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SLUBlog

Archiv: Mai 2012

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Die SLUB-Liegestühle sind da! Der Sommer kann kommen

Seit heute stellen wir Ihnen die bereits angekündigte neue Edition unserer SLUB-Deck chairs zur Verfügung. Unmittelbar nach Anlieferung standen die ersten Stühle auf der Wiese. Das Wetter vor Ort: 24 Grad, leichter Ostwind, mäßig sonnig. Das kann also noch besser werden und wird es sicher in den nächsten Wochen auch. Sie und wir sind jedenfalls ab sofort gerüstet.

Wie immer gibt es für die Möbel nur wenige Regeln:

  • Die Stühle sind Eigentum der SLUB und dürfen folglich nicht unser Grundstück verlassen. Auch für eine möglichst schonende Behandlung sind wir dankbar.
  • Die Stühle lagern offen auf der Ebene von Vortragssaal und BibLounge neben dem gartenseitigen Eingang und können selbständig dort entnommen werden.
  • Bei Einbruch der Dunkelheit oder einsetzendem Regen erwarten wir, dass der letzte Be-Sitzer seinen Stuhl an diesen Standort zurückstellt.


Bitte helfen Sie alle mit, dass dieses liberale Modell erfolgreich sein kann. Im Fall von Diebstählen oder mangelnder Sorgfalt beim Gebrauch der Stühle werden wir die Aktion im nächsten Sommer nicht wiederholen können. Ausleihpersonal, Schließketten, Chiplösungen u.ä. passen schließlich kaum zum Konzept.


Das ist der Liegestuhlentwurf unseres Grafikers Thomas Jung. Einen ersten Schnappschuss von der SLUB-Wiese reichen wir am nächsten Sonnen-Tag nach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1000 Tage @slubdresden bei Twitter

Vor genau drei Jahren haben wir mit Twitter ein für deutsche Bibliotheken neues Kapitel aufgeschlagen. Viele unserer Benutzerinnen und Benutzer setzen souverän und selbstverständlich auf neue Kommunikationswege, wie zum Beispiel Twitter. Das wollten wir begleiten und unterstützen. Wir sind stolz, bis heute die meisten Follower im deutschsprachigen Bibliothekssektor zu haben.

 

In über 700 Tweets machten wir Sie auf spannende Dinge und wichtige Entwicklungen aufmerksam, haben Bilder gepostet und uns Ihrer Fragen angenommen. Wir bemühen uns, auf jeden Ihrer Tweets einzugehen und Ihnen in 140 Zeichen weiterzuhelfen. Es lohnt sich also, der @slubdresden zu folgen!

 

Mit rund 2.400 Followern sind wir angekommen - bleiben aber nicht stehen. Unsere Twitter-Redaktion haben wir kürzlich verstärkt und sorgen auch durch interne Mitarbeiterschulungen für ein möglichst breit aufgestelltes Team in der SLUB. 

 

Das hat natürlich auch den positiven Effekt, dass viele unseren Kollegen und Kolleginnen mittlerweile selbst aktiv Twitter nutzen und so auch außerhalb der SLUB die Bibliotheksszene bei Twitter etablieren. 

 

Nach diesem kurzen Resümee auf 3 Jahre @slubdresden bei Twitter werden wir vielleicht schon 2013 unseren 3333ten Follower begrüßen können ...

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Neues im Mai. SLUB-Katalog und -Liegestühle

An einem sonnigen, warmen Frühlingstag wie heute bemerken wir, dass zum Sommer in der SLUB noch die Möbel für unsere Bibliothekswiese fehlen. Letztes Jahr waren sie am 6. Mai eingetroffen. Auch 2012 haben wir's wieder geschafft und werden Ihnen ab nächster Woche eine neue Edition unserer beliebten Deck chairs anbieten können. Mehr dazu, wenn die Stücke tatsächlich hier sind. Unsere zusätzliche, dauerhaft wirksame Projektidee mit Paulsberg ist damit keineswegs vom Tisch. Weiterhin suchen wir einen Förderer, der dieses innovative Konzept aus Dresden für Dresden mit uns umsetzen will.

 

Langfristigere und umfassendere Auswirkungen auf unseren Service wird die erneute Weiterentwicklung des SLUB-Katalogs haben, die wir Ihnen voraussichtlich ebenfalls in der nächsten Woche live vorstellen können. Der SLUB-Katalog soll in der neuen Version unter anderem

  • die multilinguale semantische Suche SLUBsemantics integriert haben
  • ein Autocomplete (automatische Vervollständigung) für Sucheingaben enthalten
  • eine Dropdown-Liste für die wichtigsten Suchkategorien (Titel, Autor u.a.) bereits in der "Einfachen Suche" bieten (womit das Umschalten zur "Erweiterten Suche" noch öfter obsolet wird)
  • Facetten über Checkboxen beliebig an- und auch abwählbar machen
  • bei weiter wachsendem Inhalt spürbar kürzere Antwortzeiten liefern.

