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SLUBlog

Autor: Achim Bonte

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50.008 digitale Handschriften und Drucke! Retrodigitalisierung in der SLUB überschreitet nächste Wegmarke

Worauf wir seit einigen Tagen gewartet haben, ist heute mit dem Import der neuesten Digitalisate geschafft: Die Digitalen Sammlungen der SLUB umfassen nun über 50.000 Handschriften und Drucke (rund 60.000 Bände) aus dem Bibliotheksbestand. Mit den grafischen Dokumenten aus der Deutschen Fotothek und den digitalisierten Film- und Tondokumenten aus unserer Mediathek kann die SLUB damit eine medientypologische Vielfalt anbieten wie keine zweite deutsche Kultureinrichtung. Rein quantitativ rangiert die SLUB unter den Bibliotheken auf dem zweiten Platz – hinter der Bayerischen Staatsbibliothek, die dank einer wegweisenden Vereinbarung mit Google seit 2007 in dieser Hinsicht eine eigene Klasse bildet.

 

Auch die Dresdner Digitalisierungserfolge sind im Wesentlichen das Ergebnis der letzten fünf Jahre. Den vielen KollegInnen, die daran beteiligt waren und sind, gebührt unser herzlicher Dank, namentlich dem Team des Dresdner Digitalisierungszentrums, das sich mit großem Sportsgeist regelmäßig selbst übertrifft. Zu danken ist ebenso allen Förderen und MäzenInnen, hier allen voran der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ohne deren großes finanzielles Engagement viele Projekte nicht möglich wären.

 

Zur Deutschen Digitalen Bibliothek, die in Kürze in einer Beta-Version erstmals öffentlich sichtbar werden wird, leistet die SLUB mithin keinen geringen Beitrag. Bei uns dürfen Sie bis zum Jahresende noch die Publikation von Illustrierten der 1920er Jahre erwarten, außerdem die offizielle Freigabe der ersten Version eines Portals zu historischen Adressbüchern Dresdens und anderer sächsischer Großstädte. Konsequent digital. Seien Sie dabei mit Fragen, Wünschen, Hilfe, Zuspruch, ... Wir freuen uns auf Sie.

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7 auf einen Streich. Klinikbibliothekssystem wird etwas kompakter

Während das universitäre Bibliothekssystem in Dresden bereits seit Bezug des Neubaus der SLUB 2002 mit insgesamt fünf Standorten erfreulich gut strukturiert daherkommt und entsprechend großzügige Öffnungszeiten und Ausstattungsmerkmale aufweisen kann, ist die Versorgung im Dresdner Universitätsklinikum (wie in fast allen anderen deutschen Unikliniken) noch sehr zersplittert: Neben der Zweigbibliothek Medizin, die im Wesentlichen die Studierendenversorgung trägt, gab es bislang 41 Teilbibliotheken, die wichtige Spezialliteratur und auch zahlreiche laufende Zeitschriften besitzen. "Wir empfehlen Ihnen eine telefonische Voranfrage zur Verfügbarkeit des gewünschten Mediums direkt in der jeweils angegebenen Teilbibliothek." Dieser Hinweis der KollegInnen aus der Medizin auf unserer Webseite bedarf keines weiteren Kommentars.

Nun aber zum Positiven: Durch die Errichtung des neuen Diagnostisch-Internistisch-Neurologischen Zentrums (DINZ) sind seit heute die bisherigen Bestände der Teilbibliotheken Kinderklinik, Frauenklinik, Medizinische Klinik, Neurologie, Urologie, Radiologische Diagnostik und Strahlentherapie räumlich zusammengeführt. Es erwarten Sie rund 200 aktuelle medizinische Zeitschriften und 15.000 Monografien. Die Bibliothek befindet sich im Haus 19 und hat zuverlässig montags bis freitags von 9 bis 12 und 13 bis 14.30 Uhr geöffnet.

Durch den gerade in den Lebenswissenschaften sehr dynamischen Wandel von analogen zu digitalen Informationsträgern verliert die Frage der räumlichen Anordnung von Papiermedien glücklicherweise zunehmend an Brisanz. Gleichwohl würden wir uns freuen, wenn diesem positiven Schritt der Verdichtung des medizinischen Literaturangebots rasch weitere folgten.

