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SLUBlog

Kategorie: Makerspace

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Die SLUB-Hasen sind los: Osteraktion in der SLUB

 

 "Hei, juchhei! Kommt herbei !
Suchen wir das Osterei !
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort !

 

Ist es noch so gut versteckt,
endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei ! Dort ein Ei !
Bald sind's zwei und drei !" (Auszug aus August Heinrich Hoffmann von Fallerslebens "Osterei", um 1878)


Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und auch in der SLUB wurde heute Morgen der Hase gesichtet, der etwas für unsere Nutzerinnen und Nutzer versteckt hat - in der Zentralbibliothek, dem DrePunct und den Zweigbibliotheken Medizin und Erziehungswissenschaften hat er Überraschungstüten versteckt. Haltet Ausschau nach unseren SLUB-Häschen und -Blümchen. Der SLUB Makerspace hat unseren Osterhasen tatkräftig mit seinen 3D-Kunststoffdruckern unterstützt.

 

Vom 30.03. (Karfreitag) bis 02.04.2018 (Ostermontag) bleiben alle Standorte der SLUB geschlossen. Wir wünschen Ihnen ein schönes Osterfest und erholsame Tage!

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Mit einem Geheimschloss zum Sieg – Gewinnerteam der ersten Smart³Academy gekürt

Eigentlich ist es ein kleiner unscheinbarer Draht, doch dieser hat große Wirkung. Denn er ist aus dem Smart Material FGL (Formgedächtnislegierung) einem veränderlichen Material, das auf Temperaturänderungen reagiert und sich dadurch ausdehnt oder verkürzt. Die Idee dahinter ist simpel und doch hat sie die Jury gestern im Final der ersten Smart³Academy überzeugt und das Team Smart Lock zum Gewinner der ersten Smart³Academy gemacht. Das Team, das aus dem Architekt Stephan Lämmel, dem Konstrukteur Edgar Grüner und dem Student der Luft- und Raumfahrttechnik Nils Hensch besteht, hatte sich zum Ziel gesetzt, ein geheimes Schloss zu entwickeln, dass sich wie von Geisterhand öffnet, wenn beispielsweise eine Kaffeetasse auf die Schreibtischschublade gestellt wird.


Das Video zeigt das Prinzip. Hier wird die Öffnung durch einen Magneten ausgelöst:

 

In den letzten gut vier Monaten arbeiteten auch sechs weitere Teams in der Smart³Academy an innovativen Projekten mit smarten, veränderlichen Materialien, die sie gestern Abend im SLUB Makerspace vorgestellt haben. Von Verdunklungs- und Sonnenschutzlösungen, die auf Licht reagieren, über flexible, aber standfeste Zeltlösungen für Katastrophengebiete bis hin zu Material- und Konstruktionslösungen für dynamisch reagierende Flugzeugflügel war die Jury angetan von der Vielfalt der Projekte. So fiel den Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, d.h. vom Fraunhofer IWU/Smart³, der HTW Dresden, von Dresden Exists, vom Technologie Zentrum Dresden sowie von der SLUB die Entscheidung sichtlich schwer, um schließlich das Gewinnerteam zu küren.

 

 

Impressionen vom Finale der Smart³Academy

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Mit Feuer und HighTech Draht kurz vorm Ziel: Finale der Smart³Academy im SLUB Makerspace

Sogenannte "Smart Materials" passen sich selbstständig an veränderte Umweltbedingungen an. Dadurch ermöglichen sie trotz vereinfachter Strukturen eine hohe Funktionalität und somit völlig neue Perspektiven im Produktdesign. Kreative Tüftler, die mit solchen intelligenten Werkstoffen experimentieren wollten, trafen sich in den letzten vier Monaten regelmäßig zur Smart³Academy im SLUB Makerspace unter dem Motto „Smart Materials anwenden –  Erfinde dein intelligentes Produkt“. Welche Erkenntnisse die knapp 20 Teilnehmer gewonnen haben, stellen Sie morgen im Finale vor. In einem Pitch stellen sich die Teams der Jury.

