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Kategorie: Forschung

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Ihre Beteiligung ist gefragt: 14. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten 2018 in der SLUB

Auf dem Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten können ehrenamtliche Historikerinnen und Historiker die Ergebnisse ihrer Erforschung zur Heimat- und Regionalgeschichte vorstellen. Auch Sie sind dazu herzlich eingeladen, wenn am 3. und 4. März 2018 die Veranstaltung erstmals in der SLUB stattfindet. Mit Beiträgen zur Dresdner Stadtteilgeschichte, zu vergessenen Personen oder markanten Orten sind Sie hier genau richtig. Poster, Vorträge, selbst gestaltete Publikationen - viele Formen sind zur Vermittlung und zum Austausch über die eigene Forschung denkbar. Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung des Vereins Dresdner Geschichtsmarkt e.V. unter www.geschichtsmarkt-dresden.de/ausschreibung.php. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

 

Foto: Klaus Brendler

 

Zum Hintergrund: Seit 2004 findet der Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten fast jährlich statt. Auf Ausstellertafeln, im direkten Gespräch und in Vorträgen können sich Besucher über die reiche Geschichte Dresdens informieren. Dabei dient der Markt nicht nur der Präsentation, sondern auch der Vernetzung der Heimat- und Stadtteilvereine sowie dem Austausch der Hobbyhistoriker. Teilnehmen können Vereine und Einzelpersonen, die nicht hauptberuflich zur Geschichte Dresdens forschen. Dabei wird jeweils ein besonderer Aspekt der Dresdner Geschichte herausgegriffen. 2018 ist dieses Rahmenthema, anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges, die Militärgeschichte der Stadt. Veranstalter ist der Verein Dresdner Geschichtsmarkt e.V., diesmal gemeinsam mit der SLUB.

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Die Kontaktstelle Forschungsdaten stellt sich vor: Veranstaltung zu Semesterbeginn

Die Kontaktstelle Forschungsdaten verfolgt das Ziel, bei der Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Strategien zur Verwaltung und Nachnutzung von Forschungsdaten beratend zur Seite zu stehen. Dabei werden Beratungsangebote mit konkreten technischen Infrastrukturservices kombiniert.

Anlässlich des Starts der gemeinsamen Service-Stelle im Sommer 2017 laden die Partner der Kontaktstelle (ZIH, SLUB Dresden, Institut für Geistiges Eigentum Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM),  sowie der Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte der TUD) nun zu Semesterbeginn zu einer gesonderten, zweigeteilten Veranstaltung im Rahmen der 10. internationalen Open Access Week ein:  
 

Mi, 25.10.2017: 9:20 - 9:50 Uhr 
Ort: SLUB Dresden, Vortragssaal 
Referenten: Das Team der Kontaktstelle Forschungsdaten 
(Vortrag auf Englisch) 

 

Im Anschluss (9:50 - 10:50 Uhr) im selben Raum: 
Möglichkeit mit Experten der Kontaktstelle ins Gespräch zu kommen und sich zu verschiedenen Aspekten des Themas Forschungsdaten auszutauschen; nähere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten  


Um Anmeldung wird gebeten, eine spontane Teilnahme ist dennoch möglich.

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Ran an die Zauberwerkstoffe! Neue Veranstaltungsreihe Smart³ Academy im SLUB Makerspace

Smart Materials, die Zauberwerkstoffe der Zukunft, stehen im Mittelpunkt der neuen Veranstaltungsreihe Smart³ Academy. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), dem Innovationsnetzwerk smart³, dem SLUB Makerspace und der Forschungsgruppe Wissensarchitektur der TU Dresden kannst du in der Smart³ Academy in deinem eigenen Projekt dein smartes Produkt erfinden. Im 14-tägigen Rhythmus treffen sich ab Mitte Oktober kreative Tüftler, die mit intelligenten Werkstoffen experimentieren wollen. Eigens dafür wird der Smart³ Workspace als Arbeitsplatz im SLUB Makerspace eingerichtet, um innovative Materialforschung mit der Maker-Bewegung zu verknüpfen. 

