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SLUBlog

Autor: Achim Bonte

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7 auf einen Streich. Klinikbibliothekssystem wird etwas kompakter

Während das universitäre Bibliothekssystem in Dresden bereits seit Bezug des Neubaus der SLUB 2002 mit insgesamt fünf Standorten erfreulich gut strukturiert daherkommt und entsprechend großzügige Öffnungszeiten und Ausstattungsmerkmale aufweisen kann, ist die Versorgung im Dresdner Universitätsklinikum (wie in fast allen anderen deutschen Unikliniken) noch sehr zersplittert: Neben der Zweigbibliothek Medizin, die im Wesentlichen die Studierendenversorgung trägt, gab es bislang 41 Teilbibliotheken, die wichtige Spezialliteratur und auch zahlreiche laufende Zeitschriften besitzen. "Wir empfehlen Ihnen eine telefonische Voranfrage zur Verfügbarkeit des gewünschten Mediums direkt in der jeweils angegebenen Teilbibliothek." Dieser Hinweis der KollegInnen aus der Medizin auf unserer Webseite bedarf keines weiteren Kommentars.

Nun aber zum Positiven: Durch die Errichtung des neuen Diagnostisch-Internistisch-Neurologischen Zentrums (DINZ) sind seit heute die bisherigen Bestände der Teilbibliotheken Kinderklinik, Frauenklinik, Medizinische Klinik, Neurologie, Urologie, Radiologische Diagnostik und Strahlentherapie räumlich zusammengeführt. Es erwarten Sie rund 200 aktuelle medizinische Zeitschriften und 15.000 Monografien. Die Bibliothek befindet sich im Haus 19 und hat zuverlässig montags bis freitags von 9 bis 12 und 13 bis 14.30 Uhr geöffnet.

Durch den gerade in den Lebenswissenschaften sehr dynamischen Wandel von analogen zu digitalen Informationsträgern verliert die Frage der räumlichen Anordnung von Papiermedien glücklicherweise zunehmend an Brisanz. Gleichwohl würden wir uns freuen, wenn diesem positiven Schritt der Verdichtung des medizinischen Literaturangebots rasch weitere folgten.

     


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Scans aufs Handy. ACRIBIT stellt Scanner mit Verbindung zu mobilen Endgeräten vor

Nachdem unsere Partnerfirma ACRIBIT Copyshop GmbH bereits im Frühjahr gerätetechnisch aufgerüstet hat, präsentiert sie seit letzter Woche mit dem Buchscanner Bookeye 4 in der Zentralbibliothek (im Erdgeschoss im Durchgang zur Lehrbuchsammlung) einen neuen Aufsichtscanner mit Verbindung zu mobilen Endgeräten. Mit der App Scan2Pad können der Scanner über ein Smartphone oder Tablet gesteuert und die Images direkt auf Ihrem mobilen Gerät gespeichert werden.

ACRIBIT will wissen, wie die neue Technik ankommt und stellt sie daher während einer Testphase kostenfrei zur Verfügung. Unter allen TesterInnen, die einen kurzen Bewertungsbogen ausfüllen, wird zudem eine "Codex Dresdensis" des Glashütter Uhrenherstellers Kronsegler verlost. Eine Einweisung in das neue Gerät gibt's täglich um 14 Uhr direkt am Standort.

Fragen und Wünsche zum Scan- und Kopierservice bitte direkt an ACRIBIT oder auch hier im Blog.

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Seit heute! Online Gebühren zahlen

Da die Benutzung bei uns grundsätzlich gebührenfrei ist, haben Sie mit Bezahlvorgängen in der Regel wenig zu tun. Nur bei Überschreitungen der Leihfrist berechnen wir Ihnen im Interesse aller BenutzerInnen Verzugsgebühren, daneben gibt es Gebühren und Entgelte für einige spezielle Dienstleistungen.

Angefallene Kosten können Sie an unserem Kassenautomaten in der Zentralbibliothek und notfalls auch an den Ausleihtheken begleichen. Besonders umstandsfrei geht's nun seit heute außerdem online.

In Ihrem Benutzerkonto finden Sie dazu einen neuen Menüpunkt „Gebühren bezahlen“. Dort können Sie mit Kreditkarte (ab 5,- Euro) oder über Giropay (mit bestimmten Banken per Online-Überweisung) die offenen Kosten vollständig oder teilweise begleichen. Der Bezahlvorgang wird über die "Bezahlplattform des Freistaates Sachsen" abgewickelt und ist sicher und vertrauenswürdig.

