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Kategorie: Veranstaltung

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Dresden – Böhmen – Prag. Neues Dresdner Heft wird in der SLUB vorgestellt

Weit ist es nicht nach Böhmen. Zwar bildet der Erzgebirgskamm eine der ältesten und stabilsten Grenzen Europas - das Leben gerade der Menschen in der Grenzregion war aber von grenzüberschreitenden Beziehungen und Gemeinsamkeiten geprägt. Die historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts machen es nicht immer leicht, dass Deutsche und Tschechen unbefangen zueinander kommen. Umso erfreulicher ist es zu wissen, wie viele Alltags- und Arbeitskontakte zwischen Dresden und Prag, zwischen Sachsen und Böhmen dennoch bestehen - und wie diese seit 1989 intensiver geworden sind.

Die "Dresdner Hefte" schauen in ihrer Ausgabe 135 über den sächsischen Horizont hinaus ins Böhmische. Dabei liegt der zeitliche Schwerpunkt auf den letzten etwa 120 Jahren der Nachbarschaftsbeziehungen. Kontakte zwischen Schriftstellern und Musikern werden ebenso thematisiert wie die intensiven Beziehungen zivilgesellschaftlicher Akteure. Kulturelle Institutionen wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder das Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem berichten über ihre Projekte mit den jeweiligen Nachbarn. Der Prager Frühling und dessen jähes Ende haben auf ihre Weise den Kontakt geprägt. Und es sind schließlich Gräber auf dem Friedhof Střekov (Schreckenstein), die uns an die Geschichte der vergangenen deutsch-böhmischen Lebensgemeinschaft erinnern.

Das Heft - an dem mit Konstantin Hermann und Martin Munke auch zwei SLUB-Mitarbeiter beteiligt sind - wird am 17. Oktober 2018 um 19 Uhr im Klemperer-Saal der SLUB vorgestellt. Justus H. Ulbricht, Redakteur der Dresdner Hefte und Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsvereins, diskutiert mit der Künstlerin Susan Donath, dem Geschäftsführer der Euroregion Elbe/Labe, Rüdiger Kubsch, und dem Schriftsteller Jens Wonneberger über ihre Beiträge. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein! Der Eintritt ist frei.

Dresden – Böhmen – Prag. Szenen einer Nachbarschaft
Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 19 Uhr
im Klemperer-Saal der SLUB

Dresdner Hefte 1-50 mit Volltext in Digitalen Sammlungen

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Ausstellungseröffnung "Geteilte Erinnerungen: Das Fotoalbum - Gesteckt, geklebt, gepostet"

Millionen Nutzer laden heute täglich ihre Fotos in soziale Netzwerke - oftmals inszeniert, mit Filtern verschönert, versehen mit #Hashtags und per GPS abgerufenem Standort. Das klassische Fotoalbum dagegen erscheint als Relikt längst vergangener Zeiten - ausgestorben mit der analogen Fotografie. Tatsächlich aber erfährt das Medium in den letzten Jahren eine Renaissance, als von digitalen Vorlagen gedrucktes Fotobuch oder als - nach bewährten Gestaltungsprinzipien – in Handarbeit zusammengestelltes Scrapbook. Grund genug, sich heute der rund 600 Objekte umfassenden Albensammlung der Deutschen Fotothek erstmals in einer Ausstellung zu nähern. Mit spektakulären Prachtalben und schlichten Alltagsdokumenten zeigt die Ausstellung, die am 16. Oktober 2018 eröffnet wird, eine kleine fotografische Kulturgeschichte rund um das Fotoalbum, ergänzt um einen stilgeschichtlichen Parforceritt durch die Gestaltung des Albums seit 1860 und die Darstellung des gesellschaftlichen und technischen Wandels des Mediums Fotografie seit seiner Erfindung.

 

Albenvielfalt

Wenn die »goldene Zeit« der Fotoalben vor allem jene von Goldschnitt und Goldprägung war, so stammen die kreativsten Beispiele der Sammlung aus den 1920er und 1930er Jahren. Der Einzug der Amateurfotografie brachte nicht nur eine größere thematische Vielfalt mit sich, sondern auch mehr Erzählfreudigkeit und Einfallsreichtum. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Fotoalbum als Teil der allgemeinen Erinnerungskultur angesichts immer größerer Reisefreudigkeit rein mengenmäßig seine Blütezeit, gleichzeitig wurden die einst kunstvollen Einbände seit den 1950er Jahren immer schlichter und austauschbarer. Seit den 1970er Jahren kommt das Anlegen von Fotoalben zunehmend aus der Mode: Je mehr fotografiert wurde, desto weniger Zeit nahm man sich zum Sortieren, Einkleben und Beschriften – Massen von Bildern zu ordnen bleibt jedoch auch im digitalen Zeitalter Voraussetzung visueller biografischer Selbstinszenierung.

