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Kategorie: Veranstaltung

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Zwischen Gläsergravur und Formatvorlagen: Unser Kursangebot

"Wir führen Wissen" heißt es in unserem Slogan. Aber noch viel lieber geben wir dieses Wissen auch an Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer, weiter.


Sie kommen bei Ihrer Seminararbeit nicht weiter? Finden bei Ihrer Literatur-Recherche nie die passenden Quellen oder "Word" treibt Ihre Geduld mal wieder auf die Spitze? Vielleicht brauchen Sie auch einfach noch ein Weihnachtsgeschenk? Dabei können wir Sie mit unserem Kursangebot unterstützen. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie hier:

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

In regelmäßigen Abständen, vor allem aber zu Semesterbeginn, bieten wir für Bibliotheksneulinge Führungen durch die SLUB an, erklären, wie die Nutzung funktioniert, wo welche Medien zu finden sind und wie man eine Recherche startet. Dazu gehören auch Führungen für spezifische Zielgruppen. So gibt es die Einführung auch für Hörgeschädigte, auf Englisch und Spanisch und speziell für Lehrerinnen und Lehrer.

Workshop (Foto: Wladimir Raizberg)Weiterführend bieten wir Ihnen Workshops und Kurse zum Erfolgreichen Recherchieren, zur Textverarbeitung, und zur Literaturverwaltung an - dabei geht es um die Erstellung von Dokumentstruktur und Formatvorlagen, die Arbeit mit Literaturverwaltungsprogrammen wie Citavi, Zotero oder Endnote oder die finale Formatierung der Abschlussarbeit in LaTeX.

Wissenschaftliches Schreiben leicht gemacht

Seit 2016 kooperiert die SLUB mit dem Schreibzentrum der TU Dresden und der GA-Schreibwerkstatt der Graduiertenakademie im Netzwerk Schreiben. Darin werden pro Semester rund 100 Veranstaltungen zum akademischen Schreiben angeboten: Von „Schluss mit der Zettelwirtschaft - Mitschriften mit System“ über „Produktiv trotz Netflix & Co. - Konsequente Zeitplanung“ bis hin zu "Formulierungshilfen für wissenschaftliche Arbeiten" begleiten die Kolleginnen und Kollegen von Studenten bis Post-Docs alle Interessieren durch alle Phasen des Schreibens einer wissenschaftlichen Arbeit, auch in individuellen Beratungen.

Wissen kommt von... Machen - im SLUB Makerspace

Wer es praktischer mag und Interesse für das Handwerkliche besitzt, ist im Makerspace der SLUB genau richtig. Dieser offene Kreativraum in der Bereichsbibliothek DrePunct richtet sich an Menschen, die ihre Ideen und Do-It-Yourself-Projekte realisieren möchten.
Dort können Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer, nicht nur neue Techniken ausprobieren, Erfahrungen austauschen und Mitstreiter finden, sondern auch Ihren Führerschein machen: für den Styroporcutter, den 3D-Kunststoffdrucker oder den Lasercutter. In regelmäßigen Abständen bietet der Makerspace daneben Termine zur offenen Werkstatt und zu Workshops an z.B. zu Thema 3D-Druck mit Holzmaterialien oder zur Gravur von Gläsern als besonderes Weihnachtsgeschenk.

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Zwei Tage im Zeichen von Smart Libraries: Kunst- und Museumsbibliotheken tagen in der SLUB

Bild: Teilnehmer der Tagung im Workshop3D-Scanning, Augmented und Virtual Reality, Beacons … Digitale Technologien verändern unsere Lebenswirklichkeit und Arbeitswelt, auch in der Bibliothek. Wie nutzen speziell Kunst- und Museumsbibliotheken diese neuen Technologien, um ihre kulturellen Objekte und Bestände virtuell und zugleich erlebnisorientiert zu präsentieren? Und welche medialen Raumkonzepte entwickeln sie, um den virtuellen Raum und den physischen Ort der Bibliothek als Einheit im smARTplace erfahrbar zu machen?

 

Diese Fragen beantworten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB), die heute in der SLUB zu ihrer alljährlichen Herbstfortbildung zusammenfinden. Das in Zusammenarbeit mit der Initiative Fortbildung e.V. und der SLUB entwickelte Programm der zweitägigen Veranstaltung bietet einen Mix aus Vorträgen und Workshops rundum die „smart libraries“ und den offenen Zugang zu digitalen Kollektionen.