 

 

Das Finale der Smart³Academy findet morgen (21.02.2018) um 17.00 Uhr im SLUB Makerspace statt und ist öffentlich.

 

Die Smart³Academy

Idee der semesterbegleitenden Smart³Academy ist es, die Teilnehmer in praktischen und vielseitigen Sessions mit Smart Materials und den Werkzeugen im SLUB Makerspace vertraut zu machen und dabei gleichzeitig eine neue Anwendung, einen Prototyp, zu entwickeln. Nach einem Meetup im Oktober tüftelten die TU und HTW Studierenden in sieben Teams an neuen Ideen für die Nutzung von smarten Materialien. Sie arbeiteten an intelligenter Verschattung, neuartigen Schlössern bis hin zu Formgedächtnislegierungen (FGL-Mechaniken) für Flugzeuge oder flexiblen Zelten.

Viele Ideen wurden erdacht, einige wieder verworfen und neu gestartet. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Künstlern (the Constitute), Lernprogrammen zur Makerspace Technik (z.B. Geräteführerscheine), aber auch Impulstreffen zur Ideenfindung mit der Wissensarchitektur der TU oder Workshops zu Themen wie "Innovative Geschäftsmodelle" mit Dr. Schiedgen von der Fachhochschule Dresden rahmte die Academy. Input gab es auch von den Teilnehmern der Aktionswoche "Physical Computing". Hier hatten lokale Maker und Studenten zusammen in einer Intensivwoche die Smart Materials mit Arduino kombiniert. Was bei der Arbeit im #Rosenwerk und im SLUB Makerspace herausgekommen ist, fand ebenfalls Eingang in die Projekte der Smart³Academy Teams.

Was ist dabei herausgekommen?

Ziel der Smart³Academy war neben einem intensiven, fächerübergreifenden Austausch zwischen den Teilnehmer zunächst zu lernen, wie genau die Smart Materials funktionieren und dimensioniert werden und dann eine eigene Idee möglichst weit voran zu bringen. Die Projekte sollten ursprünglich schon Ende Januar final präsentiert werden. Da den Teams aber noch etwas Zeit fehlte, um ihre Modelle zu perfektionieren, wurde die erste Smart³Academy um vier Wochen verlängert. Morgen findet nun das Finale im SLUB Makerspace statt, bei dem Teams ihre Prototypen und Projekte vorstellen. Die Jury entscheidet schließlich über das beste Projekt und verleiht danach den "Smart³Academy Award". In der Jury sitzen Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, d.h. von der TU Dresden, der HTW Dresden, aber auch von Dresden Exists und vom Technologie Zentrum Dresden.

Kooperationspartner

Die Veranstaltungsreihe wurde gemeinsam mit unseren Makerspace Kooperationspartnern Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, dem Innovationsnetzwerk smart³ und der Wissensarchitektur der TU Dresden durchgeführt.

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Die Bedeutung von Open Education nimmt zu - ein Rückblick auf die ersten sächsischen OER-Tage

Die Community um Open Educational Resources (OER) ist noch klein. Aktiv ist sie jedoch schon seit langem und auch für die SLUB sind offene Bildungsressorcen kein neues Thema. Bereits 2014 sprach Jöran Muuß-Merholz von OERinfo im Vortragssaal über OER - noch mit wenig Zulauf, wie er selbst in seinem Vortrag letzte Woche erzählte. Vier Jahre später war derselbe Saal voll. Um die 200 Teilnehmer lauschten vor Ort oder im Live-Stream den Vorträgen zur Urheberrechtsreform, zu OER im internationalen Kontext und zur Stellung von OER in der deutschen Hochschullandschaft. Es war - kurzum - eine inspirierende Tagung mit interessantem Input und regem Austausch zwischen verschiedensten Akteuren der Hochschullandschaft.

