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Ausstellungseröffnung am 26.10. mit einzigartigen Hand- und Flugschriften aus Luthers Zeit

Über 95 Wochen, von Januar 2016 bis zum Reformationsjubiläum im Oktober 2017, präsentiert die SLUB in der Online-Ausstellung „95 Autographe der Reformationszeit“ Woche für Woche eine Originalhandschrift Luthers und seiner Mitstreiter in Bild und Kommentar. Die Quellen – Manuskripte wie Briefe – bezeugen nicht nur das reformatorische Wirken, sondern lassen tief in den Alltag und die Beziehungen der Menschen blicken.

 

Nun zeigt die Ausstellung „Wie Luthers Worte fliegen lernten. Handschriften und Flugschriften der Reformation“ in der Schatzkammer des Buchmuseums eine große Anzahl von Originalhandschriften Martin Luthers und seiner Mitstreiter – eigenhändige Manuskripte und insbesondere Briefe –, wie sie in dieser Fülle zuletzt 1917 in der damaligen Königlichen Landesbibliothek im Japanischen Palais ausgestellt wurden. Ohne die revolutionäre Weiterentwicklung des Buchdrucks wäre der Erfolg der reformatorischen Bewegung nicht denkbar gewesen. Wie sich Luthers Schriften über das Medium der Flugschrift verbreiteten („fliegen lernten“), zeigt begleitend im Buchmuseum eine reich an Originalen ausgestattete Schau aus den Sammlungen der SLUB.

 

 

 

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, 19 Uhr, im Vortragssaal der SLUB statt.

 

Neben Grußworten von Prof. Dr. Thomas Bürger (Generaldirektor der SLUB), Dr. Ronald Werner (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst) sowie Landesbischof Dr. Carsten Rentzing (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens) sprechen PD Dr. Hans-Peter Hasse (Institut für Evangelische Theologie der TU Dresden) sowie Jana Kocourek, Dominik Stoltz und Katrin Nitzschke (Kuratoren der SLUB). Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Collegium canorum Lobaviense unter der Leitung von KMD Christian Kühne.

 

Im Rahmen der Feierlichkeit wird außerdem der im Sax-Verlag Markkleeberg erschienene Katalogband „Manu propria – Mit eigener Hand. 95 Autographe der Reformationszeit“ (ISBN 978-3-86729-207-8) präsentiert, der die Ausstellungsstücke in der Schatzkammer zum Thema hat. Die Publikation wurde großzügig gefördert von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der SLUB e. V. und der Evangelischen Landeskirche Sachsens. 

 

Die Ausstellung ist vom 27. Oktober 2017 bis 29. Januar 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum zu sehen.

Kuratorenführungen durch die Ausstellung:
1.11.2017, 20.11.2017, 29.11.2017, 10.1.2018 und 24.1.2018 jeweils 18 Uhr
8.11.2017, 13.12.2017 und 17.1.2018 jeweils 17 Uhr

 

Der Eintritt und die Führungen sind kostenfrei.

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"Open in order to ...": SLUB-Angebote im Rahmen der Open-Access-Week

Die erfolgreiche Konferenz Open-Access-Tage 2017 in Dresden zeigte eindrücklich, dass Open Access ist in vielen Fachkreisen zu einem Thema geworden, bei dem nicht mehr nur über das “ob”, sondern vor allem über das “wie” geredet wird. Die Relevanz des Themas für die Wissenschaftslandschaft wurde durch die Politik erkannt und im Rahmen der Bearbeitung von nationalen Open-Access-Strategien aufgegriffen.

 

Open Access ist aber mehr als nur eine weitere politisch verordnete Fördervorgabe. Die Open-Access-Strategien leben davon, dass sich Engagierte an vielen verschiedenen Stellen aktiv für Verankerung, Sichtbarkeit und Umsetzung von Open-Access-Projekten einsetzen. Im Rahmen der diesjährigen internationalen Open-Access-Week 2017 unter dem Motto "Open in order to … Exploring the benefits of publishing open access" möchten wir Sie einladen, den Mehrwert einer offenen Wissenschaft zu entdecken.

 

 

Unsere Spezialisten aus den Open-Science-Bereichen Forschungsanalyse/Bibliometrie, Open Access und Forschungsdatenmanagement sind vor Ort und stellen den Service der SLUB Dresden im Rahmen von drei Veranstaltungen vor. Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Ihnen!

