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SLUBlog

Kategorie: Openness

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Komfortable Recherche und 3D-Darstellung: Neue Perspektiven für historische Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0

Die Darstellung historischer Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0 und ihre Informationsvernetzung wurde mit der Einarbeitung zahlreicher Stadt- und Festungspläne u. a. von Dresden auf eine neue Stufe der raum-zeitlichen Bestandsrecherche gestellt. So ist es nun möglich, die georeferenzierten Karten im Virtuellen Kartenforum aus verschiedenen Epochen, mit unterschiedlichen Maßstäben und Themen digital übereinander zu legen und zu vergleichen. Zeitliche Aspekte können mit dem Zeitschieber und verschiedene Kartenarten mit dem neuen Filter auf der linken Seite eingeschränkt werden.

 

Mit dem Button in der Kartennavigationsleiste können Sie zwischen 2D- und 3D-Ansicht wechseln. In der 3D-Ansicht lassen sich die historischen Karten auf einem 3D-Geländemodell - hier "STK World Terrain" - darstellen.

 

Durch das gleichzeitige Drücken von STRG- und linker Maustaste sowie der Bewegung der Maus in der 3D-Ansicht können Sie nun auch die Perspektive verändern. Der Button mit dem Kreuz ermöglicht die Erstellung eines Links, mit welchem die aktuelle Kartensicht mit anderen Nutzern geteilt werden kann. Probieren Sie es einfach aus.

 

Über 7.000 Karten wurden im Virtuellen Kartenforum 2.0 mittlerweile georeferenziert und stehen für alte und neue Forschungsfragen zur Verfügung. Weitere 2.147 Karten sind noch zu bearbeiten, um sie zu referenzieren. Für deren Georeferenzierung sind wir auf Unterstützung angewiesen. Auch dafür hat das Virtuellen Kartenforum 2.0 nun einen verbesserten Georeferenzierungsklienten bekommen.

 

Das Virtuelle Kartenforum 2.0 entstand im DFG-geförderten Projekt "Virtuelles Kartenforum 2.0" als serviceorientierte virtuelle Forschungsumgebung in der Deutschen Fotothek. Die Weiterentwicklung zu einer virtuellen Forschungsumgebung für individualisierbare Recherchen, für die Einbindung multimedialer Elemente und für systemübergreifenden Austausch und Abgleich von Metadaten ist vorgesehen, aber noch nicht terminiert. Der Quellcode der bisher für das Virtuelle Kartenforum entwickelten Open Source-Software wurde auf Github für die Nachnutzung und Weiterentwicklung dokumentiert. Bitte arbeiten Sie damit weiter.

 

 

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Offenheit zeigen, vertreten und entwickeln – die SLUB erhält Open Library Badge 2016

Bibliotheken stehen seit jeher für den (möglichst) freien Zugang zum Wissen. Mit dem Internet sind viele neue Möglichkeiten hinzugekommen, Wissen frei und - abgesehen von einem Rechner mit Internetzugang - weitgehend voraussetzungslos verfügbar und auffindbar zu machen.

 

In der digitalen Welt sind Open Access, Open Source und Open Data seit Jahren Thema. Es gibt kaum eine (wissenschaftliche) Bibliothek, die sich nicht öffentlich dafür einsetzt, hat Felix Lohmeier - er war bis April diesen Jahres Leiter der IT-Abteilung der SLUB - in seinem Vorschlag einer Openness-Checkliste im Frühjahr 2016 konstatiert. Es mangle oft an der nötigen Konsequenz, denn BibliothekarInnen werben beispielsweise am Campus für Open Access, publizieren aber selbst oft genug noch in Zeitschriften, die nicht unter einer freien Lizenz stehen. Zusammengetragen von ihm und anderen Interressierten aus der Bibliothekscommunity entstand daher eine Liste von kleinen, praktikablen Empfehlungen, die Bibliotheken umsetzen können, um für offene Inhalte einzutreten und die eigenen Angebote offen weiter zu entwickeln. Offenheit umfasst dabei in Anlehnung an Don Tapscott die Aspekte Zusammenarbeit, Transparenz, Teilen und Ermöglichung von Selbstbestimmung, wie Lohmeier in seinem Vortrag auf der Inetbib-Tagung 2016 in einer Folie ausführt:

