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Archiv: April 2016

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Orte der Politik? Kulturinstitutionen im gesellschaftlichen Diskurs

"Orte der Politik? Kulturinstitutionen im gesellschaftlichen Diskurs" ist das Thema der Henry Arnhold Dresden Summer School 2016. Bewerbungsschluss ist 12. Juni 2016. Zeitraum der Dresden Summer School: 3. bis 14. Oktober 2016.

 

Wie politisch können, sollen und dürfen kulturelle Institutionen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Dynamiken sein? Wird heute von Museen und Bibliotheken stärker als zuvor erwartet, Orientierung zu geben, sich innerhalb politischer Debatten zu positionieren und Willensbildungsprozesse zu beeinflussen? Was bedeutet eine Politisierung des gesellschaftlichen Umfelds für das Selbstverständnis von Kulturinstitutionen? Diesen Fragen möchte die Henry Arnhold Dresden Summer School 2016 in Workshops, Vorträgen, Führungen und Diskussionen nachgehen.

 

Eingeladen zur Bewerbung sind NachwuchswissenschaftlerInnen der einschlägigen Fachrichtungen (Archiv-, Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationswesen, Ethnologie, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Museologie, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie und verwandte Fächer) sowie junge Museums- und Bibliotheksfachleute.

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Teilen ist schön. SLUB-Webseiten bieten die Funktion jetzt auch.

Wie oft haben Sie schon Überschriften und URLs aus dem SLUBlog händisch in Richtung einen E-Mail, in einen Tweet oder für eine Facebook-Nachricht kopiert, um einen SLUBlog-Post zu verteilen, zu streuen, weiterzuempfehlen? Oder eine andere Webseite der SLUB?

 

Wenige Klicks reichen jetzt zum Teilen.

 

Endlich haben viele unserer Webseiten eine einfache Teilen-Funktion gleich am Ende der rechten Seitenspalte. Dort finden Sie nach dem ersten Klick die vier Optionen E-Mail, Facebook, Twitter und Google+. Von dort aus geht Ihre Mit-Teilung dann in die Netzwerke und um die Welt.

 

Fürs Erste sind das die hier verknüpften Portale. Dabei deutet sich - wie auch im Design des neuen SLUB-Katalogs - die weitere Entwicklung des zukünftigen Webdesigns der SLUB an. Sie dürfen gespannt sein. Bis dahin, bitte teilen sie schön!

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Willkommen zum Tag der Promotion – Wissensbar-Roadshow am 14. April

Am kommenden Donnerstag, dem 14. April, findet im Dülfersaal (Festsaal der Alten Mensa) und in der Graduiertenakademie der von der TUD veranstaltete Tag der Promotion statt. Der Tag richtet sich insbesondere an Promotionsinteressierte und "frische" Promovierende. Wir präsentieren dort im Rahmen der Infostand-Session von 12:15-13:15 Uhr unsere Angebote und wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen, um Ihnen in dieser wichtigen Phase der akademischen Karriere mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

 

Außerdem: Sobald Sie Ihre Doktorarbeit verteidigt haben, möchten wir mit Ihnen auch unsere Fotosammlung illustrer Doktorhüte samt Link zur Open Access-Publikation auf dem Dokumentenserver Qucosa erweitern. Wir freuen uns auf Sie, auf Ihre Fragen - und auf Ihren Hut!

 

Als Ansprechpersonen unserer mobilen Wissensbar in der Graduiertenakademie sind für Sie vor Ort:

Hochschulschriften /

Open Access-Publizieren

Publikationsstrategien /

Bibliometrie

Literaturverwaltung /

Informationsservices

Frau Astrid Götze

Frau Michaele Adam

Herr Matti Stöhr

 

 

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Do-It-Yourself - Makerspace MEET UP!

Haben auch Sie ein Herzensprojekt? Manchmal fehlt ein zündender Funke um diese Projektidee in die Tat umzusetzen. Dafür gibt es nun das monatliche Makerspace-MEET UP! - ergänzend zur Offenen Werkstatt, die jeden Dienstag und Donnerstag ab 16:00 Uhr stattfindet.

Was bedeutet DIY bzw. Do-It-Yourself oder Do-It-Together? Es beschreibt etwas Neues zu erschaffen, selber zu reparieren, zu verbessern, wiederzuverwenden und das mit Hilfe neuartiger Technologien. Unser Makerspace ist ein Raum für den Campus der TUD, in dem jeder die Möglichkeit hat, Geräte wie Lasercutter oder 3D-Drucker für eigene Projekte zu nutzen. Kreativität und Austausch mit anderen Nutzern stehen im Mittelpunkt. Der SLUB Makerspace bietet Ihnen Platz für Projektteams und neue Ideen. Sie können hier neue Techniken ausprobieren, Erfahrungen tauschen und Mitstreiter finden.

Das erste Makerspace MEET UP! wird am 14. April 2016 um 17 Uhr im Makerspace M1 stattfinden. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Wir möchten Ideen und Anregungen für Workshops und weitere Entwicklungen sammeln, und uns gegenseitig unterstützen DIY-Ideen zu verwirklichen.

Außerdem stellt Miriam Walther, die im Makerspace seit Januar Veranstaltungen plant und organisiert, ihr eigenes DIY-Projekt vor. Worum es dabei geht, können Sie am Donnerstag im Makerspace erfahren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

P.S.: Falls Sie noch keine konkrete Idee haben, machen Sie sich keine Sorgen, "Wir führen Wissen" - Inspiration dazu gibt's im Makerspace.

