Sie sind hier

  1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Kategorie: Bericht

0

Das war 2014. SLUB-Geschäftsbericht erschienen

Der neue SLUB-Geschäftsbericht ist erschienen. Darin berichten wir mit Kooperationspartnern über die Themen und Projekte, die das Jahr 2014 besonders prägten. Es geht u.a. um Musik in der SLUB, den neuen Makerspace, Design, Raum-Zeit-Forschung, Provenienzforschung, Open Access, Big Data, Informationsinfrastrukturen und Barrierefreiheit.

 

 

Wieder richten wir den Blick auf Menschen und Meinungen, auf Studierende und Forscher, Kooperationspartner mittelständischer Firmen, auf Mitarbeiter und Ehrenamtliche. Sie stehen stellvertretend für unsere Nutzer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Geschäftsbericht steht online auf Qucosa zum Download zur Verfügung. Wir wünschen eine anregende Lektüre.

0

Menschen, die die SLUB gestalten – im Geschäftsbericht 2013

Titelbild Geschäftsbericht 2013

Mit dem Geschäftsbericht 2013 bieten wir Ihnen einen Rück- und Ausblick auf Projekte und Kooperationen, die die SLUB in den vergangenen Monaten prägten.

 

Wir richten den Blick erstmals weniger auf Kennzahlen und Geschäftsprozesse, als vielmehr auf Menschen und Meinungen, auf Studierende und Forscher, Kooperationspartner mittelständischer Firmen, auf Mitarbeiter und Ehrenamtliche. Sie stehen stellvertretend für unsere 77.000 "Nutzer" und 406 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Unser Geschäftsbericht steht online auf Qucosa zum Download zur Verfügung. Wir wünschen eine anregende Lektüre.

0

Werkstattbericht Langzeitarchivierung: Anwendertreffen pflastert Weg zum Produktivbetrieb.

Diese Woche trafen sich mehrere große Bibliotheken (BSB München, ETH Zürich, Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation Goportis) in der SLUB, um Anwenderwissen im Bereich Langzeitarchivierung auszutauschen. Die beteiligten Bibliotheken hatten sich voriges Jahr zu einer User Group zusammengeschlossen, um Praxisexpertise zu bündeln und die Entwicklung des von ihnen eingesetzten Langzeitarchivierungssystems Rosetta mitzugestalten.

 

Auf der Tagesordnung des Treffens standen Best-Practice-Beispiele für die Systemarchitektur, aber auch recht nutzernahe Fragen wie die für die Langzeitarchivierung wichtige standardkonforme Erstellung und ggf. Nachkorrektur von PDF-Dateien. Aufgrund der Vielzahl von PDF-Versionen und unterschiedlichen Software-Implementierungen in Textverarbeitungsprogrammen, PDF-Druckern etc. ist es ein Graus die Lesbarkeit von PDF-Dokumenten für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen. Das augenscheinlich so papiernahe Format ist so komplex, dass die technische Spezifikation über 700 Seiten füllt. Wenn bei der Erstellung eines PDFs und der späteren Anzeige in einem anderen Programm nicht alles zusammenspielt, dann kann es durchaus passieren, dass beispielsweise besondere Schrifttypen für mathematische Formeln fehlinterpretiert werden und womöglich mit falschem Vorzeichen dargestellt und zitiert werden. Um solche Probleme zu erkennen, gibt es einige Hilfsmittel auf dem Weg zur Langzeitarchivierung, so der extra für die Archivierung vorgesehene Standard PDF/A und zahlreiche Validierungs- und Reparaturprogramme. Doch auch diese sind noch ausbaufähig. Die MitarbeiterInnen der SLUB beraten Sie gerne schon jetzt, wie Sie ein standardkonformes PDF erstellen können.

 

Automatische Workflows

Sofern Sie Ihre Dokumente auf den Publikationsserver Qucosa veröffentlichen, prüfen wir für Sie bereits die Qualität der PDF-Dateien (bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zur PDF-Erstellung). Für den Digitalisierungsworkflow der SLUB steht die Produktivsetzung der Langzeitarchivierung kurz bevor. Mit Goobi digitalisierte und erschlossene Materialien werden testweise bereits automatisch geprüft und landen direkt im Langzeitarchivierungssystem, so dass eine langfristige Verfügbarkeit der Digitalisate gewährleistet wird. Das umfasst die hochauflösenden Originalscans, die Prüfsummen und die Metadaten. Auch die Bereitstellung der Daten aus dem SLUBArchiv, z.B. für eine OCR-Analyse oder eine Neuberechnung von Derivaten für die Web-Päsentation wurde bereits realisiert. Neue Workflows für die Bearbeitung von Fotos, Audio- und Video-Materialien werden derzeit eingerichtet.

 

In der SLUB befassen sich in einem EFRE-Projekt vier MitarbeiterInnen mit dem Aufbau eines Systems für die langfristige Bewahrung und Erhaltung digitaler Dokumente. Anders als die meisten Printmaterialien, die bei geeigneter "Lagerung" 50 oder mehr Jahre problemlos überstehen, sind digitale Dokumente schon nach wenigen Jahren nicht mehr nutzbar, sei es durch veraltete Datenformate oder durch Fehler der Speichermedien.

 

Technische Infrastruktur: Für die Langzeitarchivierung verwendet die SLUB das System Rosetta der Firma ExLibris.

 

Internationale Entwicklung

Die im Zuge des zweiten deutschsprachigen Rosetta Anwendertreffens aufgebrachten Stolpersteine auf dem Weg der Weiterentwicklung der Langzeitarchivierung werden in weiteren internationalen Gremien verhandelt. Zunächst werden die Problemstellungen in der internationalen Rosetta User Group diskutiert und dann bei einem internationalen Beiratstreffen im Juni in Israel eingebracht. Durch die Beteiligung an der internationalen Entwicklung gestalten die MitarbeiterInnen der SLUB die Entwicklung von Langzeitarchivierungssystemen mit und sorgen dafür, dass unser digitales Kulturerbe auch übermorgen noch lesbar ist.