Im internen Testbetrieb geben die neuen Funktionen unserem zentralen Such- und Zugriffssystem bereits einen starken Impuls. Entsprechend freuen wir uns darauf, die Version öffentlich auszurollen und sind gespannt auf Ihr Urteil. Auch dazu mehr, wenn Sie das Werkzeug selbst werden benutzen können.

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TU Dresden und SLUB unterstützen Open Access

Das Rektorat und der Senat der TU Dresden haben kürzlich eine Open Access-Resolution verabschiedet, die an die weltweite Forderung nach offenem Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen in der “Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities (2003)” anknüpft.

Zahlreiche wissenschaftliche Organisationen wie die Europäische Kommission, die  Deutsche Forschungsgemeinschaft oder die  Max-Planck-Gesellschaft unterstützen die Forderungen der Berliner Erklärung, wodurch dieses Thema auch förderungspolitisch immer stärker in den Vordergrund rückt.

Open Access führt nicht nur zu einer gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am wissenschaftlichen Fortschritt, sondern nützt gleichzeitig auch den publizierenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern: Open Access-Veröffentlichungen erreichen nachweislich einen besonders hohen Grad an Sichtbarkeit und Reichweite.

In der Resolution der TUD werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daher aufgerufen,

  • alle wissenschaftlichen Publikationen auf dem Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa abzulegen, soweit Nutzungsrechte von Verlagen nicht entgegenstehen, und
  • in begutachteten Open Access-Zeitschriften zu publizieren.

Die SLUB berät und unterstützt Sie beim Open Access-Publizieren und bei der Archivierung Ihrer Veröffentlichungen. Folgende Dienstleistungen können Sie in Anspruch nehmen:

  • Fächerspezifische Beratung zu zweckmäßigen Publikationsformen,
  • Unterstützung bei der Prüfung Ihres Rechtes auf eine die Verlagspublikation ergänzende Online-Publikation Ihrer Forschungsarbeit,
  • Erstellung von PDF- bzw. PDF/A-Dateien aus Ihren Dokumenten,
  • Erzeugung von beschreibenden Daten für Ihre Publikation zur Steigerung der Auffindbarkeit,
  • Speicherung und Veröffentlichung Ihrer Publikation auf dem Sächsischen Publikationsserver Qucosa.

Senden Sie uns Ihre Publikationen, die Sie gerne online veröffentlichen würden – entweder einzeln, als Paket oder als Publikationsliste. Wir übernehmen alles Weitere für Sie.

Hinter den Kulissen arbeiten wir intensiv an weiteren Services, um Ihnen das Open Access-Publizieren leichter zu machen:

  • Durch bibliometrische Analysen werden wir Ihnen zukünftig auf Basis von statistischen Daten raten können, welche Zeitschriften für Sie besonders viel Reichweite und Sichtbarkeit bringen.
  • Sie möchten eine Open Access-Zeitschrift in Ihrem Fachgebiet gründen? Wir beraten Sie und bieten Ihnen eine technische Lösung.

Wenden Sie sich mit Ihren Fragen zu Open Access an uns. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Forderung nach offenem Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen eingelöst wird.

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Archiv der Stimmen. Digitalisierung von historischen Tonaufnahmen an der SLUB

In den letzten Wochen erhielt die SLUB im Bereich der Musik interessante neue Drittmittelbewilligungen. Neben einem Projekt zur Digitalisierung des Notenmaterials der Dresdner Hofoper (1765-1900) können wir mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft unser digitales "Archiv der Stimmen" umfangreich ausbauen. Sukzessive online verfügbar werden rund 17.000 Aufnahmen auf über 8.000 Schellackplatten aus der Zeit von 1896 bis 1960. Die überwiegend sehr seltenen Tonträger stammen aus dem rund 55.000 Exemplare umfassenden Schellackplattenbestand der SLUB, einer der bedeutendsten öffentlichen Sammlungen.

 

Viele der Einspielungen sind ausschließlich auf diesem Medium überliefert. Bearbeitet werden Werke bekannter Komponisten wie Brahms, Liszt, Mozart, Schumann, Verdi und Wagner, aber auch äußerst selten gehörte Musikstücke. An InterpretInnen vertreten sind neben seinerzeit internationalen Gesangsstars wie Marcella Sembrich, Enrico Caruso oder Richard Tauber auch SängerInnen wie die russische Sopranistin Maria Alexandrowna Michailova (1866-1943), die allein durch ihre Plattenaufnahmen zu Weltruhm gelangte. Andere KünstlerInnen, wie die Altistin Therese Rothauser, sind heute kaum noch bekannt, da sie ab 1933 verfemt oder gar ermordet wurden.

 

Auch diese "verstummten Stimmen" werden wir in den nächsten Monaten orts- und zeitunabhängig wieder hörbar machen. Für die Sicherung des deutschen audiovisuellen Kulturerbes ist dieses Projekt ein Meilenstein. Schauen und hören Sie bei uns rein.

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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