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SLUBlog

Archiv: August 2010

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5.000, 1.111, 4. Diese Woche geht's rund

Während draußen die Sommerschwüle dampft und nun doch einige unserer BenutzerInnen offensichtlich in Ferien sind, werden diese Woche voraussichtlich drei runde Zahlen erreicht.

Erstens werden wir im Projekt "Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts" (VD 18) als erste Bibliothek die Marke von 5.000 digitalisierten Titeln überschreiten. Aktueller Stand: 4.936. Unter den heutigen Neuzugängen z.B. ein seinerzeit bekanntes Kinderschauspiel der Aufklärung mit dem sinnigen Titel "Ein gutes Herz macht manchen Fehler gut". Der gilt bekanntlich immer und überall, auch hier in unserem Blog ;).

Zweitens hoffen wir, unseren 1.111. Twitter-Follower zu bekommen. Was das für uns bedeutet und was wir künftig in Twitter vorhaben, erzählen wir, wenn's tatsächlich so weit ist.

Drittens wird der sächsische Open Access-Publikationsserver Qucosa Mitte der Woche um die Publikationen der Technischen Universität Chemnitz erweitert. Damit werden alle vier Universitäten aus Sachsen auf einer gemeinsamen Plattform gebündelt und wird Qucosa nochmals um rund 2.200 Publikationen reicher sein. Auch dazu melden wir uns noch mal hier im Blog.

War das nun eine Sommerloch-Nachricht? Wir denken nicht. Weitere Substanz zu jedem Thema hoffentlich in Kürze.

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23.8.-3.10. Verkürzte Öffnungszeiten in der SLUB

Wie der Kollege aus der Medieninformatik (es ist vorbei ...) können viele Studierende in den nächsten Wochen einen Gang runterschalten. Der statistisch belegten, deutlich geringeren Benutzerfrequenz in den nächsten Wochen tragen wir wie gewohnt Rechnung, indem wir zwischen dem 23.8. und dem 3.10. die Öffnungszeiten der SLUB-Bibliotheksstandorte verkürzen. So wird zum Beispiel die Zentralbibliothek von montags bis samstags zwischen 9 und 20 Uhr geöffnet sein und steht folglich statt 16 Stunden nur 11 Stunden täglich zur Verfügung. Entsprechend wird auch das Personal an der Ortsleihe den Dienst statt um 22 Uhr bereits um 20 Uhr beenden. Zudem bleibt die Bibliothek an allen vier Sonntagen im September geschlossen.

Vorsorglich weisen wir darüber hinaus schon jetzt darauf hin, dass wir zur Durchführung von Reparatur-, Wartungs- und Revisionsarbeiten die Häuser vom 15. bis 18.9. komplett schließen werden. Dazu wird es zu gegebener Zeit aber noch mal einen extra Hinweis geben. Sämtliche veränderten Öffnungszeiten bzw. Schließtage finden Sie seit Jahresbeginn in dieser Übersicht.

Für alle Maßnahmen bitten wir um Ihr Verständnis und Ihre Aufmerksamkeit. Die Anregungen vom letzten Jahr zur Sommeröffnung bzw. zu den Schließtagen sind uns noch präsent und werden berücksichtigt. Speziell unsere Öffentlichkeitsarbeit soll dieses Jahr besser laufen. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir sichtbare Aushänge sowie prominente Hinweise schon auf unserer Home page haben werden. Sie können uns zusätzlich unterstützen, wenn Sie die Nachricht ebenfalls weiter verbreiten.

Ab dem 4. Oktober ist die SLUB wieder im gewohnten Umfang für Sie da!

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Wikipedia: Ein kritischer Standpunkt. Eine interessante Konferenz an der UB Leipzig

Die Wikipedia ist eine 2001 gegründete freie Online-Enzyklopädie in über 260 Sprachen. Die deutschsprachige Version umfasst über eine Million Artikel, die englischsprachige über drei Millionen. An der deutschen Ausgabe arbeiten rund 7.000 AutorInnen regelmäßig mit. Schon aus diesen Zahlen wird deutlich, dass das Lexikon auch im wissenschaftlichen Bereich heute eine feste Größe und Deutungsmacht ist.

Am 25. und 26. September wird an der Universitätsbibliothek Leipzig ein Dialog fortgesetzt, der unter dem martialischeren Titel "WikiWars" Anfang 2010 in Bangalore begonnen hat. Wikipedia-Forscher, -Kritiker und Community-Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum werden gemeinsam die Bedeutung der Wikipedia für Politik, Kultur und Gesellschaft diskutieren. Neben Vorträgen von Wissenschaftlern finden eine Podiumsdiskussion mit Wikipedianern und Kritikern, Workshops sowie ein Netzwerktreffen statt. Das Netzwerktreffen ist als Open Space angelegt, wodurch die Teilnehmer aktiv an der Gestaltung der Veranstaltung mitwirken bzw. Themen und Fragestellungen selbst entwickeln und bearbeiten können. Weitere Informationen gibt's auf der Webseite der Konferenz.

