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SLUBlog

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Die SLUB im Spiegel der Fachschaften. Gemeinsames Engagement für die bestmögliche Bibliothek

Dank der studentischen Vertreter in der Bibliothekskommission der TU Dresden, Peter Reinhart und Marcel Zeidler, erfuhr das gute Zusammenspiel zwischen SLUB und Studierendenschaft in dieser Woche einen neuen Höhepunkt. Die beiden haben seit November 2009 alle 22 (!) Fachschaftsräte in der Universität nach ihrer Zufriedenheit mit der Bibliothek befragt, dazu zahlreiche Gespräche in Fachschaftsratssitzungen geführt und die Ergebnisse zuletzt schriftlich auf 18 Seiten zusammengefasst. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit sollten sie eigentlich einen SLUB-Verdienstorden bekommen (den wir aber leider erst noch kreieren müßten). Auf jeden Fall gebührt ihnen ein herzliches Dankeschön und große Anerkennung.

Die Ergebnisse der Rundfrage sind für uns in jeder Hinsicht erfreulich. Erstens wird ungeachtet mancher Verbesserungsmöglichkeiten "eine sehr hohe Gesamtzufriedenheit" festgestellt. Ich zitiere aus dem Papier: "In vielen Fachschaftsräten haben wir zunächst vielfältiges Lob notiert. Wir mussten nicht selten gezielt nachfragen und Themen in den Raum werfen, um überhaupt Verbesserungsmöglichkeiten mitnehmen zu können."

Ebenso wertvoll wie diese schöne Bewertung sind konkrete Hinweise auf Punkte, wo wir noch besser werden können. Zu nennen sind hier unter anderem das Leitsystem in der Zentralbibliothek (der Weg von der RVK-Signatur zum Buch u.a.), die knappen Gruppenarbeitsräume oder Unzulänglichkeiten des elektronischen Katalogs. Ein großes Thema ist die generelle Überlastung der Zentralbibliothek speziell in der Prüfungszeit, die wir aber wohl nur in enger Kooperation mit der TU werden mindern können. Darüber hinaus bestätigt sich wieder, welch bedeutenden Einfluß der Faktor "Mensch" auf die Kundenzufriedenheit hat: Während in einigen Fachschaften die fachlichen Bezugspersonen der SLUB überaus gelobt werden, sind sie in anderen offenbar nur wenig bekannt.

Wir werden die gesammelten Meinungen der Fachschaften in den nächsten Wochen gründlich auswerten und Verbesserungsvorschläge so weit wie möglich aufgreifen. Was das im einzelnen heißt, erfahren Sie sukzessive hier im Blog. Im Übrigen bleiben wir selbstverständlich weiter im Gespräch.

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Polytechnisches Journal online. Die Digitale Bibliothek kommt weiter voran

2009 haben wir die Produktion in unserem Digitalisierungszentrum weiter gesteigert und in den Bereichen Historische Drucke und Deutsche Fotothek insgesamt über 1,1 Millionen Scans produziert. Das entspricht 5.500 Büchern mit einem durchschnittlichen Umfang von 200 Seiten. Durch die bereits abgegebenen Leistungsversprechen in Drittmittelprojekten und anderen Vorhaben ist zu erwarten, dass dieser Wert 2010 nochmals signifikant übertroffen werden wird.



Sehr gut vorangekommen ist z.B. die mit der Berliner Humboldt-Universität durchgeführte vollständige Digitalisierung des Polytechnischen Journals (1820-1931) - mit 346 Bänden aus 111 Jahren ein Quellenschatz ersten Ranges zur Technik-, Wissens- und Kulturgeschichte. Die bislang vorliegenden Bände finden Sie in unseren Digitalen Sammlungen, aber auch auf den besonders schönen Projektseiten des Instituts für Kulturwissenschaft der HU Berlin.

 

Ebenfalls beachtenswert sind die Gesetz- und Verordnungsblätter für das Königreich Sachsen 1835 ff. oder der erfolgreiche Beginn eines kooperativen Pilotprojekts zur kompletten Digitalisierung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts, an dessen Ende die SLUB rd. 18.000 Werke digitalisiert haben wird.

 

Über die kontinuierlichen Neuzugänge zur Digitalen Bibliothek informieren wir auf unseren WWW-Seiten oder mittels Updates-Feed. Die Digitale Revolution schreitet dynamisch voran; und die SLUB ist trotz aller Widrigkeiten mit dabei ...

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In Farbe und Schwarzweiß. Neue Dresdner Ausstellungen mit SLUB-Beständen

Mit einem Grußwort des Rektors der TU Dresden wird morgen, am 21.1., um 17 Uhr im Vortragssaal der SLUB der zweite Teil der Ausstellung "Color continuo 1810-2010. System und Kunst der Farbe" eröffnet. Teil 1 zum Thema "FarbenKunst und Systemkünstler" ist bereits seit Oktober 2009 in der ALTANAGalerie der TU Dresden zu sehen, Teil 2, der bis Ende April nun im Buchmuseum der SLUB ausgestellt sein wird, widmet sich "Goethes Farbenlehre, Runges Farbkugel und ihren Wirkungen". Den digitalen Ausstellungskatalog zu diesem Projekt finden Sie hier. Zur Eröffnung wie zum Besuch der Ausstellung sind Sie herzlich eingeladen.

Im Dresdner Goethe-Institut läuft noch bis 10.4. die Ausstellung "Mauerbilder. Fotografien von Christian Borchert 1963 bis 1990". Eine bisher wenig bekannte Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds des Freistaats Sachsen ist ergänzt durch Motive aus dem in der Deutschen Fotothek der SLUB aufbewahrten Nachlass des bedeutenden Fotografen.

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Mehr Zeit fürs Studium. Bereichsbibliothek DrePunct vom 24.1.-28.2. auch sonntags geöffnet

Neben der Zentralbibliothek im Zelleschen Weg 18, die ja regelmäßig sonntags geöffnet ist, können Sie an den kommenden 6 Sonntagen während der Prüfungszeit auch wieder unsere Bereichsbibliothek DrePunct (Zellescher Weg 17, direkt gegenüber der Zentralbibliothek) besuchen. Das heißt:  24.1., 31.1., 7.2., 14.2., 21.2., 28.2., jeweils von 10 bis 18 Uhr, zusätzliche Arbeitsplätze und Ruhe zum Studium.

Im zweitgrößten Bibliotheksgebäude der SLUB sind rund 600.000 Bände aus den Fachgebieten Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenwesen, Wirtschaftswissenschaften und Geowissenschaften sowie sämtliche Online-Angebote verfügbar.

Wir danken der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und dem Förderverein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dresden e.V. für ihre Unterstützung.

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Neues aus der Deutschen Fotothek. Bildnachlass Richard Peter sen. digital verfügbar

Im Rahmen des von den Kulturstiftungen des Bundes und der Länder geförderten Projekts "Exemplarische Sicherung deutscher Bildgeschichte" ist mit der Digitalisierung des Nachlasses von Richard Peter sen. ein weiterer Meilenstein geschafft.

Richard Peter (1895-1977) gewann als Pressefotograf internationale Anerkennung und ist vor allem für seine Aufnahmen des zerstörten Dresden bekannt. Sein Bild vom Rathausturm auf die Stadt 1945 zählt zu den Ikonen der deutschen Fotogeschichte. Weitere 7.251 Aufnahmen Peters finden Sie in der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek. Bis Ende des Jahres werden dank des Projekts rund 70.000 Fotos dauerhaft gesichert und publiziert sein.

Kommentare

hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00
Kurs "Nordwest", dann: "Südost...
08.11.2017 08:11

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