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SLUBlog

Kategorie: Projekt

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#slubnochbesser – Entwürfe für den Gruppenarbeitsraum 0.66. Bitte besichtigen!

Im Oktober 2016 entfernten wir die "klassische" Möblierung aus dem Gruppenraum 0.66. In den vergangenen Wochen fanden Sie dort zwei Liegestühle, einen Tisch, Holzstühle und nun eine Vielzahl neuer Skizzen und Entwürfe.

 

Im Rahmen unseres Neumöblierungskonzeptes #slubnochbesser boten wir einer Studiengruppe des Lehrstuhls für Raumgestaltung die Gelegenheit neue konzeptionelle und gestalterische Ideen für den Gruppenarbeitsraum zu entwickeln.

 

Unter der Anleitung von Prof. Dr. Ralf Weber und Thomas Kanthak loteten die Studentinnen und Studenten im Fach "Raum_Farbe_Licht" die Möglichkeiten für Gruppenarbeit auch in Kombination mit spielerischer Pausengestaltung in der Bibliothek aus und setzten diese Ideen in Entwürfen für den Raum 0.66 um. Heute ab 17 Uhr präsentieren die Studierenden ihre Arbeiten, die von Ihnen bis zum 7. Mai 2017 begutachtet werden können.

 

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback zu diesen Entwürfen und freuen uns über Ihre Anregungen für die Neumöblierung dieses Gruppenarbeitsraumes. Eine erste Auswahl der Arbeiten haben wir bereits auf flickr veröffenticht und werden dieses Album auch noch ergänzen.

 

Übrigens, ab 10. Mai steht der Arbeitsraum wieder zur Verfügung. Dann jedoch noch nicht neu gestaltet. Dafür benötigen wir noch weitere Zeit.

 

 

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Archäologie im Makerspace: Wie Brunnen und Münzen mit 3D-Druck begreifbar werden

Bereits seit Mitte 2004 erfasst das Landesamt für Archäologie Sachsen die zur Grabungsdokumentation notwendigen Daten mit Hilfe eines Laserscanners. Bis heute sind ca. 14.000 Objekte mit großer wissenschaftlichen Aussagekraft und hohem ästhetischen Wert erfasst. Mittels 3D-Gipsdruck konnten nun mit den ForscherInnen ein historischer Brunnen und Münzen im Makerspace der SLUB nachgebildet werden.

 

Der Bandkeramische Brunnen von Altscherbitz zählt mit gut 7000 Jahren zu den ältesten erhaltenen Holzbauten. Die Archäologen bestimmten das Alter per Dendrochronologie. Dabei verglichen sie das Muster der Jahresringe des Holzes (Eiche) mit einer bekannten Kurve und konnten so jahrgenau bestimmen wann der Baum gefällt wurde. Das jüngste Stück Holz stammt von einem Baum, der zwischen Spätherbst 5099 und zeitigem Frühling 5098 (Holzwachstum hat noch nicht eingesetzt) geschlagen wurde. Das Exemplar aus Altscherbitz ist bei großangelegten Grabungen im Vorfeld der Erweiterung des Flughafens Leipzig/Halle gefunden worden. Weil eine angemessene Ausgrabung vor Ort nicht möglich war, ist der erhaltene untere Teil als riesiger Block geborgen und im Labor in Dresden freigelegt worden. Hierbei wurde erstmals eine komplette digitale 3D-Dokumentation erstellt.

 

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Komfortable Recherche und 3D-Darstellung: Neue Perspektiven für historische Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0

Die Darstellung historischer Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0 und ihre Informationsvernetzung wurde mit der Einarbeitung zahlreicher Stadt- und Festungspläne u. a. von Dresden auf eine neue Stufe der raum-zeitlichen Bestandsrecherche gestellt. So ist es nun möglich, die georeferenzierten Karten im Virtuellen Kartenforum aus verschiedenen Epochen, mit unterschiedlichen Maßstäben und Themen digital übereinander zu legen und zu vergleichen. Zeitliche Aspekte können mit dem Zeitschieber und verschiedene Kartenarten mit dem neuen Filter auf der linken Seite eingeschränkt werden.

 

Mit dem Button in der Kartennavigationsleiste können Sie zwischen 2D- und 3D-Ansicht wechseln. In der 3D-Ansicht lassen sich die historischen Karten auf einem 3D-Geländemodell - hier "STK World Terrain" - darstellen.

 

Durch das gleichzeitige Drücken von STRG- und linker Maustaste sowie der Bewegung der Maus in der 3D-Ansicht können Sie nun auch die Perspektive verändern. Der Button mit dem Kreuz ermöglicht die Erstellung eines Links, mit welchem die aktuelle Kartensicht mit anderen Nutzern geteilt werden kann. Probieren Sie es einfach aus.

 

Über 7.000 Karten wurden im Virtuellen Kartenforum 2.0 mittlerweile georeferenziert und stehen für alte und neue Forschungsfragen zur Verfügung. Weitere 2.147 Karten sind noch zu bearbeiten, um sie zu referenzieren. Für deren Georeferenzierung sind wir auf Unterstützung angewiesen. Auch dafür hat das Virtuellen Kartenforum 2.0 nun einen verbesserten Georeferenzierungsklienten bekommen.

