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Die SLUB unterstützt #WOD On Tour zum heutigen Gedenktag

Vom 11. bis zum 16. Februar sind die Dresdner Kulturinstitutionen, die sich unter dem gemeinsamen Motto #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden zusammengeschlossen haben, darunter die SLUB, mit der mobilen Aktion „#WOD On Tour“ in Dresden präsent: Der #WOD-Bus hält an den Stationen Neumarkt, Johannstadt und Heidefriedhof, wo er mit verschiedenen Veranstaltungsformaten wie Tischtheater, Lesungen und Performances zum Meinungsaustausch und zur Begegnung einlädt.

 

Zeitgleich findet die Ausstellung „Große Auswahl. Einpacken für die Zukunft“ von Memorare Pacem e.V. Gesellschaft für Friedenskultur (in Kooperation mit dem Panometer Dresden und #WOD On Tour) in der Dresdner Centrum-Galerie statt.

 

Beide Projekte fordern anlässlich des Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens im Februar 1945 die Dresdner Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Erinnerung und Gedenken in die eigene Lebenserfahrung einzubeziehen und laden sie dazu ein, ihre Stadt als Ort des Zusammenlebens und der täglichen Dialogbereitschaft zu erfahren.

 

Heute, um 19 Uhr, liest der Generaldirektor der SLUB a.D., Thomas Bürger, im #WOD-Bus, der dann auf dem Altmarkt zu finden ist, aus Victor Klemperer: "Vertrieben in der eigenen Stadt".

 

Weitere Informationen

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Sachsens Kulturschätze weltweit – neue Runde im Landesdigitalisierungsprogramm

Seit 2015 unterstützt der Freistaat Sachsen das von der SLUB Dresden koordinierte Landesdigitalisierungsprogramm, welches Kulturgut aus sächsischen Wissenschafts- und Kultureinrichtungen digitalisiert und online zugänglich macht. Das Programm wurde nun erneut bis Ende 2020 verlängert.

Zum Start der neuen Projektphase lädt die SLUB heute zu Diskussionen und Vorträgen in den Klemperer-Saal. Experten und Interessierte tauschen sich zu Fragen der Lizenzierung bei der Digitalisierung von Kulturgut aus und blicken auf aktuelle Neuerungen sowie das vergangene Jahr im Landesdigitalisierungsprogramm.

 

Das breite Spektrum der 2018 digitalisierten Stücke reicht vom Bergbau bis zur Kunst, von Briefköpfen bis zu Konzertprogrammen. Ein abgeschlossenes Projekt: die Digitalisierung der „Bergmännischen Specimina“ aus der Universitätsbibliothek Freiberg. Diese handschriftlichen, oft mit Rissen und Zeichnungen versehenen Arbeiten zum Montanwesen, die größtenteils aus dem 19. Jahrhundert stammen, sind für geologische und bergbaugeschichtliche Fragestellungen eine lohnende Quelle. Stellvertretend für das Gebiet der Kunst sei auf den historischen Bestand der Bibliothek der Hochschule für Bildende Künste Dresden verwiesen. Neben Literatur, unter anderem zur Kunst- und Architekturgeschichte, wurde aus diesem auch eine bemerkenswerte Sammlung von Mappen mit historischen Kostüm- und Uniformblättern digitalisiert.

 

Mit der Christian Weise Bibliothek Zittau und dem Stadtarchiv Kamenz konnten 2018 zudem zwei Projektpartner mit regionalgeschichtlich bedeutsamen Beständen hinzugewonnen werden. Digitalisiert wurden unter anderem Regionalia sowie Gelegenheitsschriften des aus Zittau stammenden Schriftstellers und Pädagogen Christian Weise (1642–1708).

 

Eine der größten neuen digitalen Kollektionen ist die der Historischen Zeitungen. Wer zum Beispiel einen Blick in die historischen Ausgaben der „Dresdner Neuesten Nachrichten“, der „Sächsischen Volkszeitung“ oder des „Börsenblatts des deutschen Buchhandels“ werfen möchte, hat nun jederzeit Gelegenheit dazu.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Auf unserem Portal sachsen.digital können Sie in über 20 Kollektionen stöbern – schauen Sie doch einmal vorbei!

