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Kategorie: Service

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Alle Jahre wieder: Großer Buchverkauf in der SLUB

Bild: Bücherverkauf in der SLUBBei uns ist für alle etwas dabei: von Literatur zu den Naturwissenschaften, Sprachen, Geistes- und Sozialwissenschaften über Belletristik bis hin zu Schallplatten.
Zum Buchverkauf am kommenden Dienstag im Klemperer-Saal bieten wir für jeden Geschmack etwas aus unseren ausgesonderten Beständen.

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde, Bekannte und Verwandte ein zum Stöbern, Finden und Kaufen zum kleinen Preis.

 

 

Buchverkauf in der SLUB
Dienstag, 20. November 2018, 10-17 Uhr im Klemperer-Saal der SLUB

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#SLUBWissensbar für Sie getestet. Heute: Beratung zum Thema Familienforschung

An unserer Wissensbar reichen wir ‚Service mit Gesicht‘. Das bedeutet, unsere Kollegen beraten persönlich und kostenfrei zu einem Thema Ihrer Wahl. Zum Beispiel Familienforschung, damit kennt sich unter anderem Birgit Heinrich besonders gut aus. Sie berät seit vielen Jahren zu genealogischen Quellen und Saxonica in der SLUB. Ich habe sie gefragt, wie das abläuft und wer mit welchen Problemen zu ihr kommt.

 

Bild: Birgit Heinrich berät seit vielen Jahren zu genealogischen Quellen und Saxonica in der SLUB.

Eigentlich gilt Familienforschung zu Unrecht als ein etwas schrulliges Hobby, denn das Thema betrifft und interessiert doch im Prinzip jeden, der auf dieser Welt Vorfahren hat, oder? Wer bei Frau Heinrich einen Termin bucht, hat diese Frage schon positiv beantwortet und damit eine wesentliche Hürde genommen. Viele kommen mit einem ganz konkreten Anliegen, weil sie das Thema schon länger beackern und an einem bestimmten Punkt allein nicht weiterkommen. Mit denen schaut Frau Heinrich dann zum Beispiel in die historischen Adressbücher aus Sachsen. Dort finde man viel, sagt sie, und es werde ja sukzessive immer mehr digitalisiert und zugänglich gemacht. Andere kommen - wie ich - ganz ohne Plan: Familienforschung, wie geht das überhaupt und wie fange ich das an? Auch auf diese Fragen ist Frau Heinrich vorbereitet. Zum Einstieg zeigt sie mir die Datenbank Ancestry.

 

Bild: Die Datenbank Ancestry hält Milliarden digitalisierter Dokumente und Millionen Stammbäume bereit. Es handele sich um eine der größten genealogischen Datenbanken weltweit, erklärt sie, und sie sei sehr froh darüber, dass die SLUB die Lizenz dafür letztes Jahr gekauft habe. Nachdem sie mir gezeigt hat, wie leicht es einem diese Datenbank macht, zum Familienforscher zu werden, verstehe ich ihre Begeisterung. Dort kann man auf unfassbar viele digitalisierte Quellen zugreifen, zum Beispiel auf Kirchenbücher, Volkszählungsunterlagen und Wählerlisten sowie Passagierlisten von Auswandererschiffen. Mein Nachname, so finde ich schnell heraus, der heute in Europa sehr selten geworden ist, taucht bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts regelmäßig in slowakischen Kirchenbüchern auf und findet sich dann auf den Besatzungslisten einiger Emigrantenschiffe in Richtung Amerika. Das ist doch schon mal ein Anfang! Außerdem bietet Ancestry verschiedene Tools an, die es erleichtern, das eigene Projekt zu strukturieren und zu organisieren.

 

Bild: Mit solch einem Stammbaum-Formular kann eine aufregende Entdeckungsreise beginnen.Mit einem einfachen Stammbaum-Formular zum Beispiel kann eine aufregende Entdeckungsreise beginnen. Schnell komme eins zum nächsten, berichtet Frau Heinrich, und so entstünden schließlich die riesigen, mit Klebestreifen zusammengehaltenen Stammbaum-Leporellos der Familienforscher: Die Herausforderung bestehe darin, immer weiter zurückzugehen, und dieses Geschäft erfordere nicht nur eine gewisse Hartnäckigkeit, sondern auch einen ausgeprägten kriminologischen Spürsinn.

Schon nach kurzer Zeit habe ich ein Gefühl dafür, wie ‚süchtig‘ dieses Thema machen kann, und Frau Heinrich versichert mir, dass es fast niemanden kaltlässt, der einmal damit angefangen hat. Sind Sie daran interessiert, mehr über Ihre Herkunft zu erfahren? Buchen Sie einen Termin an unserer Wissensbar, stellen Sie Ihre Fragen und legen Sie los!

