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SLUBlog

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Seien Sie live dabei: Saisonauftakt der Berliner Philharmoniker in der Digital Concert Hall

Morgen eröffnen die Berliner Philharmoniker die Konzertsaison unter ihrem designierten Chefdirigenten Kirill Petrenko, der dieses Amt im Sommer 2019 antreten wird. Sie können den Konzert-Auftakt des Orchesters auch aus der Ferne live mitverfolgen, denn die SLUB bietet allen Nutzerinnen und Nutzern einen kostenlosen Zugang zur Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker, in der das Konzert live übertragen wird.

 

Auf dem Programm des Eröffnungskonzertes stehen unter anderem die Werke Don Juan op. 20 und Tod und Verklärung op. 24 von Richard Strauss. Die beiden Tondichtungen wurden jeweils bereits kurz nach ihrer Uraufführung in Weimar (Don Juan, 1889) und Eisenach (Tod und Verklärung, 1890) auch von den Berliner Philharmonikern aufgeführt, damals unter der Leitung des Komponisten selbst. Somit gehören sie „quasi zur musikalischen DNA des Orchesters“, wie es in der Konzert-Ankündigung heißt. Außerdem wird Beethovens 7. Sinfonie - ein weiteres Paradestück der Berliner Philharmoniker - erklingen.

 

So geht's!

Wichtig ist, dass Sie sich einmal im IP-Bereich der SLUB auf der Seite der Digital Concert Hall anmelden. Danach können Sie den Streamingdienst auch an jedem anderen Ort über Ihren Computer, Tablet oder andere Endgeräte verwenden.

 

 

In 5 Schritten können Sie das Konzert zu Hause oder unterwegs erleben:

 

  • Sie werden automatisch auf eine extra für SLUB-Nutzerinnen und -Nutzer eingerichtete Willkommensseite geleitet
  • Bitte registrieren Sie sich mit einer individuellen E-Mail-Adresse und einem Passwort
  • Sie haben nun Zugang zu allen Konzerten, Filmen und Interviews auf der Digital Concert Hall
  • Sie sind nun der SLUB zugeordnet und können das Angebot auch außerhalb der SLUB auf allen von der Digital Concert Hall unterstützen Geräten und Apps nutzen.

 

Die Schritte zur Anmeldung finden Sie auch hier noch einmal ausführlich erläutert. Wir freuen uns über Ihren Bericht, wo Sie das Konzert mitverfolgt haben.

 

Achtung: Alle vier Wochen muss die Zugehörigkeit zur SLUB verifiziert werden. Dies erfolgt durch ein erneutes Login innerhalb des Netzwerks der SLUB.

 

Hören Sie vorher schon einmal rein!

Möchten Sie vorher schon einmal online in die Werke des Konzertabends hineinhören? In der Digital Concert Hall finden Sie bereits Aufnahmen von früheren Konzerten, so etwa der 7. Sinfonie von Beethoven unter Petrenkos Vorgänger im Amt des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle.

Die Aufnahmen finden Sie auch direkt über den Sucheinstieg im SLUB-Katalog.

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Wir zeigen Flagge: SLUB unterstützt Initiative #WOD am 25.08.2018

Bild: Flaggen vorm Haupteingang der SLUB"Wir leben Vielfalt" und "Offen für alle"!

Mit diesen Botschaften zeigt die SLUB das ganze Jahr über für eine weltoffene Stadt Dresden und eine weltoffene Bibliothek Flagge.

 

Gerade am kommenden Samstag, den 25. August 2018, scheint dieses Bekenntnis wieder nötiger denn je zu sein, wenn die "Identitäre Bewegung" zu einem Festival in Dresden ruft und Rechtsextreme das Stadtbild prägen werden. Wer an diesem Tag ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander und eine weltoffene Stadt setzen will, der hat dazu verschiedene Möglichkeiten, auf die wir Sie gern hinweisen wollen: 

 

 

Im Deutschen Hygienemuseum findet eine Demokratiekonferenz statt, die Dresdner Philharmonie lädt zum Eröffnungskonzert und auch im Staatsschauspiel eröffnet die Saison mit einem Fest. Schon ab Mittag wandelt sich die Dresdner Innenstadt außerdem zu einer Musikmeile: Am Deutschen Hygiene-Museum spielt um 12 Uhr die Banda Internationale. Um 15 Uhr folgt die Breakdance-Gruppe „Beat Fanatics“. Ab 15.30 Uhr erklingen auf dem Neumarkt unter der Regie der Dresdner Musikfestspiele Platzkonzerte von Bands, Ensembles und Chören.


Doch damit nicht genug - Seien auch Sie dabei und setzen mit Musik einen Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Vielfalt vor dem Kulturpalast. Das gemeinsame Musizieren soll ein Klang-Bild des Miteinanders in Dresden erzeugen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Unter dem Titel „So klingt Dresden!“ veranstalten die Landeshauptstadt Dresden, die Dresdner Philharmonie, die Dresdner Musikfestspiele sowie die Initiativen Weltoffenes Dresden und Dresden.Respekt das gemeinsame Bürgersingen von Chören, freien Sängerinnen und Sängern sowie sangesfreudigen Einwohnerinnen und Einwohnern.