 

Bild: Teilnehmer der Tagung im WorkshopSo erläutert Johannes Pommeranz, Leiter der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums, in seinem Vortrag zunächst die eigene Open Access-Strategie, um anschließend gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Workshop die ersten Schritte zu deren eigener OA-Strategie zu entwickeln. Paul Schwanse aus dem Team des SLUB-Makerspace wird diesen in einer Führung vorstellen, Marc Rohrmüller und Annika-Valeska Walzel präsentieren die smarten Services der SLUB aus der Deutschen Fotothek und arthistoricum.net, dem Fachinformationsdienst für Kunst, Fotografie und Design. Wir wünschen allen Beteiligten gutes Gelingen und fruchtbaren Austausch!

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Alle Jahre wieder: Großer Buchverkauf in der SLUB

Bild: Bücherverkauf in der SLUBBei uns ist für alle etwas dabei: von Literatur zu den Naturwissenschaften, Sprachen, Geistes- und Sozialwissenschaften über Belletristik bis hin zu Schallplatten.
Zum Buchverkauf am kommenden Dienstag im Klemperer-Saal bieten wir für jeden Geschmack etwas aus unseren ausgesonderten Beständen.

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde, Bekannte und Verwandte ein zum Stöbern, Finden und Kaufen zum kleinen Preis.

 

 

Buchverkauf in der SLUB
Dienstag, 20. November 2018, 10-17 Uhr im Klemperer-Saal der SLUB

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Dresden im Film: Drei Filmabende mit Wolfgang H Scholz

Der aus Dresden stammende Künstler Wolfgang H Scholz zeigt in der SLUB seine Filme und kommt mit Weggefährten und Kinokennern ins Gespräch.

Die Filmreihe begann am 9. Oktober mit Krähenzeit. Im Anschluss sprach der Filmemacher mit Andreas Körner (Dresdner Neueste Nachrichten, Körners Corner) darüber. Bei der Aufführung von Schattensucher am 23. Oktober war der Dresdner Regiekameramann Ernst Hirsch zu Gast, der ebenfalls in dem Film zu sehen ist. Durch den Abend führte André Eckardt, Projektleiter des durch den Filmverband Sachsen und des Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) initiierten Projekts „Audiovisuelles Erbe in Sachsen“. Am letzten Abend der Reihe, dem 13. November, kommt der Film Verlorene Flügel auf die Leinwand. Danach besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Wolfgang H Scholz.


Die SLUB schätzt sich nicht nur glücklich, die Filme zeigen zu können: 2016 übergab Wolfgang H Scholz der Bibliothek einen Großteil seines filmischen Werks als Schenkung. In der Mediathek der SLUB, die sich in mehreren Projekten mit der dauerhaften Bewahrung von Filmen beschäftigt, wurden die Werke digitalisiert und für eine Langzeitarchivierung vorbereitet. In den Räumlichkeiten der SLUB können sie an Spezialplätzen über die Digitale Mediathek der SLUB angesehen werden. Darüber hinaus enthielt die Schenkung das Aufführungsrecht der drei Kinofilme in den Räumen der SLUB, was diese Filmreihe erst möglich macht.

Reflexionen über die Zeit

In den Kinofilmen von Wolfgang H Scholz spielt die Stadt Dresden eine zentrale Rolle.
Im halbdokumentarischen Film „Schattensucher“ von 1994 begibt sich Scholz auf die Spuren seiner Kindheit in Dresden. In eindrucksvollen Bildern und mittels Gesprächen mit Anwohnern, Ladeninhabern oder mit dem als „Karajan von Schillerplatz“ legendär gewordenen Verkehrspolizisten zeichnet er ein eindrucksvolles Porträt eines Stadtviertels bis zur Wendezeit.

 

In ihren Handlungen und Drehorten, aber auch durch direkte Zitate in Text und Film knüpfen die Spielfilme „Verlorene Flügel“ (1999) und „Krähenzeit“ (2014) daran an. „Verlorene Flügel“ (1999) entstand unter Mitwirkung namhafter Schauspielerinnen und Schauspielern wie Gudrun Okras, Christel Peters und Peter Franke.


Krähenzeit“ (2014) drehte Scholz mit Christine Hoppe und Philipp Lux, die dem Dresdner Publikum u.a. durch ihre künstlerische Tätigkeit am Staatsschauspiel bekannt sind sowie mit Brigitte Wähner-Liefers und Jens Harzer.

Über Wolfgang H Scholz

Wolfgang H Scholz wurde 1958 in Dresden geboren und wuchs in einer alten Handwerkerfamilie auf. Heute lebt und arbeitet er in Mexiko-Stadt, München und Dresden. Er studierte Malerei/Grafik in Dresden, darüber hinaus Graphologie bei Ingeborg Rudolph in Leipzig. 1989 ging er nach München, wo er u.a. einen Lehrauftrag an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) inne hatte. Seit 1992 ist Wolfgang H Scholz für verschiedene Fernsehsender wie dem Bayerischen Rundfunk, dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem Zweiten Deutschen Fernsehen und ARTE tätig. Gemeinsam mit Meinhard Prill gründete er 1994 die Produktionsfirma Sic! Film GmbH und drehte seinen ersten Kinofilm “Schattensucher”, der seine Kindheit in Dresden beschreibt.