 

Die Smart³ Academy ist kostenlos. Melde dich an:
makerspace@slub-dresden.de

Betreff: SmartAcademy

 

Was sind eigentlich Smart Materials?

 

Das sind zum einen Metalle, die sich an ihre frühere Formen erinnern, und zum anderen Keramiken und Polymere, die durch Verformung elektrische Energie erzeugen. Was eher nach Science Fiction klingt, macht schon heute Produkte kleiner, leichter und energieeffizienter. Diese intelligenten Werkstoffe, so genannte Smart Materials, reagieren auf eine bestimmte, vorhersagbare Art und Weise auf Reize von außen. Sie alle besitzen die Fähigkeit, sich selbstständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.

 

Smart Materials eignen sich daher wunderbar für smarte Produkte, wie zum Beispiel einen neuen Entriegelungsmechanismus für Sauerstoffmasken in Flugzeugen. Statt des komplexen klassischen Auslösers kommen so genannte Formgedächtnislegierungen zum Einsatz und sparen so 90 % des Gewichtes, 85 % der Energie und 80 % Platz. Die Medizintechnik erprobt die Werkstoffe als geräuschlosen Antrieb für Prothesensysteme und stellt aus den Materialien intelligente Instrumente her, die bei Operationen das Risiko für den Patienten reduzieren. Diese smarten Werkstoffe können uns das tägliche Leben erleichtern, ohne dass wir es merken.

 

 

 

Werde ein Smarty - Gewinne den Smart³ Academy Award

 

Und jetzt bist du dran! Du sprudelst vor Ideenreichtum? Du suchst Austausch und Know-how? Du bastelst am liebsten mit Gleichgesinnten? Du interessierst dich für Technologiethemen aus der angewandten Forschung? Wir mixen deine Ideen mit innovativen Materialien und arbeiten gemeinsam mit dir an einem funktionsfähigen Prototypen. Du möchtest ein Produkt erfinden und nicht nur optimieren? Dann nimm an der Smart³ Academy im Wintersemester 2017/18 teil.

Du erhälst tiefe Einblicke in einen zukunftsträchtigen Forschungsbereich. Dabei lernst du nicht nur die Eigenschaften der Werkstoffe kennen, sondern erfährst daneben, wie man sie einsetzt und ein Produkt gestaltet. In den Kernmodulen der Smart³ Academy lernst du von Werkstoffkunde über Geschäftsmodellentwicklung bis zum 3D-Druck alles Wesentliche zur Fertigstellung deines Prototypen kennen. Finde Lösungen für Probleme im Alltag, um dein Leben und das von Anderen zu bereichern. Am Ende erhältst du die Chance, vor einer Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung deine Produktidee zu pitchen.
 

Mehr dazu erfährst du in der Auftaktveranstaltung am 5.10.2017 im SLUB Makerspace.
 

Auftaktveranstaltung: Smart Materials - Erlebe die Zauberwerkstoffe von morgen
Wann? 05.10.2017 17 bis 19.30 Uhr
Wo? Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich


Foto: SLUB Dresden / Melanie Kaiser

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Glücksfall für die SLUB: Erwerbung verschollen geglaubter Winckelmann-Briefe

 

Im Februar 2017 konnte die SLUB Dresden aus dem Antiquariatshandel einen bisher verschollen geglaubten Teil der Korrespondenz zwischen dem klassischen Archäologen und Begründer der Kunstwissenschaft Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt, und dem Grafen Joseph Anton Gabaleon von Wackerbarth-Salmour (1685–1761), Erzieher und Oberhofmeister des sächsischen Kurprinzen Friedrich Christian, erwerben. Dank großzügiger Förderung der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Kulturstiftung der Länder wurde dieser Ankauf möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Das Briefkonvolut aus der Zeit zwischen Dezember 1759 und Februar 1761 umfasst sieben eigenhändige italienische Briefe Winckelmanns aus Rom, wo dieser seit seinem Weggang aus Dresden 1755 lebte, sowie die Konzepte zu fünf französischen und einem italienischen Antwortschreiben des Grafen aus München, wo sich das sächsische Kurprinzenpaar 1759 bis 1762 aufhielt.

