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SLUBlog

Autor: Antonie Muschalek

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Deutscher Buchpreis 2014 – Wir haben alle Finalisten.

Da sind sie – die für den deutschen Buchpreis 2014 nominierten Titel sind allesamt in der SLUB verfügbar. Sechs Romane haben es ins Finale geschafft. Einer von ihnen wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 6. Oktober von der Jury zum Preisträger gekürt. Sehen Sie selbst und nennen Sie uns hier im SLUBlog Ihren Favoriten:

 

Thomas Hettche: Pfaueninsel

Angelika Klüssendorf: April

Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling

Thomas Melle: 3000 Euro

Lutz Seiler: Kruso

Heinrich Steinfest: Der Allesforscher

 

Aufgrund der breiten Aufmerksamkeit sind die für den Deutsche Buchpreis nominierten Bücher häufig bereits ausgeliehen. Wir beobachten die Nachfrage sorgfältig, ordern gegebenenfalls weitere Exemplare bzw. reagieren auf Ihren Erwerbungsvorschlag.

 

 

 

 

 

Deutscher Buchpreis: Die Shortlist 2014

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Kulturgut braucht Schutz: Werden Sie Buchpate!

Am Nationalen Aktionstag für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts ruft die SLUB zu Buchpatenschaften auf.

 

Ob Handschriften, Musikalien, Drucke, Karten oder Bücher, die SLUB hütet zahlreiche wertvolle und bemerkenswerte Stücke - von Bachs h-Moll-Messe über Dürers Skizzenbuch bis hin zu Handschriften und Kompositionen von Richard Strauss.

 

Sie prägen die Identität der SLUB als Forschungs- und Landesbibliothek und sind Grundlage für die stetig wachsenden, online verfügbaren digitalen Sammlungen. Als Teil des sächsischen Gedächtnisses gilt es die Originale sorgsam zu pflegen und zu erhalten. Aufwendige Restaurierungen, klimatisierte Archivräume und säurefreie Schutzbehälter sorgen dafür, den wertvollen Bestand schriftlichen Kulturguts zu bewahren. Der damit verbundene finanzielle Aufwand ist immens und aus regulären Haushaltsmitteln allein nicht finanzierbar. Buchpaten können hier helfen, wichtiges Kulturgut zu retten und dringend notwendige Restaurierungsarbeiten umzusetzen.

 

 

 

 

 

 

Bachs h-Moll-Messe

 

Helfen Sie mit und werden Sie Buchpate! Sie können dazu beitragen, eine kostbare Handschrift, einen historischen Buchdruck zu restaurieren oder ganz einfach säurefreie Schutzbehälter zur Schonung der Originale stiften. Unter ausgewählten restaurierungsbedürftigen Werken befinden sich beispielsweise Handschriften und Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Heinrich Schütz, eine Chronik des kursächsischen Kanzlers und Dichters David Peifer (1530-1602) oder historische Karten.

 

Detaillierte Informationen zu Buchpatenschaften und ausgewählten Objekten und Schätzen in unserem Buchmuseum helfen Ihnen bei der Auswahl. Wir freuen uns über Ihre Spende oder die Übernahme einer Buchpatenschaft.

 

Zehn Jahre nach dem erschütternden Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek weist die Sächsische Landesbibliothek – Staats und Universitätsbibliothek (SLUB) gemeinsam mit Bibliotheken und Archiven in ganz Deutschland auf die Bedeutung des Kulturgüterschutzes hin. Katastrophen wie das Hochwasser entlang der Elbe im Jahr 2002 haben gezeigt, wie wichtig es ist, Kulturgüter sicher aufzubewahren, um sie vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Im Jahre 2007 hatte die SLUB den „Nationalen Aktionstag Restaurierung und Digitalisierung“ ausgerichtet. Vier Jahre später konnten die Experten von 14 Dresdner Bibliotheken, Museen und Archiven den sogenannten Notfallverbund Dresden gründen, um Katastrophenfällen vorzubeugen und im Ernstfall gemeinsam mit der Dresdner Feuerwehr zu retten, was zu retten ist.

