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Archiv: Oktober 2012

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Quiet, please! Lärm in der Bibliothek

Wer jemals Tennisübertragungen aus Wimbledon gesehen hat, wird sich an das stereotype "Quiet, please" vor Beginn eines neuen Aufschlags erinnern. Zu Semesterbeginn und im Prüfungsbetrieb geht es uns ähnlich wie dem Schiedsrichter in Wimbledon. Auch dieses Jahr ist schon wiederholt eigentlich alles gesagt. S. "Knistern, Wispern, Klappern" vom 23. Januar oder "Stiller versus lebender Ort" vom 27. April. Trotzdem sei zu Beginn des Wintersemesters der Appell erneuert: Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Interessen anderer und verhalten Sie sich in der Bibliothek möglichst ruhig. Jene, die geräuscharm im zentralen Lesesaal oder in anderen Ruhezonen arbeiten wollen (auch ohne SLUB-Bücher), sollen sich genauso wohlfühlen können wie solche, die sich in Arbeitsgruppenräumen oder im Eingangsbereich der Bibliothek kennenlernen und austauschen möchten. Bei 1,8 Millionen Bibliotheksbesuchen allein im ersten Dreivierteljahr erfordert das den guten Willen jedes Einzelnen.

Zu Recht haben Sie uns daran erinnert, dass auch die BibliotheksmitarbeiterInnen selbst sich an diese Goldene Regel zu halten haben (bei den TennisspielerInnen klappt das bekanntlich auch nicht immer). Daneben weisen Sie regelmäßig auf Defekte (schlagende Türen) oder andere Störquellen (zu laute Durchsagen) hin. Wir bemühen uns, jedem Detail nachzugehen. Bitte diskutieren Sie mit uns, falls Sie weitere Vorschläge haben. Wir wollen, dass Sie sich in der SLUB wohlfühlen, auch in den Wochen, in denen die Bibliotheksräume besonders beansprucht sind.

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Buchpremiere am 15.10.: Katharina Mommsen präsentiert Goethe und der Alte Fritz

Im Jubiläumsjahr zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen schwanken die Urteile über den Philosophen auf dem Thron zwischen Bewunderung und Verachtung. Polen und Sachsen haben nicht vergessen, dass ein Teil des preußischen Glanzes auf der Zerstörung und Erniedrigung ihrer Länder gründete.

 

Die exzellente Goethe-Kennerin und langjährige Stanford-Professorin Katharina Mommsen hat erstmals Goethes ambivalente Meinungen und Äußerungen in einem gut lesbaren Buch zusammengestellt. In seinem Elternhaus wurde häufig über Friedrich gestritten, später, als Diplomat, hasste er das „schamvolle Geschäfft“ der preußischen Truppenwerbungen. Gleichzeitig bewunderte er den gelehrten Friedrich wie einen Kometen am europäischen Himmel. Ihm imponierten die eigensinnigen Vorstellungen des buckligen Königs. Goethe war niemals preußisch, am Ende aber wohl doch „fritzisch“ gesinnt. Friedrich habe als „Großer“ mit den Menschen gespielt, wie die Götter mit den „Großen“ spielen.

 

Die Autorin Katharina Mommsen (geb. 1925 in Berlin) und der Leipziger Verleger Mark Lehmstedt stellen das Buch am 15. Oktober, 18 Uhr, im Vortragssaal der SLUB erstmals vor.

 

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Open Access an der TU Dresden. 22.10. Podiumsdiskussion in der SLUB

Zur Verbreitung von Open Access, dem freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, arbeiten die Technische Universität Dresden und die SLUB bereits seit Jahren eng zusammen. Wie fast alle Wissenschaftseinrichtungen plädieren wir für eine Strategie, die einerseits die Publikationsfreiheit jedes Einzelnen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig achtet, andererseits auf die Sozialpflichtigkeit von öffentlich finanzierter Wissenschaft hinweist und für eine kostenfrei zugängliche, ggf. zusätzliche Publikation auf Internetplattformen wie dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa wirbt. Die Universität hat eine Open Access-Resolution verabschiedet, einen Open Access-Beauftragten in der Hochschulleitung benannt und wird mit Unterstützung der DFG die Publikation von Forschungsergebnissen in Open Access-Zeitschriften finanziell fördern.

Anlässlich der jährlichen Internationalen Open Access-Woche laden wir Sie vom 22. bis 28. Oktober zu verschiedenen Veranstaltungen ein.  Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion am

22. Oktober um 17 Uhr im Vortragssaal der SLUB,

in der Dresdner WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Fachrichtungen über Chancen und Herausforderungen von Open Access diskutieren werden. Dabei geht es uns weniger um ein erbittertes Streitgespräch  (dergleichen findet vermutlich wieder während der Frankfurter Buchmesse statt), als um differenzierte Information und konstruktive Meinungsbildung im örtlichen Rahmen. Was bringt Open Access für die/den einzelne/n Forscher/in? Wo steht die TUD mit dem Thema? Wo will sie hin? Welche denkbaren Auswirkungen hat Open Access-Publizieren auf die Qualität der Dokumente, auf kleine und mittlere Verlage? Das sind Fragen, um die es geht.

Gern können Sie sich schon im Vorfeld auch mit Ihren eigenen Fragen einbringen und uns diese zusenden oder direkt hier im Blog stellen. Seien Sie dabei, via Mail und Blog und/oder persönlich am 22. Oktober.

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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