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Archiv: Januar 2013

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"Wenn schon lernen, dann hier". CAZ-Umfrage bestätigt SLUB als Lernort Nr. 1

Die Campus-Zeitung für Studierende in Dresden, Zittau und Görlitz erfreut uns in der aktuellen Ausgabe vom 21. Januar mit einer kleinen Blitzumfrage, in der drei von vier Befragten die SLUB als ihren bevorzugten Lernort bezeichnen. O-Töne: "Ich lerne gerne in der SLUB, weil dort alle lernen. Dort finde ich alle Bücher, die ich brauche ... Es herrscht dort einfach Ruhe und daher auch einfach eine besonders gute Lernatmosphäre" (Nelly, Psychologie, 1. Semester). "Ich lerne am liebsten in der SLUB, denn dort ist es am ruhigsten. Ein weiterer Grund ist für mich, dass es in der SLUB weniger Dinge als zu Hause gibt, die mich ablenken können". (Franz, Maschinenbau, 5. Semester). "Ich lerne meistens in der SLUB. Dort kann ich mich am besten konzentrieren, denn dort gibt es am wenigsten Ablenkungen." (Marie-Theresa, Wasserwirtschaft, 3. Semester).

Nun wollen wir mit diesem erfreulichen Resultat keineswegs die jährlichen Überlastprobleme während der Prüfungszeit vom Tisch wischen. Andererseits zeigt der Befund schon, dass wir bei manchem berechtigten Ärger im Einzelfall insgesamt nicht unzufrieden sein können; zumal wir mit Ihrer Hilfe die SLUB regelmäßig noch besser machen. Einer Anregung aus den Gesprächen mit den Fachschaftsräten folgend, werden wir zum Beispiel in Kürze 50 rote Holzklappstühle am Eingang der Zentralbibliothek deponieren, die Sie nach dem Liegestuhl-Modell als eiserne Reserve im Haus einsetzen können. Daneben wird es eine Postkartenaktion mit der Studentenstiftung Dresden geben, um der Dauerreservierung von Arbeitsplätzen zu begegnen.

Wir bleiben also dran. Mit Ihrer Unterstützung und motiviert durch die CAZ-Umfrage und ähnliche tolle Ergebnisse.


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Do It Together! Ein Open Source-Laser für Dresden

Man nehme einen 3D-Drucker, eine CNC-Fräse und einen Lasercutter - fertig ist ein Fablab, mit dem sich in einer Werkstatt Dinge bauen lassen, die bislang nur Fabriken vorbehalten waren. Der teuerste Teil an der Ausrüstung ist der Lasercutter, mit dem alleine viel produziert werden kann, denn der Laser kann nicht nur schneiden, sondern auch gravieren.

 

Selbst wenn der Laser selbst zusammengebaut wird, fallen für Materialkosten rund 7.000 Euro an. Deshalb hat jetzt eine Gruppe von engagierten Bastlern zum Crowdfunding aufgerufen. Gegen eine Spende erhält man ein selbstgebasteltes Dankeschön oder exklusive Workshops an dem neuen Gerät.

 

 

Warum interessiert sich die SLUB dafür?

 

Wir führen Wissen; und Wissen manifestiert sich nicht nur in Texten, sondern auch in Handlungen und in Produkten, die geschaffen werden. An einigen amerikanischen Bibliotheken sind aufgrund der Euphorie für die neuen technischen Möglichkeiten bereits sogenannte Makerspaces eingerichtet worden, in denen die BibliotheksbesucherInnen Dinge selber bauen können. Das könnte auch anderswo, z.B. in der Werkstatt des Instituts für Architektur gut aufgehoben sein, aber es geht hier um eine grundlegendere Veränderung der Produktionsmittel: Wer die richtige Bauanleitung hat, der kann sich mit Lasercutter oder 3D-Drucker die unterschiedlichsten Gegenstände selbst herstellen. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für Selfmade-Designer (siehe den Marktplatz Dawanda), aber auch neue ethische Fragen, wie beispielsweise die Diskussion über Waffen aus dem 3D-Drucker.

 

Im Übrigen arbeitet unser Digitalisierungszentrum mit einem Enthusiasten aus der Fakultät für Informatik derzeit an einem ganz ähnlichen Projekt: Wir wollen aus Standardbauteilen einen Reisescanner bauen, der konkurrenzlos günstig und hoch flexibel ist, und so hochwertige Digitalisierung auch in kleinen Kultureinrichtungen und Privatsammlungen ermöglicht. Darüber demnächst mehr in einem eigenen Beitrag.

 

Klassische Bauanleitungen finden Sie bei uns in der Bibliothek, die modernen werden irgendwann hinzukommen. Und da die Grenzen zwischen Anleitung und Werkzeug langsam verschwimmen, stellt sich die Frage, wie Bibliotheken den öffentlichen Zugang zu diesem neuen Wissen garantieren können. Konzepte aus der Informatik wie Open Source und Open Access werden sich auch auf die materielle Produktion übertragen. Diese Entwicklung wird übrigens in der Wissenschaft breit diskutiert, so prognostizierte beispielsweise der bekannte Soziologie Richard Sennett 2008 die Wiedererstarkung des Handwerks im 21. Jahrhundert.