     


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Scans aufs Handy. ACRIBIT stellt Scanner mit Verbindung zu mobilen Endgeräten vor

Nachdem unsere Partnerfirma ACRIBIT Copyshop GmbH bereits im Frühjahr gerätetechnisch aufgerüstet hat, präsentiert sie seit letzter Woche mit dem Buchscanner Bookeye 4 in der Zentralbibliothek (im Erdgeschoss im Durchgang zur Lehrbuchsammlung) einen neuen Aufsichtscanner mit Verbindung zu mobilen Endgeräten. Mit der App Scan2Pad können der Scanner über ein Smartphone oder Tablet gesteuert und die Images direkt auf Ihrem mobilen Gerät gespeichert werden.

ACRIBIT will wissen, wie die neue Technik ankommt und stellt sie daher während einer Testphase kostenfrei zur Verfügung. Unter allen TesterInnen, die einen kurzen Bewertungsbogen ausfüllen, wird zudem eine "Codex Dresdensis" des Glashütter Uhrenherstellers Kronsegler verlost. Eine Einweisung in das neue Gerät gibt's täglich um 14 Uhr direkt am Standort.

Fragen und Wünsche zum Scan- und Kopierservice bitte direkt an ACRIBIT oder auch hier im Blog.

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Seit heute! Online Gebühren zahlen

Da die Benutzung bei uns grundsätzlich gebührenfrei ist, haben Sie mit Bezahlvorgängen in der Regel wenig zu tun. Nur bei Überschreitungen der Leihfrist berechnen wir Ihnen im Interesse aller BenutzerInnen Verzugsgebühren, daneben gibt es Gebühren und Entgelte für einige spezielle Dienstleistungen.

Angefallene Kosten können Sie an unserem Kassenautomaten in der Zentralbibliothek und notfalls auch an den Ausleihtheken begleichen. Besonders umstandsfrei geht's nun seit heute außerdem online.

In Ihrem Benutzerkonto finden Sie dazu einen neuen Menüpunkt „Gebühren bezahlen“. Dort können Sie mit Kreditkarte (ab 5,- Euro) oder über Giropay (mit bestimmten Banken per Online-Überweisung) die offenen Kosten vollständig oder teilweise begleichen. Der Bezahlvorgang wird über die "Bezahlplattform des Freistaates Sachsen" abgewickelt und ist sicher und vertrauenswürdig.

An Ihren persönlichen Erfahrungen mit dem neuen Service sind wir interessiert und freuen uns über Vorschläge, gern auch hier im SLUBlog.

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Quiet, please! Lärm in der Bibliothek

Wer jemals Tennisübertragungen aus Wimbledon gesehen hat, wird sich an das stereotype "Quiet, please" vor Beginn eines neuen Aufschlags erinnern. Zu Semesterbeginn und im Prüfungsbetrieb geht es uns ähnlich wie dem Schiedsrichter in Wimbledon. Auch dieses Jahr ist schon wiederholt eigentlich alles gesagt. S. "Knistern, Wispern, Klappern" vom 23. Januar oder "Stiller versus lebender Ort" vom 27. April. Trotzdem sei zu Beginn des Wintersemesters der Appell erneuert: Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Interessen anderer und verhalten Sie sich in der Bibliothek möglichst ruhig. Jene, die geräuscharm im zentralen Lesesaal oder in anderen Ruhezonen arbeiten wollen (auch ohne SLUB-Bücher), sollen sich genauso wohlfühlen können wie solche, die sich in Arbeitsgruppenräumen oder im Eingangsbereich der Bibliothek kennenlernen und austauschen möchten. Bei 1,8 Millionen Bibliotheksbesuchen allein im ersten Dreivierteljahr erfordert das den guten Willen jedes Einzelnen.

Zu Recht haben Sie uns daran erinnert, dass auch die BibliotheksmitarbeiterInnen selbst sich an diese Goldene Regel zu halten haben (bei den TennisspielerInnen klappt das bekanntlich auch nicht immer). Daneben weisen Sie regelmäßig auf Defekte (schlagende Türen) oder andere Störquellen (zu laute Durchsagen) hin. Wir bemühen uns, jedem Detail nachzugehen. Bitte diskutieren Sie mit uns, falls Sie weitere Vorschläge haben. Wir wollen, dass Sie sich in der SLUB wohlfühlen, auch in den Wochen, in denen die Bibliotheksräume besonders beansprucht sind.