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Archiv: März 2014

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Digitale Bibliotheken: Brauchen wir noch 30 Jahre bis zur Vollständigkeit?

In dieser Woche hat das EU-Projekt ENUMERATE die Ergebnisse eines Surveys zur Digitalisierung und Bewahrung von Kulturgut in Europa sowie den Zugangsmöglichkeiten zu diesen veröffentlicht. Fast 1.400 Institutionen hatten sich im vergangenen Herbst an der Umfrage beteiligt, der bereits zweiten nach 2012. Die größte Beteiligung kam aus Deutschland und die SLUB hat natürlich auch geantwortet.

 

Kurz zusammengefasst können mittlerweile neun von zehn Institutionen digitale Sammlungen vorweisen, Tendenz zunehmend. Allerdings ist erst ein knappes Fünftel der analogen Bestände digitalisiert und wenn im selben Tempo weitergearbeitet wird, dauert es noch rund 30 Jahre bis zur Vollständigkeit.

 

Die SLUB Dresden hat 2007 mit der Massendigitalisierung begonnen und das Dresdner Digitalisierungszentrum hat sich in dieser Zeit zu einem der führenden in Deutschland entwickelt. Fast drei Millionen Seiten konnten allein im vergangenen Jahr eingescannt werden. Einige Schwerpunkte 2013 waren Drucke des 17. Jahrhunderts, Aufführungsmaterial der sächsischen Oper zwischen 1765 und 1900 und Bücher zu sächsischer Geschichte.

 

Ein herausragendes Merkmal der Digitalen Sammlungen der SLUB ist die breite Medienvielfalt. Neben den gedruckten Materialen sind das beispielsweise in der Bilddatenbank historische Fotografien und in der digitalen Mediathek Videoclips und Audiofiles, zu denen durch das Projekt "Archiv der Stimmen" noch viele weitere hinzukommen werden. Bald werden auch historische Zeitungen das Angebot bereichern, denn im DFG-geförderten Pilotprojekt zur Digitalisierung historischer Zeitungen ist die SLUB eine von fünf Pilotbibliotheken.

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SLUB-Azubis mit eigenem Stand auf der Leipziger Buchmesse

Vom 13. bis 16. März 2014 präsentieren die vier zukünftigen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste des 3. Lehrjahres der SLUB gemeinsam mit Auszubildenden aus anderen Einrichtungen ihren Ausbildungsberuf auf der Leipziger Buchmesse. Als Abschlussprojekt der theoretischen Ausbildung organisieren und betreuen sie einen eigenen Messestand.

 

 

Auf die BesucherInnen warten viele Informationen über den Ausbildungsberuf in den verschiedenen Einrichtungen und der Berufsschule, sowie Rätsel und Gewinnspiele. Entdecken Sie diesen interessanten Ausbildungsberuf und lernen Sie die Vielseitigkeit kennen – verstaubte Bücher, Zettelkataloge & strenge BibliothekarInnen sind nur ein Klischee. Schauen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst – in Halle 5 C 507.

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Umfangreiche Baumaßnahmen im von-Gerber-Bau (ZwB Recht) bis Juni 2014

Ab voraussichtlich 17. März 2014 bis Juni wird das komplette Datennetz im von-Gerber-Bau erneuert. Das betrifft in erster Linie den Austausch aller Datendosen in den Fußbodentanks, das Legen neuer Kabel sowie die Kompletterneuerung der Verteilerräume. Baustart ist in der 1. Etage im Bereich der Zweigbibliothek Rechtswissenschaft.

 

Dort wird es teilweise zu Lärmbelästigungen kommen und zu einzelnen Sperrungen von Gängen. Die Technik sollte uneingeschränkt funktionieren. Bei der Umstellung auf das neue Datennetz wird es kurzzeitig zu Ausfällen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Neues Heft des Bibliotheksmagazins BIS erschienen

Die neue Ausgabe des BIS ist erschienen. Die AutorInnen des Magazins der Bibliotheken in Sachsen beleuchten in diesem Heft unter anderem die Fachinformationsdienste der DFG in Leipzig und in Dresden und die Verleihung des Sächsischen Bibliothekspreises 2013. "Neue Berufe in Bibliotheken" ist das Thema einer Interviewreihe, die in dieser Ausgabe startet.

 

 

Alle aktuellen Beiträge und das Archiv der vergangenen Jahre bietet Ihnen www.bibliotheksmagazin.de. BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen erscheint dreimal jährlich und kostet gedruckt im Jahresabo 39 €.

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Carrelverlosung für das 2. Quartal 2014: Jetzt anmelden!

Die Carrels der Zentralbibliothek für relativ ungestörtes Arbeiten sind beliebt: Die Nachfrage übersteigt regelmäßig unser Angebot. Deshalb vergeben wir die Carrels der SLUB im Losverfahren für drei Monate und bevorzugt für die Anfertigung von Abschlussarbeiten. Der Zufall entscheidet! Dafür bitten wir Sie um Verständnis.

 

Das Anmeldeformular zur Carrelverlosung für das 2. Quartal 2014 ist nun wieder freigeschaltet. Bis 24. März 2014 10.00 Uhr können Sie sich für diese Arbeitsplätze online bewerben. Die GewinnerInnen werden per E-Mail benachrichtigt und können die Zugangskarte an der Ausleihtheke abholen.

 

Kritisch kommentierte Birgit Burkhardt im Dezember im Artikel "Wer wird Carrelnutzer?" in der CAZ das etablierte Vergabeverfahren: "Der Zweifel bleibt trotzdem, bis man dann doch mal zufällig ein Carrel besetzt sieht." Diese Verwunderung ist nicht ungewöhnlich.

 

Dass Carrels scheinbar leer stehen, kann verschiedene Gründe haben:

 

1. Nicht alle Carrel-NutzerInnen verbringen ihre Zeit "rund um die Uhr" in der SLUB. Im Krankheitsfall bitten wir um eine Nachricht. Sonst kann ein Carrel nach drei unentschuldigten Tagen neu vergeben werden.

2. Zuweilen sind einzelne Carrels so gut aufgeräumt und alle Utensilien im Unterschrank verstaut, dass der Eindruck entsteht sie stünden leer. Auch das kommt vor! :)

3. Zwischen zwei Quartalen reparieren wir bei Bedarf und reinigen gründlich. Das kann bis zu drei Tage dauern.

4. Trotz Warteliste vergehen bis zur endgültigen Neubelegung in einem laufenden Quartal schnell mehrere Tage, wenn Carrel-KandidatInnen ihr Carrel nicht innerhalb von 3 Tagen abholen oder gar nicht reagieren.

 

Sie sehen: Ein leeres Carrel ist nicht unbedingt auch frei. Insgesamt, so denken wir, haben wir mit dem entwickelten Vergabeverfahren inzwischen einen Weg gefunden, das knappe Gut SLUB-Carrel fair zu verteilen.

 

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