 

 

Daumen hoch für die Beratung zum Thema Familienforschung an der #SLUBWissensbar

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SLUB4OpenAccess: Open Access Roadshow auf dem Campus der TU

"Gerechte Grundlagen für offenes Wissen gestalten" ist das Motto der diesjährigen internationalen Open Access Week, die sich zum Ziel setzt, weltweit mit Veranstaltungen und Aktionen für Open Access zu werben. Auch die SLUB ist mit dabei und bietet mit einer Roadshow die Gelegenheit, ihre Open Access-Services kennenzulernen und von diesen direkt zu profitieren.

Mitorganisator Matti Stöhr (MS) von der SLUB verrät im Interview, was (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwarten können.

 

Lieber Herr Stöhr, dieses Jahr veranstalten Sie die Open Access Week als Roadshow. Was erwartet die Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler?

>> MS: Wir wollen (potentiell) Interessierte quasi im Vorbeilaufen auf Open Access / Open Science prinzipiell aufmerksam machen, unsere dazu gehörigen Beratungs- und Publikationsservices vorstellen, aber auch konkret helfen, etwa wenn es um die Publikationsfinanzierung oder die Klärung von Zweitveröffentlichungsrechten geht. Wir möchten Doktoranden, Postdocs, Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Professoren etc. in einer Kurzberatung direkt Gelegenheit zum persönlichen Austausch über ihren Unterstützungsbedarf rund um den Arbeits- und Publikationsprozess geben. Für intensivere individuelle Beratungen in einem ruhigerem Umfeld gibt es ja die Wissensbar.

 

Das Open Access Team hat sich drei Standorte ausgesucht: das Foyer der alten Mensa, des Siedepunktes und des Medizinisch-Theoretischen-Zentrums. Warum genau an diese?

>> MS: Die SLUB bietet bereits seit 2011 im Rahmen der alljährlichen internationalen, kampagnenartigen Open Access Week viele unterschiedliche, abwechslungsreiche Veranstaltungsformate und Informationsangebote zum Thema an. Eine Roadshow gab es bisher noch nie. Das wollten wir einfach mal ausprobieren. Die zentrale Motivation dabei: das Konzept offener Wissenschaft (Open Science), insbesondere offenen Publizierens und den Dienstleistungen dazu in ein vergleichsweise außergewöhnliches Setting bringen, denn die Mensen sind nicht bekanntlich nicht nur Orte der physischen Nahrungsaufnahme sondern auch der geistigen. Im informellen Austausch werden dort Ideen und Probleme diskutiert oder gar Konzepte entwickelt. Gleichzeitig ist es eine Pausensituation mit etwas Abstand vom Büroschreibtisch oder Hörsaal. Es ist faktisch ein kleines Experiment, in der Hoffnung, dass viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch mit uns ins Gespräch kommen wollen, sicher dann, wenn sie nicht mehr hungrig sind.

 

Zu welchen Themen werden Sie vor Ort beraten?

>> MS: Publikationsspezifische Aspekte wie die verschiedenen Wege des OA-Publizierens, insbesondere Gold-OA und Green-OA liegen auf der Hand. Nicht selten stellen sich dabei Fragen wie: Welches ist die geeignete oder gar beste Publikationsort für mich? Das ist vor allem dann relevant, wenn es um eine Artikelpublikation in einen möglichst renommierten Fachjournal geht. Vor Kurzem wurde zudem medial breit über das Problem sogenannter Fake Journals berichtet. Die Herausforderung unseriöse Publikationsplattformen zu identifizieren, ist daher sicher auch Thema. Es hat auch Berührungspunkte hinsichtlich der Modalitäten zur Artikelfinanzierung über den Publikationsfonds, der SLUB/TUD und die Zweitveröffentlichung von Publikationen mit Qucosa. Gerne können konkrete Finanzierungsanliegen oder zur Zweitveröffentlichung vorgesehene Paper mitgebracht werden - mit dem Ziel möglichst unmittelbar und verbindlich Feedback zu geben. Darüber hinaus ist im Gesamtkontext Open Science der systematische Umgang mit Forschungsdaten ein besonderes Thema. Wie detailliert oder differenziert die Themen behandelt werden (können), hängt nicht zuletzt von der Nachfrage und Resonanz ab.

 

Zum Abschluss möchte ich Sie bitten, die Roadshow in drei Schlagworten zu beschreiben:

>> MS: Offenheit, Austausch, Informationen - rund um Publikationsprozesse

 

Das Programm der Open Access Week am Wissenschaftsstandort Dresden finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Open Science an der SLUB finden Sie auf unserer Homepage.

