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Kategorie: Vortrag

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Heute Abend: Pecha Kucha Night in der SLUB!

Pecha Kucha – Was ist das eigentlich? – Pecha Kucha kommt aus dem Japanischen und bedeutet „wirres Geplauder“ oder „Stimmengewirr“. Die Intention der Veranstaltung bestand ursprünglich darin, jungen, kreativ Tätigen eine Plattform zu geben, um ihre Projekte der Öffentlichkeit in einem informellen Rahmen vorzustellen. Mittlerweile gibt es das Veranstaltungsformat in über 900 Städten.

 

Wie funktioniert das? – Jedem Redner wird eine Power-Point-Präsentation von 20 Bildern zugestanden, jedes aber nur 20 Sekunden gezeigt. 6 Minuten 40 Sekunden Ruhm, bevor der nächste Vortrag startet.

 

Wer kann sich beteiligen? – Gesucht werden Redner mit Beiträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen, egal ob es sich um Künstlerisches, Wissenschaftliches oder ganz Alltägliches handelt, wichtig ist nur, dass Begeisterung mitschwingt!

 

Wann und wo? – Seit mehreren Jahren findet die Pecha Kucha Night in einem regelmäßigen Rhythmus an verschiedenen Orten in Dresden statt. Am 25.01.2018 gastiert Pecha Kucha in der SLUB.

 

Und jetzt? – Wünschen wir den Präsentierenden viel Erfolg und den Zuhörern viel Spaß!

Weitere Information gibt es auch unter: http://www.pechakucha.org/cities/dresden

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Rocket Science im Makerspace: am 01.02. Vortrag und Diskussion

Von der Mammutaufgabe eines ganzen Staates (Mondprogramm) hin zu Raumfahrt für alle Menschen: Die Kommerzialisierung der Raumfahrt macht Transporte ins All immer günstiger, mit dem WP: Cubesat gibt es eine Satellitenplattform, über die man günstig seinen eigenen Satelliten ins All bringen kann.

 

Der Satelliten-Transport ist immer noch eines der teuersten Probleme der Raumfahrt. Doch mittlerweile werden von Raumfahrtunternehmen immer günstigere Flüge angeboten: So verwendet SpaceX Raketen mehrfach und lässt diese wieder landen - auf Land aber auch auf einer schwimmenden Plattform. Die Raumfahrt boomt also und es wird Zeit, sich das Thema aus der Nähe anzuschauen!


Rocket Science in einem Makerspace - ist das möglich? Wie funktioniert eine Rakete eigentlich? Woraus besteht diese, was muss wie zusammen spielen?

 

Getreu dem Motto "Wissen kommt von Machen", haben sich Nils Radermacher und Marvin Stoldt selbst eine Rakete samt Triebwerk gebaut - unter anderem mit Teilen aus dem Lasercutter. In ihrem Vortrag am 01.02. werden sie erklären, wie die Komponenten entstanden sind und getestet werden, welche Probleme auftraten und ob die Rakete am Ende auch abgehoben ist. Danach bleibt Zeit für Diskussionen.


Außerdem liegen VR-Brillen bereit und es kann mit Virtual Reality Apps der Weltraum erkundet werden. Dazu einfach "Google Cardboard" oder eine ähnliche App auf dem Handy installieren- dieses kann dann in den bereitliegenden Brillen verwendet werden - um zum Beispiel einen Spaziergang auf dem Mars zu machen.

 

Was: Rocket Science im Makerspace
Wann: 01.02.2018, 17 bis 19.30 Uhr
Wo: Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

 

Der SLUB Makerspace ist der Raum auf dem Campus der TU Dresden, in dem jeder die Möglichkeit hat, Geräte wie Lasercutter oder 3D-Drucker für eigene Projekte zu nutzen, er bietet Platz für Projektteams und neue Ideen. Kreativität und Austausch mit anderen Nutzern stehen hier im Mittelpunkt. Probiert neue Techniken aus, tauscht Erfahrungen aus und findet Mitstreiter.


Wir freuen uns auf Euer Kommen!

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Mit Luther an der deutschen Sprache werkeln – Vortrag im Rahmen der Reformationsausstellung

Zu einem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Lasch im Rahmen der Sonderausstellung „Wie Luthers Worte fliegen lernten. Handschriften und Flugschriften der Reformationszeit“ am kommenden Mittwoch in der SLUB möchten wir Sie herzlich einladen.

 

Der Vortrag gewährt Einblicke in die „Baustelle des Frühneuhochdeutschen: Luthers Revisionen der eigenen Bibelübersetzung“.

 

Alexander Lasch, der seinen akademischen Werdegang in Dresden begann und seit Beginn des Wintersemesters 2017 die Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte an der TU Dresden innehat, sagt dazu:

 

„Der Übersetzer, Autor und Mensch Luther erscheint, das zeigt auch das vergangene Reformationsjubiläum, trotz aller berechtigten Kritik meist als eine übergroße Figur, die die Frühe Neuzeit und vor allem das Frühneuhochdeutsche maßgeblich prägte. Dabei wird zum einen gern übersehen, dass für seinen Erfolg spezifische Voraussetzungen notwendig waren. Zum anderen war er wohl auch nicht allein für die durchschlagende Wirkung seiner Schriften verantwortlich. Vielmehr sollte man vom Erfolg der 'Lutherwerkstätten' sprechen, die medial, inhaltlich und sprachlich einzigartige Druckzeugnisse auf einer 'Baustelle des Frühneuhochdeutschen' hervorbrachten – mit Sicherheit mit Luther als unruhiger Inspirationsquelle.“

 

Die Veranstaltung beginnt am 10. Januar um 19 Uhr im Vortragssaal der SLUB. Seien Sie herzlich eingeladen!

