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Bibliographie Bildende Kunst in der DDR neu in den Digitalen Sammlungen

In unseren Digitalen Sammlungen finden Sie seit kurzem auch die früher von der Sächsischen Landesbibliothek herausgegebene "Bibliographie Bildende Kunst". Mit Berichtszeitraum 1973 - 1990 werden in der Deutschen Demokratischen Republik erschienene Veröffentlichungen zur Bildenden Kunst verzeichnet, außerdem im Ausland erschienene Veröffentlichungen zur DDR-Kunst. Etwa 80% der verzeichneten Publikationen befinden sich im Bestand der SLUB, womit wir wahrscheinlich die weltweit am besten sortierte Bibliothek zum Thema "Kunst in der DDR" sind. Wenn in einem angesehenen Rezensionsorgan zudem "die von den bibliographischen Unternehmungen der Dresdner Bibliothek gewohnte Präzision" gelobt wird, freut uns das zusätzlich.

Die jetzt verfügbare Form kann allerdings nicht das Ende des Projekts bedeuten. So müssen wir zum Beispiel mit einer Volltexterkennung das Werk besser durchsuchbar machen. Außerdem wäre es sinnvoll, die in der Bibliographie verzeichneten Metadaten zu bestimmten Schriftengruppen oder Themenbereichen direkt mit den entsprechenden Volltexten zu verknüpfen. Mit der Imagedigitalisierung ist aber immerhin ein Anfang gemacht, um unseren Profilschwerpunkt "Gegenwartskunst" weiter zu qualifizieren.

Das Thema "Kunst in der DDR" wollen wir insgesamt weiter ausbauen und dabei mit dem ebenfalls in Dresden angesiedelten "Bildatlas: Kunst in der DDR" und anderen Projekten zusammenarbeiten. Interessierte Einrichtungen und Personen sind stets willkommen.

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Sodom und Gomorrha in der SLUB. So sieht's bei uns aus

Wer in den letzten Tagen einige SLUB-Kommentare gelesen hat und länger schon nicht mehr bei uns war, könnte annehmen, in der SLUB sei die Anarchie ausgebrochen: "Fressorgien", "Lautes von sich geben von Worthülsen" und ähnliche Exzesse scheinen demnach die Regel zu sein. Jenseits jeder "Sozialromantik" wollen wir mit Ihrer Hilfe dagegen weiter den Kulturkampf um die Bibliotheksaufgaben meistern und verschiedenen Interessen dienen. Dass wir in unseren Räumen auch klassischen BibliotheksbenutzerInnen die nötige Ruhe und eine attraktive Heimat bieten, mögen Ihnen die beiden aktuellen Aufnahmen von heute zeigen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Selbstverständlich werden wir uns unverändert dafür einsetzen, dass Benutzungs- und Hausordnung gültig sowie Konzentration und Kontemplation in der SLUB möglich bleiben.

Wie schon erwähnt, ist der gegenwärtige Culture Clash kein spezifisches SLUB-Problem. S. z.B. die Diskussion Anfang des Jahres in der SUB Hamburg: "Die Stabi zwischen allen Stühlen". Die Überschrift könnte glatt von uns sein. ;)


Zentraler Lesesaal, 4.8.2010


Ebene -1, 4.8.2010

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1.105.206. Die SLUB in der Europeana

In der aktuellen Version der Europäischen Digitalen Bibliothek, der Europeana, ist die SLUB inzwischen mit über 1.000 Texten und über 1,1 Millionen grafischen Medien (Fotos, Karten, Zeichnungen u.a.) prominent vertreten. Jedes siebte gezeigte grafische Medium stammt gegenwärtig aus unserem Haus. Weitere Werke, v.a. Drucke, aus unseren Digitalen Sammlungen werden wir sukzessive in die Europeana einbringen.


Die Europeana befindet sich weiterhin im Aufbau. Insgesamt bietet sie derzeit 10,8 Millionen digitale Objekte, darunter 7,2 Mio. grafische Medien und 3,4 Mio. Texte. Deutschland, Großbritannien und Norwegen liegen mit jeweils gleichen Anteilen an der Gesamtmenge hinter Spanien, Schweden  und Frankreich. Für die deutschen Archive, Bibliotheken und Museen bleibt somit noch einiges zu tun. Der Anspruch der Europeana, eine "Hauptreferenz für Bildung und Forschung" zu werden, ist mit den neuen zusätzlichen Inhalten gleichwohl wieder ein wenig besser verwirklicht. Schauen Sie mal rein.