 

 Weitere Informationen

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Verlängert: Winckelmann-Ausstellung erwartet Sie bis 21. Oktober 2018 mit neuen Highlights

Sie haben es noch nicht geschafft unsere Ausstellung „Man denkt noch beständig in Dresden auf mich.“ Winckelmann – Bibliothekar und Altertumswissenschaftler in der Schatzkammer des Buchmuseums zu besuchen? Kein Problem! Denn wir verlängern bis zum 21. Oktober 2018 und warten mit neuen Angeboten zur Ausstellung auf Sie.

 

Kurator Dr. Thomas Haffner (TH) gibt im Interview einen Einblick in seine Winckelmann-Faszination und erzählt, worauf Sie sich noch freuen können.

 

 

Lieber Herr Dr. Haffner, zum Einstieg ein kurzer Satz: Winckelmann ist für mich...

TH: ... ein Lehrer, der uns gezeigt hat, wie wichtig es ist, Gegenstände mit den eigenen Augen ganz genau zu betrachten, sie in ihrem Kontext zu verstehen und sich davon ausgehend ein eigenständiges Urteil zu bilden. 


Was ist für Sie als Kurator der Ausstellung das Spannende an Winckelmanns Leben?

TH: ... dass er es als Schustersohn aus ärmlichen Verhältnissen durch seine Begeisterung für die Kultur der alten Griechen bis zum Oberaufseher über die Altertümer von Rom gebracht hat und dabei keinen Wohlstand anstrebte, sondern möglichst große Freiheit für seine Studien.

 

Welches Exponat fasziniert Sie besonders und warum?

Foto der Porträtbüste des römischen Kaisers Caracalla: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Skulpturensammlung, H.-P. Klut/E. Estel TH: Eine Porträtbüste des römischen Kaisers Caracalla aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Diese um 220 n. Chr. entstandene Skulptur aus weißem Marmor und durchscheinendem Alabaster war eine der Antiken, die Winckelmann in einem der Pavillons im Großen Garten betrachten konnte und in seinem ersten veröffentlichten Werk "Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst" (Dresden 1755) erwähnte, das zum Bestand der SLUB gehört und in der Ausstellung zu sehen ist.   

 

Die Ausstellung wurde nun verlängert, worauf können sich die Besucher noch freuen?

TH: Wir sind gerade dabei eine "Magic Box" zu installieren - Über diese kann man virtuell in Winckelmanns Schriften blättern, kann die ausgestellten Briefe Winckelmanns (erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Kulturstiftung der Länder) in vollem Umfang betrachten, den "Apollo vom Belvedere" in alle Richtungen drehen und sich Winckelmanns Lebensstationen vor Augen führen lassen. Außerdem werden zwei weitere Kuratorenführungen angeboten: am 12. September und am 2. Oktober, jeweils um 17 Uhr.

 

Auch eine besondere Veranstaltung wartet noch im Begleitprogramm. Dr. Torsten Sander wird zu Gast sein. Der Titel seines Vortrages ist, sagen wir, ungewöhnlich: "zeitig zu Bette, und früh heraus"

TH: So formulierte Winckelmann gemäß dem alten englischen Sprichwort "Early to bed and early to rise makes a man healthy, wealthy and wise" seine bewährte Gewohnheit in einem Brief aus Rom an seinen Bibliotharskollegen und Freund Johann Michael Francke auf Schloss Nöthnitz bei Dresden. Der Dresdner Antiquar Dr. Torsten Sander, ein ausgewiesener Kenner der "Bibliotheca Bunaviana", wird über Winckelmanns Zeit als Bibliothekar und wissenschaftliche Hilfskraft beim Grafen Heinrich von Bünau sprechen. 

 

Haben auch Sie noch Fragen an Dr. Thomas Haffner? Dann stellen Sie diese gerne hier unter dem Blogbeitrag

 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf dieser Seite und in unserem SLUBlog.

 

 

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Sommerzeit - Lesezeit: Wie lesen Sie am liebsten?

Zugegeben, die SLUB-Wiese gleicht gerade eher eine Steppe, aber einzelne Grashalme kämpfen sich langsam zurück und machen den Pausenort der SLUB-Wiese wieder gemütlich.

 

Dabei zeichnet sich ab dem späteren Vormittag fast täglich das gleiche Bild: Rucksäcke und Taschen liegen auf dem Boden, daneben unsere Nutzerinnen und Nutzer auf den Liegestühlen oder auf den Bänken im Schatten unter den Bäumen und gönnen sich eine Pause - zum Mittagessen oder Kaffeetrinken oder auch zum Lesen.

