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SLUBlog

Archiv: November 2012

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Bauarbeiten in der SLUB

An dieser Stelle möchten wir Sie über Baumaßnahmen in unserem Haus informieren.

 

Am Eingang Cafeteria, der über den Parkplatz zu erreichen ist, wird im Eingangsbereich eine Glasscheibe ausgetauscht. Damit verbunden ist eine Sperrung des Eingangs vom 15.11. - 20.11.

 

Zusätzlich ist am Samstag, den 17.11., die Sperrung der Haupttreppe im Innenbereich der Bibliothek, die den Zugang zu den unteren Ebenen ermöglicht, erforderlich. Der Zugang zu den Ebenen -1 und -2 ist dann nur über die vier Treppenhäuser am Lesesaal möglich. Für diese Einschränkungen bitten wir um Ihr Verständnis.

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Ein grün-goldener Oktober - über die Open Access Week in der SLUB

Mit einem krönenden Abschluss ist der goldene Oktober in diesem Jahr vorübergegangen. Vom 22. bis 28. feierte die SLUB die internationale Open Access Week, welche alljährlich als Anlass gilt, um Open Access nicht nur in Fachkreisen zu diskutieren, sondern auch mit WissenschaftlerInnen, StudentInnen und allen Interessierten. Begriffe wie „Grüner Weg“ und „Goldener Weg“ wurden hier erklärt und vom Open Access-Team mit praktischen Anleitungen und warmen Kaffee begleitet.

 

Den Auftakt der Woche gab eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Open Access an der TU Dresden. Perspektiven digitaler Wissenschaftskommunikation“. Das Podium diskutierte über Chancen und Herausforderungen des freien Zugangs zu wissenschaftlicher Information. Einige spannende Kommentare hat die SLUB getwittert mit dem Hashtag #oaweek.

 

Neben weiteren Aktionen, die im nächsten BIS-Magazin nachzulesen sind, fand eine Verlosungsaktion statt, deren Gewinner nun feststehen. Vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Chemnitz und Dresden haben tolle Preise gewonnen, da sie in dieser Woche ein Dokument auf dem Open Access-Server Qucosa hochgeladen haben. Die Buch-Preise wurden von der UB Freiberg sowie von der SLUB selbst zur Verfügung gestellt.

 

 

Auf diesem Weg möchten wir uns auch bei allen Autorinnen und Autoren der TU Dresden bedanken, die Open Access durch ihre Mitwirkung möglich machen.

 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren bei der Open Access-Publikation von dem weltweiten, freien und dauerhaften Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Die SLUB trägt dafür Sorge, dass die Publikationen auch langzeitarchiviert und fachgerecht erschlossen werden, um sie im Internet sichtbar zu machen. Unsere Gewinner wurden in dieser Woche zudem für ihre Open Access-Veröffentlichung im Rahmen der Verlosung belohnt…

 

Sollten Sie dieses Jahr keine Gelegenheit gehabt haben, an der internationalen Open Access Week teilzuhaben, merken Sie sich den Zeitraum 21.-27.10 2013 vor – dann haben Sie die nächste Gelegenheit! Und bis dahin steht das Open Access-Team der SLUB bei Fragen rund um Open Access bereit, sprechen Sie uns an!

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50.008 digitale Handschriften und Drucke! Retrodigitalisierung in der SLUB überschreitet nächste Wegmarke

Worauf wir seit einigen Tagen gewartet haben, ist heute mit dem Import der neuesten Digitalisate geschafft: Die Digitalen Sammlungen der SLUB umfassen nun über 50.000 Handschriften und Drucke (rund 60.000 Bände) aus dem Bibliotheksbestand. Mit den grafischen Dokumenten aus der Deutschen Fotothek und den digitalisierten Film- und Tondokumenten aus unserer Mediathek kann die SLUB damit eine medientypologische Vielfalt anbieten wie keine zweite deutsche Kultureinrichtung. Rein quantitativ rangiert die SLUB unter den Bibliotheken auf dem zweiten Platz – hinter der Bayerischen Staatsbibliothek, die dank einer wegweisenden Vereinbarung mit Google seit 2007 in dieser Hinsicht eine eigene Klasse bildet.

 

Auch die Dresdner Digitalisierungserfolge sind im Wesentlichen das Ergebnis der letzten fünf Jahre. Den vielen KollegInnen, die daran beteiligt waren und sind, gebührt unser herzlicher Dank, namentlich dem Team des Dresdner Digitalisierungszentrums, das sich mit großem Sportsgeist regelmäßig selbst übertrifft. Zu danken ist ebenso allen Förderen und MäzenInnen, hier allen voran der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ohne deren großes finanzielles Engagement viele Projekte nicht möglich wären.

 

Zur Deutschen Digitalen Bibliothek, die in Kürze in einer Beta-Version erstmals öffentlich sichtbar werden wird, leistet die SLUB mithin keinen geringen Beitrag. Bei uns dürfen Sie bis zum Jahresende noch die Publikation von Illustrierten der 1920er Jahre erwarten, außerdem die offizielle Freigabe der ersten Version eines Portals zu historischen Adressbüchern Dresdens und anderer sächsischer Großstädte. Konsequent digital. Seien Sie dabei mit Fragen, Wünschen, Hilfe, Zuspruch, ... Wir freuen uns auf Sie.