#Selfiepoint #geteilteerinnerungen - Posten Sie Ihre Erinnerung!

Teilen Sie die Erinnerungen an Ihren Ausstellungsbesuch und werden Sie damit Teil eines neu entstehenden digitalen Fotoalbums, das im Buchmuseum in unser Magic Box zu sehen sein wird. Unsere Selfie-Points in der Ausstellung selbst und auf dem Gelände der SLUB warten mit schönen Motiven auf Sie. Posten Sie Ihr Bild einfach auf Twitter unter #geteilteerinnerungen @slubdresden oder schicken Sie es uns per Mail an oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de .

 

 

Die Ausstellung ist vom 16. Oktober 2018 bis zum 22. April 2019 täglich von 10 - 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen.
Der Eintritt ist frei.

Zum Online-Katalog

 

Rahmenprogramm

Ausstellungseröffnung
am 16. Oktober 2018 um 19 Uhr

 

Kuratorenführungen durch die Ausstellung:
24. Oktober, 21. November, 12. Dezember 2018
sowie 16. Januar, 13. Februar, 13. März und 10. April 2019, jeweils 17 Uhr

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SLUB4OpenAccess: Open Access Roadshow auf dem Campus der TU

"Gerechte Grundlagen für offenes Wissen gestalten" ist das Motto der diesjährigen internationalen Open Access Week, die sich zum Ziel setzt, weltweit mit Veranstaltungen und Aktionen für Open Access zu werben. Auch die SLUB ist mit dabei und bietet mit einer Roadshow die Gelegenheit, ihre Open Access-Services kennenzulernen und von diesen direkt zu profitieren.

Mitorganisator Matti Stöhr (MS) von der SLUB verrät im Interview, was (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwarten können.

 

Lieber Herr Stöhr, dieses Jahr veranstalten Sie die Open Access Week als Roadshow. Was erwartet die Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler?

>> MS: Wir wollen (potentiell) Interessierte quasi im Vorbeilaufen auf Open Access / Open Science prinzipiell aufmerksam machen, unsere dazu gehörigen Beratungs- und Publikationsservices vorstellen, aber auch konkret helfen, etwa wenn es um die Publikationsfinanzierung oder die Klärung von Zweitveröffentlichungsrechten geht. Wir möchten Doktoranden, Postdocs, Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, Professoren etc. in einer Kurzberatung direkt Gelegenheit zum persönlichen Austausch über ihren Unterstützungsbedarf rund um den Arbeits- und Publikationsprozess geben. Für intensivere individuelle Beratungen in einem ruhigerem Umfeld gibt es ja die Wissensbar.

 

Das Open Access Team hat sich drei Standorte ausgesucht: das Foyer der alten Mensa, des Siedepunktes und des Medizinisch-Theoretischen-Zentrums. Warum genau an diese?

>> MS: Die SLUB bietet bereits seit 2011 im Rahmen der alljährlichen internationalen, kampagnenartigen Open Access Week viele unterschiedliche, abwechslungsreiche Veranstaltungsformate und Informationsangebote zum Thema an. Eine Roadshow gab es bisher noch nie. Das wollten wir einfach mal ausprobieren. Die zentrale Motivation dabei: das Konzept offener Wissenschaft (Open Science), insbesondere offenen Publizierens und den Dienstleistungen dazu in ein vergleichsweise außergewöhnliches Setting bringen, denn die Mensen sind nicht bekanntlich nicht nur Orte der physischen Nahrungsaufnahme sondern auch der geistigen. Im informellen Austausch werden dort Ideen und Probleme diskutiert oder gar Konzepte entwickelt. Gleichzeitig ist es eine Pausensituation mit etwas Abstand vom Büroschreibtisch oder Hörsaal. Es ist faktisch ein kleines Experiment, in der Hoffnung, dass viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch mit uns ins Gespräch kommen wollen, sicher dann, wenn sie nicht mehr hungrig sind.

 

Zu welchen Themen werden Sie vor Ort beraten?

>> MS: Publikationsspezifische Aspekte wie die verschiedenen Wege des OA-Publizierens, insbesondere Gold-OA und Green-OA liegen auf der Hand. Nicht selten stellen sich dabei Fragen wie: Welches ist die geeignete oder gar beste Publikationsort für mich? Das ist vor allem dann relevant, wenn es um eine Artikelpublikation in einen möglichst renommierten Fachjournal geht. Vor Kurzem wurde zudem medial breit über das Problem sogenannter Fake Journals berichtet. Die Herausforderung unseriöse Publikationsplattformen zu identifizieren, ist daher sicher auch Thema. Es hat auch Berührungspunkte hinsichtlich der Modalitäten zur Artikelfinanzierung über den Publikationsfonds, der SLUB/TUD und die Zweitveröffentlichung von Publikationen mit Qucosa. Gerne können konkrete Finanzierungsanliegen oder zur Zweitveröffentlichung vorgesehene Paper mitgebracht werden - mit dem Ziel möglichst unmittelbar und verbindlich Feedback zu geben. Darüber hinaus ist im Gesamtkontext Open Science der systematische Umgang mit Forschungsdaten ein besonderes Thema. Wie detailliert oder differenziert die Themen behandelt werden (können), hängt nicht zuletzt von der Nachfrage und Resonanz ab.