 

 

Sie haben wertvolles Kulturgut? Vorschläge und Digitalisierungswünsche für das LDP können jederzeit unter landesdigitalisierung@slub-dresden.de an die Geschäftsstelle gemeldet werden.

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Unerhörtes - Neue Musik aus Ostdeutschland III mit Werken von Hermann Keller

Grundsätzlich bedarf es gar keiner zusätzlichen Motivation, die Kompositionen Hermann Kellers in einer Reihe zu "Neuer Musik aus Ostdeutschland" zu programmieren: bieten seine Werke mit ihrem experimentellen Zugriff auf das Material doch aus sich heraus Grund genug, eine ganz besondere Facette der vielfarbigen zeitgenössischen Musik Ostdeutschlands vorzustellen.

 

Und doch drängen sich zusätzliche Anlässe auf, seiner Musik ein Konzert zu widmen:

 

Am 26. März 2019 jährt sich Hermann Kellers Todestag zum ersten Mal, am 30. März 2019 wäre er 74 Jahre alt geworden.

 

2019 feiert mit der Edition Juliane Klein ein Musikverlag sein 20-jähriges Bestehen, dessen Gründung vielfältig mit Initiativen Hermann Kellers verbunden und Teil der – wie wir in den vorangegangenen Veranstaltungen unserer Reihe gehört haben – von Ignoranz geprägten Geschichte ostdeutscher Neuer Musik nach 1990 ist.

Und: Im Frühjahr 2019 wird der künstlerische Nachlass Hermann Kellers an die Musikabteilung der SLUB Dresden übergeben und das Archiv für zeitgenössische Komponisten bereichern.

 

Nicht nur Grund also, sondern auch willkommene Anlässe genug, Hermann Keller ein Konzert zu widmen:

 

dem Mainstream so fremd wie dem Vogel die Fessel | Werke von Hermann Keller und Juliane Klein | Konzert – Erinnerung – Quellenpräsentation

 

30. März  2019, 19.30 Uhr Antje Messerschmidt (Violine), Cosima Gerhardt (Violoncello), Tomas Bächli (Klavier), Klemperer-Saal der SLUB Dresden, Eintritt frei

 

 

Hermann Keller, geb. 1945 in Zeitz, gestorben 2018 in Berlin, studierte in Weimar Komposition bei Johann Cilenšek und Klavier bei Ingeborg Herkomer. Seit 1971 arbeitete er regelmäßig mit Jazzmusikern zusammen. Sein Berliner Improvisations-Quartett bzw. -Trio erreichte internationale Bekanntheit. Seit 1981 war Hermann Keller freischaffend als Komponist, Pianist und Improvisationsmusiker tätig. Seine Kompositionen wurden u. a. im Gewandhaus zu Leipzig, im Künstlerhaus Boswil, bei der Musikbiennale Berlin, den Berliner Festwochen, der Klangwerkstatt Mannheim, dem MDR Musiksommer, dem Ultraschall-Festival Berlin und den Rheinsberger Musiktagen aufgeführt.

Die Veranstaltungsreihe Unerhörtes - Neue Musik aus Ostdeutschland

Im Spannungsverhältnis zwischen kulturpolitischem Sollen und künstlerischem Wollen entfaltete sich eine eigenständige Sprache der Neuen Musik östlich des Eisernen Vorhangs. Dieses vielfältige musikalische Erbe der DDR wird 30 Jahre nach dem Mauerfall wieder interessant. Was aber motiviert dieses Interesse? Gemeinsam mit der Sächsischen Akademie der Künste, den Hellerauer TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik und der Edition Peters widmen wir dieser Frage eine Reihe von Gesprächen und Konzerten.

 

Wie klingt Herkunft? Schlägt sie sich in der Tonsprache nieder? In der Vorliebe für bestimmte Gattungen, Besetzungen, Themen und Bezüge? Welchen Einfluss hat ein besonders geartetes Spannungsfeld von Kunst und Gesellschaft auf die Werke? Als Ort des „Archivs für zeitgenössische Komponisten (der DDR)“ greifen wir diese Fragen auf, stellen Werke, Interpreten und Komponisten aus Ostdeutschland in Konzerten, Gesprächen und Quellenpräsentationen vor und suchen nach den Besonderheiten Neuer Musik aus Ostdeutschland.