 

24.10.2017: Open-Science-Service an der SLUB
25.10.2017: Research data management - What is it and how can we help you?
26.10.2017: Open-Science-Service an der SLUB

 

Michael Wohlgemuth & Jutta Musiat

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SLUB gratuliert: 20 Jahre Forschung zur sächsischen Geschichte und Volkskunde – ISGV feiert Jubiläum

Am 19. und 20. Oktober feiert das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) sein 20-jähriges Bestehen – mit der Tagung "Landesgeschichte und Volkskunde in der DDR und in den neuen Ländern" im Vortragssaal der SLUB. Wir gratulieren dem langjährigen Kooperationspartner auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Zelleschen Wegs herzlich zum Jubiläum!

 

Seit seiner Gründung betreiben die Mitarbeiter des ISGV wichtige Grundlagenforschung. Aufgabe ist es, "die sächsische Geschichte in ihren historischen Räumen bis zur Gegenwart" und "volkskundlich die alltäglichen Lebenswelten, auch im Verhältnis zwischen regionaler Eingrenzung und kulturellem Austausch bis zur Gegenwart" zu erforschen. Zentrale Publikationsreihen wie die Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde werden hier herausgegeben, ebenso wie die renommierten Fachzeitschriften zur Regionalforschung in Sachsen: das Neue Archiv für sächsische Geschichte und Volkskunde in Sachsen.

 

Die digitalen Angebote wie die Sächsische Biografie, das Digitale Bildarchiv oder das Historische Ortsverzeichnis von Sachsen liefern einen ortsunabhängigen Zugriff auf wichtige Literatur- und Quellenbestände. Mit den komplementären Angeboten der SLUB wie der Sächsischen Bibliografie online oder der Deutschen Fotothek lässt sich eine Vielzahl von Fachrecherchen bequem online erledigen. Gebündelt werden diese Angebote seit zehn Jahren im gemeinsam betriebenen Portal Sachsen.digital, das momentan einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen wird.

 

Die Jubiläumstagung – zugleich 44. Tag der Landesgeschichte – ­verfolgt das Ziel, über Traditionen, Brüche und Perspektiven der Wissenschaftsdisziplinen Landesgeschichte und Volkskunde/Ethnologie nachzudenken. Eröffnet wird sie heute 18:30 Uhr nach Grußworten u. a. der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange mit dem Vortrag "Neubeginn, Traditionen, Brüche: 25 Jahre landesgeschichtliche Forschung in Sachsen und in Mitteldeutschland", der über die Institutsgründung 1997 hinausgeht und die Friedliche Revolutuion von 1989/90 und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Wissenschaft als Ausgangspunkt nimmt. Gehalten wird er von Prof. Dr. Enno Bünz, Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig und gemeinsam mit Prof. Dr. Winfried Müller, Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden, Direktor des ISGV.

 

(Bildnachweis: Foto: © 2017 Michael Schmidt - www.schmidt.fm)

 

(Bildnachweis: Foto: © 2017 Michael Schmidt - www.schmidt.fm)

 

 

Zum Programm der Tagung: www.isgv.de/veranstaltungen/landesgeschichte-und-volkskunde-in-der-ddr-und-in-den-neuen-laendern

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Kino im Vortragssaal: SLUB zeigt "The Artist" zum (UNESCO-)Welttag des audiovisuellen Erbes

Filme, Tonträger, Fernseh- und Radioprogramme, heute vor allem auch Podcasts oder Internet-Videos dokumentieren das Zeitgeschehen und sind somit ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Erbes.

 

Um auf die besondere Bedeutung dieser Medien hinzuweisen, hat die UNESCO ihnen den Welttag des audiovisuellen Erbes gewidmet, der jedes Jahr am 27. Oktober von wissenschaftlichen Einrichtungen, Film-, Schall- und Rundfunkarchiven begangen wird. Die SLUB beteiligt sich mit der Vorführung des Films "The Artist" von Michel Hazanavicius.

 

Film und Ton in der SLUB

 

Mit über 240.000 Ton- und Bewegtbildträgern besitzt die SLUB eine der größten audiovisuellen Sammlungen in öffentlicher Hand. Darin enthalten sind ganz unterschiedliche Medien, von der Schellackplatte über verschiedene Videoformate, (noch) klassische Ausleihmedien wie CD und DVD/Blu-ray, bis hin zur "digital born" Film- und Tonaufnahme. In verschiedenen Digitalisierungsprojekten widmet sich das Team der SLUB Mediathek der Erschließung, nachhaltigen Archivierung und Bereitstellung von Filmen und Tonträgern. In der Digitalen Mediathek können so über 30.000 Filmsequenzen aus der "Dokumentation zum Wiederaufbau der Frauenkirche", des Dresdner Regiekameramanns Ernst Hirsch angesehen und nahezu 20.000 historische Schellackplatten des Projekts "Archiv der Stimmen" angehört werden. Gerade diese Aufnahmen zeigen, dass jede Medienart ihren besonderen Reiz hat.

