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Robert Schumann 200. Die SLUB feiert mit

Am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren, war Robert Schumann in Leipzig, Dresden und Düsseldorf tätig. Neben zahlreichen Büchern, Notendrucken und Vertonungen von bzw. über Schumann besitzt die SLUB wertvolle Briefe und handschriftliche Kompositionen, die zum Teil auch bereits digital verfügbar sind.

 

Seinem ersten Kind, Marie, und seiner Frau, der Pianistin Clara Wieck, widmete er zum Beispiel zu Weihnachten 1841 dieses wunderbare Wiegenlied. Ein besonders faszinierendes Werk ist das sogenannte Familienalbum, eine Sammlung mit persönlichen Erinnerungsstücken, die Robert und Clara für ihre Kinder angelegt hatten. Zum Jubiläum haben wir sämtliche Musikalien und einige Objekte des Albums digitalisiert. Ein Schumann-Autograph zum Anschauen (Vier "Lieder für die Jugend") finden Sie außerdem in der Schatzkammer unseres Buchmuseums. Schumann zum Hören gibt's in unserer Mediathek (Gesänge, op. 35 <Wanderlied>, Wohlauf noch getrunken).

 

Am 7. Juni, um 19.30 Uhr, feiern wir Robert Schumann mit einer Lesung und einem Konzert. Der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich eingeladen.

 

Viele weitere Informationen zum Schumann-Jahr finden Sie beim Schumann-Netzwerk.

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Bibliothek als Beruf(ung). Wissenschaftliches Volontariat in der SLUB zu besetzen

Weit weg vom Spitzwegklischee und in Verbindung mit einem qualifizierenden Masterstudiengang "Bibliotheks- und Informationswissenschaft" haben wir zum 1.10.2010 ein wissenschaftliches Volontariat für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen. Gesucht wird eine kreative, engagierte Persönlichkeit mit abgeschlossenem geisteswissenschaftlichen Studium, bevorzugt aus dem Bereich Kunstgeschichte. Die offizielle Stellenausschreibung und weiterführende Informationen zur Ausbildung finden Sie hier.

Objekte Ihrer Leidenschaft werden unter anderem unsere Virtuelle Fachbibliothek zur Gegenwartskunst, die Datenbank ConArt, der Fachkatalog Zeitgenössische Kunst oder die Digitale Diathek sein. Daneben erhalten Sie einen umfassenden Einblick in unsere Betriebsorganisation und Aufgaben. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Kein Leid mit dem Leitsystem. Neue Orientierungstafeln in der Zentralbibliothek

In Veranstaltungen wie unserer Aktion Weihnachtswunsch oder der Rundfrage unter den Fachschaftsräten der TU war das Leitsystem in der Zentralbibliothek wiederholt ein Thema. Seit dieser Woche sind neue Tafeln angebracht, die den bisher fehlenden Zusammenhang zwischen den kryptischen RVK-Signaturen und den Fachbezeichnungen schaffen. Das Vorher und Nachher sehen Sie in den folgenden Abbildungen. Wir gehen davon aus, die Orientierung im Haus und den Weg zum Buch damit deutlich verbessert zu haben.

Leitsystem neu


Leitsystem alt

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Zukunft seit 1560. Glückwunsch an die Staatlichen Kunstsammlungen!

Da zahlreiche Bucheinbände aus der Bibliothek Kurfürst Augusts von Sachsen die eingeprägte Jahreszahl 1556 tragen, konnte die SLUB als Nachfolgerin der Kurfürstlichen bzw. Sächsischen Landesbibliothek bereits 2006 ihr 450. Jubiläum feiern. Mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), die aus der seit 1560 nachgewiesenen Kunstkammer des Kurfürsten hervorgegangen sind, verbinden uns eine lange gemeinsame Geschichte und vielfältige Kooperationen in der Gegenwart.