 

Haben wir Ihr Interesse am Thema geweckt? Dann kommen Sie vorbei und diskutieren mit uns! Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Edition Peters, der Sächsischen Akademie der Künste und Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste statt.


Alle Veranstaltungen der Reihe finden Sie hier im Überblick.

 

 

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Gut beraten: Nutzer bewerten unser Kurs- und Beratungsangebot positiv!

Seit 2015 evaluieren wir die gebuchten Beratungstermine an unserer Wissensbar und unsere Kurs- und Workshopangebote zu den Themen "Erfolgreich recherchieren", "Literaturverwaltung" und "Textverarbeitung".  Mithilfe standardisierter Fragebögen können die Teilnehmer in weniger als fünf Minuten Feedback zur Veranstaltung geben. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben! Unsere Referenten und Referentinnen stellen sich Ihrer Bewertung, um sich auf der Basis dieser Resonanz immer weiter zu verbessern!

 

 

Die Ergebnisse der quartalsweisen Auswertung dieser Fragebögen können sich wahrlich sehen lassen. 2018 bewerteten die Veranstaltungsteilnehmer Aspekte wie "Qualität der vermittelten Informationen", "didaktische und rhetorische Fähigkeiten der Referentin/des Referenten" oder den persönlichen "Nutzen der Veranstaltung" mit Noten um 1,6. Für die individuellen Beratungsgespräche an der SLUBWissensbar wurde im Schnitt sogar eine 1,5 gegeben.

 

Was halten Sie von unseren Angeboten? Teilen Sie gern auch an dieser Stelle Ihre Erfahrungen mit uns - wir freuen uns über einen Kommentar!

 

 

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300 Jahre Kurprinzenhochzeit, das große Jubiläum: SLUBKollegen twittern Sie in Stimmung und beleuchten Hintergründe

Unter dem Motto 1719 reloaded hat Dresdens Stadtmarketing 2019 zum rauschenden Jubiläumsjahr erklärt. Was gibt es zu feiern? Vor 300 Jahren heirateten der Sohn Augusts des Starken und die Tochter des österreichischen Kaisers Joseph I. - eine machtpolitisch ambitionierte und vielversprechende Verbindung, die mehrwöchige Festlichkeiten und die wohl prunkvollste Hochzeitsfeier des europäischen Barock mit sich brachte. Aus diesem Anlass wurde der Dresdner Zwinger eingeweiht und ein neues Opernhaus eröffnet - um nur zwei Höhepunkte herauszugreifen.

 

Das ausgiebige Revival dieses historischen 'Festivals' soll jetzt Touristen in die ehemalige sächsische Residenz locken und ihnen die Gelegenheit geben, in eine "Welt von Prunk, Protz und Pferdeäpfeln" einzutauchen. 

 

 

 

Die Dresdner Kunst- und Kulturszene hat sich programmatisch auf das Jubiläum eingestellt und ihren Fokus entsprechend ausgerichtet. Auch wir werden die Gelegenheit zu einer Sonderausstellung nutzen: Macht Mittel Musik - Inszenierung und Neuerfindung Dresdens anlässlich der Kurprinzenhochzeit 1719. Diese Ausstellung wird Musik als Herrschaftsinstrument in den Blick nehmen und durchaus kritisch nach ihrem Einfluss auf das Selbstverständnis des barocken Hofes und der bürgerlichen Gesellschaft Dresdens bis in die Gegenwart fragen.

Sie dürfen gespannt sein und sich mit uns auf die Eröffnung freuen!

 

 

Um Sie auf die Bedeutung und die Brisanz dieses Großereignisses und der dadurch besiegelten Verbindung der Häuser Wettin und Habsburg einzustimmen, haben unsere Kollegen einen Twitterkanal ins Leben gerufen, der Stationen auf dem Weg zum großen Fest aufzeigt und Hintergründe erhellt. 300 Jahre Kurprinzenhochzeit: Folgen lohnt sich, versprochen! Es geht hier nicht nur um die Chronologie der Ereignisse, sondern zum Beispiel auch um die berühmte 'Kehrseite der Medaille' - um das 'Kleingedruckte', um machtpolitische Ränke, diplomatische Fallstricke und menschliche Beweggründe hinter den Kulissen.