 

Der Aufbau einer Langzeitarchivierungsinfrastruktur und die dauerhafte Sicherung der Langzeitverfügbarkeit von Dokumenten ist eine Aufgabe, die eher im Hintergrund passiert, weshalb wir hier im SLUBlog nur selten darüber berichten. Sie können jedoch schon bei der Erstellung digitaler Dokumente dazu beitragen, dass diese Aufgabe gelingt. Wenn Ihnen die Zugänglichkeit Ihrer eigenen Publikationen auf Dauer wichtig ist, dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne hier im Blog oder auch persönlich in der Wissensbar.

2

Mitten im Medienwandel. Geschäftsbericht 2011 erschienen

Nach einem ersten "Jahresrückblick via SLUBlog" am 3. Januar können wir Ihnen seit einigen Tagen den offiziellen Geschäftsbericht der SLUB für 2011 vorlegen. Die reich illustrierte Broschüre ist online in Qucosa, unserem Dokumenten- und Publikationsserver, verfügbar. Die Printversion wird an EntscheiderInnen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie andere Informationseinrichtungen verschickt. Eine begrenzte Stückzahl halten wir auch an unseren Infopunkten bereit.

"Besucherrekord und Digitalisierungsboom" hatten wir das entsprechende Blog-Post für den Geschäftsbericht 2010 überschrieben. Das gilt auch dieses Jahr. Die Jahresleistung des Dresdner Digitalisierungszentrums erhöhte sich nochmals auf nun über 3 Millionen Images und hat sich damit binnen drei Jahren mehr als verdreifacht. Die medientypologische Vielfalt der Dresdner digitalen Kollektionen ist deutschlandweit unübertroffen. Zugleich stieg auch die Zahl der Bibliotheksbesuche um fast 10% auf 2,24 Millionen. Offensichtlich ist es für Sie kein Widerspruch, einerseits möglichst viele Inhalte digital und mobil nachzufragen und andererseits einen zentralen Ort aufzusuchen, an dem sich Lernen und Forschen anregend materialisiert. An beiden Baustellen werden wir engagiert weiterarbeiten und bitten Sie dabei um Ihre Beteiligung: Mit Kritik, Vorschlägen, Zuspruch ...

Das letzte Jahr brachte unter anderem die multilinguale semantische Suche SLUBsemantics und die Einbindung von 200.000 E-Books in den SLUB-Katalog, die Gründung des Dresdner Notfallsverbunds zum Kulturgutschutz, den umfassenden Relaunch unserer Bilddatenbank, neue Liegestühle für die Bibliothekswiese sowie die Installation der ersten öffentlichen Fahrradluftpumpe Dresdens. Für besonderes Engagement und tolle Ideen gebührt vielen KollegInnen und BenutzerInnen herzlicher Dank, nicht zuletzt unseren zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen. Fragen und Anregungen zu unseren Resultaten und Abläufen stets gern per Mail oder direkt an dieser Stelle.

2

3 Mio. Images! Digitalisierungszentrum erreicht Jahresziel

Das Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) meldete uns diese Woche, dass das Jahresziel von 3 Millionen Images erreicht ist. Gegenüber dem schon sehr guten Vorjahresergebnis bedeutet das nochmals eine Produktionssteigerung um fast 30%. Betrachten Sie die Zahlenkette der letzten fünf Jahre, können Sie ermessen, wie hervorragend sich die SLUB auf diesem Gebiet entwickelt hat: 115.554 - 233.173 - 981.169 - 2.332.757 - 3.013.995 (Stand 14.12.).

 

3 Millionen Images: das sind konkret Drucke des 17. und des 18. Jahrhunderts, historische Karten, Handschriften, landeskundliche Zeitschriften ..., die durch das DDZ in die digitale Welt befördert wurden und über den SLUB-Katalog sowie viele weiteren Informationsportale und Suchmaschinen neu verfügbar sind. Henrik Ahlers, dem Leiter des DDZ, und seinem gesamten Team Dank und Anerkennung für diese tolle Leistung.

 

Trotz weiterer Drittmittelbewilligungen für neue Digitalisierungsprojekte wird sich die Erfolgsgeschichte wegen räumlicher, technischer und personeller Grenzen in den nächsten Jahren allenfalls mit moderaten Steigerungsraten fortsetzen. Signifikant zulegen könnten wir nur noch außerhalb des DDZ, d.h. mit externen Dienstleistern. Innerhalb des Hauses wird es vor allem darum gehen, die bereits vorhandenen wie die laufend hinzukommenden Digitalisate künftig noch besser "arbeiten" zu lassen. So wollen wir 2012

  • den Routinebetrieb für die Texterkennung erreichen. Images von Texten sind schön, im Volltext durchsuchbare Digitalisate sind besser. Aus Texten sollen also tatsächlich wieder Texte werden
  • die Strukturmetadaten und Volltexte von Digitalisaten für unseren SLUB-Katalog einschließlich SLUBsemantics fruchtbar machen. Die Texte sollen den Suchindex anreichern und damit zu noch besseren Rechercheergebnissen beitragen
  • die Präsentationsoberfläche für unsere Digitalen Sammlungen medientypologisch erweitern und deren Benutzungsfunktionen und -komfort sukzessive ausbauen.

Die Arbeit wird folglich auch im nächsten Jahr keineswegs ausgehen. Zunächst hat das DDZ aber einmal guten Grund, sich am Erreichten zu freuen und die Weihnachtspause zu genießen. Ganz real, nicht digital.