Da Bibliotheken im Internet stets dort sein sollten, wo Ihre BenutzerInnen sind, arbeitet die SLUB seit langem an der Wikipedia mit und verknüpft konsequent Lexikonartikel mit passenden Webseiten und digitalen Texten und Objekten der Bibliothek. Als erste deutsche Bibliothek haben wir im März 2009 eine Kooperationsvereinbarung mit Wikimedia, dem Trägerverein von Wikipedia, geschlossen. Wir stellen dem freien Medienarchiv Wikimedia Commons sukzessive rund 250.000 Bilddaten aus unserem Bestand für die freie und kostenlose Nutzung zur Verfügung, die Wikimedia-NutzerInnen reichern die Daten im Gegenzug mit Erschließungsdaten und Kommentaren an (geographische Details, Identifizierung von abgebildeten Personen u.ä.). Bei aller Begeisterung ist eine kritische Begleitung der Wikipedia sicher sinnvoll. Daher unsere starke Empfehlung für diese Konferenz.

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Neu! 3D-Standortanzeige im SLUB-Katalog

Für die Freihand- und Lehrbuchsammlungsbestände der Zentralbibliothek haben wir seit gestern unser 3D-Gebäudemodell in den SLUB-Katalog integriert, was das Auffinden der fast 600.000 Exemplare in den Freihandbereichen bzw. gut 110.000 in der Lehrbuchsammlung sicher erleichtern wird.

Nehmen wir an, Sie suchen z.B. eine Aufsatzsammlung von David Palmer zu Shakespeares "Tempest". In der entsprechenden Titelanzeige (Screenshot 1) ist der Regalstandort des Freihandexemplars nun anklickbar und führt sie zu einem orange blinkenden Regal im jeweils passenden Geschoss, in unserem Fall der Ebene -2 (Screenshot 2). Im Modell selbst können Sie wie gewohnt durch die Geschosse und Räume navigieren, ohne dass der Standorthinweis auf das gesuchte Buch erlischt.

Die Screenshots sind nicht die schönsten. Am besten probieren Sie's gleich mit Ihrem Fach einfach selbst mal aus. Herzlichen Dank an den Kollegen Jens Mittelbach, der uns an dieser Stelle weitergebracht hat!

Screenshot 1

 Screenshot 2

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Täglich mehr elektronische Bestandsnachweise. Zwischenstand der Altbestandskatalogisierung

Im August 2009 hatten wir Sie hier darüber informiert, dass wir aus EU-Fördermitteln und mit Unterstützung eines Dienstleisters ältere Bestandsnachweise in den elektronischen SLUB-Katalog nachtragen werden. Bis 2013 soll es kein Buch der SLUB mehr geben, das nicht im SLUB-Katalog verzeichnet ist. Zettelkataloge, digitalisierte Zettelkataloge (Imagekataloge) und andere Suchhilfsmittel werden damit endgültig überflüssig.

Nach einem Jahr liegen respektable Zwischenergebnisse vor, von denen die regelmäßigen BenutzerInnen unseres Altbestands gewiss schon profitiert haben: Bei den älteren Hauptkatalogen wurde letzte Woche die Marke von 100.000 nachgewiesenen Exemplaren überschritten, im Altbestand der Musikabteilung sind rund 11.000 Exemplare elektronisch erfasst. Hinzu kommen über 200.000 neue Zeitschriftenbandsätze, die die elektronische Bestellung einzelner Zeitschriftenbände ermöglichen. Da die Erfassungsgesschwindigkeit der BearbeiterInnen mit zunehmender Projektdauer und -erfahrung noch wächst, sind wir zuversichtlich, 2013 tatsächlich den vollständigen Abschluss feiern zu können.

Quasi parallel zur zunehmenden Titelzahl wachsen unsere und Ihre Wünsche an den SLUB-Katalog. Dass wir an der Aufgabe ebenfalls arbeiten, hatten wir Ende März berichtet (Leichter suchen und finden). Hinweise zum Thema Katalogrunderneuerung sind weiterhin willkommen. Sowie das sinnvoll ist, wollen wir Sie auch in die Tests der neuen Suchoberfläche einbeziehen. Dazu bald mehr hier im SLUB-Blog.