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SLUBlog

Kategorie: Bericht

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Bibliothekartag 2017 – mit KollegInnen und Themen der SLUB

Um "Medien – Menschen – Märkte" geht es beim 106. Bibliothekatag in Frankfurt am Main. Kolleginnen und Kollegen der SLUB sind mit Themen, Vorträgen und Fragen - auch für Sie! - 2017 wieder mit dabei:

 

 

 

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Eisberg voraus! Mit Wikisource historische Texte einfach in offene Quellen verwandeln

Die Wikipedia-Sprechstunde am vergangenen Freitag stand im Zeichen des Eisberges der Plattform Wikisource: Viele historische Quellen sind für die Forschung längst noch nicht offen zugänglich. Der größte Teil des Eisbergs ist nicht sichtbar, liegt unter der Oberfläche.

 

Wikisource sammelt sogenannte Quellentexte in deutscher Sprache. Darunter werden alle Dialekte der deutschen Sprache und deren älteren Varianten wie Althochdeutsch oder Mittelhochdeutsch verstanden. Die bei Wikisource erfassten Texte wurden in der Regel bereits veröffentlicht. Sie werden in diesem Projekt digitalisiert bzw. transkribiert, also in elektronischen Text (E-Text) umgesetzt. Wikisource berücksichtigt vorzugsweise ältere Texte, die als historische Quellen gelten können. Sie sind in der Regel älter als 70 Jahre.

 

Wikipedia besteht aus enzyklopädischen Artikeln und bietet zugleich die Gelegenheit eigenes Wissen beizusteuern, indem man selbst Artikel verfasst oder indem man Artikel anderer Nutzer verbessert. Wikisource setzt an historischen Texten an: Ausgehend von digitalisierten Seiten aus Büchern oder Zeitungen werden mit dem Portal Texte frei zugänglich für alle transkribiert, nach dem Sechs-Augen-Prinzip geprüft und korrigiert, damit sie dann als zitierfähige Textquellen für jeden zur Verfügung stehen.

 

In der Natur des Projekts liegt, dass das gesammelte Wissen vor allem ehrenamtlich wächst: in der Freizeit, nach Feierabend, durch Laien – oft mit Expertenwissen, das Profis in Nichts nachsteht. Die Liste der offenen Aufgaben und Ziele ist dementsprechend länger, als die Liste der zuletzt erledigten; Wissen entsteht auf beide Weisen!

 

Drei Themen der Wikisource-Sprechstunde:

 

 

Eine weitere Gelegenheit Wikisource, die Wikipedia und Kooperationsmöglichkeiten mit Bibliotheken kennenzulernen, bietet das WikiLibrary Barcamp "Bibliotheken im Netz - Digitale Allmende" am 03. Dezember 2016. In der SLUB treffen beide Welten zusammen, um Wissen zu tauschen, Projekte zu durchdenken und Ideen zu streuen. Veranstaltet wird das Barcamp von Wikimedia Deutschland e.V., der SLUB Dresden und der Kampagne Netzwerk Bibliothek des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.

 

 

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"You can publish too" – Bericht zur Lage der Bibliotheken 2016/17

Dr. Jan Blüher programmiert barrierefreie Apps für Blinde und Sehbehinderte.

 

Im Geschäftsbericht 2014 berichtete er davon und von seiner Sicht auf (digitale) Bibliotheken ausführlich (auf S. 25). Mit seinen Hinweisen konnten wir die SLUBApp 2014 weiter verbessern; mehr dazu auch im Interview mit unserem App-Entwickler Erik Sommer.

 

Auf dem Umschlag des neuen Berichts zur Lage der Bibliotheken 2016/17 des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) begegnet uns Jan Blüher wieder – im Zentralen Lesesaal der SLUB.

 

"You can publish too" ist eine Botschaft der Plattform, auf der der dbv seinen neuen Bericht zum Blättern anbietet. Nehmen wir sie einfach wörtlich! Bibliotheken verändern sich. Texte und Wissen entstehen auf neue Weisen. Sie - die Nutzerinnen und Nutzer - sind Teil des Wandels, "too".

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Danke! Engagement macht stark: Ehrung für Ehrenämter in der SLUB

Sie sind für unsere Gesellschaft eine wertvolle und unverzichtbare Bereicherung: Ehrenamtliche. In der vom 16. bis 25. September stattfindenden „12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ rückt die ehrenamtliche Arbeit besonders in den öffentlichen Fokus und erfährt eine entsprechende Würdigung. Unter dem Motto „Engagement macht stark“ stellen Vereine, Verbände, Initiativen, Institutionen und Unternehmen in diesem Rahmen bundesweit ihre Projekte vor. Sie zeigen, wie wichtig ehrenamtlicher Einsatz für das gesellschaftliche Zusammenleben ist und unterstreichen die Notwendigkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit dafür wach zu halten.