Hier gibt's den Rückblick auf vergangene Open Access Weeks

Zum Motto der Open Access Week 2018

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Für Schlaufüchse und Einsteiger: Semesterbeginn in der SLUB

Liebe Erstsemesterstudierende,

schön, dass ihr da seid! Auch wir von der SLUB Dresden freuen uns, euch in Dresden zum Studium begrüßen zu dürfen.
Die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (kurz SLUB) ist eure zentrale Anlaufstelle für Literatur zum Studium, als Ort zum Lernen und Arbeiten sowie für Tipps und Tricks zum wissenschaftlichen Arbeiten: sei es bei Vorträgen, Seminararbeiten oder dann der Abschlussarbeit. Damit ihr gut in das Wintersemester 2018/19 starten könnt, bieten wir euch vom 08.10.18 bis 26.10.18 montags bis freitags täglich mehrere Einführungskurse „Die SLUB im Überblick - Einführungskurs zum Studienstart“ an.
In diesen 45-minütigen Kursen bekommt ihr einen ersten Überblick über die Services und Angebote eurer Bibliothek.
Wir zeigen euch, wie ihr euch bei uns anmelden könnt, wie ihr Medien in der Bibliothek findet, wie die Ausleihe funktioniert und vieles mehr. Bitte meldet euch hier zu den Kursen an.


Es gibt auch jeweils einen Kurstermin auf Englisch, Spanisch und in deutscher Gebärdensprache.

 

Wir freuen uns auf euch!
Eure SLUB

 

Zur Anmeldung für die Kurse "SLUB im Überblick"

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Von der Ausleihtheke zur Servicetheke - SLUB mit neuem Servicekonzept

Bild: Service mit Gesicht - in der SLUBWer heute aufmerksam durch die Ebene 0 in der Zentralbibliothek läuft, wird schnell bemerken, dass der Infopunkt 2 hinter der Treppe leer ist und im Bereich der Ausleihtheke Regale fehlen und Tische hinzugekommen sind. Das hat einen guten Grund: Wir haben die Schließtage genutzt, um ein wenig umzuräumen und vereinen nun all unser Beratungs- und Informationsangebote sowie Ausleihe und Rückgabe an einer Servicetheke. Was haben wir uns dabei gedacht? Und was bringt das für Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer? Das erklärt Dr. Jens Mittelbach (JM), Leiter der Abteilung Benutzung und Information, im folgenden Interview.

 

Lieber Herr Dr. Mittelbach, die Servicetheke wurde neugestaltet. Welche Veränderungen gibt es konkret?

>>JM: Wir haben uns dazu entschieden, unsere Ausleihtheke und den Infopunkt in der Zentralbibliothek sowie im DrePunct jeweils zu einer gemeinsamen Servicetheke zusammenzulegen. Wir folgen damit nun auch im Hauptgebäude und in der Bereichsbibliothek dem Modell der Zweigbibliotheken, an einer Theke - als zentrale Stelle - alle Nutzerbelange zu klären.

 

Welchen Mehrwert bietet die Umgestaltung für die Nutzerinnen und Nutzer?

>>JM: Unsere Benutzer haben von nun an nur noch einen Anlaufpunkt, müssen vor allem in der Zentralbibliothek nicht mehr zwischen Ausleihtheke und Infopunkt 2 hin- und hergeschickt werden, sondern erhalten den vollumfänglichen Service an einem Ort. Dieser Service umfasst neben der Ausleihe/Rückgabe von Medien, Auskünfte zur Orientierung im Haus, Benutzungsmodalitäten, Gerätetechnik in der Bibliothek sowie einfach Sachauskünfte zur Recherche, aber auch die Vermittlung von Spezialisten bei komplexen Fragestellungen entweder ad hoc oder zu einem Wissensbar-Termin.

 

Wie zeigt sich die neue Servicetheke?

Bild: Neuer Beratungsplatz>>JM: In der Zentralbibliothek ist im Bereich der ehemaligen Ausleihtheke im Lesebereich ein dritter Arbeitsplatz für unsere Thekenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter hinzugekommen. Außerdem haben wir einen abgeschirmten Beratungsplatz eingerichtet, in dem umfänglichere Anliegen in Ruhe geklärt werden können. Gestalterisch ist die Servicetheke in der Zentralbibliothek derzeit noch provisorisch angelegt, wir sind aber hier bereits an der Entwicklung einer dauerhaften Lösung. Im DrePunct erfolgte die räumliche Umgestaltung bereits im letzten Jahr.