 

  • Zusammenarbeit: "Offenheit, die entsteht, wenn die Grenzen von Organisationen poröser, fließender und offener werden"
  • Transparenz: "Hier geht es um die Vermittlung relevanter Informationen an die Interessensvertreter von Organisationen: Angestellte, Kunden, Geschäftspartner, Aktionäre und so weiter."
  • Teilen: "Bei Transparenz geht es um den Austausch von Informationen. Teilen ist das Aufgeben von Besitz, von intellektuellem Eigentum."
  • Ermächtigung: "Es geht mir nicht um ein Gefühl von Mutterschaft. Wissen und Intelligenz sind Stärke und weil sie immer besser verteilt sind, kommt es zu einer gleichmäßigen Verteilung, Dezentralisierung und Machtzerfall in unserer heutigen Welt."

 

Offenheit kann in der Wissenschaft konkret auf verschiedenen Ebenen erfolgen:

 

"The range of ‘Opens‘" von Lilian van der Vaart u.a.; unter CC BY-SA 3.0

 

Aus der Checklisten-Idee ist schließlich im vergangenen Sommer die Initiative Open Library Badge entstanden. Auf der Website heißt es:

 

Ziel der Initiative Open Library Badge (OLB) ist es, ein Anreizsystem für Bibliotheken zu schaffen, die das Konzept der Offenheit verfolgen. Der Badge soll entsprechende Aktivitäten und Angebote von Bibliotheken sichtbar machen. Er richtet sich sowohl an die Fachöffentlichkeit als auch an die eigenen NutzerInnen und soll eine Belohnung für den bibliothekarischen Einsatz für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft sein.

 

Die SLUB hat sich im Rahmen der diesjährigen Open Access Week erfolgreich um den neuen Open Library Badge 2016 beworben. Sie erhält das "Abzeichen" 2016 für die Erfüllung von vier der zehn Kriterien mit folgenden Aktivitäten:

 

 

Mit der Ehrung ist, ähnlich eines Zertifikats, das Recht verbunden, das Badge-Logo auf der SLUB-Website zu führen.

 

Die Badge-Verleihung ist Anerkennung und Ansporn zugleich, die SLUB-Dienstleistungen sukzessive weiter zu entwickeln. Es gibt noch viel zu tun. Wer mehr zum Hintergrund zu "Offenheit und Bibliotheken" aus SLUB-Perspektive erfahren möchte, hier zwei Lektüretipps:

 

  • Lohmeier, Felix, und Jens Mittelbach. „Offenheit statt Bündniszwang“. Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 61, Nr. 4–5 (14. Oktober 2014): 209–14. doi:10.3196/1864295014614554     
  • Mittelbach, Jens. „Modernes Datenmanagement: Linked Open Data und die offene Bibliothek“. o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 2, Nr. 2 (14. Juli 2015): 61–73. doi:10.5282/o-bib/2015HS61-73     
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Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!? Einladung zum WikiLibrary Barcamp in der SLUB am 3.12.

Wie werden wir in Zukunft in Bibliotheken und in der Wikipedia gemeinsam freies Wissen schaffen? Um diese Frage geht's beim ersten WikiLibrary Barcamp am 3. Dezember im Vortragssaal der SLUB. Die Anmelde- und Themenliste wird täglich länger.

 

Barcamp Citizen Science 05-12-2015 09

 

Foto: Ralf Rebmann, CC BY-SA 4.0

 

Das Besondere an Barcamps ist der Ablauf. Die einzelnen Arbeitsgruppen werden gemeinsam am Anfang geplant: Wer bei "one minute madness" ein Thema einbringt, stellt es allen vor, wirbt dabei für Neugier, Interesse und Teilnehmer und ist sodann Gastgeber für die Dauer einer Session. In mehreren Runden wächst so das Programm des ganzen Tages – Kaffeepausen inklusive, in denen meist die wichtigsten Gespräche des Tages entstehen. Wie bei Open Spaces gilt: Gute Gespräche entstehen bei Konferenzen meist am Buffet. Aus dieser Beobachtung entstanden neue Tagungsformate. Barcamps profitieren zudem von den Möglichkeiten (und Kommunikationskanälen), die Socia Media bietet: Kommentare, zusätzliche Verweise und Links, kollaborative Textdokumentationen oder Bildersammlungen.

