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30.9.2010 Versteigerung der Liegestühle! Alles muss raus

Auch wenn wir heute noch einmal einen herrlichen Spätsommertag haben: Astronomisch leben wir seit gestern im Herbst. Deshalb wollen wir unsere Anfang Juni begonnene Liegestuhl-Aktion beenden und die Stühle am nächsten

Donnerstag, den 30. September, ab 16.30 Uhr

auf der Liegestuhlwiese (bei schlechtem Wetter zwischen Vortragsraum und Bib-Lounge) meistbietend an Sie versteigern. Der gesamte Erlös fließt an "Lesestark! Dresden blättert die Welt auf" der Städtischen Bibliotheken Dresden, ein wunderbares Projekt zur Lese-, Sprach- und Schreibförderung für 5- bis 8-Jährige. Damit haben Sie und wir zugleich auch etwas zur Nachwuchssicherung in der SLUB getan ;). Unserem anonymen Spender, der uns all dies ermöglicht, sagen wir auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.

 

Aus Zuschriften wissen wir, dass manche/r gern einen SLUB-Liegestuhl für sich zuhause hätte. Jetzt gibt’s die Gelegenheit. Je nach Erhaltungszustand werden wir zwei Güteklassen bilden und abwechselnd Exemplare der Klasse I mit einem Anfangsgebot von 10 Euro und Exemplare der Klasse II mit einem Anfangsgebot von 5 Euro aufrufen. Mit etwas Glück sind Sie damit für kleines Geld bald im Besitz Ihres persönlichen Stuhls in der streng limitierten SLUB-Edition.
 

Nun mögen Sie fragen: Und nächsten Sommer? Wait and see. Spendenangebote für 2011 sind generell stets willkommen.

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Treffpunkt Bibliothek. Am 29.10. startet erneut "Ich lese ... Mein Lieblingsbuch". Wer ist dabei?

Aller guten Dinge sind drei - mindestens. Deshalb wollen wir uns auch in diesem Herbst an der bundesweiten Kampagne "Treffpunkt Bibliothek" mit der seit 2008 erfolgreichen Idee beteiligen: Leserinnen und Leser der SLUB stellen einen ganzen Abend nonstop jeweils das Buch öffentlich vor, dem sie möglichst viele andere LeserInnen wünschen. Im Mittelpunkt steht nicht das wissenschaftliche Lehrbuch, sondern die private Lektüre - Sachbuch, Krimi, Lyrik, Klassiker, Science fiction, was Sie wollen. Der Vortrag besteht idealerweise aus einem Plädoyer für das Buch, einer Inhaltsbeschreibung und einer Kostprobe aus dem Text. Nach 20 Minuten ist die/der nächste Leserin/Leser an der Reihe. Eintritt frei bei Saft und Brezeln! Dazu alle vorgestellten Bücher zum Anschauen und Anlesen.

Wer Interesse hat, aktiv teilzunehmen, merke sich bitte schon 'mal den

29. Oktober, 18-23 Uhr, im Vortragssaal der Zentralbibliothek

vor und und lasse uns seinen Teilnahmewunsch unter Angabe seines erwählten Titels und des bevorzugten Zeitfensters möglichst rasch wissen. Bitte weitersagen! Falls wir über 15 InteressentInnen bekommen (so viele brauchen wir mindestens!), entscheidet das Los und wir planen gleich die nächste Veranstaltung. Meldungen, Anfragen und Anregungen nehmen wir unter oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de ab sofort gern entgegen. Tolle Ideen zum Lesefest ebenso gern auch über dieses Blog. Wer die letzten Jahre dabei war, weiß, wie unterhaltsam und anregend die Veranstaltung war. Wir freuen uns darauf. Seien Sie auch dabei!

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Bildung und Bibliotheken. Was bringt der nächste Landeshaushalt?

In den letzten Wochen wurden wir wiederholt gefragt, was die SLUB und die sächsischen Hochschulbibliotheken vom Doppelhaushalt 2011/2012 zu erwarten haben. Endgültiges lässt sich dazu erst sagen, wenn der am 2. September eingebrachte Regierungsentwurf im Sächsischen Landtag verhandelt worden ist.