 

Die SLUB selbst integrierte OER bereits letztes Jahr in ihren Open-Science-Service. Doch was könnten Bibliotheken noch zur Förderung von OER beitragen und was erwarten unsere NutzerInnen eigentlich von uns? Während des Workshops "OER als Service von Bibliotheken?" fielen Stichworte wie Schnittstelle zwischen OER-Anbietern, Beratungsangebote zu Recherche und Lizenzierung, formale Qualitätsprüfung u.v.m. Wir freuen uns sehr über diese bei den OER-Tagen gewonnenen Erkenntnisse und werden in diesem Jahr unsere Angebote dementsprechend weiterentwickeln. In jedem Fall wird die SLUB ihren Nutzern weitere freie Lehrmaterialien zur Verfügung stellen. Derzeit arbeiten wir bspw. am Geräteführerschein Styroporcutter, der unsere Kurse zum 3D-Kunststoffdruck und Lasercutter ergänzen soll.

Wer ein Fazit unter die vergangene Tagungswoche ziehen will, wird feststellen: OER sind in der Hochschullandschaft Sachsens angekommen. Dank des OERsax-Verbundprojektes konnten diese nun erstmals aufeinander treffen, neue Anknüpfungspunkte finden und weitere Ideen entwickeln.

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Rocket Science im Makerspace: am 01.02. Vortrag und Diskussion

Von der Mammutaufgabe eines ganzen Staates (Mondprogramm) hin zu Raumfahrt für alle Menschen: Die Kommerzialisierung der Raumfahrt macht Transporte ins All immer günstiger, mit dem WP: Cubesat gibt es eine Satellitenplattform, über die man günstig seinen eigenen Satelliten ins All bringen kann.

 

Der Satelliten-Transport ist immer noch eines der teuersten Probleme der Raumfahrt. Doch mittlerweile werden von Raumfahrtunternehmen immer günstigere Flüge angeboten: So verwendet SpaceX Raketen mehrfach und lässt diese wieder landen - auf Land aber auch auf einer schwimmenden Plattform. Die Raumfahrt boomt also und es wird Zeit, sich das Thema aus der Nähe anzuschauen!


Rocket Science in einem Makerspace - ist das möglich? Wie funktioniert eine Rakete eigentlich? Woraus besteht diese, was muss wie zusammen spielen?

 

Getreu dem Motto "Wissen kommt von Machen", haben sich Nils Radermacher und Marvin Stoldt selbst eine Rakete samt Triebwerk gebaut - unter anderem mit Teilen aus dem Lasercutter. In ihrem Vortrag am 01.02. werden sie erklären, wie die Komponenten entstanden sind und getestet werden, welche Probleme auftraten und ob die Rakete am Ende auch abgehoben ist. Danach bleibt Zeit für Diskussionen.


Außerdem liegen VR-Brillen bereit und es kann mit Virtual Reality Apps der Weltraum erkundet werden. Dazu einfach "Google Cardboard" oder eine ähnliche App auf dem Handy installieren- dieses kann dann in den bereitliegenden Brillen verwendet werden - um zum Beispiel einen Spaziergang auf dem Mars zu machen.

 

Was: Rocket Science im Makerspace
Wann: 01.02.2018, 17 bis 19.30 Uhr
Wo: Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

 

Der SLUB Makerspace ist der Raum auf dem Campus der TU Dresden, in dem jeder die Möglichkeit hat, Geräte wie Lasercutter oder 3D-Drucker für eigene Projekte zu nutzen, er bietet Platz für Projektteams und neue Ideen. Kreativität und Austausch mit anderen Nutzern stehen hier im Mittelpunkt. Probiert neue Techniken aus, tauscht Erfahrungen aus und findet Mitstreiter.


Wir freuen uns auf Euer Kommen!