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SLUBlog

Kategorie: Mobilität

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"Campus: Grün, offen, lebendig – autofrei?" Diskussion am Donnerstag im Vortragssaal

Die fahr'rad Hochschulgruppe veranstaltet am Mittwoch, den 12. Mai um 17:00 Uhr im Vortragssaal die Podiumsdiskussion "Campus: Grün, offen, lebendig – autofrei?!".

 

 

Seit der Renovierung des Trefftzbaus ist die SLUB zu Fuß direkt vom Hörsaalzentrum und von der Neuen Mensa zu erreichen. Auf der Wiese über dem Lesesaal gibt es seitdem einen grünen Durchgang zur Biologie der TU Dresden, zum Otto-Mohr-Labor und zum IHD.

 

Stadtbahn, Luftpumpe, Leihräder, Entspannung auf der Liegewiese – die wegweisende Frage "What if we built our communities around places?" versuchen wir mit der SLUB immer wieder neu, überraschend und nutzenstiftend zu beantworten; in der Bibliothek und auch draußen.

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Wichtig ist "Der eigene Antrieb". Design und Kultur in Pillnitz

Es kommt nicht oft vor, dass eine neue Ausstellung innerhalb von drei Tagen von sieben verschiedenen Menschen empfohlen wird, bevor sie überhaupt eröffnet ist. Das Dresdner Kunstgewerbemuseum trifft offenbar gerade mehr als einen Nerv. Zum Saisonstart am 30. April 2016 zeigt das Museum in Schloss Pillnitz unter dem Titel „Der eigene Antrieb — oder wie uns das Rad bewegt“ Fahrraddesign und Fahrradkultur.

 

Der eigene Antrieb – Ausstellungssignet (SKD)

 

Was liegt für uns näher, als zum Saisonstart hier einmal mehr für die Sammlung historischer Tourenbücher und Radfahrerkarten zu werben, die in der SLUB und immer mehr europäischen Bibliotheken digitalisiert wurden und werden.

 

Auch in New York. Dort wurde 1898 dieses kleine Europareisehandbuch herausgegeben und später in der University of California digitalisiert: "Why not cycle abroad yourself? What a bicylce trip in Europe costs, how to take it, how to enjoy it, with a narrative of personal tours, illustrations and maps."

 

Ein zeitloser Buchtitel! Der eigene Antrieb ist demnach wohl eine Natur- und Kulturkonstante des Menschen, nicht erst ab 30. April in Dresden.

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Druckluft im Dauerbetrieb: Wir suchen eine solide neue öffentliche Fahrradpumpe

Der Markt für öffentliche Fahrradluftpumpen ist unübersichtlich. Wir bitten Sie deshalb um Unterstützung bei der Recherche: Welches neue Modell können Sie uns empfehlen? Wo haben Sie schon eine öffentliche Fahrradluftpumpe genutzt, die für die intensive Dauernutzung vor der SLUB geeignet ist?

 

Bereits 2011 und 2012 haben wir an der Zentralbibliothek öffentliche Luftpumpen getestet – mit durchwachsenem Erfolg. Seitdem ist eine gesicherte Handluftpumpe installiert. Die ist einzigartig auf dem Campus, hilfreich und wird genutzt; ist aber auch wartungsintensiv und technisch längst nicht das 'Ende der Fahnenstange' in Sachen Komfort und Usability.

 

Öffentliche Luftpumpen in Linköping, Rostock, London, Kiel und Bristol sind gute Beispiele und Vorbilder, teils aber mit technischen Schwächen im Dauerbetrieb speziell im öffentlichen Raum. Ein Modell ohne elektrischen Kompressor erscheint uns derzeit am geeignetsten für den Standort vor der Zentralbibliothek.

 

Was können Sie uns empfehlen, um vor der SLUB dauerhaft für genügend Druckluft zu sorgen? Nur die nahen Leihräder profitieren vom täglichen Wartungsservice.

 

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Mobil im Winter: Landkarten für Schneeschuhläufer – oder digitale Sammler

Sammelleidenschaften sind oft rein rational nicht erklärbar. Wer interessiert sich noch für Briefmarken? Und warum nicht?

