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Jens BemmeViews:197
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17.05.201314:17 Uhr

Achtung, Liegewiese!

Auf eine Liegewiese gehören Liegestühle. Deshalb bitten wir Sie, sich ein Wort ganz besonders zu Herzen zu nehmen: Zurückbringen.

 

 

 

Seit 2010 gibt es unsere roten Liegestühle und ab Mittwoch auch den neuen 'SLUB-Lounger'. Ob zur Entspannung, für kreative Ideenrunden oder informelle Besprechungen - Hauptsache, Sie finden in der SLUB, was Sie suchen.

 

Wir wünschen Ihnen angenehme Pfingstfeiertage.

Jens Bemme(SLUB Dresden)Permalink0
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Ines PampelViews:273
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16.05.201315:24 Uhr

Ein Schatz in der Stadt kommt zum Klingen: Das Liebesmahl der Apostel

Am Samstag wird Richard Wagners Chorwerk "Das Liebesmahl der Apostel" aufgeführt. Selbst wenn Sie keine Karten für das Konzert haben, können Sie die originalen Noten in unserer Schatzkammer bestaunen.


Dem Dresdner Arzt Anton Pusinelli ist’s zu verdanken, dass Richard Wagner „Das Liebesmahl der Apostel“ komponierte. Als wohltätiger Freund und Mitglied der Dresdner Liedertafel bat er den frisch ernannten Königlich Sächsischen Hofkapellmeister um eine kleine Komposition zum jährlichen Sängerfest. Wagner ließ sich überreden und probierte Neues: ein geistliches Chorwerk für alle sächsischen Männergesangsvereine. Die Urauführung am 6. Juli 1843 mit 1.200 Sängern und 100 Orchestermusikern unter Leitung Wagners begeisterte das Publikum und ließ die Dresdner Frauenkirche erbeben. Richard Wagner, so deutete der Künstler bemerkenswert selbst seinen Namen, ist „Einer, der etwas wagt.“

1995 erwarb die SLUB Dresden mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder die Originalpartitur zum "Liebesmahl der Apostel". Heute zählt diese Notenhandschrift zu den bedeutendsten Schätzen der SLUB Dresden und ist als solcher in der Schatzkammer der Bibliothek täglich live oder virtuell zu besichtigen.

Am nächsten Samstag erklingt "Das Liebesmahl der Apostel“ um 20 Uhr in der Dresdner Frauenkirche. Im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele musizieren unter der Leitung von Christian Thielemann die Sächsische Staatskapelle Dresden, Herren des Sächsischen Staatsopernchors Dresden und weitere Chöre. Da das Konzert leider bereits lange schon ausverkauft ist, empfehlen wir Interessenten die halbstündige Musik via CD bequem im eigenen Wohnzimmer oder hier in der Bibliothek zu hören. Am Infopunkt 4 (Ebene -1) liegen ausleihbare Aufnahmen für Sie bereit, zudem entleihbare Partituren von Richard Wagner sowie weitere anregende CD-Neuerscheinungen.

Ines Pampel(SLUB Dresden)Permalink0
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Thomas BürgerViews:330
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15.05.201309:36 Uhr

Barocke Bauphantasien des Dresdner Hofes – TU und SLUB eröffnen die Ausstellung Pöppelmann 3D

Es ist atemberaubend, was August der Starke  in Dresden alles bauen wollte. Der Zwinger sollte nur der Anfang einer völlig neuen Stadt- und Schlossbauplanung sein.

 

Im Forschungsprojekt European Network for Baroque Cultural Heritage (ENBaCH) ist ein Team der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der TU Dresden den barocken Phantasien auf den Grund gegangen. Das Ergebnis ist eine eindrucksvolle Präsentation von Büchern, Entwürfen und Plänen, die der Hofbaumeister Pöppelmann nutzte oder selber schuf.  Die Rekonstruktion seiner Bibliothek und die digitale Präsentation seiner Pläne konnte auf die reichen Bestände der SLUB zurückgreifen. Höhepunkt und Clou sind die 3D-Rekonstruktionen und -Animationen, die die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten gGmbH als Partner zur Ausstellung beigesteuert hat.

 

Zur kurzweiligen Eröffnung  mit musikalischer Überraschung und Prosecco-Ausklang am Donnerstag, 19 Uhr, im Vortragssaal der SLUB, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Thomas Bürger(SLUB Dresden)Permalink1
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Achim BonteViews:430
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15.05.201300:09 Uhr

Frische Design-Ideen aus Dresden. Der 'SLUB Lounger' kommt!

"Frische Design-Ideen aus Dresden": Unter dieser Überschrift hatten wir Ihnen vor einem guten Jahr zwei Projekte vorgestellt, mit denen wir kreativen Startups aus der Region ein wenig Rückenwind geben und zugleich unsere Arbeitsplatzlandschaft weiter differenzieren wollen.

Solange es Ihren persönlichen Bildungszielen hilft, sollen Sie bei uns sitzen, stehen und meinetwegen auch liegen, in großer Ruhe oder in Gemeinschaft arbeiten sowie angenehm pausieren können. Das erste Projekt, die Bibosphäre, haben wir mit finanzieller Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse und Ihren Namensvorschlägen kürzlich abgeschlossen. Das zweite, das wir mit der jungen Firma Paulsberg umsetzen, wird am 21. Mai mit einem eigens für uns entworfenen Prototypen richtig öffentlich sichtbar.

