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SLUBlog

Kategorie: Makerspace

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Offene Werkstätten: Wertschöpfung, Innovation und Nachhaltigkeit

Welche Typen von offenen Werkstätten gibt es? Wer sind die Stakeholder und was treibt sie an? Die Erwartungen an offene Werkstätten sind so groß, wie sie widersprüchlich sind: Wirtschaftswachstum oder Nachhaltigkeit? Green Growth oder Suffizienz? Freie Zirkulation von Wissen oder Schaffung geistigen Eigentums?

 

 

Diese Fragen und das folgende Zitat stammen aus der neuen Studie Offene Werkstätten – nachhaltig innovativ? Potenziale gemeinsamen Arbeitens und Produzierens in der gesellschaftlichen Transformation des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Im Projekt Commons-based Peer Production in Offenen Werkstätten COWERK werden dort Beispiele kooperativer Technik-, Werkzeug- und Wissensanwendung erforscht. Die Wertschöpfung in offenen Werkstätten wird in einem zweiten Diskussionspapier des IÖW mit einer empirischen Erhebung ausgeleuchtet. Beide Studien sind dort direkt als PDF erhältlich. Die Schriftenreihe des IÖW finden Sie im SLUB-Katalog.

 

Theorie und Praxis - textbeasiert und nicht-textuell - machen den Makerspace in der SLUB aus. Mit unserer Offenen Werkstatt wenden wir uns insbesondere an die Mitglieder der TU Dresden, der Dresdner Hochschulen, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und deren Kooperationspartner in Industrie, Wirtschaft und Bürgergesellschaft.

 

Abgesehen von der Verwendung als Sammelbegriff, fällt in Deutschland der Begriff Makerspace häufig im Zusammenhang mit Bibliotheken, die ihre Räumlichkeiten mit 3D-Druckern, u.ä. Geräten ausstatten. In Deutschland können vor allem die Bibliotheken in Köln, Dresden und Potsdam als Vorreiter dieser neuen Ausrichtung von Bibliotheken genannt werden.

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Gerätepark des Makerspace mit Heißdraht-Schneidemaschine erweitert

Im Makerspace der SLUB steht ab sofort eine Heißdraht-Schneidemaschine zum computergesteuerten Schneiden von 2D- und 3D-Konturen aus Styropor, Styrodur, EPP und anderen Schäumen zur Verfügung. Durch vier unabhängige Achsen können 3D-Körper mit zwei unterschiedlich großen Konturen am A- und B- Portal wie z.B. Kegel oder konische Säulen geschnitten werden.

 

 

Technische Daten:

  • Typ C1610S - 3D-Serie der Fa. CNC-multitool
  • Arbeitsraum: Grundfläche 1.250 mm x 1.250 mm, Höhe 650 mm (bei 3D Schnitten kann der verfügbare Arbeitsraum kleiner ausfallen)
  • 4 Achsen separat steuerbar (X, Y und A, B)
  • Drahtdurchmesser 1,5mm
  • 2D- und 3D-Schnitte möglich

 

Das Gerät wurde durch die Junioprofessur für Technisches Design (Jun.-Prof. Krzywinski) und die AG Geometrische Modellierung und Visualisierung (Prof. Lordick) der TU Dresden bereitgestellt.

 

Verwendung findet das Gerät unter anderen im DFG-Projekt "SPP 1542 - Dünnwandige Betonbauteile mit Regelflächengeometrie" bei der Herstellung eines Demonstrators für eine Schalenbrücke: "Als Demonstrator für das SPP1542 ist ein Prototyp der Brücke mit einer Spannweite von 3m geplant. Die Schalung wird durch Heißdrahtschneiden aus extrudiertem Polystyrol im Makerspace der SLUB (Dresden) gewonnen. Betonage und Nachbearbeitung werden in der Peter-Behrens-Halle der TU Berlin durchgeführt."

 

 

Selbstverständlich steht das Gerät allen Nutzerinnen und Nutzern des Makerspace zur Verfügung und kann über den Punkt "Gerätebuchung" auf der Makerspace-Webseite gebucht werden. Wir geben Ihnen in einer Vor-Ort-Schulung eine Einführung in die Gerätebedienung sowie in die Benutzung der Software Dev Foam Pro. Mit diesem Programm können Zeichnungen des zu schneidenden Models im DXF (R12)-Format importiert und in die Steuerungssprache des Geräts übersetzt werden. Alternativ kann dieser sogenannte G-Code auch mit externen Programmen erzeugt und importiert werden.

 

Wir wünschen viel Freude beim Ausprobieren und stehen Ihnen für Fragen und Hilfestellung zur Verfügung.

