1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Ansichten: 2524
7

Freier Zugang dank Nationallizenzen

 

Wer kennt sie nicht, die rot-gelb-grünen Ampeln in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und im Datenbank-Infosystem (DBIS)? Die von der SLUB lizenzierten Angebote orientieren sich am Bedarf der Technischen Universität und weiterer Hauptnutzer. Aktuell sind über 340 Fachdatenbanken zugänglich.


Für mehr grüne, kostenfreie Angebote erwirbt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2004 Nationallizenzen. Eine Übersicht über die 120 Volltextdatenbanken, Zeitschriftenarchive, Wörterbücher und Nachschlagewerke (z.B. das World Biographical Information System) finden Sie, wenn Sie in DBIS „Art der Nutzungsmöglichkeit: deutschlandweit frei“ anklicken. 

 


Im Herbst entscheidet der Hauptausschuss der DFG über neue Anträge. Dann wird die 100-Mio.-EUR-Grenze überschritten. Gleichzeitig wird die 100%-Förderung beendet. Künftig will sich die DFG an einzelnen aktuellen Datenbanklizenzen für Hochschulbibliotheken mit max. 25% beteiligen.

Wie beim Gesundheitswesen laufen auch in der Informationsbranche die Kosten davon. Die Open Access-Initiative erprobt angesichts der zum Teil dramatischen Lizenz-Preissteigerungen alternative Publikationswege. Ob Information bezahlbar bleibt, ist eine Schlüsselfrage der Zukunft.

Ansichten: 922
0

10.000 Bücher für die Wissenschaft ...

… hat die SLUB inzwischen digitalisiert und in ihren Digitalen Sammlungen frei verfügbar ins Netz gestellt:

 

Ob unikale und seltene Drucke des 16.-18. Jahrhunderts, Handschriften, Musikalien, wegweisende Werke zur Technikgeschichte oder die Highlights aus der Schatzkammer mit Sachsenspiegel und Maya-Codex: Nicht nur zu stöbern lohnt sich, sondern auch das Hineinzoomen in die Details. Ein umfangreicher „Werkzeugkasten“ bietet darüber hinaus Möglichkeiten zum Herunterladen und Weiterverarbeiten der Digitalisate – beispielsweise auch durch unmittelbare Verknüpfung mit social bookmarking-tools.

 

Mit ihrem Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) zählt die SLUB hinsichtlich Ausstattung und Output auf dem Gebiet der Retrodigitalisierung zu den führenden Kultureinrichtungen in Deutschland. Sie ist u. a. Mitglied im Kompetenznetzwerk „Deutsche Digitale Bibliothek“ und koordiniert die sächsischen Beiträge zur „Europeana“, der Digitalen Bibliothek der EU.

 

Das 10.000 Buch für die Wissenschaft in den Digitalen Sammlungen der SLUB ist übrigens die 1771 in Prag erschienene „Kurzgefaßte Beschreibung der, bey dem Bergbau zu Schemnitz in Nieder-Hungarn, errichteten Maschinen“ von Nicolaus Poda von Neuhaus.
Hinter „Schemnitz in Niederungarn“ (heute Slowakei) verbirgt sich eine der ältesten Montanhochschulen der Welt – vergleichbar der 1765 gegründeten Freiberger Bergakademie und sogar noch dreißig Jahre älter. Nicht nur für das SLUB-Sondersammelgebiet „Technikgeschichte“ ist der Band eine wahre Fundgrube.

 

Das Buch finden Sie hier: http://digital.slub-dresden.de/ppn325780447.

Viel Spaß beim Stöbern.

