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Kategorie: Deutsche Fotothek

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Fotografien der Bewegung – Sportbilder in der ALTANA-Galerie

Zur Vernissage der Ausstellung "Sportbilder" lädt die ALTANA-Galerie der TU Dresden am 9. Mai 2014, 19 Uhr, ein. Die Ausstellung zeigt einen Überblick über mehr als 100 Jahre Sportfotografie und ihre Ästhetik. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Kraft und Geschwindigkeit, sondern auch um Grazie und Harmonie menschlicher Bewegungsabläufe.

 

Fotomotiv: Früh krümmt sich, Gustav Hildebrand, 1970.

 

Beginnend mit den Chronofotografien des ausgehenden 19. Jahrhunderts spannt sich in der Ausstellung ein Bogen über die wechselhafte Inszenierung des Sports und den Starkult um Muhammad Ali bis hin zur experimentellen Fotografie der Gegenwart und zur Dokumentation aktueller Forschungsergebnisse im Windkanal der TU Dresden. Gezeigt werden Fotografien von Eadweard Muybridge, Lala Aufsberg, Christian Borchert, Eugen Nosko, Renate und Roger Rössing, Robert Michael, Wilfried Bauer, F.C. Gundlach, Max Scheler, Herbert Dombrowski, Max Scheler und anderen. Ein Großteil der Exponate stammt aus dem Archiv der Fotografen der Deutschen Fotothek der SLUB. Kuratiert wurde die Ausstellung von Prof. Jürgen Müller, Felicitas Rhan und Josefine Kroll. Zur Ausstellung ist der Ausstellungskatalog "SportBilder. Fotografien der Bewegung" erschienen.

 

Im "caféart" der ALTANA Galerie werden Skateboard-Fotografien von Alexander Endrullat präsentiert. Er ist Student an der HfBK Dresden. Die Kustodie der TU Dresden und das Universitätssportzentrum begleiten die Ausstellung mit einem studentischen Fotowettbewerb: www.freetomove.net. Einsendeschluss: 25.06.2014. Die Ausstellung öffnet wochentags von zehn bis 18 Uhr und endet am 12. Juli 2014. Quelle: TU Dresden

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Deutsche Fotothek wächst und informiert auf Twitter

Kurz @fotothek heißt der Kanal der Deutschen Fotothek auf Twitter, den wir neu eingerichtet haben, um aus der Sammlung direkt zu informieren.

 

Die Deutsche Fotothek wächst. Mit Aufnahmen des Kölner Fotografen Fritz Zapp begann im Juli die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Bildarchiv der Stadt Köln, einem der größten öffentlich-rechtlichen Bildarchive in Deutschland. Aufnahmen zahlreicher weiterer Kölner Fotografen wie Chargesheimer oder August Sander sollen folgen. Jüngst zum "Archiv der Fotografen" hinzugekommen sind außerdem Fotografien von Ingeborg Hoppe aus dem Münchner Stadtmuseum sowie von Gerhard Kiesling, Friedrich Seidenstücker und Abisag Tüllmann aus der Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte (bpk).

 

 

Foto: Ingeborg Hoppe, "Im Hafen von Genua Die ""Brasil"" wird vertäut", 1950

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Die Deutsche Fotothek präsentiert: Das Archiv der Fotografen

Lust auf einen Streifzug durch die deutsche Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts? Bis September können Sie östlich und westlich des Lesesaals in Ebene -2 herausragende Aufnahmen namhafter Fotografen aus der Sammlung der Deutschen Fotothek entdecken.

 

 

Erkunden Sie spezifische Lebenswelten – z. B. anhand der sozialdokumentarischen Aufnahmen der Arbeiterfotografen Hans Bresler, Erich Meinhold und Kurt Otto Burghardt. Schauen Sie Bildreportern bei der Arbeit über die Schulter und lassen Sie sich überraschen vom breiten Spektrum ihrer Fotografien, die heute höchsten dokumentarischen Wert haben. Fritz Eschen war als Bildjournalist nahezu für die gesamte Berliner Presse tätig, das Pressearchiv Erich Höhnes bietet eine umfassende Fotodokumentation der DDR-Zeitgeschichte. Ebenfalls hoch interessante Einblicke erlauben in diesem Kontext die Motive Richard Peter jun. sowie die seines Vaters Richard Peter sen., der vor allem durch seine Aufnahmen vom stark zerstörten Dresden bekannt geworden ist. Betrachten Sie die Menschen, Leben und Alltag der Deutschen Demokratischen Republik mit den Augen Christian Borcherts, dem Chronisten der Kultur- und Sozialgeschichte der DDR, oder mit denen des ostdeutschen Fotorealisten Gerd Danigels, der das untergehende Land feinsinnig beobachtete. Zum Beispiel sein Foto 'Drei junge Männer auf der Bank' aus dem Jahr 1984.

 

 

Mit den Reisefotografen Oswald Lübeck und Franz Grasser können Sie sich auf (historischer) Schiffsreise entspannen oder mit Konrad Helbig das Mittelmeer erkunden. Vielleicht aber begleiten Sie Reinhart Wolf bei seiner stetigen Suche nach dem "deutschen Charakterbild".