 

Manchmal spielt der technische Fortschritt eine Rolle, wenn das Interesse an einem Hobby schwindet oder wächst. Digitale Landkarten zusammenzutragen, die im Sinne von Open Access möglichst viele nutzen und erforschen können, ist erst seit wenigen Jahren einfach möglich. Zuweilen entstehen solche neuen Hobbies auch durch Zufall, weil jemand ein Bild, ein Buch, eine Karte oder etwas anderes findet und darin mehr entdeckt: Geschichte und Geschichten, Erinnerungen oder eine Idee für deren Sammlung und Präsentation.

 

Wintersportkarte vom Riesengebirge für Schneeschuhläufer etc., 1930, SLUB/ Deutsche Fotothek

 

Wenn Sie sich für Wintersport interessieren - nun sind Ferien! -, dann ist diese Karte vielleicht der passende Einstieg in ein neues Sammelgebiet: eine offizielle Landkarte für Schneeschuhläufer. Hier zeigen wir ein Exemplar für das Riesengebirge, digitalisiert in der SLUB mit der Deutschen Fotothek – wie viele andere Karten des Riesengebirges auch. Weitere Karten des damaligen Schneeschuhläuferverbandes finden Sie in Antiquariaten. Für welche Regionen außerdem Schneeschuhläuferkarten gedruckt wurden, wäre eine Forschungsfrage für diesen Winter.

 

Die Karten für Radfahrer oder die alten Karten für Seefahrer, die gerade von der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert werden, zeigen: Neugier, Entdeckungsreisen, Bewegungsdrang und Alltagsmobilität erfordern Orientierung – nicht nur in geografischer Hinsicht. Sammeln ist ein soziales Phänomen. Eine Werbepostkarte der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden für die vergangene Ausstellung "OKOLO OFFLINE TWO – Über das Sammeln" des Designkollektivs Okolo aus Tschechien brachte diese Idee auf den Punkt:

 

 

 Staatliche Kunstsammlungen Dresden: OKOLO OFFLINE TWO - Über das Sammeln

 

Auch Schneeschuhläufer waren in den 1930er Jahren offenbar in Vereinen organisiert und nutzten Spezialkarten für ihre Wanderungen, gedruckt auch vom Meinhold-Mittelbach Verlag in Sachsen. Heute können wir diese Karten studieren. Für die Zukunft hoffen wir auf Schnee im Riesengebirge.

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DVB AG: "Es gibt aus Platzgründen nur eine Alternative."

"Es gibt aus Platzgründen nur eine Alternative. Das ist der Öffentliche Personennahverkehr", sagt Reiner Zischank im neuen Film "Innovation Elektrobus" der DVB AG. Mit seinem Vorstandskollegen Hans-Jürgen Credé schilderte er bereits im Geschäftsbericht 2014 der SLUB die Sicht der Dresdner Verkehrsbetriebe AG auf die Bibliothek, den Zelleschen Weg und die wichtige Linie 61:

 

An Werktagen steigen hier ungefähr 2.750 Fahrgäste ein und 2.900 aus. Das entspricht etwa der Kapazität einer typischen Umsteigehaltestelle – und das, obwohl an der SLUB nur eine Buslinie verkehrt.

 

Und zur geplanten neuen Stadtbahn auf dem Zelleschen Weg:

 

Die Stadtbahn ist ein Quantensprung, der das Nahverkehrsangebot rund um die Uni verbessern wird. Für die Fahrgäste – egal ob jung oder alt, mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator – wird es viel bequemer, sowohl vom Fahrgefühl, das wesentlich ruhiger ist als im Bus, als auch durch ebenerdiges Einsteigen. Was den Lärmpegel betrifft: Die heutigen Straßenbahnen sind Flüsterbahnen. Sie sind kaum zu hören, haben keine lokalen Emissionen und können mehr Personen befördern als ein Bus. Und es gibt den so genannten Schienenbonus: Die Schiene vermittelt dem Menschen Vertrauen, weil sie das Gefühl gibt da kommt etwas. Überall da, wo eine Straßenbahn ein Bussystem ersetzt, gibt es plötzlich 20–30 Prozent mehr Fahrgäste, ohne dass man irgendetwas anderes getan hat.

 

Das komplette Interview finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2014 auf den Seiten 11-13.

 

Die Zukunft des Nahverkehrs wird rund um die SLUB entwickelt: Gleich neben der Zentralbibliothek testen die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI zum Beispiel auch ihre Elektrischen Bussysteme.