 

Auch in der SLUB sind zahlreiche Dresdnerinnen und Dresdner ehrenamtlich engagiert. Im Sommer 2009 begann die Bibliothek mit einer Ehrenamtlichen, Ende 2009 waren es bereits sieben. Derzeit wird die SLUB von 32 ehrenamtlichen Helfern unterstützt, vom Studenten bis zum Ruheständler. Sie sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig, beispielsweise übernehmen sie die öffentlichen Samstagsführungen in der Schatzkammer des Buchmuseums.

 

Für ehrenamtlich Interessierte und für alle organisatorischen Belange der Ehrenamtlichen der SLUB gibt es eine zentrale Ansprechpartnerin. Die Koordinatorin für das Ehrenamt begleitet die ehrenamtlichen Helfer vom Erstkontakt an und sorgt mit entsprechenden Organisationsstrukturen wie einer Mailing-Liste und den notwendigen Formularen für einen reibungslosen Ablauf. Informationen über das Ehrenamt an der SLUB sind auf der Webseite zu finden.

 

Im Umgang und Kontakt mit den ehrenamtlich Engagierten nahm die Würdigung ihrer Tätigkeit von Beginn an eine zentrale Rolle ein. Im Rahmen eines Würdigungskonzeptes sind u. a. Treffen mit der Direktion, der kostenlose Bezug unseres Bibliotheksmagazins, ein persönlicher Geburtstagsbrief sowie Einladungen zu Festen und Veranstaltungen der Bibliothek fester Bestandteil.

 

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen der SLUB möchten wir Petra Ruhner, eine der ehrenamtlichen Helferinnen in der Musikabteilung der SLUB, zu Wort kommen lassen:

 

Seit wann sind Sie in der SLUB als Ehrenamtliche dabei?
Ab Februar 2013 befand ich mich in der passiven Phase der Altersteilzeit. Gezielt suchte ich im Internet nach der Möglichkeit einer ehrenamtlichen Beschäftigung in der SLUB. Schon bei meinem ersten Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Bürger erkannte ich, dass auf mich ganz reizvolle Aufgaben warten. Und so war es dann auch.

Warum haben Sie sich als Ehrenamtliche hier engagiert?
Durch eine ehrenamtliche Tätigkeit wollte ich mein Wissen erweitern, mich einbringen und auch soziale Kontakte pflegen. Mein Arbeitsplatz befindet sich im Lesesaal der Sammlungen. Gespräche sind somit nur außerhalb dieses Raumes möglich. Anfänglich war das schon etwas schwierig, aber mit der Zeit habe ich nicht nur mit meinen fachlichen Ansprechpartnern, sondern auch mit anderen Mitarbeitern der Musikabteilung Kontakt und fühle mich integriert.

Welche Aufgaben haben Sie vornehmlich?

Der Dresdner Dirigent Hartmut Haenchen übergab, anlässlich seines 70. Geburtstages im März 2013, seinen künstlerischen Vorlass der SLUB. Zu Beginn meiner Tätigkeit wurden diese Unterlagen von mir bearbeitet und in einer Aufführungsdatei dokumentiert, so dass man das Wirken des Dirigenten über 50 Jahre nachverfolgen kann. Zur Zeit arbeite ich an einem weiteren Projekt in der Musikabteilung. Dabei handelt es sich um die Identifizierung der Partiturautographen von DDR-Komponisten. Hierbei werden zur weiteren Bearbeitung Daten von Karteikarten digital übernommen.

Was gefällt Ihnen besonders?

Die gute Betreuung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der SLUB spiegelt sich auch in den jährlichen Zusammenkünften, den ansprechenden Veranstaltungen und der Einbeziehung in das gesellschaftliche Leben der Bibliothek wider. Auch für die nächste Zeit wünsche ich mir interessante Themen für eine verantwortungsvolle Mitarbeit, wo ich meine Erfahrungen einbringen kann.

Liebe Frau Ruhner, wir danken für das Gespräch.

 

 

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Das war 2015: Treffpunkt der Ideen. Geschäftsbericht veröffentlicht

Der Geschäftsbericht der SLUB für das Jahr 2015 ist da. Mit Kooperationspartnern berichten wir über Themen und Projekte, die das Jahr 2015 besonders prägten.

 

Es geht unter anderem um das Digitalisierungsprogramm des Freistaats Sachsen, die Oberlausitzsche Bibliothek der Wissenschaften, das Netzwerk smart³, Digitales Marketing, eine Daktyliothek der SLUB, DSWARM, den SLUB-Katalog, Social Media, Heimatgeschichte im Riesengebirge, Jugend hackt in Dresden, Mobilitätsforschung und Forschungsdatenmangement sowie Open Source und den vielfältigen Output unserer IT-Abteilung.

  

Open Access mit URN auf Qucosa: urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-74116