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Das Ende einer Ära. Abschied von Zettel- und Imagekatalog

„Arbeiten mit dem digitalen Zettelkatalog und was man machen kann, wenn man die Titel aufgrund der Schrift nicht lesen kann.“
Diese aktuelle Blog-Anfrage greifen wir sehr gerne auf – nicht zuletzt, um darauf hinweisen, dass ab dem kommenden Monat auch in der SLUB das Zeitalter des Zettelkatalogs endgültig und beschleunigt zu Ende gehen wird!

 

Aus EU-Fördermitteln und mit Unterstützung eines Dienstleisters werden ab September täglich ältere Bestandsnachweise in unseren elektronischen SLUB-Katalog nachgetragen. Damit wird der Anteil des online recherchierbaren und bestellbaren Bibliotheksbestands sukzessive wachsen. Die bearbeiteten Titel sind außerdem mit vielfältigeren Suchkriterien recherchierbar, d.h. gründlicher erschlossen. Zugleich wird ein problemloser Datenaustausch mit anderen Systemen (Übernahme und Export von Titeldaten) möglich; und die Lesbarkeit der Titeldaten wird natürlich auch verbessert. Bis 2013 wird es kein Dokument mehr geben, das nicht im SLUB-Katalog verzeichnet ist. Bereits während dieses Zeitraums werden wir die Zettelkataloge im Foyer schrittweise zurückbauen, zugleich wird die Suche nach Altbeständen im SLUB-Katalog immer häufiger erfolgreich sein. Bereits heute empfehlen wir Ihnen, Ihre Suche immer im SLUB-Katalog zu beginnen. Insgesamt fehlen derzeit freilich noch über 1 Million ältere Titel und Zeitschriftenbandsätze. Sie sehen, der 1. September 2009 wird wirklich ein Markstein in der Bibliotheksgeschichte werden.

 

Zurück zur Ausgangsfrage: Falls Sie den Eintrag im Imagekatalog auch nach Anwahl der Vergrößerung nicht lesen können, wenden Sie sich am besten an unsere Information oder die Virtuelle Auskunft. Die KollegInnen helfen gerne weiter.

 

Nähere Informationen zu unserem Großprojekt finden Sie in unserem Bibliotheksmagazin BIS. Sollten Sie unsere Digitalisierten Zettelkataloge (Imagekataloge) noch gar nicht kennen, finden Sie hier nähere Informationen. Noch leisten Sie nützliche provisorische Hilfe.

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Studi-Sommer = Verkürzte Öffnungszeiten

Nach dem Ende der Prüfungsphase können wir erfahrungsgemäß unsere Öffnungszeiten vorübergehend etwas reduzieren. Bitte beachten Sie, dass wir in diesem Zusammenhang an den Sonntagen im September die Bibliothek nicht öffnen. Außerdem werden wir vom 16. - 19.9. (Mittwoch - Samstag) an allen Standorten Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführen. Deshalb ist die SLUB an diesen Tagen komplett geschlossen.

Alle Regelungen im Überblick finden Sie hier. Ab dem 28. September sind wir im vollen Umfang wieder für Sie da. Wir wünschen einen sonnigen Sommer.

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Dresdens Blogosphäre. Wie weiter mit dem SLUBlog?

"Dresdens Blogosphäre: noch stark ausbaufähig" titelte im April 2009 Sven Pinke beim Presseclub Dresden. Seit Mai ist die SLUB dabei. Worum es uns geht, hatten wir seinerzeit im ersten Eintrag beschrieben: Neuheiten melden, Hintergründe beleuchten, mit Ihnen laut nachdenken und produktiv streiten. Bisher klappt das nach unserem Eindruck ganz gut.

 

Was denken Sie? Stimmen die Themen? Worüber würden Sie gerne informiert sein oder diskutieren? Hilft das Blog weiter?

 

Unser Vorsatz ist, Sie auch weiterhin dicht zu informieren und möglichst gut zu unterhalten. Damit Sven Pinkes Vorhersage auf uns nicht zutreffen möge: "Es ist genau wie mit den Tamagotchis. In den ersten paar Wochen werden sie gepflegt. Dann immer häufiger vernachlässigt. Bald sind sie tot."

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Mehr Sicherheit für Ihre Laptops II. Aktion in der Zentralbibliothek abgeschlossen

Am 3.7. hatten wir im Blog mitgeteilt, dass wir an den Tischen der Laptoparbeitszonen der Zentralbibliothek Sicherheitsbügel anbringen würden, an den Sie Ihren persönlichen Laptop anschließen können.

 

Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen und 600 Bügel befestigt. Als nächsten Standort nehmen wir uns die Bereichsbibliothek DrePunct vor. Bis zum Wintersemesterstart sollten wir auch dort durch sein.

 

Relativ geringer Aufwand - große Wirkung. Sollten Sie überzeugende Verbesserungsvorschläge ähnlicher Art haben, hören wir besonders gern zu ...

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Lebensretter in der SLUB. Öffentlich zugängliche Defibrillatoren in Zentralbibliothek und BB DrePunct

Falls Sie jemals Zeuge eines plötzlichen Herzstillstands werden, ist entschlossenes Handeln notwendig. Mit sogenannten Defibrillatoren wird das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen. Nur ein gezielt ausgelöster Elektroschock kann den gestörten Herzrhythmus wieder in Takt und das Herz somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa 10 Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot. Selbst in Großstädten kommt ein Rettungsdienst daher nicht immer schnell genug.

 

Für die Hilfe durch medizinische Laien hat die SLUB deshalb zwei halbautomatische, öffentlich zugängliche Defibrillatoren installiert. Die Geräte können mit ihrer integrierten Sprachanweisung auch ohne vorherige Anleitung mühelos bedient werden. Während Defibrillatoren im angelsächsischen Raum bereits weit verbreitet sind, besteht in stark frequentierten öffentlichen Bereichen in Deutschland (Bahn- und Flughäfen, Behörden, Bibliotheken ...) noch Handlungsbedarf.

 

Unsere Defibrillatoren befinden sich in der Zentralbibliothek (Foyer, rechts)
und in der Bereichsbibliothek DrePunct (gegenüber dem Infopunkt).

 

So sehen die Wandkästen aus:

 

 Defibrillator in der Zentralbibliothek

Nähere Informationen zum Thema finden Sie z.B. in Wikipedia.