 

Vortrags- wird zum Kinosaal

 

Am Welttag des audiovisuellen Erbes zeigt die SLUB deshalb mit "The Artist" einen Film, der die Vielfältigkeit audiovisueller Medien seit ihrer Entstehung widerspiegelt.

 

So ist der relative junge Film von 2011 zwar mit neuester Technik produziert, greift aber auf das historische Academy-Format der Zwanzigerjahre mit fast quadratischem Bildausschnitt zurück. Mit vielen Dreheffekten, die an Charlie-Chaplin-  oder Buster-Keaton-Filme erinnern, opulenter Orchestermusik von Ludovic Bource im Stil der Stummfilmzeit, aber auch Original-Swing-Aufnahmen, z. B. von Duke Ellington, entführt uns die Tragikomödie in die Übergangsphase vom Stumm- zum Tonfilm.

 

Erleben Sie am Welttag des audiovisuellen Erbes im Vortragssaal der SLUB mit "The Artist" das Schicksal der Stars der Kinograph-Studios George Valentine und Peppy Miller, dargestellt von Jean Dujardin und Bérénice Bejo sowie John Goodman als Filmmogul Al Zimmer.

 

SLUB zeigt "The Artist", 27. Oktober 2017, 18:30 Uhr, Vortragssaal der SLUB (1. Etage der Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18), Eintritt frei

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Von der Idee zum Prototyp: Arduino-Kurs im Makerspace

Arduino? Das sind kleine Computer, sogenannte Microcontroller, mit denen recht schnell Steuerungen und kleine Projekte aufgebaut werden können. Der Ursprung von Arduino liegt in Italien und in der (günstigen) Lichtsteuerung von Theatern. Heute wird es für Roboterprojekte und auch für 3D-Druckersteuerungen genutzt. Mit den kleinen Platinen kann man LED ansteuern, Sensoren, Motoren usw. nutzen und so einfach und schnell auch interaktive Projekte erstellen.

 

erste Schaltungen auf einem Steckbord

 

Die Fakultät Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden führte in Kooperation mit dem FabLabDD (Konglomerat e.V.) und dem SLUB Makerspace vergangene Woche einen Arduino-Kurs durch. Neben ersten Grundlagen zu Arduino (Was ist ein Microcontroller? Wie werden Motoren, LED oder andere Bauteile angesteuert?) und Tests zu Smarten Materialien stand für die elf Teilnehmer vor allem das Prototyping auf dem Programm – also wie sie ganz praktisch von ersten Skizzen und einfachen Mustern über den 3D-Druck und das Laserschneiden einzelner Bestandteile bis hin zum Bau des fertigen und funktionstüchtigen Prototypen gelangen.

 

erste Ideen und Skizzen

 

Die Studierenden, Handwerksgesellen und Schüler erlernten in dem einwöchigen Kurs nützliches Wissen über Arduino und die damit verbundene Technik. Vor allem aber erhielten sie innerhalb der für sie neuen Räumlichkeiten – sie nutzten sowohl den SLUB Makerspace als auch die Werkstatt des FabLab Dresden im #Rosenwerk – Einblicke und Vernetzungsmöglichkeiten in die Dresdner Makerszene.

 

Als Besonderheit wurde das Thema Smart Materials vertieft, d. h. die mit Arduino gebauten Lösungen sollten diese Materialien aufgreifen. Dafür nutzten die Teilnehmer die smeX-Kits – die Experimentierkoffer für Smarte Materialien – des Smart³-Netzwerks und des Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Im Laufe des Kurses entstanden Prototypen zu einer Irisblende, einem Wellenvorhang, einem Wasserspender sowie einem smarten Läufer bzw. Kriecher. Alle Ideen beinhalten eine Steuerung mit Arduino, Sensoren bzw. LED-Signale und FGL-Draht (Formgedächtnisdraht), welcher verschiedene Bewegungen ermöglicht.

 

im Kurs entstandenes Kriechermodell (Nutzung des Lasercutters für die Mechanik; Füße aus dem 3D-Drucker)

 

Wer sich ab sofort ebenfalls mit smarten Materialien und Prototyping beschäftigen möchte, hat ab 18.10. im Makerspace Gelegenheit dazu: Mit der Smart³ Academy startet ein 14-tägliches Workshopprogramm mit ähnlichem Ziel – eine (smarte) Idee in einen funktionsfähigen Prototypen zu verwandeln.

 

Die Smart³ Academy ist kostenlos. Anmeldung an: makerspace@slub-dresden.de, Betreff: SmartAcademy

 

Fotos: SLUB Dresden / Maik Jähne

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