An Ihren persönlichen Erfahrungen mit dem neuen Service sind wir interessiert und freuen uns über Vorschläge, gern auch hier im SLUBlog.

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Quiet, please! Lärm in der Bibliothek

Wer jemals Tennisübertragungen aus Wimbledon gesehen hat, wird sich an das stereotype "Quiet, please" vor Beginn eines neuen Aufschlags erinnern. Zu Semesterbeginn und im Prüfungsbetrieb geht es uns ähnlich wie dem Schiedsrichter in Wimbledon. Auch dieses Jahr ist schon wiederholt eigentlich alles gesagt. S. "Knistern, Wispern, Klappern" vom 23. Januar oder "Stiller versus lebender Ort" vom 27. April. Trotzdem sei zu Beginn des Wintersemesters der Appell erneuert: Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Interessen anderer und verhalten Sie sich in der Bibliothek möglichst ruhig. Jene, die geräuscharm im zentralen Lesesaal oder in anderen Ruhezonen arbeiten wollen (auch ohne SLUB-Bücher), sollen sich genauso wohlfühlen können wie solche, die sich in Arbeitsgruppenräumen oder im Eingangsbereich der Bibliothek kennenlernen und austauschen möchten. Bei 1,8 Millionen Bibliotheksbesuchen allein im ersten Dreivierteljahr erfordert das den guten Willen jedes Einzelnen.

Zu Recht haben Sie uns daran erinnert, dass auch die BibliotheksmitarbeiterInnen selbst sich an diese Goldene Regel zu halten haben (bei den TennisspielerInnen klappt das bekanntlich auch nicht immer). Daneben weisen Sie regelmäßig auf Defekte (schlagende Türen) oder andere Störquellen (zu laute Durchsagen) hin. Wir bemühen uns, jedem Detail nachzugehen. Bitte diskutieren Sie mit uns, falls Sie weitere Vorschläge haben. Wir wollen, dass Sie sich in der SLUB wohlfühlen, auch in den Wochen, in denen die Bibliotheksräume besonders beansprucht sind.

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Open Access an der TU Dresden. 22.10. Podiumsdiskussion in der SLUB

Zur Verbreitung von Open Access, dem freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, arbeiten die Technische Universität Dresden und die SLUB bereits seit Jahren eng zusammen. Wie fast alle Wissenschaftseinrichtungen plädieren wir für eine Strategie, die einerseits die Publikationsfreiheit jedes Einzelnen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig achtet, andererseits auf die Sozialpflichtigkeit von öffentlich finanzierter Wissenschaft hinweist und für eine kostenfrei zugängliche, ggf. zusätzliche Publikation auf Internetplattformen wie dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa wirbt. Die Universität hat eine Open Access-Resolution verabschiedet, einen Open Access-Beauftragten in der Hochschulleitung benannt und wird mit Unterstützung der DFG die Publikation von Forschungsergebnissen in Open Access-Zeitschriften finanziell fördern.

Anlässlich der jährlichen Internationalen Open Access-Woche laden wir Sie vom 22. bis 28. Oktober zu verschiedenen Veranstaltungen ein.  Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion am

22. Oktober um 17 Uhr im Vortragssaal der SLUB,

in der Dresdner WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Fachrichtungen über Chancen und Herausforderungen von Open Access diskutieren werden. Dabei geht es uns weniger um ein erbittertes Streitgespräch  (dergleichen findet vermutlich wieder während der Frankfurter Buchmesse statt), als um differenzierte Information und konstruktive Meinungsbildung im örtlichen Rahmen. Was bringt Open Access für die/den einzelne/n Forscher/in? Wo steht die TUD mit dem Thema? Wo will sie hin? Welche denkbaren Auswirkungen hat Open Access-Publizieren auf die Qualität der Dokumente, auf kleine und mittlere Verlage? Das sind Fragen, um die es geht.

Gern können Sie sich schon im Vorfeld auch mit Ihren eigenen Fragen einbringen und uns diese zusenden oder direkt hier im Blog stellen. Seien Sie dabei, via Mail und Blog und/oder persönlich am 22. Oktober.