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The next generation. Testen Sie unsere neuen PC-Arbeitsplätze!

Über die Notwendigkeit, unsere elektronischen Arbeitsplätze nachzurüsten, hatten wir hier im Blog schon diskutiert. Nun wollen wir die neuen und neu konfigurierten Geräte einem Open beta (d.h. einem öffentlichen BenutzerInnentest) aussetzen. Ab sofort finden Sie an jedem Standort der SLUB mindestens einen Testarbeitsplatz, der mit neuen Funktionen ausgestattet ist.


Was bieten die neuen PC?

  • Als Browser die aktuelle Firefox-Version 3.6
  • Freien Zugang zu allen SLUB-Informationen: Eine Authentifizierung mit Benutzernummer und Kennwort wird erst verlangt, wenn Sie die SLUB-Seiten verlassen
  • Gleichzeitiges Arbeiten mit mehreren Fenstern
  • Aktive Copy & Paste-Funktion
  • Einfaches Drucken und Speichern über die Browserfunktion "Datei – Drucken": Es wird eine PDF-Datei im Verzeichnis Ablage-Downloads angelegt. Diese Datei können Sie über die Webseite von Acribit Druck (Lesezeichenleiste des Browsers) ausdrucken
  • Einen Anschluss für Ihren USB-Stick an der Tastatur
  • Einfaches Neustarten des PC
  • Automatisches Entfernen persönlicher Daten: Nach 10 Minuten Inaktivität wird nach entsprechender Vorwarnung der aktuelle Benutzer abgemeldet, alle bei der Session hinterlassenen Daten (Passwörter, Formulardaten, History) werden gelöscht.


In der Zentralbibliothek sowie in den Zweigbibliotheken Rechts- und Erziehungswissenschaften, Forstwesen und Medizin finden Sie unsere Test-PC jeweils in der Nähe der Info-Punkte, in der Bereichsbibliothek DrePunct  steht das Gerät neben dem Bookeye-Scanner.


Wir würden uns freuen, wenn Sie sich möglichst zahlreich am Test beteiligen. Für Ihre Hinweise ist jeweils ein Link zu unserer Virtuellen Auskunft in der oberen Task-Leiste des Browsers hinterlegt.

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Zu jedem Topf der Deckel? Wie geht die SLUB mit gegensätzlichen Benutzererwartungen um?

Vor dem Hintergrund ihrer sehr zahlreichen Benutzerschaft, des anhaltenden Dualismus von Papier- und digitaler Bibliothek und einer ausgeprägten Pluralität von Lebensstilen und Arbeitskulturen sehen sich wissenschaftliche Großbibliotheken wie die SLUB in den letzten Jahren zunehmend mit klar widerstreitenden Erwartungen und Bibliotheksidealen konfrontiert. Während einige die Bibliothek vorwiegend als sozialen und kommunikativen Erlebnisraum wahrnehmen, in dem die Medienbestände zum Teil auch nur noch eine Nebenrolle spielen, interpretieren andere die SLUB vor allem als klassische Pst-Bibliothek und mächtigen Bücherspeicher.

Wir wollen den differenzierten Erwartungen mit einem differenzierten Raumkonzept gerecht werden. Entsprechend werden zum Beispiel im Eingangsbereich der Zentralbibliothek das Interesse an einem liberalen Zugang und kollaborativen Arbeitsformen bedient, im zentralen Lesesaal und in den Untergeschossen (Faustregel: je tiefer und je südlicher, desto ruhiger) das berechtigte Anliegen, möglichst geräuscharm konzentriert arbeiten zu können. Die Aufenthaltsqualität für intensiv Forschende wollen wir zudem mit einem erweiterten Forschungslesesaal verbessern, an dessen Konzeption wir bereits arbeiten.

Ziel ist, Ihnen möglichst allen für Studium und Forschung ein optimales Zuhause zu bieten. Dazu versuchen wir unser Gebäude regelmäßig den sich wandelnden Ansprüchen nachzuformen. Dazu wird es aber - gerade angesichts der beschriebenen eindeutigen Gegensätze - auch nötig sein, dass alle BenutzerInnen sich wechselseitig tolerieren und aufeinander Rücksicht nehmen. Sie können uns außerdem helfen, indem Sie mit Vorschlägen die Quadratur des Kreises mitgestalten. Wie soll sich das Raumprogramm weiterentwickeln? Welchem Topf fehlt noch der Deckel? Wir werden vermutlich nicht alle Zielkonflikte lösen können, wollen aber gleichwohl möglichst viel über sie wissen.