 

 

In den Briefen geht es um Neufunde antiker Skulpturen, Gemmen und Medaillen, um einige von Winckelmanns Schriften und um seine Sympathien und Antipathien gegenüber Gönnern, Kollegen und Künstlern. Der Briefwechsel ist aufschlussreich für das Verhältnis zwischen Winckelmann und dem sächsischen Hof.

 

Vom 25. bis 28. September 2017 sind ein Teil der Briefe sowie Erstausgaben einiger Schriften Johann Joachim Winckelmanns in der Schatzkammer des Buchmuseums der SLUB ausgestellt.

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

 

Sämtliche Briefe sind online in den Digitalen Sammlungen der SLUB zugänglich: http://digital.slub-dresden.de/id49251724X     

 

Vorankündigung: Für 2018, dem 250. Todesjahr Winckelmanns, ist eine größere Ausstellung im Buchmuseum der SLUB geplant. Genauere Informationen folgen hier im SLUBlog.

 

Fotos: SLUB Dresden / Ramona Ahlers-Bergner

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Nun für Archivgut optimiert: Neue Version des DFG-Viewers verfügbar

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts haben die SLUB, das Landesarchiv Baden-Württemberg sowie das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen den DFG-Viewer, ein digitales Werkzeug für die Präsentation von Archivalien, optimiert.

 

Neben einer verbesserten Darstellung archivischer Medienarten wie Fotografien, Amtsbüchern und Akten, ist es nun auch möglich, Großformate wie Urkunden und Karten mit höherer Performanz zu präsentieren. Dafür wurde das MODS-Anwendungsprofil des DFG-Viewers um archivfachliche Elemente erweitert.

 

Um insbesondere schwer lesbare Materialien im DFG-Viewer besser erkennbar zu machen, wurde zudem die Anzeige um eine Reihe visueller Funktionen ergänzt. Sie können nun Kontrast und Helligkeit der Digitalisate selbst bearbeiten, um z.B. die Papierstruktur und andere physische Oberflächenmerkmale sichtbar zu machen. Das ist auch bei der Betrachtung qualitativ schwächerer Scans nützlich.

 

 

Zusätzlich ist es möglich, die Invertierung des vollständigen Farbspektrums eines Digitalisats darzustellen, was insbesondere für die Lesbarkeit von Mikrofilmdigitalisaten entscheidend ist. Um beispielweise Randbemerkungen, quer gedruckte Tabellen oder Abbildungen richtig ausrichten zu können, können Sie das Digitalisat nun auch stufenlos drehen. Darüber hinaus wurde der Viewer in den letzten Monaten umfassend grafisch überarbeitet und für Mobilgeräte optimiert, wobei auf eine weitgehende Barrierearmut und international verständliche Symbolsprache geachtet wurde. Die beschriebenen Funktionen stehen auch für alle im DFG-Viewer betrachteten Digitalisate zur Verfügung.

 

Der Browser-Webdienst verfügt über eine OAI-PMH-Schnittstelle zum Austausch von Meta- und Strukturdaten im METS/MODS- und METS/TEI-Format. Mithilfe dieser Daten wird die Anzeige eines digitalen Mediums angereichert und dessen innere Struktur korrekt abgebildet. Die neue Version des DFG-Viewers wird nun bereits von mehreren Archiven und im Archivportal-D eingesetzt.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter DFG-Viewer oder Landesarchiv Baden-Württemberg. Beispiele sind hier abrufbar.

 

Nadine Seidu (M.A), Landesarchiv Baden-Württemberg