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Ehren(amts)sache!

Zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes dankt auch die SLUB Dresden ihren derzeit 35 ehrenamtlichen Helfern. So steht der 5. Dezember ganz im Zeichen der Würdigung des ehrenamtlichen Engagements, wenn sich die Ehrenamtlichen zum gemeinsamen Jahresabschluss mit der Generaldirektion zusammenfinden und 2017 ausklingen lassen.

 

Bereits seit 2009 gibt es das Ehrenamt an der SLUB. Damals hat eine Ehrenamtliche ihre Tätigkeit aufgenommen. Inzwischen sind die fast drei Dutzend freiwillig Engagierten – sowohl Ruheständler als auch Studierende – in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig. Sie übernehmen z. B. Aufgaben in der Buchpflege, der Stellrevision oder der Bildbearbeitung. Außerdem würde es ohne die ehrenamtliche Unterstützung beispielsweise das sehr gut nachgefragte Angebot der Samstagsführungen in der Schatzkammer des Buchmuseums wohl so nicht geben.

 

 

Die Anerkennung für das freiwillige Engagement ist uns sehr wichtig und demzufolge vielfältig: So gibt es unter anderem die Zahlung einer geringen Aufwandspauschale für Fahrtkosten, den kostenlosen Bezug der Bibliothekszeitschrift BIS und Einladungen zu regelmäßigen Treffen mit der Direktion. Über die Ehrenamts-Mailingliste erhalten die Ehrenamtlichen darüber hinaus Einladungen zu Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen in unserem Haus und sie haben die Möglichkeit, an unseren Gemeinschaftstagen teilzunehmen. Die Bibliothek nutzt außerdem die vielfältigen Möglichkeiten des Würdigungskonzeptes für Ehrenamtliche der Bürgerstiftung Dresden. So können Ehrenamtliche einen Ehrenamtspass erhalten und damit über 80 Vergünstigungen nutzen oder sie werden über die Bürgerstiftung zu Sonderkonzerten und Veranstaltungen eingeladen.

 

Der internationale Gedenk- und Aktionstag findet jedes Jahr am 5. Dezember zur Anerkennung und Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Er wurde 1985 von der UN beschlossen und wird seit 1986 begangen.

 

Weitere Infos zum Ehrenamt (in Bibliotheken):
BIS-Magazin Heft 1/2017 sowie 2/2017
WISO-Tipp: Ehrenamtlich arbeiten

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Scandello // Skandale // male // (a)mare - Nachklänge der Re/In/Formation zum 500. Geburtstag des Dresdner Hofkapellmeisters Antonio Scandello

Konzert - Performance - Quellenpräsentation mit AuditivVokal Dresden: Mittwoch, 29. November 2017, 19 Uhr, SLUB Vortragssaal

 

Vor 500 Jahren veröffentliche Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel und setzte bekanntermaßen mit der Reformation eine Bewegung in Gang, die fast alle Lebensbereiche berührte. Eine besondere Rolle bei der Umsetzung der Ideen Luthers nahm die Musik ein.

Einer der Protagonisten bei der Entwicklung einer protestantisch geprägten Musik war Antonio Scandello. Vor 500 Jahren, nur wenige Monate vor dem Thesenanschlag, in Bergamo geboren, war er Mitglied der Hofkapelle bei Kardinal Cristoforo Madruzzo in Trient, wo Kurfürst Moritz von Sachsen ihn 1549 auf seiner Reise nach Italien hörte. Moritz, der zwei Jahre zuvor die Kurwürde erhalten und seiner neuen außenpolitischen Rolle gemäß 1548 eine reich und prominent besetzte Hofkapelle gegründet hatte, engagierte Scandello und fünf weitere Italiener sofort nach Dresden. Die dortige Hofmusik diente indes nicht nur der Repräsentation nach außen, sondern fruchtete ebenso nach innen in das sächsische Herrschaftsgebiet: mit Johann Walter als Kapellmeister wirkte einer der wichtigsten Komponisten früher evangelischer Kirchenmusik hier. Auch Scandello (seit 1568 Kapellmeister) schrieb etliche Musik für den Gottesdienst und das häusliche Musizieren im Sinne der neuen Lehre, die sich durch Abrschriften und Drucke rasch verbreitete und schnell Eingang in das Repertoire der Schulen und Kirchen fand.

 

 

 

Scandellos 500. Geburtstag ist uns Anlass, im Rahmen der Ausstellung "Wie Luthers Worte fliegen lernten", einige seiner Lieder in das Zentrum eines Konzerts zu stellen. Kombiniert werden sie mit Kompositionen des 21. Jahrhunderts, die die interkonfessionelle Spannung, die auch Scandellos Werken innewohnt, verdeutlichen, indem sie auf Texte der italienischen Vorreformation resp. der deutschen Gegenreformation rekurrieren.

Interpretiert werden die Werke durch das renommierte Ensemble AuditivVokal Dresden und versprechen so einen Abend mit ganz besonderer Perspektive auf die wechselvolle Geschichte der frühen Reformation.