 

Das Virtuelle Kartenforum 2.0 entstand im DFG-geförderten Projekt "Virtuelles Kartenforum 2.0" als serviceorientierte virtuelle Forschungsumgebung in der Deutschen Fotothek. Die Weiterentwicklung zu einer virtuellen Forschungsumgebung für individualisierbare Recherchen, für die Einbindung multimedialer Elemente und für systemübergreifenden Austausch und Abgleich von Metadaten ist vorgesehen, aber noch nicht terminiert. Der Quellcode der bisher für das Virtuelle Kartenforum entwickelten Open Source-Software wurde auf Github für die Nachnutzung und Weiterentwicklung dokumentiert. Bitte arbeiten Sie damit weiter.

 

 

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Von weltweit vernetzten Daten und einer Digitalen Materialbibliothek – Sächsische Hochschulbibliotheken erhalten Millionenförderung

Der Freistaat Sachsen fördert die Entwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur im Land bis 2020 mit insgesamt sechs Millionen Euro aus dem EU-Strukturfonds EFRE. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange übergab am Montag in der SLUB erste Zuwendungsbescheide über insgesamt 3,5 Millionen Euro. Damit werden die Hochschulbibliotheken ihre innovativen Werkzeuge und Dienste in den Bereichen Lizenzmanagement für digitale Inhalte, Datenintegration und Informationsrecherche ausbauen und so Forschung und Wirtschaft in Sachsen noch wirksamer unterstützen können.

 

 


Im Januar 2017 starten die ersten drei Projekte. In einem Verbundprojekt werden Bibliotheksdaten nach internationalen Standards so aufbereitet, dass sie weltweit frei verfügbar und nutzbar sind. „Das gibt uns die Möglichkeit, unseren Datenschatz mit anderen zu verknüpfen und so zum Beispiel Suchsysteme stärker semantisch zu organisieren“, so SLUB-Generaldirektor Thomas Bürger. Außerdem wird damit die Grundlage für den vermehrten Einsatz visueller Recherchehilfen wie Geodaten geschaffen.


Unter Federführung der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) schaffen die Hochschulbibliotheken daneben ein einheitliches System für eine effiziente Lizenzverwaltung elektronischer Informationsressourcen im Freistaat. Hier hat die UBL mit der Software AMSL bereits eine tragfähige Lösung entwickelt, die im Rahmen des nun geplanten Projektes weiterentwickelt und auf andere sächsische Hochschulbibliotheken übertragen wird.


Schließlich baut die SLUB in enger Zusammenarbeit mit der international profilierten sächsischen Materialforschung eine Digitale Materialbibliothek auf. Bislang sind Forschungsdaten, Herstellerinformationen und Anwenderbeispiele sehr heterogen strukturiert und müssen in verschiedenen Datenbanken aufwändig recherchiert werden. Die SLUB will den Schatz der materialwissenschaftlichen Daten nun in einem fachspezifischen Portal zusammenführen. Prof. Dr. Thomas Bürger: „Wir verstehen uns als Dienstleister für Spitzenforschung. Mit der Digitalen Materialbibliothek möchten wir Wissenschaftler, Anwender und Hersteller zusammenbringen, um weitere erstklassige Innovationsleistungen zu stimulieren und die Vermarktung von Ideen zu erleichtern.“
 

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#SLUBnochbesser – Nutzerbefragung zur Neugestaltung der Gruppenarbeitsplätze

Ob konzentriertes Selbststudium, das schnelle Ausleihen eines Buches oder anregende Gespräche in der (Lern-)Gruppe – die SLUB erfüllt mittlerweile vielfältige Funktionen und wird, so beobachten wir, immer mehr auch als Begegnungs- und Kommunikationszentrum genutzt. Diesen verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, ist nicht immer leicht – davon zeugt Ihr gelegentlicher Ärger über die Lautstärke im Lesesaal (s. zum Beispiel die Kommentare zu Quiet, please! Lärm in der Bibliothek).

 

Nichtsdestotrotz: Dass Sie sich in der SLUB wohlfühlen, ist für uns oberstes Gebot. Wir arbeiten beständig daran, Ihren Bibliotheksaufenthalt noch angenehmer zu machen und möchten uns noch besser auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse einstellen. Dazu haben wir ein neues Projekt gestartet: die Umgestaltung der Gruppenarbeitsplätze im Eingangsbereich der Zentralbibliothek.


Foto ©Paulsberg

 

Gemeinsam mit der Agentur Paulsberg entwickeln wir ein Konzept zur Neumöblierung dieses Bereiches. Dafür bauen wir auf Ihren Input: Wie nutzen Sie die Gruppenarbeitsplätze und was können wir noch besser machen?

 

Nehmen Sie bis zum 02. Oktober an unserer Online-Befragung teil.

 

Die Beantwortung des Fragebogens dauert maximal fünf Minuten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mehr zu den Entwürfen für die neuen Möbel erfahren Sie dann an dieser Stelle – bleiben Sie mit uns gespannt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!