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Wissen kommt von Machen – "Meet up!" im SLUB Makerspace ab 6. Oktober

Der SLUB Makerspace ist ein Ort für kreatives Arbeiten – mittlerweile verfügt er über einen großen Gerätepark, der jedes Makerherz höher schlagen lässt. Die 3D-Drucker laufen fast durchweg und drucken schnell Einzelstücke. Unser Makerspace ist eine offene Werkstatt für Besucher der SLUB für eigene Projekte in Studium, Forschung und Freizeit. Zukünftig werden wir mit dem Makerspace dem Ideenreichtum weiteren Auftrieb geben, gemeinsames Arbeiten und Wissensaustausch fördern. Ab dem Wintersemester ist jeder erste Donnerstag im Monat ein Meet up! Tag und der Makerspace zu einem spannenden Ort für Fachvorträge, Gespräche und Austausch.

 

 

Auftakt ist das Meet up! am 6. Oktober 2016, das sich dem Thema Rapid Prototyping widmet. Unter Rapid Prototyping versteht man die schnelle Herstellung von Prototypen mit verschiedenen Verfahren ausgehend von Konstruktionsdaten (CAD-Daten).

 

Additiv generative Verfahren, sind Verfahren zur schnellen und kostengünstigen Herstellung von Prototypen, Mustern und Endprodukten und für die industrielle Fertigung bereits ausgereift. Der Makerspace öffnet den Zugang zu solchen Technologien einer breiten Nutzergruppe und ermöglicht damit, in einer völlig neuartigen Herangehensweise seinen DIY-Projekten nachzugehen. Wichtige Impulsgeber sind die Dresdner Fraunhofer-Institute. Einen Blick in das Spektrum dieser Fertigungsverfahren wird Moritz Greifzu vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahlentechnik (IWS) geben. Er leitet die Gruppe Drucken und wird zum ersten Makerspace Meet up! über aktuelle Forschungstrends und damit verbundene Forschungsfragen sprechen. Praktisch soll es ebenfalls werden. Wie man von seiner Idee zum schnellen Prototypen kommt, werden Projektleiter Lukas Oehm und Melanie Kaiser in einem Impulsvortrag zeigen. 

 

Organisiert werden die Treffen von Melanie Kaiser und Miriam Walther vom Innovationsnetzwerk smart³. Die Materialforschungsinitiative des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen ist Kooperationspartner des SLUB Makerspace.

 

Let´s meet up! Wir freuen uns auf viele Teilnehmer, anregende Gespräche und gute Einfälle.

 

  • Wann: 06. Oktober 2016 17 bis 19.30 Uhr
  • Was: Spannende Vorträge zu additiv generative Verfahren und Rapid Prototyping
  • Wo: SLUB Makerspace M2, Bereichsbibliothek DrePunct
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The Social Turn: "Wir suchen nach Wendepunkten in Geschichten."

Prof. Joachim Scharloth untersucht an der TU Dresden Sprache im interdisziplinären Kontext. Angewandte Lingustik ist sein Fachgebiet. Sein Blog heißt surveillance and security | "Computer- und korpuslinguistische Methoden des politisch motivierten Internet-Monitorings".

 

Bei der Konferenz "TEDxDresden 2016" wird er am 11. September als einer von neun Gästen über seine Forschungsfragen und Projekte sprechen. Alle Vorträge sollen anschließend im Netz dokumentiert werden.

 

Was hat das mit der SLUB zu tun? Bereits 2014 nutzte Prof. Scharloth den Makerspace der Bibliothek, um - wie er damals meinte - mit seinen Studentinnen und Studenten "Wendepunkte in Geschichten" zu finden.

 

"The Social Turn" ist das Thema der Konferenz. Der Makerspace in der SLUB ist ein Element und - wie wir meinen - auch Motor dieses Wandels.

 

 

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Glückwünsche für "Dr. Hut" 2016! Wir suchen mehr: einzigartig sollen sie sein – mit Open Access

Seit vergangenem Jahr sammeln wir Bilder einzigartiger Doktorhüte, die einfach mit einem Link zur dazugehörigen Open Access-Doktorarbeit auf Qucosa verknüpft sind. Gestern siegte Dr. Matthias Müller beim Sommerfest der Graduiertenakademie der TU im "Dr. Hut"-Wettstreit. Seine Dissertation hatte er längst auf Qucosa veröffentlicht. Einmal mehr gilt hier: Sieger publizieren Open Access! Sein Hauptpreis: ein Gutschein für Extra-Maschinenzeit im Makerspace.

 

Matthias Müller: Service-oriented Geoprocessing in Spatial Data Infrastructures

 

24 Doktorhüte von Dresdner Doktorandinnen und Doktoranden sind bereits Teil unserer Sammlung auf flickr. Wir suchen mehr für diese Galerie. Wir möchten sie gern verdoppeln.

 

Bitte senden Sie uns ein Foto Ihres persönlichen Doktorhuts! Eines Tages werden Kulturwissenschaftler das Phänomen des individuellen Doktorhutes samt Open Access wissenschaftlich untersuchen wollen, möglicherweise als Teil eines mehrjährigen Promotions- und Forschungsprojekts... ;-) Mit Ihrem Foto können Sie also schon heute die Wissenschaft der Zukunft unterstützen – und die "Kultur des Wissenteilens" per Open Access natürlich. Bitte schreiben Sie uns.

 

Dr.-Ing. Jens Krzywinski: Das Designkonzept im Transportation Design