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Kein Tag wie jeder andere. Die SLUB zum 13. Februar

Neben der Beteiligung von SLUB-MitarbeiterInnen an Menschenkette, Gottesdiensten, der Verleihung des Dresden-Preises und anderen offiziellen Gedenkveranstaltungen sowie der laufenden Ausstellung "Erinnerung.GEWALT.Verdrängung"  veröffentlicht die SLUB zum 66. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden einen eher "leisen" Beitrag: Mit freundlicher Genehmigung von Frau Helga Mauersberger können wir die Originalpartitur von Rudolf Mauersbergers berühmter Trauermotette "Wie liegt die Stadt so wüst" in unseren Digitalen Sammlungen zeigen. In der Mediathek ist zudem eine Tonaufnahme des Kreuzchors verfügbar.

Noch unter dem Schock der Katastrophe, nach dem Tod von elf Kruzianern, der Zerstörung der Kreuzkirche und der Vernichtung des Chorarchivs komponierte Mauersberger am Karfreitag und -samstag 1945 dieses A-cappella-Werk, das am 4. August, zur ersten Kreuzchorvesper nach Kriegsende uraufgeführt wurde. Obwohl die Komposition bereits 1949 im Druck erschienen ist, zeigt das Autograph Spuren vieler Aufführungen. Mauersbergers Klagelied steht bis heute für die Schrecken des Krieges, für menschliche Verirrung und maßloses Leid.

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Neuer Vivaldi-Fund aus unserer Musikabteilung. Eine Schatzkammer der Musikwissenschaft

Dass unsere Musikabteilung neben vielen weiteren wichtigen Quellen die bedeutendste Vivaldi-Sammlung nördlich der Alpen bewahrt, ist Kennern der Materie bekannt. Im Rahmen des seit 2008 laufenden Erschließungs- und Digitalisierungsprojekts zur Musik der Dresdner Hofkapelle werden in unseren Beständen regelmäßig Neuentdeckungen gemacht. Als jüngsten Fortschritt hat der renommierte britische Vivaldi-Forscher Michael Talbot Teile einer anonym überlieferten Violinsonate Antonio Vivaldi zuweisen können.

Nähere Informationen zu diesem Fund und zu allen anderen Projektergebnissen finden Sie auf den Webseiten dieses von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Drittmittelprojekts. Das Projekt ist ein besonders schönes Beispiel dafür, wie durch verbesserte Erschließung und Sichtbarkeit historischer Quellen kontinuierlich wissenschaftliche Erkenntnis wächst. Die bereits digitalisierten Werke finden Sie in unseren Digitalen Sammlungen. Allen Beteiligten unseren herzlichen Dank!

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Sonntagsöffnung läuft weiter! ZB Rechtswissenschaft bis Ende Februar auch sonntags geöffnet

Angesichts der derzeit besonders hohen Besucherzahlen in der SLUB ist es sehr erfreulich, dass die Zweigbibliothek Rechtswissenschaft auch am 13.2., 20.2. und 27.2. jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet haben wird. Nochmals herzlichen Dank an den Fachschaftsrat Jura für diese Initiative.

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Alle Jahre wieder... Die Zentralbibliothek ist überfüllt

Anfang der Woche lasen wir in einem Dresden-Blog folgende Glosse: "SLUB überfüllt - Semperoper als Außenstelle auf Zeit?" Vermutlich werden manche kaum darüber lachen, da sie die große Platznot zum Ende des Wintersemesters direkt leidvoll miterleben.

Im entsprechenden Blog-Post vom letzten Jahr (s. 11.2.2010: "Reise nach Jerusalem") ist im Prinzip schon alles zur gegenwärtigen Überlast gesagt; und obwohl wir inzwischen weitere letzte Reserven erschlossen haben (z.B. Raum -2.115 für ca. 20 Personen), bleiben für die Wochen drangvollster Enge folgende Erfahrungswerte und Regeln gültig:

  1. Die Auslastung der Bibliothek ist nicht an allen Bibliotheksstandorten und zu allen Tageszeiten gleich. Am ungünstigen sind die Verhältnisse in der Zentralbibliothek zwischen etwa 10 und 16 Uhr. Zwischen 20 und 24 Uhr herrscht dagegen selbst in diesen Wochen selten Ausnahmezustand. Noch bis Ende des Monats ist außerdem auch die Bereichsbibliothek DrePunct und (NEU!) die Zweigbibliothek Rechtswissenschaft sonntags geöffnet.

  2.  Die Reservierung von Arbeitsplätzen ist nicht nur unsozial, sondern durch unsere Hausordnung ausdrücklich verboten. Arbeitsplätze, die mit Büchern oder persönlichen Gegenständen belegt sind und eine Stunde offensichtlich nicht genutzt werden, können vom Personal geräumt und anderen BenutzerInnen zugewiesen werden. Die Bibliothek übernimmt für Beschädigungen und Verluste in diesem Fall keinerlei Haftung.

Mit Vernunft und wechselseitiger Rücksicht werden wir die gegenwärtige Phase am besten überstehen. Für Ihre Abschlussarbeiten und Examina wünschen wir Ihnen viel Erfolg!

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Zweigbibliothek Rechtswissenschaft am Sonntag geöffnet! Dank an den FSR Jura

Der Fachschaftsrat Jura an der TU Dresden überraschte uns gestern Nachmittag mit der freudigen Nachricht, dass er angesichts der laufenden Prüfungsphase die Sonntagsöffnung der Zweigbibliothek Rechtswissenschaft finanzieren will. Damit's auch wahr werde, wurde im Newsletter der Fakultät sogar schon der 6.2. als Probesonntag verkündet.

Hochflexibel, wir wir nun mal sind, haben wir zwischenzeitlich alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen und können die Bibliothek tatsächlich am

6. Februar von 10 bis 18 Uhr

öffnen. Folglich wird am kommenden Sonntag neben der Zentralbibliothek und der Bereichsbibliothek DrePunct ein dritter Bibliotheksstandort zugänglich sein.

Je nach Resonanz möchte die Fachschaft auch die Öffnung der weiteren Februarsonntage bezahlen. Wir betrachten die Aktion auch als Zeichen der Wertschätzung unserer juristischen Fachbibliothek, danken den beteiligten Studierenden für Ihr besonderes Engagement und laden Sie hiermit herzlich ein, von dem Angebot regen Gebrauch zu machen.