur Antragstellung unser Online-Formular.

In Zeitschriften des Verlages MDPI können Korrespondenzautorinnen und -autoren der TU Dresden Beiträge bis Ende des Jahres sogar kosten- und antragsfrei einreichen. Wir arbeiten daran, dieses innovative Angebot auszubauen. 

 

Alles Verhandlungssache

Die 99. bewilligte Publikation ist aber auch aus einem anderen Anlass ein Grund zur Freude: Die DFG setzt in ihren auch für den SLUB/TUD-Publikationsfonds verbindlichen Förderrichtlinien eine Kostenobergrenze für Artikelbearbeitungsgebühren von 2.000 EUR brutto. TU Dresden und SLUB bekennen sich zu dieser Kostenobergrenze, da so dem beständigen Anstieg der Artikelbearbeitungsgebühren entgegengewirkt werden kann. Das bedeutet aber in der Praxis nicht, dass Einreichungen in hochpreisigen Zeitschriften nicht gefördert werden können.

 

Bild: ZeitschriftenstapelMit der 99. bewilligten Publikation ist es einem Autor der TU Dresden mit Unterstützung unseres Teams bereits zum 16. Mal in diesem Jahr gelungen, die Artikelbearbeitungsgebühren auf weniger als 2.000 EUR brutto zu verhandeln. Der Erfolg dieser Preisverhandlungen erlaubt es den Autorinnen und Autoren der TU Dresden in sehr renommierten und eher hochpreisigen Zeitschriften wie Nature Communications veröffentlichen zu können. Damit unterstützt der Publikationsfonds dank Kostenobergrenze kosteneffizient die an der TU Dresden geleistete Spitzenforschung und mit den von SLUB und TU Dresden bereitgestellten Mitteln können weitaus mehr Veröffentlichungen gefördert werden.

 

Bei Fragen zum Publikationsfonds wenden Sie sich bitte an openaccess@slub-dresden.de oder direkt an Michael Wohlgemuth unter 0351/4677-326.

Das Antrags-Formular finden Sie hier.

 

 

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Wir sind mal kurz weg und offline: Schließtage in der SLUB am 4. und 5.9.2018

Bild: SLUB Dresden Außenaufnahme"Same procedure as every year" heißt es am kommenden Dienstag und Mittwoch, wenn die Türen aller Standorte der SLUB geschlossen bleiben. Dann sind wir für Sie mal kurz weg, um uns für die restlichen 347 Öffnungstage im Jahr zu wappnen, an denen täglich mehrere tausend Besucher in unserem Haus unterwegs sind.

Die beiden Tage nutzen wir sprichwörtlich zum "Herbst"-Putz, bevor im Oktober dann das neue Semester beginnt. Auch wenn das Gelände um die Gebäude herum ziemlich verlassen sein wird, so ist innen emsiges Treiben. Wir führen Wartungs-, Aufräum- und Raumpflegearbeiten durch - all das, was im laufenden Betrieb leider nicht möglich ist. An beiden Tagen wird also fleißig geputzt, geölt, repariert und auch ein klein wenig umgeräumt: Ab dem 6.9. wartet unsere neue Servicetheke in der Zentralbibliothek auf Sie.

 

Wir sind offline

Doch nicht nur die Räumlichkeiten, Regale und Arbeitsplätze bringen wir auf Vordermann, sondern auch Teile unserer IT-Infrastruktur, auf denen unser Katalog, Ihr Nutzerkonto oder die Datenbanknutzung usw. beruhen. Konkret heißt das, dass während der Wartungsarbeiten leider kein Zugriff auf unsere Onlineangebote wie unseren Katalog und die dort angebundenen Services wie z.B. Exemplaranzeige, Magazinbestellung, Vormerkungen und Datenbanken zugesichert werden kann. Bei der Berechnung der Leihfristen (Fälligkeitsdaten) berücksichtigen wir die Schließtage natürlich, so dass diesbezüglich niemandem ein Nachteil entsteht.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Einschränkungen und sind am 6. September 2018 wieder für Sie da.

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Servicepunkt TU Dresden vorübergehend an neuem Standort im Foyer der SLUB

Wenn Sie das Foyer der Zentralbibliothek betreten, sind Sie derzeit nicht in der Dunkelkammer oder vor einem Bühnen-Hintergund, auch wenn der schwarz verhüllte Infopunkt des Service Center Studiums der TU Dresden so etwas gerade vermuten lässt.

Sie sind immer noch in der SLUB und hier genau richtig. Nur führen wir derzeit Reparaturarbeiten im Foyer durch.

Den Servicepunkt der TU Dresden finden Sie deshalb vorübergehend direkt gegenüber neben der Treppe. Das Team freut sich, Sie dort zu begrüßen.

 

Wir bitten Sie um Verständnis, sollte es zu Baulärm kommen.

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Musik, Kunst, Mobilität: Drei Fachinformationsdienste vorgestellt

Forschungsrelevante Informationen zu liefern, Spezialliteratur für einen bestimmten Fachbereich und geeignete Forschungswerkzeuge bereitzustellen, sind die Hauptaufgaben von Fachinformationsdiensten (FID). Sie ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unabhängig von ihrem Standort einen möglichst schnellen und direkten Zugriff auf diese Informationen.