 

Zum Abschluss möchte ich Sie bitten, die Roadshow in drei Schlagworten zu beschreiben:

>> MS: Offenheit, Austausch, Informationen - rund um Publikationsprozesse

 

Das Programm der Open Access Week am Wissenschaftsstandort Dresden finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Open Science an der SLUB finden Sie auf unserer Homepage.

Hier gibt's den Rückblick auf vergangene Open Access Weeks

Zum Motto der Open Access Week 2018

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Kriegsspuren - dokumentiert. Quellenpräsentation im Rahmen des Heinrich Schütz Musikfestes

Die Präsentation von (musikalischen) Quellen der Barock-Zeit ist mittlerweile fester Bestandteil des Heinrich Schütz Musikfests. In diesem Jahr steht dieses unter dem Thema "Verley uns frieden".

 

Seit jeher prägen Kriege die Kulturgeschichte der Menschheit. Künstlerisch gefasst und historiographisch verarbeitet, wird der Krieg in Liedern, Epen, Chroniken, Bildern, Monumenten bezeugt. Seine Spuren hinterlässt er dabei nicht nur als Motiv, sondern ganz existenziell auch am Material der Überlieferung. 

In diesem Jahr gedenken wir mehrerer Kriege und ihrer Folgen - ein wichtiger Bezugspunkt der Erinnerung sind dabei die Auseinandersetzungen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, denen sich auch das diesjährige Heinrich Schütz Musikfest unter der Überschrift "Verley uns Frieden" widmet. Kriegsspuren sind deshalb Leitfaden einer Präsentation von Quellen aus dem Bestand der SLUB im Rahmen dieses Festivals: Äußeren Kriegszeichen, wie Materialschäden und dem restauratorischen Umgang mit ihnen, aber auch motivischen Einflüssen, dem künstlerischen Verarbeiten der Kriegserfahrungen, in Quellen des 17. bis 21. Jahrhunderts gehen Katrin Bicher (Musikabteilung) und Dominik Stoltz (Abteilung Handschriften und Alte Drucke) im Gespräch mit Arno Paduch (Zinkenist, Leiter des Johann-Rosenmüller-Ensembles) nach.

 

 

Thomas Strutius: Verleih uns Frieden gnädiglich - Mus.1914-E-500

 

Ergänzt wird die Präsentation von und das Gespräch über die Quellen durch eine Führung durch die Restaurierungswerkstätten der SLUB.

 

Kriegsspuren - dokumentiert: Quellenpräsentation - Gespräch - Führung durch die Restaurierungswerkstatt

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17 Uhr
Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18, Talleyrand-Zimmer

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich hier an.

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Für Schlaufüchse und Einsteiger: Semesterbeginn in der SLUB

Liebe Erstsemesterstudierende,

schön, dass ihr da seid! Auch wir von der SLUB Dresden freuen uns, euch in Dresden zum Studium begrüßen zu dürfen.
Die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (kurz SLUB) ist eure zentrale Anlaufstelle für Literatur zum Studium, als Ort zum Lernen und Arbeiten sowie für Tipps und Tricks zum wissenschaftlichen Arbeiten: sei es bei Vorträgen, Seminararbeiten oder dann der Abschlussarbeit. Damit ihr gut in das Wintersemester 2018/19 starten könnt, bieten wir euch vom 08.10.18 bis 26.10.18 montags bis freitags täglich mehrere Einführungskurse „Die SLUB im Überblick - Einführungskurs zum Studienstart“ an.
In diesen 45-minütigen Kursen bekommt ihr einen ersten Überblick über die Services und Angebote eurer Bibliothek.
Wir zeigen euch, wie ihr euch bei uns anmelden könnt, wie ihr Medien in der Bibliothek findet, wie die Ausleihe funktioniert und vieles mehr. Bitte meldet euch hier zu den Kursen an.


Es gibt auch jeweils einen Kurstermin auf Englisch, Spanisch und in deutscher Gebärdensprache.

 

Wir freuen uns auf euch!
Eure SLUB

 

Zur Anmeldung für die Kurse "SLUB im Überblick"