In mehr als 50 Ausstellungen und Performances zeigte Scholz Malerei, Fotografie und multimediale Installationen. 2013 wurde Wolfgang H Scholz in die Sächsische Akademie der Künste berufen. Die Filmothek der Universidad Nacionál Autónoma de México (UNAM)  und das Museo Universitario del Chopo (beide in Mexiko-Stadt) zeigten 2016 und 2017 eine umfangreiche Werkschau seiner Arbeiten.

 

 

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Klemperer-Saal der SLUB Dresden. Der Eintritt ist frei.

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SLUB.lit: Ein Aktenordner voller alter Briefe - Dokumente einer Flucht

Während Deutschland heute Zufluchts- und Hoffnungsort für Verfolgte aus verschiedenen Weltregionen ist, waren es vor achtzig Jahren Deutsche, die verzweifelt nach einer Perspektive in einem anderen Land suchten. Francis W. Hoebers "Deutsche auf der Flucht", das unter Mitwirkung von SLUB-Generaldirektor Dr. Achim Bonte entstanden ist, widmet sich einem dieser Flucht-Geschehen, das unter anderem auch bis nach Dresden und Wachwitz reicht. Es dokumentiert die Fluchtgeschichte eines jungen, regimekritischen Akademikerpaares, wie sie im nationalsozialistischen Deutsch­land zahllose Menschen zu bestehen hatten - eine kräftezehrende Flucht ohne die Perspektive zur Rückkehr.

 

Wir schreiben das Jahr 1938: Es ist die Zeit der Novemberpogrome.

Bild: Cover der Buches .Deutsche auf der Flucht. von Francis W. Hoeber und Dr. Achim BonteIn ihrer reichsweiten Organisation wie in ihrem Exzesscharakter stellen sie eine neue Eskalationsstufe der Ausgrenzung und Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland dar. Die betroffenen Bürger werden schrittweise um alle Lebensgrundlagen und -perspektiven in Deutschland gebracht. In diesem Zeitraum beginnt die Fluchtgeschichte der Familie Höber: Dank eines glücklichen Zufalls kann Johannes Höber in die Vereinigten Staaten auswandern - das jedoch allein. Seine Frau Elfriede und die neunjährige Tochter Susanne können erst im September 1939, kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, folgen.

 

Die Zeit dazwischen: anstrengend und nervenzehrend; ungewiss, wann man sich wieder sieht. Lediglich über Briefe kann der Kontakt gehalten werden.

Der Lukas Verlag, in dem "Deutsche auf der Flucht" erschienen ist, schreibt: "In diesen Briefen beschreibt Elfriede die sich zunehmend verschlech­ternde Situation in Deutschland und Johannes seine mühsamen Fortschritte, in Amerika Fuß zu fassen. Der Leser lernt zwei eloquente und leidenschaftliche und zugleich sehr unterschiedliche Menschen kennen. Johannes’ Schreiben sind sorgfältig organisiert und präzise, selbstbewusst und voll detaillierter Berichte von Menschen, Orten und Ereignissen, die sein tiefes Interesse am neuen Land widerspiegeln. Elfriedes Briefe wirken bisweilen leicht chaotisch, vermitteln aber so einen sehr unmittelbaren Eindruck der starken Emotionen, mit denen sie ihren Alltag meisterte, in einer Heimat, die ihr immer fremder wurde. Sie haben Witz, wenngleich der Humor oft ironisch, manchmal sogar sarkastisch ist. In der Summe öffnet die Korrespondenz nicht nur einen überaus lebendigen, unmittelbaren Blick in eine besondere Epoche, sondern auch in eine vielschichtige Beziehung."

 

Ende der 1980er Jahre entdeckt Sohn Francis diese Briefe, die seine Eltern niemals erwähnt hatten. In diesem Jahr nun hat Francis W. Hoeber den Briefwechsel seiner Eltern herausgegeben und bietet damit einen bemerkenswerten Einblick in eine Problematik, die heutzutage aktueller denn je ist.

 

Zur Lesung und Diskussion mit Francis W. Hoeber und Dr. Achim Bonte laden wir Sie herzlich ein!

 

Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch: Deutsche auf der Flucht
14.11.2018 | 19:00 Uhr | Klemperer-Saal

Buch "Deutsche auf der Flucht" im SLUB-Katalog