Vor dem Konzert wird eine Kuratorenführung durch die Ausstellung angeboten - Führung und Konzertbesuch sind eintrittsfrei.

 

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Ausbau der Social Media-Präsenz: SLUB jetzt auch mit Facebook-Account

Ab sofort ist die SLUB Dresden auch auf Facebook mit einem eigenen Account präsent.

 

 

Der Facebook-Auftritt ist speziell auf die Publikumsveranstaltungen der SLUB zugeschnitten: Zukünftig wird es hier insbesondere Veranstaltungsankündigungen und -berichte geben.

 

Wir freuen uns, mit Ihnen auch auf diesem Wege ins Gespräch zu kommen. Schauen Sie gern vorbei, liken und teilen Sie unsere Präsenz!

 

Selbstverständlich halten wir Sie auch weiterhin auf Twitter über das aktuelle Tagesgeschehen, neueste Erwerbungen, unsere Serviceangebote, das Leben rund um und in der SLUB usw. auf dem Laufenden.

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Luther – einfach sprachlos: Stummfilm(vertonung) zur Reformationsausstellung

Als Begleitprogramm der Sonderausstellung „Wie Luthers Worte fliegen lernten“ wird in der SLUB der Historienfilm „Die Wittenberger Nachtigall“ gezeigt. Er entstand unter der Regie von Erwin Baron und wurde am 1. September 1913 in Berlin uraufgeführt. Der Spielfilm gehört zu den ältesten kinematographischen Zeugnissen über das Leben des Reformators und begleitet Luthers Leben bis zur Hochzeit mit Katharina von Bora.

 

 

Luther im Gespräch mit dem Buchdrucker

 

Da es sich natürlich um einen Stummfilm handelt, ist der wortgewaltige Luther nicht zu hören. Stattdessen greift die SLUB in gewisser Weise auf die damalige Aufführungspraxis  der musikalischen Begleitung zurück – allerdings alles andere als altmodisch: Erleben Sie an diesem Abend den Leipziger Künstler DJ D'dread, der sich seit Jahren mit einem Stilmix verschiedener Genres aus U- und E-Musik auf diesem Gebiet erfolgreich engagiert. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

 

Thesenanschlag Luthers an der Wittenberger Schlosskirche

 

Die Aufführung beginnt am 20. November 19.00 Uhr im Vortragssaal der SLUB. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

18.00 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung im Buchmuseum teilzunehmen.

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Zwischen Fakt und Fiktion: Isabelle Lehn liest aus ihrem Debütroman

„Isabelle Lehn hat einen packenden Psychoroman geschrieben, der seine Kraft dadurch entwickelt, dass er über den Wahnsinn des Krieges nur in der Möglichkeitsform spricht.“ (Simon Strauß, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2016)

 Auch andere Feuilletonisten sind voll des Lobes über die junge Autorin:

 

„Isabelle Lehn überrascht mit ihrem Debüt-Roman „Binde zwei Vögel zusammen“, der sich in einem absolut realistischen Szenario, in Wahn- und Traumwelten verliert und […] sehr bündig und folgerichtig von den großen politischen Konflikten unserer Zeit erzählt." (Jörg Schieke, MDR-Kultur, 26.07.2016)

 

Isabelle Lehn (Foto: Sascha Kokot) wurde 1979 in Bonn geboren und lebt in Leipzig. Sie studierte in Tübingen und Leicester Allgemeine Rhetorik, Ethnologie und Erziehungswissenschaft mit Arbeitsschwerpunkten zu Propagandaforschung, Massenkommunikation und Medienwirkungen und wurde 2011 im Fach Rhetorik promoviert. Parallel zur Promotion absolvierte sie ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, wo sie nach Lehraufträgen und Gastdozenturen von 2013 bis 2017 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Literarische Schreibprozesse“ arbeitete.

 

 

 

Ihr Debütroman „Binde zwei Vögel zusammen“, der sich mit der Verunsicherung der Menschen durch Medien und Weltgeschehen beschäftigt, stand 2016 auf der Shortlist für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet.

 

Seien Sie herzlich eingeladen, wenn Isabelle Lehn am Mittwoch, den 15. November 2017, mit ihrem Werk in der SLUB zu Gast ist und es im Gespräch mit Patrick Beck (Literaturforum e.V.) vorstellt. Es besteht anschließend die Möglichkeit, der Autorin Fragen zu stellen und sich ihr Buch signieren zu lassen.

 

Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Literaturforum Bibliothek - Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken" statt. Der Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V. realisiert dieses Projekt als Gemeinschaftsarbeit mit dem Sächsischen Literaturrat e.V. und unter finanzieller Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

Lesung und Gespräch: Isabelle Lehn "Binde zwei Vögel zusammen", Mittwoch, 15.11.2017 19:00 Uhr - 20:30 Uhr, Vortragssaal (1. OG der Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18), Eintritt frei

Kommentare

Winckelmann in Rundfunk und Fe...
16.12.2017 11:17
ad rem Winkelmann
11.12.2017 11:53
@Klimaanlage?
11.12.2017 08:40
Zukunft
08.12.2017 14:52
Zukunft? 2
08.12.2017 13:29

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