 

Zum 10. Jahrestag des Brandes der Herzogin Anna Amalia Bibliothek findet nun ein weiterer Nationaler Aktionstag statt. Dazu bieten die Klassik Stiftung Weimar und die „Allianz Schriftliches Kulturgut erhalten“ am Samstag, dem 30. August 2014, ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm: www.klassik-stiftung.de/ausstellungen-und-veranstaltungen

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Information zur Katalogbenutzung

Seit Freitag, den 22. August kommt es bei der Suche im SLUB-Katalog sowie beim Zugriff auf Ihr Benutzerkonto leider zu Einschränkungen aufgrund einer technischen Störung. Die konkrete Ursache des Problems konnten wir trotz intensiver Prüfung bislang leider noch nicht finden. Daher ist bedauerlicherweise keine Prognose möglich, wann die Störung behoben sein wird. Wir arbeiten unter Hochdruck an der Lösung des Problems und bitten um Ihr Verständnis.

Das Bestellen, Verlängerung oder Vormerken von Medien ist telefonisch möglich unter +49 351 4677-420 / -390 oder schreiben Sie uns. Da Sie derzeit nicht online verlängern können, haben wir die Verzugsgebühren ausgesetzt.

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Freistaat startet „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“

Die Digitalisierung von kulturell wichtigem Schriftgut, der Erwerb von elektronischen Büchern und Zeitschriften und Langzeitsicherung stehen im Fokus

 

Mit zusätzlichen Mitteln will der Freistaat ab 2015 die Erwerbung von elektronischen Büchern und Zeitschriften, die Digitalisierung von wissenschaftlich und kulturell wertvoller Literatur in sächsischen Bibliotheken und die Langzeitarchivierung von Digitalisaten fördern. Für das „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“ sollen jährlich 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. 

 

„Wissenschaftliche Bibliotheken werden immer wichtigere Knotenpunkte der Informationsgesellschaft. Immer mehr Nutzer möchten über aktuelle Publikationen orts- und zeitunabhängig verfügen. Zudem soll auch kulturell wertvolles Schriftgut durch Digitalisierung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärt die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. „Wir rüsten unsere Bibliotheken für die digitale Zukunft, denn sie müssen ihre Informationen zunehmend als frei zugängliche Volltexte anbieten.“

 

„Sachsen hat viel mehr zu bieten, als bisher bekannt ist“, so Prof. Thomas Bürger, Generaldirektor der SLUB. „Deshalb sollen im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms kulturell und wissenschaftlich wertvolle Sammlungen auch aus kleineren Einrichtungen im Freistaat, etwa aus wissenschaftlichen kommunalen Bibliotheken über Internetportale, wie die deutsche und europäische digitale Bibliothek, weltweit sichtbar werden. Die Auswahl der Objekte erfolgt gemeinschaftlich mit den besitzenden Einrichtungen und orientiert sich an fachlichen Kriterien der Deutschen Forschungsgemeinschaft.“

 

Das „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“ setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Zum einen unterstützt es die sächsischen Hochschulbibliotheken bei der Lizenzierung  digitaler Medien wie E-Books, Volltextdatenbanken und elektronische Zeitschriften, die ihren Nutzerinnen und Nutzern frei zugänglich sind. Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) koordiniert diese Erwerbungen. Die Hochschulbibliotheken können damit den eingeschlagenen Weg des „digital zuerst“ fortsetzen und ihren Bestand an wissenschaftlichen elektronischen Medien erheblich vergrößern.

 

Zum anderen wird durch das Landesdigitalisierungsprogramm die Digitalisierung von wertvollem Schriftgut unterstützt. Gerade auch in kleineren wissenschaftlichen Bibliotheken und Sammlungen befinden sich kostbare  Bücher und Dokumente, die weltweit von Interesse sind und die in digitaler Form für wissenschaftliche, kulturelle und durchaus auch für touristische Zwecke genutzt werden können. Alle Digitalisate stehen der Öffentlichkeit frei zur Verfügung.

 

Die dritte Komponente betrifft die in Deutschland oftmals noch vernachlässigte Langzeitsicherung von Digitalisaten und soll gewährleisten, dass elektronisch gespeicherte Informationen langfristig gesichert werden und zuverlässig les- und nutzbar bleiben.

 

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden hat bereits ausgewiesene Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung und koordiniert das „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“ im Freistaat.

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Luftballonaktion vor der SLUB – wer weiß mehr?

Bunte Luftballons mit Bonbons oder Papierbotschaften gefüllt begrüßen heute Morgen die Nutzer vor dem Eingang der Zentralbibliothek am Zelleschen Weg. Sie laden zum Mitnehmen und Zerplatzen ein.

 

Wer kann Infos zu deren Herkunft geben? Wir freuen uns auf Hinweise und laden zum Rätseln ein, welche Botschaft uns diese kreative Aktion überbringen will.