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7 auf einen Streich. Klinikbibliothekssystem wird etwas kompakter

Während das universitäre Bibliothekssystem in Dresden bereits seit Bezug des Neubaus der SLUB 2002 mit insgesamt fünf Standorten erfreulich gut strukturiert daherkommt und entsprechend großzügige Öffnungszeiten und Ausstattungsmerkmale aufweisen kann, ist die Versorgung im Dresdner Universitätsklinikum (wie in fast allen anderen deutschen Unikliniken) noch sehr zersplittert: Neben der Zweigbibliothek Medizin, die im Wesentlichen die Studierendenversorgung trägt, gab es bislang 41 Teilbibliotheken, die wichtige Spezialliteratur und auch zahlreiche laufende Zeitschriften besitzen. "Wir empfehlen Ihnen eine telefonische Voranfrage zur Verfügbarkeit des gewünschten Mediums direkt in der jeweils angegebenen Teilbibliothek." Dieser Hinweis der KollegInnen aus der Medizin auf unserer Webseite bedarf keines weiteren Kommentars.

Nun aber zum Positiven: Durch die Errichtung des neuen Diagnostisch-Internistisch-Neurologischen Zentrums (DINZ) sind seit heute die bisherigen Bestände der Teilbibliotheken Kinderklinik, Frauenklinik, Medizinische Klinik, Neurologie, Urologie, Radiologische Diagnostik und Strahlentherapie räumlich zusammengeführt. Es erwarten Sie rund 200 aktuelle medizinische Zeitschriften und 15.000 Monografien. Die Bibliothek befindet sich im Haus 19 und hat zuverlässig montags bis freitags von 9 bis 12 und 13 bis 14.30 Uhr geöffnet.

Durch den gerade in den Lebenswissenschaften sehr dynamischen Wandel von analogen zu digitalen Informationsträgern verliert die Frage der räumlichen Anordnung von Papiermedien glücklicherweise zunehmend an Brisanz. Gleichwohl würden wir uns freuen, wenn diesem positiven Schritt der Verdichtung des medizinischen Literaturangebots rasch weitere folgten.

     


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Bibliometrie – Die Vermessung der Wissenschaft

Mit Hilfe der Bibliometrie können große Mengen von Publikationen und Zitationen quantitativ ausgewertet werden. Bibliometrische Analysen werden zur persönlichen Karriereplanung, aber auch vermehrt als Instrument im Wissenschaftsmanagement eingesetzt, um die Leistungen von Institutionen, Forschungsgruppen oder WissenschaftlerInnen zu evaluieren und zu vergleichen sowie um Forschungs- und Technologietrends zu identifizieren.

Dabei unterstützen wir Sie mit unserem neuen Bibliometrie-Service. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem persönlichen „Ranking“:

  • Was ist ein h-index und wie kann ich diesen ermitteln?

  • Wie kann ich die Wahrnehmung meiner Forschung in der Fachöffentlichkeit steigern?

  • Welche Zeitschrift ist für meine Publikation am besten geeignet?

  • Wie wird der Impact Faktor berechnet?

  • Welche Informationen finde ich in den Journal Citation Reports?

Darüber hinaus können aber auch ganze Wissenschaftsdisziplinen auf Basis von Publikationen und Zitationen vermessen werden. 2007 haben Martin Rosvall und Carl T. Bergstrom beispielsweise die Vernetzungen verschiedener Fachgebiete analysiert und mit folgender Grafik dargestellt:



Dafür haben sie Daten aus der Social Sciences Edition der Journal Citation Reports 2004 verwendet und insgesamt 217.287 Zitationen aus 1.431 Zeitschriften untersucht. Solche Visualisierungen wie in der obigen Grafik kommen leicht daher, stützen sich aber auf gewaltige statistische Daten. Und wie bei jeder Statistik muss sehr genau geprüft werden, welche Aussagen auf Basis der Daten getroffen werden können.

Wer sich eingehender mit der Thematik befasst, wird feststellen, dass die Anwendung bibliometrischer Methoden gegenwärtig sehr umfangreich und zum Teil kontrovers diskutiert wird. Deren Ergebnisse differieren sehr stark zwischen den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen. Sie sind von zahlreichen Faktoren abhängig. Dazu gehören zum Beispiel unterschiedliche Publikations- und Zitationsgewohnheiten in den Fachgebieten und die verschieden starke Fachabdeckung in Datenbanken. Nur mit einem entsprechenden spezifischen Hintergrundwissen ist eine sachgemäße Interpretation der Analysen möglich.

Wir beschäftigen uns in der SLUB schon länger mit bibliometrisch nutzbaren Datenquellen und Kennzahlen. Ganz besonders sehen wir uns natürlich auch hier als Partner der TU Dresden. In Absprache mit dem Rektorat starten wir heute mit unserem neuen Bibliometrie-Service und zeigen Ihnen gerne, welche „state of the art“-Methoden es gibt, welche Aussagekraft und Grenzen diese haben und welche Entwicklungen im Zusammenhang mit der Veränderung der Publikationskulturen zu beobachten sind. Abhängig von der Nachfrage, wollen wir diesen Service gemeinsam mit der TU Dresden ausbauen.

Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie!

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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