Drei dieser Fachinformationsdienste - alle von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert - sind an der SLUB als Kooperationen mit anderen Bibliotheken in Deutschland ansässig. In den folgenden Steckbriefen werden diese kurz vorgestellt.

 

Haben auch Sie unsere FIDs schon genutzt und ggf. Informationen gefunden? Was haben Sie als besonders hilfreich erachtet? Was würden Sie sich als Service noch wünschen?

 

arthistoricum.net - Kunst, Fotografie, Design

 

Steckbrief FID arthistoricum.net

Bereits seit 1993 betreut die SLUB das Sondersammelgebiet "Zeitgenössische Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgrafik". Im Rahmen des von der DFG geförderten, kooperativen Systems der überregionalen Literaturversorgung wurden gedruckte und digitale Medien zu diesem Fachgebiet möglichst vollständig gesammelt, mit Schwerpunkt auf ausländischer Literatur. Seit 2014 baut die SLUB Dresden zusammen mit der Universitätsbibliothek Heidelberg (Schwerpunkt Kunst bis 1945 und allgemeine Kunstwissenschaften) ihre bestehenden Angebote zu dem gemeinsamen Fachinformationsdienst arthistoricum.net aus, um maßgeschneiderte Angebote für die kunsthistorische Fachcommunity zu entwickeln.

 

FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung

 

Steckbrief FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung

Der Fachinformationsdienst richtet sich an alle Forschenden der Mobilitäts- und Verkehrsforschung. Als ein Ziel soll die Auffindbarkeit von und Versorgung mit Spezialliteratur verbessert werden. Dies erfolgt zum einen durch den Aufbau einer neuen Rechercheplattform sowie der damit in Verbindung stehenden Optimierung der interdisziplinär ausgerichteten Recherche und zum anderen durch die Verbesserung der Literaturversorgung mit Schwerpunkt im Ausbau von Open Access-Strukturen. Darüber hinaus zielt der FID auf eine Erhöhung der Verfügbarkeit nachnutzbarer Forschungsdaten ab. Zusätzlich soll durch den Aufbau eines neuen Recherchewerkzeuges für Forschungsnetzwerke die Vernetzung und der Austausch in dem interdisziplinären Wissenschaftsgebiet unterstützt werden.

 

musiconn - Für vernetzte Musikwissenschaft

 

Steckbrief FID musiconn

Unter der neu eingeführten Marke des FID "musiconn - Für vernetzte Musikwissenschaft" betreut die SLUB gemeinsam mit der Bayrischen Staatsbibliothek München die Einführung und Etablierung von innovativen Services zur Unterstützung der musikwissenschaftlichen Spitzenforschung. Die Arbeitspakete der SLUB umfassen die Bereitstellung eines Open access-Fachrepositoriums (musiconn.publish), den Aufbau von musiconn.performance - einem zentralen Rechercheinstrument für Music Performance Ephemera (Programme, Konzertankündigungen, Rezensionen etc.) -, sowie die Qualifizierung der RISM (Répertoire International des Sources Musicales)-Datenbank für die Aufnahme früher Musikdrucke des 16.-18. Jahrhunderts.

 

 

Die Steckbriefe zu den FIDs wurden erstmalig in der Jahrespublikation der Bibliotheken in Sachsen, "Kooperation", 2018 veröffentlicht.

Eine Übersicht über die an der SLUB ansässigen FIDs finden Sie auch auf dieser Seite.

 

 

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Trauer um Henry H. Arnhold, den Förderer der Dresden Summer School

Foto: Henry ArnholdIm hohen Alter von 96 Jahren ist der gebürtige Dresdner Bankier, Mäzen und Sammler Henry H. Arnhold am 23. August 2018 in New York gestorben. Er stammte aus der namhaften jüdischen Bankiersfamilie, die sich um Kultur und Wissenschaft in Dresden große Verdienste erwarb und vor den Nazis ins Exil flüchten musste. Henry H. Arnhold floh über Norwegen, Schweden und Kuba in die USA.

 

Als Bankier in New York förderte er bis ins hohe Alter Kunst und Bildung in Deutschland. So auch seit 2012 die Henry Arnhold Dresden Summer School, die Studierenden und Doktoranden aus vielen Ländern die Möglichkeit bietet, in der TU Dresden, in den Dresdner Museen und in der SLUB gemeinsam zwei Wochen wissenschaftlich zu arbeiten. Im September widmet sich die nächste Summer School Fragen nach der Identität in der globalen Welt. Was können Universitäten, Museen und Bibliotheken dazu beitragen, mit neuen Ungewissheiten im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung selbstbewusst und konstruktiv umzugehen?
Henry Arnhold hat vorgelebt, wie Angst und Hass überwunden werden können. Wir verneigen uns vor ihm in Dankbarkeit.

 

Diesen Beitrag verfasste Generaldirektor a.D. Prof. Dr. Thomas Bürger.

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