 

Wenn man die Pressemitteilungen der letzten Wochen zugrunde legt, scheint Sorge kaum angebracht. Nach der am 7. September veröffentlichten OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2010" wird weltweit massiv in Bildung investiert. Entsprechend gibt auch die deutsche Bundesregierung den Investitionen in Bildung und Forschung "höchste Priorität" und hat der Fachetat des Bundes mit 11,6 Mrd. € einen neuen Rekordstand erreicht. Gleichwohl droht Deutschland im globalen Wettbewerb den Anschluss zu verlieren. Wie die Hochschulrektorenkonferenz mit Blick auf die jüngsten Statistiken mahnt, hält zwar die Expansion des Hochschulbereichs trotz wirtschaftlicher Krise an, doch bleibt sie international hinter dem Durchschnitt zurück. Speziell die für die Bildungs- und Wissenschaftsentwicklung besonders wichtigen Landeshaushalte tragen hier eine hohe Verantwortung: ("Die OECD-Studie sollte den Ländern zu denken geben!"). Wie die Bundesregierung hat sich die Sächsische Staatsregierung trotz schwieriger Finanzlage bereits ausdrücklich zu Bildung und Wissenschaft bekannt. In einer Regierungserklärung betonte Finanzminister Unland Anfang September, die Ausgaben des Landes für Bildung, Forschung und Entwicklung blieben weitgehend unverändert auf hohem Niveau und erreichten ein Drittel der Gesamtausgaben. Eine vitale Wissenschaftslandschaft soll demnach weiter zum Markenkern sächsischer Landespolitik zählen.

 

Was das im Einzelnen bedeutet, wird sich in den nächsten Wochen erweisen. Dass Bibliotheken und Bildung ein Begriffspaar bilden und Wissenschaft nicht ohne ausreichende Investitionen in Bücher, Zeitschriften und digitale Medien florieren kann, ist allgemein unumstritten. Konkret muss es deshalb zum Beispiel darum gehen, die Erwerbungsmittel der sächsischen Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken zumindest auf dem gegenwärtigen Stand  zu stabilisieren. Wir halten Sie informiert und freuen uns über Ihre Unterstützung. Nähere Informationen zu Zielen und Ausstattung der sächsischen Hochschulbibliotheken finden Sie im 2008 veröffentlichten Struktur- und Entwicklungsplan "Bibliothekssystem Sachsen" (online via Qucosa).

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Weiteres zum Schumann-Jahr. Neue Tondokumente online!

Über einige besondere Aktivitäten anlässlich des 200. Geburtstags von Robert Schumann hatten wir schon Anfang Juni berichtet. Inzwischen sind in der digitalen Mediathek der SLUB auch über 100 historische Vertonungen von Schumann-Kompositionen online. Ein Teil stammt aus dem Singstimmen-Archiv von Paul Wilhelm, einer Kollektion von rund 4.000 Schellackplatten, die auf den Webseiten der Mediathek näher beschrieben ist.

Auf der Basis des nun Vorhandenen und mit Hilfe von Drittmitteln wollen wir die Digitalisierung von Tonträgern systematisch weiter vorantreiben. Mit etwas Glück werden Sie folglich bald wieder etwas von uns hören - im wahrsten Sinne des Wortes.

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Sächsische Gesetz- und Verordnungsblätter 1835-1920. Neu in der Digitalen Bibliothek

Unser Digitalisierungszentrum hat in diesen Tagen die Bearbeitung der Gesetz- und Verordnungsblätter für das Königreich Sachsen abgeschlossen: 40.000 Seiten Recht aus 85 Jahren stehen in den Digitalen Sammlungen künftig orts- und (schließzeit- ;)unabhängig zur Verfügung. Den Anschluss für die neuere Zeit bietet unter anderem die Datenbank "Recht für Deutschland - Makrolog", die wir für die SLUB und den TUD-Campus lizenziert haben.

Weitere wichtige Rechtsquellen aus unseren Digitalen Sammlungen:

Alles, was (sächsisches) Recht ist. Das ist sicher nicht nur für JuristInnen oder HistorikerInnen interessant. Sämtliche Titel finden Sie auch im SLUB-Katalog oder über die Rechercheseite der Digitalen Sammlungen.