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SLUBlog

Kategorie: Ausstellungen

Ob Diebstahl, Mord oder Totschlag – im Mittelalter wurden solche Delikte nicht nach einem einheitlichen staatlichen Gesetzbuch geahndet, sondern nach dem regional praktizierten Gewohnheitsrecht. Es war der rechtskundige Sachse Eike von Repgow, der zwischen 1220 und 1235 erstmals  das im östlichen Harzvorland mündlich tradierte Gewohnheitsrecht zunächst in lateinischer Sprache aufzeichnete und es dann ins Deutsche übertrug. So entstand der Sachsenspiegel, das bedeutendste Rechtsbuch des deutschen...

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Das berühmteste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, der Sachsenspiegel, enthält zu einem erheblichen Teil auch Normen, welche Reaktionen der Betroffenen und der Gesellschaft bzw. von deren Repräsentanten auf den Rechtsbruch festlegen. Sie verkörpern jenen Teil des Rechts, den wir heute als „Strafrecht“ bezeichnen. Der Reiz einer dezidierten Betrachtung dieses Rechtsbereiches auf der Grundlage des Sachsenspiegels ergibt sich unter anderem daraus, dass man grundsätzlich drei Quellengattungen zu...

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Eröffnung am 29.09. um 19:00 Uhr Der Kreuzchor begeht in diesem Jahr sein 800-jähriges Bestehen. Jubiläen sind Gelegenheiten, Rückschau zu halten, sich zu erinnern und zu betrachten, was die eigene Geschichte an Geschichten aufgeschichtet hat. Etliches kommt dabei in acht Jahrhunderten zusammen und einiges wird, wie Sie wissen werden, in verschiedenen Veranstaltungen des Chores, der Schule, der Fördervereine, der Stadt über das ganze Jahr hinweg gezeigt und erzählt. Auch die Musikabteilung...

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Auf 19 Schautafeln, mit Vitrinen und einem funktionalen Schulgartenmodell nimmt uns der Chemnitzer Ausstellungsmacher Klaus Reichmann mit in Schulgärten vergangener Zeiten. Die Wanderausstellung widmet sich einem Aspekt der Reformpädagogik. Bekannte Protagonisten dieser Denkschule wie Peter Petersen und Maria Montessori sind auch Nicht-Pädagogen ein Begriff. Andere Lehrer verschrieben sich der Aufgabe, den Unterricht in ihrer eigenen Schule zu reformieren. Einen dieser Pädagogen - Friedrich...

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Zwar konnte der Maya-Codex schon seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in der Kurfürstlichen Bibliothek zu Dresden bewundert werden – doch am Ende war es der amerikanische Regisseur Roland Emmerich und sein Film „2012“, der die Besucher in Strömen nicht nur in die Kinos, sondern auch in die Schatzkammer der SLUB in Dresden führen sollte. Anlässlich des deutsch-mexikanischen Kulturjahres, welches am 11. April von Bundespräsident Joachim Gauck und dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto...

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