 

Menschen aus Bibliotheken sind zum WikiLibrary Barcamp in der SLUB besonders willkommen! Bibliothekarinnen und Bibliothekare – und die NutzerInnen, denn in der Nutzerrolle sind die meisten auch unterwegs – sei es in der Bibliothek oder als Leser- und TeilgeberInnen in der Wikipedia oder ihrer Schwesterprojekte Wikisource, Wikicommons, Wikidata oder Wikivoyage. Zur Anmeldung bitte hier entlang!

 

Das Programm
9:00 Einlass und Registrierung
10:00 Begrüßung
10:30 "One Minute Madness" für Runde 1 (Sprecherinnen und Sprecher werben für ihre Workshops/Vorträge)
11:00 Runde 1 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
12:00 One Minute Madness für Runde 2
12:15 Mittagspause
13:00 Runde 2 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
14:00 One Minute Madness für Runde 3
14:15 Kaffeepause
14:45 Runde 3 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
15:45 Führung durch die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden,
alternativ weitere Diskussionsrunden (30 Min.)
16:30 Ergebnisse und Ausblick
17:00 Verabschiedung
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Mehr als die Spitze des Eisbergs - 3. Wikipedia-Sprechstunde geht freien Textquellen auf den Grund

Passend zur Open Access Week 2016: Die dritte Ausgabe der Dresdner Wikipedia-Sprechstunde findet am kommenden Freitag, 28. Oktober 2016, zwischen 16:00 und 19:00 Uhr statt. Erneuter Ort des Geschehens ist der Schulungsraum 0.47 in der Zentralbibliothek.

Der thematische Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Schwesterprojekt Wikisource. Die Dresdner Wikipedianer-Community - hier im SZ-Interview mit Sandro Halank - der anwesende Wikisource-Experte Andreas Wagner und die SLUB freuen sich über reges Interesse und Austausch.

 

Zur Pressemitteilung

 

Die Wikipedia-Sprechstunde ist ein offenes Format, bei dem interessierte Leserinnen und Leser der Wikipedia Fragen rund um die weltweit größte Online-Enzyklopädie der Welt stellen können. Erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer geben einen Einblick in die Wikipedia, beantworten Fragen, helfen bei den ersten Schritten in der Wikipedia und zeigen, wie man selbst zu Wikipedia beitragen kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. ...

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Open in Action. Das SLUB-Programm zur Open Acces Week 2016

Über den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Internet wurde und wird intensiv diskutiert – nicht zuletzt, weil das Publizieren im Open Access zahlreiche rechtliche Fragen aufwirft. Um dem Thema international Aufmerksamkeit zu schenken und den Erfahrungsaustausch nicht nur in Fachkreisen, sondern mit allen Interessierten zu fördern, findet jährlich die weltumspannende Open-Access-Week statt – in diesem Jahr vom 24. bis zum 30. Oktober. Die SLUB lockt an den Tagen vom 24. bis zum 28. Oktober – getreu dem diesjährigen Motto "Open in Action" – mit attraktiven Veranstaltungen in den DrePunct, genauer: in den Makerspace M2.

 

Insbesondere Doktoranden und Postdocs, aber auch Einsteiger, sind herzlich zu den beiden Themenschwerpunkten "Publizieren: Einführung in Open Access" in deutscher und englischer Sprache und "Open Access, Urheber- und Bildrechte für Herausgeber und Autoren eingeladen. Unter anderem steht am Nachmittag des 26. Oktober die Inhaberin der TU-Juniorprofessur für Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht, insb. Urheberrecht, sowie Medien- und Datenschutzrecht – Jun. Prof. Anne Lauber-Rönsberg – Rede und Antwort. Im Anschluss werden "Elektronische Publikationsservices an der SLUB im Überblick" vorgestellt. Seien Sie dabei!