 



Wer in den letzten Wochen öfter auf unserer Bibliothekswiese unterwegs war (die in Kürze auch wieder mit den SLUB-Liegestühlen belegt sein wird), hat vielleicht schon eine Alpha-Version des neuen Möbels testen können. Nach Pfingsten folgt nun sozusagen die Open Beta für den SLUB Lounger aus carbonverstärktem Textilbeton. Gemeinsam mit Paulsberg werden wir die Weltneuheit aus Dresden am 22. Mai der Presse vorstellen und dafür werben, aus dem einen Stück rasch viele zu machen. Warum keine Lounger als verbindende Elemente zwischen SLUB und Campusgelände der TUD - etwa im Innenhof zwischen Trefftz- und Willersbau? Wie, wenn wir Patenschaften für einzelne Stücke kreierten - als Idee für Alumni o.ä.?


 

Sie merken, wir sind auch hier noch ein wenig auf der Suche nach Ausbau unserer Idee und Unterstützung, auf jeden Fall aber schon uneingeschränkt begeistert von der Kreativität und dem Engagement unseres Partners. Der SLUB Lounger von Paulsberg hat es verdient, groß herauszukommen. Ihre Ideen und Unterstützung sind wie immer willkommen! Testen Sie das Möbel und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

Achim Bonte(SLUB Dresden)Permalink0
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Jens MittelbachViews:428
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14.05.201316:58 Uhr

SLUB macht Ernst mit Linked Open Data: 12 Stellenausschreibungen für ein neues Drittmittelprojekt

Präsident Obama hat kürzlich ein starkes Signal gesetzt, als er die US-Regierungseinrichtungen per Dekret (Executive Order) anwies, ihre Daten standardmäßig in offenen, maschinenlesbaren Formaten zu speichern, um sie leicht auffindbar, zugreifbar und nutzbar zu machen. Die Veröffentlichung von Daten ist aber nur ein Anfang. Mit der wachsenden Flut an offenen Daten müssen auch Applikationen geschaffen werden, die sie verwerten und echten Mehrwert durch intuitiv bedienbare Nutzeroberflächen erzeugen. Die SLUB Dresden stellt bisher noch keine offenen Daten im Sinne von Linked Open Data zur Verfügung, wohl aber benutzt sie Daten aus dem Semantischen Web, um ihre Katalogsuche multlingual und semantisch zu gestalten. Das Projekt SLUBsemantics war ein erster Schritt, dem nun weitere folgen sollen. Zu diesem Zweck startet die SLUB mit der UB Leipzig, erfahrenen WissenschaftlerInnen und Firmenpartnern in diesen Tagen ein großes Infrastrukturprojekt.

Ziel des Projektes ist der Aufbau einer Plattform für das Management und die tiefe Semantisierung bibliografischer Daten, die Verlinkung mit weiteren bibliothekarischen Daten sowie Nutzungs- und Geschäftsdaten und die Bereitstellung für Bibliothekskataloge und Electronic Resource Management Systeme. Dabei soll die Datenmanagementplattform nicht nur Linked Open Data nutzen, sondern auch solche Daten erzeugen und für das Semantische Web bereitstellen. In einem ersten Anwendungsfall soll ein Electronic-Resource-Management-System implementiert werden, das die semantischen Daten intelligent nutzt und dadurch Mehrwerte bietet. Die kommen zunächst einmal Bibliothekaren in ihrer täglichen Arbeit zugute. Dennoch haben wir bei unserem Vorhaben vor allem unsere Benutzer und die weltweite (Wissenschafts-)Community im Blick. Sie gewinnen durch unser Projekt, weil sein unmittelbares Resultat eine deutlich verbesserte Auffindbarkeit und Vernetzung unserer Ressourcen sein wird.

Bereits jetzt ist es möglich, in unserem Katalog mit Suchbegriffen zu suchen, die sprachlich unabhängig von der jeweiligen Dokument- bzw. Beschreibungsprache sind (im Moment unterstützen wir Deutsch, Englisch und Polnisch). Zudem betten wir die die eingegebenen Suchterme in ihren Wissenskontext ein, wodurch unser Katalog einem im Information Retrieval wichtigen Kriterium entspricht, nämlich dem der Serendipity. In Zukunft wird dieser Effekt durch weitere, tiefere Semantisierung verstärkt. Wir werden echte semantische Relationen zwischen Informationseinheiten schaffen und so zum Beispiel zu jedem Autor Personen nennen können, die diesen Autor intellektuell beeinflusst haben oder von ihm beeinflusst sind. Wir werden zusätzlich Nutzungs- und Zitationsdaten auswerten und Treffer auch abhängig davon anzeigen, wie intensiv die entsprechende Publikation in ihrer Community aufgenommen wird.

Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Wir suchen nun elf Softwareentwickler/innen und eine/n Systembibliothekar/in, die uns bei der Umsetzung der Projektziele unterstützen und die zum Teil in Dresden, zum Teil in Leipzig arbeiten sollen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und dieses besonders spannende Vorhaben. Für Rückfragen und Diskussionen zum Thema stehen wir gern zur Verfügung!

Jens Mittelbach(SLUB Dresden)Permalink0
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