 

Manch einer hat ein dickes Buch in der Hand - man spürt förmlich die Schwere und hat den Geruch gedruckter Seiten in der Nase - andere dagegen haben einen E-Book-Reader oder Smartphone vor sich: klein, leicht und mit dimmbarer Display-Helligkeit.

 

Nun ist die große Prüfungszeit erst einmal vorbei und für den einen oder anderen bleibt noch eine kurze Pause zur Erholung. Dabei darf bei vielen ein spannender Krimi, interessante Reiselektüre, eine seichte Komödie oder auch Fachlektüre nicht fehlen. Doch wie mögen Sie es am liebsten?

 

Jetzt sind Sie gefragt

Lesen Sie lieber digital oder analog? Ausgeliehen oder selbstgekauft? An einem bestimmten Lieblingsort oder einfach überall, wo es gerade passt?

 

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Lesevorlieben mit uns teilen! Vielleicht gibt es ja auch einen Lieblings-Lese-Platz in oder um die SLUB? Wir sind gespannt.

 

 

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Meistersinger digital: Hans-Sachs-Nachlass ist online

Einbandvon Hans Sachs: Das ander puech mit meyster gesang Hans Sachsen gedicht in zwayen Jaren volent got sey lob meins alters im 34 Jar„… so hab ich Hans Sachs angefangen mit hilff gottes zw tichten vnd zw schreiben …“  – Wer genauer wissen möchte, was der Nürnberger Schuhmacher Hans Sachs (1494-1576) gedichtet und geschrieben hat, hat seit Neuestem die Möglichkeit, sich zahlreiche handschriftlich überlieferte Werke des bedeutenden Meistersingers, Dichters und Dramatikers jederzeit auf Sachsen.digital anzusehen.

 

Hans Sachs als Meistersinger

Bekanntheit erlangte Hans Sachs vor allem als Meistersinger. Er verfasste insgesamt über 4000 Meisterlieder und war seit Beginn der 1520er Jahre maßgeblich am erneuten Aufschwung der Nürnberger Meistersingerschule beteiligt. Den Meistergesang, der sich traditionell mit religiösen Themen beschäftigte, stellte er dabei in den Dienst der Reformation. Schon früh hatte sich Sachs mit den Schriften des Reformators Martin Luther auseinandergesetzt. Sein Spruchgedicht über die „Wittenbergisch Nachtigall“, welches 1523 gleich mehrfach im Druck erschien und zur Popularisierung des Gedankenguts Luthers beitrug, ist das wohl bekannteste Zeugnis seines Engagements für die lutherische Lehre. Neben etwa 2000 geistlichen schuf Sachs auch weltliche Meisterlieder, die Fabeln, Schwänke und Historien beinhalteten und in denen er verschiedene Themen, beispielsweise aus der antiken Mythologie aufgriff. Außerdem verfasste er rund 80 Fastnachtsspiele und fast 130 Komödien und Tragödien.

 

Abbildung: Portrait Hans Sachs

Hans-Sachs-Nachlass

Erschienen Sachs‘ andere Texte auch als Einzeldrucke, so fanden seine Meisterlieder – entsprechend der damaligen Singschulordnungen, die einen Druck der Lieder verboten, – nur handschriftliche Verbreitung. Bis heute liegen nicht alle Meisterlieder veröffentlicht vor. Umso interessanter ist es, dass nun der Teil des handschriftlichen Hans-Sachs-Nachlasses, der heute im Stadtarchiv Zwickau aufbewahrt wird, im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht worden ist. 15 Bände, deren Entstehungszeit zwischen 1528 und 1573 liegt und die Meistergesänge, Spruchgedichte sowie ein Generalregister enthalten, können nun dauerhaft von der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit auf Sachsen.digital eingesehen und genutzt werden. In Ergänzung des Projekts wird auch die Meisterliedersammlung der SLUB Dresden mit Hans-Sachs-Autographen und zeitgenössischen Abschriften über das Landesdigitalisierungsprogramm digitalisiert.

 

Ein Großteil unserer Kenntnisse zu Sachs‘ Biografie stammt aus seinen Dichtungen. Auch die jetzt über das Landesdigitalisierungsprogramm online gestellten Dokumente sind nicht nur für diejenigen lesenswert, die sich mit Sachs‘ Werk auseinandersetzen möchten. Den an der Person des Hans Sachs Interessierten bieten die Bände gleichermaßen spannende Einblicke. So lässt sich beispielsweise der Vorrede zum Register seiner Meisterlieder entnehmen, dass Sachs nach dem Tod seiner Ehefrau am 17. März 1560 „gleich hernach dichtens vnd schreibens vertrossen“ geworden sei.

 

Die Meistersinger von Nürnberg

Wer sich eher für Rezeptionsgeschichte begeistern kann, dem sei an dieser Stelle noch die Kollektion zu Richard Wagner in den Digitalen Sammlungen der SLUB ans Herz gelegt. In seiner 1868 uraufgeführten Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ ließ Wagner den Meistersinger Hans Sachs als eine der Hauptfiguren auftreten und rief ihn damit einer breiteren Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis.

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