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Kategorie: Bericht

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Besucherrekord und Digitalisierungsboom. Geschäftsbericht 2010 erschienen

Mitte Januar hatten wir Ihnen hier im Blog erste Ergebnisse aus unserer Bilanz für 2010 vorgestellt und vergleichende Kennzahlen für die Jahre 2008-2010 auf den Webseiten veröffentlicht. Alle, die sich noch genauer informieren möchten, können das jetzt auf 62 Seiten im offiziellen Geschäftsbericht der SLUB tun. Die reich illustrierte Broschüre ist digital in Qucosa, unserem Dokumenten- und Publikationsserver, verfügbar. Die Printversion wird in diesen Tagen an EntscheiderInnen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie andere Informationseinrichtungen verschickt. Eine begrenzte Stückzahl halten wir auch an unseren Infopunkten bereit.

Dass im letzten Jahr einerseits ein neuer Besucherrekord in der SLUB zu verzeichnen war, andererseits die Enträumlichung der Bibliotheksangebote nochmals erheblich zunahm (orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit von Diensten und Inhalten), scheint  paradox, ist aber bei näherer Betrachtung gar nicht so widersprüchlich. Gleichwohl müssen wir uns schon heute mit der Frage beschäftigen, wie die Entwicklung künftig wohl weitergeht und welche Rolle der Bibliothek als physischem Ort in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren zufallen wird.

Zum Thema "Bibliotheken in der digitalen Welt", zu dem uns Ihre Meinung mal wieder ganz besonders interessiert, demnächst mehr in einem eigenen Post. Fragen und Anregungen zu unseren Abläufen und Resultaten gerne per Mail oder an dieser Stelle.

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Viel Licht und ein großer Schatten. Geschäftsbericht 2009 erschienen

Trotz zunehmend verzweifelter personeller Rahmenbedingungen (in der deutschen Bibliothekslandschaft beispielloser Abbau von 113 oder 28% der Personalstellen seit 2002!) konnte die SLUB 2009 nochmals ein sehr gutes Jahr abschließen. 49.818 aktive BenutzerInnen (+2,7%), 1,8 Mio. Bibliotheksbesuche (+4,1%), 2,4 Mio. Entleihungen, 97.832 neue Bücher (Monografien), ein kraftvoller Ausbau der Digitalen Bibliothek ... Dass solche Leistungen möglich waren, verdanken wir dem hohen Engagement und der Kreativität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei einem inzwischen erreichten Altersdurchschnitt der Beschäftigten von 49,7 Jahren wünschen wir uns für 2010 nichts mehr als einen Ersatz für unsere altersbedingt ausscheidenden KollegInnen.

Alle, die es genau wissen möchten, können sich im neuen Geschäftsbericht informieren. Kennzahlen und Höhepunkte des letzten Jahres finden Sie in einer reich illustrierten Broschüre oder gleich in Qucosa, unserem Dokumenten- und Publikationsserver.

Fragen und Anregungen gerne per Mail oder hier im Blog.

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2.385.158 Entleihungen. Erste Einblicke in unsere Jahresbilanz 2009

Wie jeden Januar werden gegenwärtig fleißig Kennzahlen zusammengestellt und verglichen, um daraus Rückschlüsse über die geleistete Arbeit und für notwendige Zukunftsentscheidungen zu ziehen. Den gedruckten Geschäftsbericht 2009 wollen wir bis zum März hergestellt haben. Den entsprechenden Bericht für 2008 finden Sie hier.

In der Benutzungsabteilung haben wir mit insgesamt 2,385 Mio. Entleihungen (Ausleihen + Verlängerungen) das beste Resultat in der Geschichte der SLUB erreicht und unser Vorjahresergebnis nochmals geringfügig übertroffen. Die SLUB wird damit voraussichtlich weiterhin die ausleihstärkste wissenschaftliche Bibliothek in Deutschland sein. Bei den Benutzerneuaufnahmen konnten wir mit einer Steigerung von 5,4% einen weiter erhöhten Zuspruch verbuchen.

Sorgfältig zu beobachten ist die künftige Entwicklung der Vormerkungen. Seit Einführung der gebührenfreien Vormerkung hat sich trotz eines noch relativ guten Erwerbungsjahrs 2009 das Aufkommen mit 104.000 Vorgängen nahezu verdoppelt. Bei 1,236 Mio. Ausleihen bedeutet das, dass etwa jeder dreizehnte Ausleihwunsch im letzten Jahr nicht unmittelbar bedient werden konnte. Wir erwarten, dass die Anpassung der Verzugsgebühren bzw. die Stärkung der Rückgabedisziplin die Zahl der ungestillten Bedarfe vermindert (Begehrte Medien kommen häufiger fristgerecht zurück und stehen so frühzeitiger zur Verfügung). Selbstverständlich müssen für eine vernünftige Begrenzung der Vormerkungen aber auch einigermaßen auskömmliche Erwerbungsmittel zur Verfügung stehen. Soviel vorab und in Kürze. Fortsetzung folgt ...