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SLUBlog

Autor: Antonie Muschalek

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95 Originalhandschriften der Reformation – Online-Ausstellung

Wie sah Luthers Handschrift aus? Was hat ihn und seine Weggefährten bewegt? Sind die 500 Jahre alten Dokumente noch verstehbar, sind sie überhaupt noch von Bedeutung?

Bis zum 500. Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 stellen wir jede Woche Reformationsquellen online jeweils eine Originalhandschrift aus unserem Fundus vor: reformation.slub-dresden.de.

Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther mit seinen 95 Thesen gegen den Ablasshandel protestiert und eine umfassende Reformation von Kirche und Staat ausgelöst. Wie kaum ein anderer hat der Mönch und Seelsorger, der Rebell und Reformer die Welt verändert. Theologie und Kirche, die deutsche Sprache, die Medien, die Musik, Bildung und Kultur, die politische Ordnung in Deutschland und Europa und sehr viel mehr hat Martin Luther grundlegend reformiert. Wie Kolumbus und Kopernikus zählt Martin Luther deshalb zu den Begründern unserer „Neuzeit“. 

Luther hatte mit dem sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Weisen, einem leidenschaftlichen Reliquiensammler im Geiste der katholischen Kirche, einen frühen Beschützer und Förderer gefunden. Aber erst nach zwei Jahrzehnten harter Auseinandersetzungen konnte 1539 die Reformation in ganz Sachsen durchgesetzt werden. Die 1556 im Dresdner Schloss gegründete kurfürstliche Bibliothek sammelte seither in großem Umfang Zeugnisse des Reformators, darunter mehr als 2000 reformatorische Flugschriften. Luthers Handschrift seiner Vorlesungen über die Psalmen aus den Jahren 1513 bis 1516 wurde Ende 2015 als ein Schlüsseldokument der Reformation in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.

Alle digitalisierten Dokumente werden zu einer digitalen Bibliothek der Reformation zusammengefügt. Im Oktober 2017, zum großen Jubiläum, werden die Originalhandschriften in der Schatzkammer der SLUB präsentiert werden.

 

Link zur Online-Ausstellung: reformation.slub-dresden.de

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Visualisiert: Frauenkirche entdecken im Foyer

Wie von Geisterhand lassen sich digitalisierte Fotos und Handschriften auf der Glasfläche der so genannten Magic Box in unserem Foyer abrufen und bewegen. Seit Anfang März lädt die so genannte Magic Box - eine Ausstellungsvitrine zur modernen Visualisierung von Beständen - im Foyer der Zentralbibliothek zum Entdecken digitaler und analoger Inhalte ein. Nachdem in den vergangenen zwei Wochen die kürzlich erworbenen autographen Skizzen zu Robert Schumanns 1847 in Dresden komponiertem Klaviertrio op. 63 zu sehen waren, zeigen wir ab heute analoge und digitale Schätze rund um die Dresdner Frauenkirche.

Das Modell der Kirchenkuppel in der Vitrine ist ein Entwurf von Franz Bilkenroth, welches im Makerspace der SLUB entstanden ist. Um das Modell herum können Sie durch Fotos und historische Drucke blättern, Filmsequenzen zum Wiederaufbau der Kirche und zur Dresdner Kultur des Gedenkens an den 13. Februar ansehen oder historischen Tonaufnahmen lauschen.


Wie Sie das tun?

Ausgehend von den vier Kacheln des Menüs können Sie per Touchscreen durch die nach Medientypen geordnete virtuelle Umgebung navigieren: Zoomen Sie in die historischen Bilder hinein, betrachten Sie das 3D-Modell aus jeder beliebigen Perspektive und blättern Sie in den virtuellen Büchern - alles wird über die Berührung der Glasscheibe gesteuert.

 

Wie gefällt Ihnen die Magic Box? Was könnte besser gehen?
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung.

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Zeig' was du kannst! Offene Bühne zur Langen Nacht der Wissenschaften

SLUB rockt, oder?

Na klar! Zur Langen Nacht der Wissenschaften 2016 am 10. Juni feiern wir den 200. Geburtstag der Musikabteilung und wollen es krachen lassen. Macht ihr mit? Gemeinsam mit dem Campusradio planen wir eine offene Bühne für musizierende, tanzende, dichtende und andere kreative Beiträge. Auf dieser Bühne könnt ihr am 10. Juni auftreten und zeigen was ihr drauf habt. Ob Rockband, Streicherquartett, Comedy, Prosa, Lyrik oder Tanz - wir sind gespannt, was der Abend bringt.

Ganz wichtig: wenn ihr Interesse habt, die Bühne zu bespielen, dann bewerbt euch bis zum 15. April unter oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de mit Informationen zur Art und zum zeitlichem Umfang des Auftritts sowie mit mindestens einer Referenz (mp3-Hörprobe, Website-Link etc.)!


Wir freuen uns auf Euch.

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Dos and Dont`s – Bibliotheksknigge

Wer sitzt schon gern an vollgekrümelten Tischen und blättert in klebrigen Zeitschriften neben einem Bockwurst-essenden Kommilitonen? Unsere Medienbestände lieben es trocken und sauber. Und Sie doch auch, oder? Leider kam es in den letzten Wochen häufiger zu Verstößen gegen die Benutzungsordnung, insbesondere gegen die Regel "Nicht essen in der Bibliothek!". Daher bitten wir Sie, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen und in unseren Räumen auf Speisen und andere Getränke als Wasser zu verzichten.

 

Einen Kaffee oder Kakao können Sie in der Bib-Lounge bekommen und auch dort genießen. Sie helfen uns sehr, wenn Sie andere Bibliotheksnutzer bei Bedarf auf diese Regeln hinweisen.

 

Vor Provokationen und Emotionen wie in diesem Video wollen wir Sie jedenfalls bewahren. Mehr zum Thema Verhaltensregeln finden Sie in unserer Benutzerordnung § 9 / 05.

 

 

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Studieren mit Kind - Eltern-Kind-Raum im DrePunct eröffnet

Der Spagat zwischen Seminararbeit und Spielzeugkiste ist manchmal gar nicht so einfach. Uni-Stress und Kindererziehung unter einen Hut zu bekommen, ist eine Herausforderung, bei der wir studierende Eltern unterstützen möchten. Um das Lernen in der Bibliothek mit Kindern zu ermöglichen, eröffnen wir heute einen weiteren familienfreundlichen Eltern-Kind-Raum in der Bereichsbibliothek DrePunct.

 

Mit Spielsachen, kindgerechten Möbeln und einem Computerarbeitsplatz ausgestattet, bietet der neue Raum einen Lern- und Aufenthaltsort, an dem sich Mütter und Väter mit ihren Kindern zurückziehen können.

Weitere Eltern-Kind-Räume gibt es in der Zentralbibliothek und in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften.

 

Ihr Feedback ist uns wichtig. Wir freuen uns darauf hier im Blog oder über helpdesk@slub-dresden.de!