Ansichten: 1765
4

Elf Freunde müsst ihr sein. Sommerlektüre für Fußball-Freunde und -Kritiker

 

Die WM ist zu Ende. Die neuesten Bildbände sind schon in der Druckerei. Journalisten und Wissenschaftler ziehen Bilanz. Für die Sommerlektüre gibt’s aber schon jetzt fast 600 Fußball-Bücher in der SLUB.
http://webopac.slub-dresden.de/libero/WebOpac.cls


Die schönste Nebensache der Welt bietet reichlich Stoff: Die Arena der Männlichkeit, der Ballhunger in Brasilien, die Bedeutung des Fußballs für Migration und Globalisierung (Der Ball ist bunt), die Abseitsfalle oder die Eleganz des runden Leders – alles kann erlesen werden. 1000 years of football erklären den Weg zur Faszination Fußball. Für manche das Allerletzte, für andere nur das Eine: Du bist Fußball.

Klar ist: Erfolg kommt von Innen. Auch Theater muss wie Fußball sein. Der Fußball ist Mehr als ein Spiel. Deshalb macht der Kult ums Kicken neugierig. Zum Glück reicht der Lesestoff bis zur nächsten WM. Leser bleiben Am Ball der Zeit.

Ansichten: 1292
1

Noch mehr Zeit fürs Studium. Bereichsbibliothek Dre●Punct öffnet vom 11.7. bis 15.8. auch sonntags.

 

Während der wahrscheinlich in jeder Hinsicht heißen Phase der Prüfungsvorbereitung öffnen wir auch in diesem Sommer die Bereichsbibliothek Dre●Punct an insgesamt sechs Sonntagen von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Los geht´s am kommenden Sonntag (11. Juli). Bis einschließlich 15. August ist der Dre●Punct vielleicht nicht unbedingt der Ort reinsten Sonntagsvergnügens, ganz sicher aber eine gute Möglichkeit, einzeln oder in Gruppen intensiv und ungestört zu arbeiten. Wir bieten dafür 320 Leseplätze, rund 640.000 Bände (Ingenieurwissenschaften, Wiwi, Informatik und Geowissenschaften), 1.100 aktuelle Zeitschriften, Zugang zu allen Online-Angeboten der SLUB. Bücher können Sie an den einschlägigen SB-Geräten entleihen.

Für die freundliche finanzielle Unterstützung danken wir der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dresden herzlich.

Das Hauptgebäude der Zentralbibliothek – Zellescher Weg 18 – ist natürlich sonntags weiterhin wie gewohnt geöffnet, einschließlich der Cafeteria (11.00 – 17.00 Uhr). Und die SLUB-Liegestühle gibt´s  selbstverständlich auch sonntags.

Ansichten: 4038
27

Die SLUB "brummt"

Mit 6.685 Besuchern haben wir gestern unseren absoluten Tagesrekord aufgestellt. Noch nie seit Bezug der Bibliothek (Sommer 2002) hatten wir an einem Tag mehr Leute im Haus.  

Was des Bibliothekars Freud’, ist manches Lesers Leid oder anders ausgedrückt und frei nach Wilhelm Busch „Bibliotheksbesuch wird oft nicht schön gefunden, weil stets mit Geräusch verbunden“.
Wir machen uns da nichts vor: Die hohe Nutzungsfrequenz (über die wir uns freuen, weil sie uns zeigt, dass wir insgesamt einen guten Job zu machen) hat auch ihre Kehrseiten, die gerade in der Prüfungszeit besonders schwer wiegen. Zu wenig freie Arbeitsplätze, ein Geräuschpegel, der zuweilen einen Bienenstock assoziiert etc.
Ein Patentrezept gibt es nicht. Gegenseitige Rücksichtnahme ist aber ganz sicher nicht der schlechteste Weg, innerhalb der Nutzer-Community selbst für eine hohe Aufenthaltsqualität in der Bibliothek zu sorgen.
Natürlich wollen und werden wir BibliothekarInnen auch künftig unseren Teil dazu gern  beitragen – beispielsweise, indem wir neue „lärmberuhigte“ Leseräume auch, aber nicht nur für Studierende erschließen. Wir arbeiten dran. Sobald’s  spruchreif wird, informieren wir Sie hier im SLUBlog.