Getreu ihrem Festmotto (Zukunft seit 1560) haben die SKD im Jubiläumsjahr neue Webseiten und ein Blog eingerichtet. Bereits seit November letzten Jahres wird außerdem heftig getwittert.

Wir gratulieren unserer Schwester zum glanzvollen, ereignisreichen Jubiläumsjahr (... Wiedereröffnung des Albertinums am 20. Juni ...) und hoffen auf weitere produktive Zusammenarbeit.

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Wo steht die SLUB? Ergebnisse aus der Deutschen Bibliotheksstatistik 2009

Wie schon 2009, wollen wir Ihnen auch dieses Jahr wieder eine Standortbestimmung der SLUB anhand ausgewählter Daten aus der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) bieten. Die DBS enthält alle wichtigen Kennzahlen der Bibliotheken. Unter den 260 beteiligten wissenschaftlichen Universal- und Hochschulbibliotheken, darunter alle bedeutenden Landes- und Universitätsbibliotheken, war die SLUB 2009 wie folgt platziert (in Klammern jeweils das Ergebnis aus 2008):

Buchzugang (ohne Deutsche Nationalbibliothek):  Platz 3 (1)

Neuzugang Lehrbuchsammlung: Platz 7 (4)

Laufende Kaufzeitschriften: Platz 7 (7)

Entleihungen: Platz 3 (1)

Entleihungen Lehrbuchsammlung: Platz 3 (2)

Zahl der aktiven BenutzerInnen: Platz 5 (6)

Benutzerarbeitsplätze: Platz 6 (6)

Bibliotheksbesuche: Platz 11 (12)

Öffnungstage im Jahr: Platz 43 (42, 2007: 28)

Öffnungsstunden pro Woche: Platz 23 (28, 2007: 20).

Das Resultat bleibt insgesamt erfreulich, zumal wenn man berücksichtigt, dass zu den relativen Zahlen in fast allen Bereichen weiter wachsende absolute Zahlen (z.B. aktive BenutzerInnen +1.291 bzw. 2,6%) gehören und dass kaum eine andere Bibliothek in einer ähnlichen Breite der Angebotspalette Spitzenwerte erreicht (sehr ausleihstarke Bibliotheken müssen nicht zwingend eine gute Präsenzbenutzung aufweisen, ein hoher Neuzugang korreliert nicht automatisch positiv mit der Ausleihstatistik usw.).

Besonders an den Öffnungstagen wird aber auch der strenge Wettbewerb um den besten Service und die besten Konzepte unter den Bibliotheken deutlich: Hatten wir noch letzten September erwartet, dass die Einführung der regulären Sonntagsöffnung ab Januar 2009 eine Ergebnisverbesserung bringen würde, ist nun zu konstatieren, dass auch zahlreiche andere Häuser ihre Öffnungszeiten erweitert haben. Weithin gilt der Sonntag inzwischen als Regelöffnungstag. Für 2011 werden wir mit unserem Unterhaltsträger darüber nachzudenken haben, wie wir auch beim Merkmal "Bibliotheksöffnung" möglichst unter die Top ten gelangen.

Die Zahlen aus dem Erwerbungsbereich spiegeln ebenfalls eine kritische Situation. Nach dem Auslaufen bzw. der Kürzung von Sondermitteln aus der Sächsischen Hochschulvereinbarung und dem Koalitionsvertrag von 2004 wird in den laufenden Haushaltsberatungen entschieden, ob die SLUB in der Bundesliga der deutschen Bibliotheken weiter um die vorderen Plätze spielen und gute Bewertungen wie im jüngsten CHE-Ranking längerfristig sichern kann. Die wachsende Zahl von Vormerkungen (104.537, Platz 15) bedeutet, dass schon heute monatlich rund 9.000 Benutzungswünsche nicht unmittelbar bedient werden können.

Weitere Fakten und Hintergrundinformationen zum letzten Jahr finden Sie in unserem Geschäftsbericht.