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Spielfreude und Esprit – Frühe Geigenmusik der Dresdner Hofkapelle in der SLUB

Quellenpräsentation und Konzert, 9. April 17.30 Uhr im Talleyrandzimmer und 19 Uhr im Vortragssaal

Violinenmusik am Dresdner Hof? Ja, natürlich, da ist bestimmt der berühmte Pisendel gemeint! Johann Georg Pisendel, der seinerzeit weit bekannte Geiger Augusts des Starken, Konzertmeister und Orchesterleiter mit einem so leistungsfähigen Orchester, dass Johann Sebastian Bach regelmäßig neidisch nach Dresden schielte, stand ihm selbst ein solcher Apparat in Leipzig nicht zur Verfügung und hätte er ihn doch so sehr benötigt!

 

Pisendel aber, so bedeutend sein Schaffen als Instrumentalist, als Komponist, als "Orchestererzieher" ist (und dessen aktuelle Bekanntheit sich nicht zuletzt einem groß dimensionierten Digitalisierungspojekt der SLUB verdankt), war längst nicht der erste wegbereitende Geiger am Dresdner Hof. Vielmehr traf er, als er 1711 nach Dresden berufen wurde, dort auf eine lange Tradition im Geigenspiel, die als ganz besonders im deutschsprachigen Raum gelten kann.

Die vor allem um und nach 1600 engen dynastischen Verbindungen des Dresdner Hofes nach Italien hatten zu einem regen kulturellen Austausch geführt, zum Engagement italienischer Musiker in Dresden einerseits und zur Ausbildung Dresdner Musiker in Italien andererseits. Dieser italienische Einfluss am kunstsinnigen kursächsischen Hof führte zur Entwicklung eines Geigenstils, der sogenannten Dresdner Geigerschule des 17. Jahrhunderts, der technische Virtuosität mit enormer Ausdruckskraft zu verbinden wusste und, weniger plakativ auf Effekte gerichtet als andernorts, der Dresdner Instrumentalmusik zu breitem Ruhm verhalf. So veröffentlichte beispielsweise schon Carlo Farina, Geiger unter dem Kapellmeister Heinrich Schütz, mehrere große Sammeldrucke mit Instrumentalmusik, die die Musikpraxis am Dresdner Hof lebhaft illustrieren. Nach der tiefen Zäsur, die der 30-jährige Krieg auch am Dresdner Hof für das Musikleben mit sich brachte, erblühte die höfische Instrumentalmusik unter Johann Georg II erneut. Das, was gemeinhin als Barock bezeichnet wird, diente dem Kurfürsten einer weithin strahlenden höfischen Repräsentation und Prachtentfaltung. Dabei spielte Musik neben Architektur, Gartenkunst und Festkultur eine entscheidende  Rolle und Violin-Virtuosen wie Johann Paul Westhoff, Johann Wilhelm Furchheim oder Johann Jacob Walther trugen mit ihrer Kunst erheblich zur Wahrnehmung Dresdens als bedeutendem Hof bei. In Musikdrucken konnten die bisher „unerhörten“ virtuosen Klänge festgehalten und mit ihnen der Dresdner Ruhm verbreitet werden. Die meisten im Rahmen dieser kulturellem Wettstreit ebenso wie privater Erbauung dienenden Musikalien fielen allerdings 1760 dem 7-jährigen Krieg zum Opfer, als der Notenbestand der Dresdner Hofkapelle mit den Partituren und Aufführungsmaterialien des 16. und 17. Jahrhunderts zerstört wurde. Weniger Schaden jedoch nahm der Bestand der Königlichen Bibliothek, und so konnten die dort aufbewahrten Musikalien, vor allem Widmungsexemplare (Musikdrucke, deren Titelblätter den Landesherrn preisen und – auf Protektion und Unterstützung hoffend – ihm dediziert waren) überliefert werden. Verstreut in „Fächer“ und Abteilungen verschiedener Disziplinen (z.B. Mathematik) wurde dieser Musikbestand 1816 von Friedrich Adolf Ebert unter einer ars-musica–Signatur zusammengefasst und damit die heutige Musikabteilung der SLUB begründet.

 

Dies ist Anlass für uns, zu feiern und Ihnen einzelne Facetten der Abteilung vorzustellen. Die höfische Geigenmusik des 17. Jahrhunderts gehört dabei – neben dem überwältigenden Bestand evangelischer Kirchenmusik dieser Zeit oder der späteren höfischen Instrumentalmusik des frühen 18. Jahrhunderts, zu der dann auch Pisendel zählt – zu den weniger beachteten Aspekten. Umso mehr freuen wir uns, Ihnen am 9. April einen Ausschnitt daraus präsentieren zu dürfen.

 

Die in der Königlichen Bibliothek aufbewahrten Bände entgingen dem Schicksal der Hofkapellmusikalien und dokumentieren nun Geschichte auf höchst vielseitige Weise: Facetten der Musikgeschichte werden in der musikalischen Faktur deutlich, die die ausgeprägte Virtuosität der Dresdner Instrumentalmusik  im 17. Jahrhundert belegt, Aspekte der Kulturgeschichte in den ausgedehnten Paratexten: den Widmungen und Einleitungen, der Sammlungsgeschichte in den vielfältigen Signaturen der Bände.

 

Einen Einblick in dieses kostbare Material bieten wir Ihnen am Samstag, den 9. April. Im Rahmen einer Quellenpräsentation erhalten Sie Gelegenheit, an den kostbaren Bänden direkt Spuren der Musikgeschichte, der Verlagstechnik, des Widmungsverhaltens und der Sammlungspraxis zu entdecken, im anschließenden Konzert des hochkarätigen Ensemble Fürstenmusik, die virtuose Geigenmusik am Dresdner Hof des 17. Jahrhunderts klingend zu erleben. Seien Sie dazu herzlich eingeladen!

Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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