 

Die SLUB wird diesen Prozess weiter begleiten und für Sie aktiv werden. Vielleicht wollen auch Sie einen Teil zum Experiment beitragen und mit einer Vorab-Buchung eines Workshops helfen die Finanzierung für den Dresdener Open Source Laser zu sichern? Das Crowdfunding läuft noch bis zum 1. Februar und es ist bereits mehr als die Hälfte der Summe erreicht.

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Bücher zum kleinen Preis! 22. Januar Bücherflohmarkt

Schon oft nachgefragt und endlich ist es wieder soweit:

 

Unser nächster Buchverkauf findet am 22. Januar 2013 im Vortragssaal der Zentralbibliothek (gegenüber der BibLounge) statt. Unterstützt werden wir dabei von der Studentenstiftung Dresden. Wir bieten wieder ausgesonderte Fachliteratur und Schallplatten an. In diesem Jahr können Sie von 9 bis 19 Uhr stöbern, finden und kaufen.

 

Der Erlös dieses Verkaufs fließt in Projekte der Studentenstiftung und in den Erwerb von Studienliteratur.

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Länger büffeln! Zusätzliche Öffnungszeiten während der Prüfungszeit

Teils mit Unterstützung der studentischen Fachschaften übertreffen wir uns in den ersten heißen Prüfungswochen dieses Jahres wieder einmal selbst und bieten gleich an vier Standorten erweiterte Öffnungszeiten an.

  • Zentralbibliothek: an den nächsten 6 Sonntagen, d.i. vom 20.1. - 24.2.2013, Erweiterung in die Abendstunden (damit 10 - 20 Uhr geöffnet)
  • Bereichsbibliothek DrePunct: an denselben 6 Sonntagen von 10 - 18 Uhr geöffnet
  • ZwB Rechtswissenschaft: an denselben 6 Sonntagen von 10 - 18 Uhr geöffnet. Herzlichen Dank an den FSR Jura für die finanzielle Beteiligung!
  • ZwB Forstwesen:  vom 21.1. - 1.3.2013 täglich jeweils zwei Stunden länger geöffnet. Das heißt: Montag - Donnerstag 9 - 20 Uhr und freitags 9 - 18 Uhr.

 

Wir hoffen so der gesteigerten Nachfrage in den Prüfungswochen besser entsprechen und speziell die besonders berannte Zentralbibliothek ein wenig entlasten zu können. Was sonst noch zu sagen ist - hinsichtlich Ruhe, Dauerreservierung von Arbeitsplätzen und wechselseitiger Rücksicht - ist hier im SLUBlog schon vielfach und vielfältig gesagt und gilt auch dieses Jahr. S. zum Beispiel den Beitrag vom Februar 2011, mit fast 8.000 Views und 61 Kommentaren einer unserer Renner, oder "Knistern, wispern, klappern" ...

Allen, die in diesen Tagen ins Examen gehen, wünschen wir viel Erfolg.

 

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100 Jahre Bibliotheca Hertziana in Rom – 200. Geburtstag Richard Wagners

Zwei Ausstellungen, eine Eröffnung in der SLUB am 18. Januar, 15 Uhrnach oben

Mit zwei Präsentationen zur Kunst und Musik beteiligt sich die SLUB an zwei aktuellen Jubiläen.

Die kunstgeschichtliche Forschungsbibliothek Bibliotheca Hertziana wurde vor 100 Jahren als Stiftung der Henriette Hertz im alten Palazzo Zuccari in Rom gegründet. Gerade ist ein spektakulärer moderner Anbau feierlich eingeweiht worden. Aus diesen Anlässen präsentiert die Ausstellung in der SLUB die 100jährige Geschichte der Bibliothek zu einem Forschungsinstitut der Max Planck-Gesellschaft. Zu den frühen namhaften Forschern gehörte Ernst Steinmann, der Michelangelos Fresken der Sixtinischen Kapelle im Jahre 1905 erstmals als Farblichtdrucke reproduzierte.

 

Die Kunstsammlerin und Mäzenin Henriette Hertz besuchte regelmäßig die Bayreuther Festspiele. Im  Wagner-Jubiläumsjahr 2013 werden in drei Vitrinen der SLUB-Schatzkammer Handschriften des Meisters präsentiert, darunter Kompositionen und Briefe aus seiner Dresdner Zeit. Die Originale ergänzen die exzellente neue Ausstellung im Jagdschloss Graupa und ermöglichen es, die sehr gute Handschrift Wagners im Detail zu studieren.

 

 

Abb. 1: Erster Farblichtdruck der Bibliotheca Hertziana aus dem Jahr 1905: Die libysche Sybille mit Buch, Vorzeichnung Michelangelos zu seinem Fresko in der Sixtinischen Kapelle.

 

 

Abb. 2: Brief Richard Wagners am 25.8.1845 an den Tenor Joseph Tichatschek, er möge schnell kommen, die Proben zur Dresdner Uraufführung des Tannhäuser im Oktober müssen beginnen: „Sobald du kommst … geht es los“

 

Bilder zum Downloaden:

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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