1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Ansichten: 2133
13

"Sofas für die SLUB". Wer kann helfen?

Seit dem saisonbedingten Auslaufen unserer viel beachteten Freiluft-Liegestuhlaktion suchen wir nach einem Weg, um Ihnen neben unseren insgesamt über 2.000 verschiedenen regulären Arbeitsplätzen auch im Herbst und Winter vorübergehend ein zusätzliches attraktives Angebot machen zu können.

Die Idee: Ein Möbelhaus oder ein geeigneter Möbelhersteller stellt an passenden Orten unserer Zentralbibliothek jeweils zeitlich befristet einige bequeme Sitzmöbel aus der laufenden Kollektion auf, die das Unternehmen bewerben und bewerten lassen kann. Unser Partner bekommt so pfiffige Werbemöglichkeiten auf einer schönen, stark frequentierten Fläche mit einem besonders begehrten Zielpublikum (massenhaft jüngere AkademikerInnen!). Im Gegenzug können wir unseren BesucherInnen noch mehr Alternativen bei den verfügbaren Arbeitsplätzen und noch mehr Aufenthaltsqualität bieten.

 

Wir haben das Konzept inzwischen schriftlich und ausführlich zwei sehr großen Dresdner Einrichtungshäusern angeboten, aber überraschenderweise eine Absage bzw. überhaupt keine Antwort erhalten. Verstehen können wir das gar nicht, da die ganze Aktion vermutlich weniger kostet als eine Zeitungsbeilage, aber nach unserer Einschätzung wesentlich mehr Werbeeffekt und Imagegewinn bringt.

 

Da uns die Idee nicht aus dem Kopf geht, versuchen wir’s noch mal auf diesem Weg: Welche/r Blog-Leser/in ist aus der Branche und hat Interesse oder kennt jemanden, der jemanden kennt …? Die relevanten Daten – bitte sehr: 50.000 aktive Benutzerinnen und Benutzer (überwiegend unter 40, darunter 7.000 neue Erstsemester, die sich in diesen Tagen wohl zum Teil gerade einrichten ;-), 1,9 Millionen Bibliotheksbesuche, 7 Öffnungstage in der Woche, montags bis freitags von 8 bis 24 Uhr … Weitere Kennzahlen und Gebäudeimpressionen entnehmen Sie bitte unserem Geschäftsbericht.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir den Plan doch noch verwirklichen könnten. Interessenbekundungen bitte an oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de.

Ansichten: 1048
5

Umfassende Weiterentwicklung unserer digitalen Angebote. Die SLUB startet durch

Im Laufe dieses Jahres haben wir hier im Blog immer mal wieder erwähnt, dass sich die SLUB 2010 ein besonders ehrgeiziges Arbeitsprogramm vorgenommen hat. Inzwischen befinden wir uns auf der Zielgeraden. Bis Weihnachten wollen wir

1. ein neues Präsentationsmodell für unsere Digitalen Sammlungen
2. einen Relaunch unserer Webseiten und
3. einen neuen "SLUB-Katalog" für die umfassende Mediensuche

vorstellen. An allen drei Strängen wird seit Monaten intensiv gearbeitet. Die Produkte sollen jeweils als public Beta erscheinen, da wir möglichst früh Ihr Feedback gewinnen wollen und wir zudem davon überzeugt sind, dass sie sich angesichts der dynamischen technologischen Entwicklung fortan ohnehin kontinuierlich "im Bau" befinden werden.

Über die Entwicklungsziele und Servicevorteile der einzelnen Werkzeuge werden wir Sie jeweils separat bei der Freischaltung informieren. Diese Mail nur als Einstimmung dafür, dass sich bis zum Jahresende auf unseren Webseiten noch vieles verändern wird. Drücken Sie uns bitte die Daumen, helfen Sie mit Hinweisen und bewahren Sie die Fassung, wenn gegebenenfalls einige Features nicht sofort Ihren Erwartungen entsprechen. Eine Fortsetzung und Konkretisierung dieses Beitrags sollte bereits in dieser Woche möglich sein ...