 

Um 18 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung im Buchmuseum teilzunehmen.

 

Der Eintritt ist jeweils frei.

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Viele Fragen zu Forschungsdaten an die neue Kontaktstelle

Als Beitrag zur internationalen Open Access Week 2017 stellte sich am Mittwoch letzter Woche die Kontaktstelle Forschungsdaten Forschenden der TU Dresden vor. Neben der Möglichkeit, sich einen Überblick zum Thema Forschungsdaten zu verschaffen, wurde auch das Diskussionsangebot von Vielen genutzt: An vier Tischen nahm das Team der Kontaktstelle Fragen zu den Themengebieten Open-Access-Publikation von Forschungsdaten, Tools und Services, rechtliche Aspekte und insbesondere Datenschutz entgegen. "Die Veranstalter scheinen damit einen Nerv getroffen zu haben", so eine Teilnehmerin.

 

Bilder: SLUB Dresden / Jan Polowinski & Matti Stöhr

 

Die Kontaktstelle Forschungsdaten ist ein gemeinsamer Service der SLUB Dresden und von mehreren Partnern an der TU Dresden.

 

Neben der Unterstützung im Bereich Forschungsdatenmanagement bietet die SLUB Forschenden zahlreiche weitere Open-Science-Services, z. B. zu den Themen Open Access, Bibliometrie, Citizen Science und Open Educational Resources, die ebenfalls im Rahmen der Open Access Week vorgestellt wurden.

 

Welche Fragen beschäftigen Sie zum Thema Forschungsdaten? Stellen Sie Ihre Fragen gerne direkt als Kommentar, oder schreiben Sie uns unter kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

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Vortrag zur Entstehung der lutherischen Kirchenmusik – Prof. Dr. Konrad Küster zu Gast in der SLUB

Nun freut euch, lieben Christen gmein, Und laßt uns fröhlich springen, Daß wir getrost und all in ein Mit Lust und Liebe singen, Was Gott an uns gewendet hat Und seine süße Wundertat Gar teur hat ers erworben.

(Martin Luther, in: Achtliederbuch, Nürnberg 1523/1524)

 

Bekanntermaßen schlug Martin Luther vor 500 Jahren seine Disputatio pro declaratione virtutis indulgentiarum wider die Missbrauchstendenzen der päpstlichen Kirche an die Wittenberger Schlosskirchentür und befeuerte damit einen Streit zwischen verschiedenen konfessionellen Ansichten, der bald weit über Mitteldeutschland hinaus die Gemüter durch alle sozialen Schichten hindurch erhitzen sollte. Ihre rasche Verbreitung verdanken Luthers Thesen und Ideen sicher neuen Medientechniken wie dem Buchdruck – in nicht zu unterschätzendem Maß aber auch dem bewussten und gezielten Einsatz verschiedener Medientypen. Neben der bildhaften Darstellung der neuen Lehre kommt hier der Musik eine besonders wichtige Rolle zu. In und mit ihr transportierte Inhalte, ihr Einsatz an verschiedenen Orten mit je verschiedenen Ambitionen, ihre auf die jeweiligen Kontexte abgestimmte Funktion – in diesem Zusammenspiel mehrerer Faktoren wurde Musik zu einem wesentlichen Träger der reformatorischen Ideen.

 

 

 

In welchem Maß sie bei der Etablierung der neuen Lehre eingesetzt wurde, beschreibt nicht zuletzt einer der besten Kenner der evangelischen Kirchenmusik, Konrad Küster, in seinem jüngsten Buch „Musik im Namen Luthers“.

 

Musik als wichtiges Element der Reformation taucht deshalb selbstverständlich auch in der derzeit im Buchmuseum der SLUB gezeigten Ausstellung "Wie Luthers Worte fliegen lernten. Handschriften und Flugschriften der Reformation" auf.

 

Und: mit einem musikalischen Thema, wird nun die die Ausstellung begleitende Vortragsreihe eingeleitet:

 

Am Mittwoch, den 1. November 2017, wird Prof. Dr.  Konrad Küster um 17 Uhr im Vortragssaal der SLUB zu „Wie die lutherische Kirchenmusik entstand – Sächsische Musikquellen des Reformationsjahrhunderts“ referieren.

 

Der Freiburger Musikwissenschaftler gehört zu den ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der protestantischen Musik, wobei sich seine profunden Kenntnisse nicht zuletzt auf die musikalischen Quellen der SLUB Dresden beziehen. Nicht nur sein aktuelles Buch beschäftigt sich mit „Musik im Namen Luthers“, Konrad Küster zählt auch zu den Beiträgern der Online-Ausstellung „95 Autographe der Reformationszeit“. Sein Vortrag wird einen Einblick in die Kontexte und Bedingheiten der frühen protestantischen Kirchenmusik, wie sie sich in den überlieferten Zeugnissen ablesen lassen, geben und bietet eine so seltene wie schöne Gelegenheit über die Klänge der Reformation ins Gespräch zu kommen.

 

Seien Sie dazu herzlich eingeladen!

 

Im Anschluss an den Vortrag werden die Kuratoren durch die Ausstellung führen. Der Eintritt zu Vortrag und Führung ist frei.