 

Bei Ihrem Streifzug durch die Schätze der Deutschen Fotothek werden Sie außerdem Aktaufnahmen Roger Rössings, Naturstudien Karl Blossfeldts sowie Kostproben der international erfolgreichen Fotografinnen Else Seifert und Lala Aufsberg entdecken.

 

Schlagen Sie einen nahezu ein Jahrhundert überspannenden Bogen von der Dokumentation architektonischer Veränderungen Dresdens durch Antonio Ermenegildo Donadini – Zeichenlehrer Königin Carolas – bis hin zur Architekturfotografie Reinhart Wolfs, dem jüngsten Zugang im Archiv der Fotografen. Dieses virtuelle Archiv trägt als Schaufenster für die Werke bedeutender deutscher oder in Deutschland arbeitender Fotografen dazu bei, die Vielfalt und Bedeutung deutscher Fotografie anschaulich zu vermitteln. Gemeinsam mit der Stiftung F.C. Gundlach und weiteren Partnern stellt sich die Deutsche Fotothek ihrer bedeutendsten Aufgabe – der Erhaltung und Aktivierung fotografischer Werke und Nachlässe.

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… mit Feder, Pinsel und Bleistift. Architektur- und Ingenieurzeichnungen aus fünf Jahrhunderten

Seit dem heutigen Tag präsentieren wir im Portal für Architektur- und Ingenieurzeichnungen in der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek auch die digitalisierten Zeichnungen und Pläne aus der Sammlung des Architekturmuseums der Technischen Universität München. Mehr als 38.000 Blatt ergänzen nun das bereits vorhandene Angebot. In diesem Bestand enthalten sind u.a. auch Zeichnungen der beiden bedeutendsten Baumeister der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern: Leo von Klenze (1784-1864) und Friedrich von Gärtner (1791-1847). Alle Blätter konnten im Rahmen des DFG-Projektes DigitAM  bearbeitet werden, welches das Architekturmuseum in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der TU-München realisiert hat. Insgesamt stehen jetzt 107.000 Pläne und Zeichnungen in unserem Portal online zur Verfügung. Neben den Münchner Blättern, die des Architekturmuseums der TU Berlin sowie Zeichnungen der Renaissancezeit aus mehr als zwei Dutzend deutschen Sammlungen, selbstverständlich der Bestand der SLUB und in Auswahl Blätter des Sächsischen Staatsarchivs Dresden.

 

Die Zeichnungen als Primärquellen spiegeln auf eindrucksvolle Weise sowohl die Entwicklung des Bau- und Ingenieurwesens wider, als auch die sich wandelnden Nutzungsanforderungen. Sie präsentieren architektonische Idealentwürfe verschiedener Epochen, aber auch die Zeichnung als Mittel der Dokumentation historischer Architekturen. Am weiteren Ausbau des Fachportals arbeiten wir.

 

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50.008 digitale Handschriften und Drucke! Retrodigitalisierung in der SLUB überschreitet nächste Wegmarke

Worauf wir seit einigen Tagen gewartet haben, ist heute mit dem Import der neuesten Digitalisate geschafft: Die Digitalen Sammlungen der SLUB umfassen nun über 50.000 Handschriften und Drucke (rund 60.000 Bände) aus dem Bibliotheksbestand. Mit den grafischen Dokumenten aus der Deutschen Fotothek und den digitalisierten Film- und Tondokumenten aus unserer Mediathek kann die SLUB damit eine medientypologische Vielfalt anbieten wie keine zweite deutsche Kultureinrichtung. Rein quantitativ rangiert die SLUB unter den Bibliotheken auf dem zweiten Platz – hinter der Bayerischen Staatsbibliothek, die dank einer wegweisenden Vereinbarung mit Google seit 2007 in dieser Hinsicht eine eigene Klasse bildet.

 

Auch die Dresdner Digitalisierungserfolge sind im Wesentlichen das Ergebnis der letzten fünf Jahre. Den vielen KollegInnen, die daran beteiligt waren und sind, gebührt unser herzlicher Dank, namentlich dem Team des Dresdner Digitalisierungszentrums, das sich mit großem Sportsgeist regelmäßig selbst übertrifft. Zu danken ist ebenso allen Förderen und MäzenInnen, hier allen voran der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ohne deren großes finanzielles Engagement viele Projekte nicht möglich wären.

 

Zur Deutschen Digitalen Bibliothek, die in Kürze in einer Beta-Version erstmals öffentlich sichtbar werden wird, leistet die SLUB mithin keinen geringen Beitrag. Bei uns dürfen Sie bis zum Jahresende noch die Publikation von Illustrierten der 1920er Jahre erwarten, außerdem die offizielle Freigabe der ersten Version eines Portals zu historischen Adressbüchern Dresdens und anderer sächsischer Großstädte. Konsequent digital. Seien Sie dabei mit Fragen, Wünschen, Hilfe, Zuspruch, ... Wir freuen uns auf Sie.