Ansichten: 659
0

Königliche Fotografie. SLUB und SZ starten eine gemeinsame Fotobuchreihe

Mit einem Band zum Werk von Ermenegildo Antonio Donadini ("Fotografie im königlichen Dresden 1881 bis 1914") veröffentlichen die Abteilung Deutsche Fotothek der SLUB und die Sächsische Zeitung in diesen Tagen den ersten Band einer neuen Reihe: "Sammlung Deutsche Fotothek". Ein zweiter Band, der dem Industriefotografen Eugen Nosko gewidmet ist, wird ebenfalls noch im November erscheinen. Die aufwändig produzierten Fotobände kosten jeweils 24,90 € und sind im Buchhandel und in den SZ-Treffpunkten erhältlich.

Wer es uns bislang vielleicht nicht recht geglaubt hat, kann es an diesen schönen Bildbänden ablesen: Trotz aller Dynamik im Bereich der digitalen Publikationen wird die SLUB das Medium Buch so rasch nicht aufgeben. Die Reihe wird fortgesetzt ...

 

Ansichten: 2911
17

Detailpläne von Dresden. Was bringt uns die Digitale Bibliothek?

Was die Digitalisierung von Bibliotheks- und Kulturgut konkret leisten kann, lässt sich in diesen Tagen an einem Beispiel aus unserer Kartensammlung wieder einmal besonders anschaulich aufzeigen. Neu im Angebot der Digitalen Sammlungen haben wir einen riesigen, wunderschönen Detailplan der Stadt Dresden, der zwischen 1862 und 1870 angefertigt wurde. Er besteht aus 90 Blättern, die nirgends vollständig überliefert sind. Mit Hilfe von Vorlagen aus der SLUB, dem Hauptstaatsarchiv Dresden und dem Dresdner Kupferstichkabinett ist der Stadtplan nun erstmals komfortabel und vollständig zu betrachten. Ausgehend von Blatt 1 mit dem Stadtzentrum ordnen sich die weiteren Kartenblätter spiralförmig an. Die Gebäude sind mit ihren Haus- und Brandkatasternummern beschriftet.

Die traurige bauliche Situation rund 75 Jahre später zeigen die 1945/1946 entstandenen Schadenspläne der Stadt mit ihrer Legende zum Zerstörungsgrad (schwarz - total zerstört; blau - schwer beschädigt; grün - mittelschwer beschädigt; rot - leicht beschädigt).

Wie Sie an den beiden Beispielen erkennen können, zählt die digitale Kartensammlung mit inzwischen 10.000 hochauflösend digitalisierten kartographischen Quellen sicher zu den Prunkstücken unserer Digitalen Sammlungen. Zahlreiche weitere Anregungen zu diesem Fonds finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Wer den obengenannten Detailplan genau betrachtet, sieht übrigens, dass auch Karten ihre Schicksale haben (s. z.B. Blatt 54 mit gründlicher bibliothekarischer Arbeit aus zwei Geschichtsperioden ;-)). Anregungen und Kooperationsangebote zur digitalen Kartensammlung sind stets willkommen.

Ansichten: 861
0

Lesenacht-Nachlese. Die Titelliste und Fotos

Unser Lesefest im Rahmen der Aktionswoche "Treffpunkt Bibliothek" am letzten Freitag war wieder eine schöne Sache: Vielseitig, anregend, kurzweilig. Die fleißigen Kolleginnen der Öffentlichkeitsarbeit haben inzwischen die Webseite zur Lesenacht gebaut. Sie finden dort die Titelliste sowie fotografische Impressionen von Torsten Lohse. Allen Beteiligten, besonders allen engagierten VorleserInnen, nochmals herzlichen Dank für's Mitmachen.