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Michaele AdamViews: 176
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29.07.201411:10 Uhr

Bibliometrie: Forscher der TUD sind "Meistzitierte Wissenschaftler 2014"

"BIOTEC-Forscher ist einer der "meistzitierten Wissenschaftler 2014", meldete die TU Dresden vergangene Woche. Diese Neuigkeit ist ein willkommener Anlass einmal die Hintergründe des Rankings zu beleuchten. Welche Daten für diese Bewertung als Grundlage dienen und welche Kriterien herangezogen werden, hat das Bibliometrie-Team der SLUB betrachtet.

 

Die Datenbasis bilden die 22 Fachgebiete des Analysewerkzeugs Essential Science Indicators (ESI), das von Thomson Reuters herausgegeben wird. Ausgewertet werden mit ESI jeweils die Zitationen von Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre der Science und Social Sciences Edition der Web of Science Core Collection. Ziel ist es 

  • die Forschungsleistungen von Autoren, Institutionen, Ländern zu analysieren,
  • wichtige Trends in den Natur- und Sozialwissenschaften zu identifizieren,
  • die Wirkung von Forschungsleistungen auf andere Fachgebiete zu untersuchen,
  • Top-Länder, -Zeitschriften, -Wissenschaftler, -Publikationen und -Institutionen in einem bestimmten Forschungsfeld zu ermitteln.

 

Gelistet werden ab 2014 diejenigen Wissenschaftler, deren Publikationen einen Anteil an Zitationen von mindestens 1% bezogen auf die Gesamtzahl der Zitationen im betrachteten ESI-Fachgebiet im Zeitraum 2002 bis 2012 erreichen. Aktuell betrifft dies 3.215 Autoren. Erstmalig wendet Thomson Reuters mit dieser Normierung eine neue Methode zur Ermittlung der meistzitierten Forscher an, die die bisherigen Auswertungen auf der Webseite ISIHighlyCited.com ablöst. Beabsichtigt wird damit, bisher aufgetretene Vorteile und Verzerrungen zugunsten bereits etablierter Wissenschaftler und größerer Fachgebiete mit mehr Publikationen und die damit verbundene Nachteile für Nachwuchswissenschaftler aus jüngeren Forschungsfeldern zu korrigieren. Große Mehrautorenschaften, wie dies zum Beispiel in der Hochenergiephysik der Fall ist, sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Eine detaillierte Beschreibung der Methode finden Sie auf der Webseite About Highly Cited Researchers.

 

Die Liste der Forscher ist frei zugänglich auf der Webseite Highly Cited Researchers. Enthalten sind die Namen der Wissenschaftler, die ESI-Kategorie sowie die erste und zweite Adressangabe. Bei Vorhandensein einer Researcher-ID wird auf das Profil mit der entsprechenden Publikationsliste verlinkt.

 

Eine Suche nach "Dresden" in beiden Adressfeldern ergibt, dass neben Dr. Michael Kuhn vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) tatsächlich noch zwei weitere Dresdner Wissenschaftler zu den Highly Cited-Forschern der TU Dresden gehören: Prof. Christian Bernhofer aus dem Institut für Hydrologie und Meteorologie und Prof. Jürgen Rehm aus dem Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie.

 

Der Bibliometrie-Service der SLUB bietet Unterstützung bei Publikations- und Zitationsanalysen – mit Beratung, Analysen und Kursen.

Michaele Adam(SLUB Dresden)Permalink0
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Jens BemmeViews: 377
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25.07.201408:12 Uhr

Happy SysAdminDay 2014!

Ohne Systemadmins ist die SLUB nicht mehr denkbar! IT steckt heute in fast allem – in den Digitalen Sammlungen, im Bibliothekskatalog, im Content-Management-System TYPO3 unserer Webseiten, in unseren Entwicklungsprojekten z.B. für die Langzeitarchivierung digitaler Objekte oder die neue Datenmanagementplattform. Und nicht zuletzt wollen hunderte Arbeitsplätze und elektronische Dienste für Sie und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig gehegt und gepflegt werden.

 

Einen beispielhaften Einblick in den Alltag eines TYPO3-Entwicklers unserer IT-Abteilung gibt Alexander Bigga in einem Interview der Reihe "Neue Berufe in Bibliotheken" im BIS-Magazin und im Geschäftsbericht 2013.

 

Wir wünschen einen fröhlichen SysAdminDay!

Jens Bemme(SLUB Dresden)Permalink0
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22.07.201417:47 Uhr

Ein Leben ohne SLUB ist möglich ...

Wir führen Wissen.

 

Und Florian Swoboda macht auf Twitter den Vorschlag dieses Motto durch ein neues zu ersetzen. Was halten Sie davon?

 

Wir werden das sorgfältig prüfen. Es ist ja gerade Prüfungszeit! :)

Jens Bemme(SLUB Dresden)Permalink9
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Jens BemmeViews: 441
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21.07.201408:50 Uhr

"e-only" schafft erleichterten Zugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften - und Raum für zusätzliche Benutzerarbeitsplätze

Wie Sie wissen, baut die SLUB seit Jahren konsequent ihr Angebot elektronischer Bücher, Zeitschriften, Fotos und anderer Medien aus. In diesem Rahmen haben wir in den letzten zwei Jahren die Zeitschriften der wichtigsten großen Wissenschaftsverlage (z. B. Elsevier, Wiley und Springer u.a.) auf den ausschließlich elektronischen Bezug umgestellt und verzichten auf das Papierexemplar. Der Zugriff auf zurückliegende Jahrgänge ist dauerhaft gesichert und ohne Einschränkungen im Campusnetz möglich.

 

Der Vorrang für digitale Medien bietet nicht nur Vorteile für die orts- und zeitunabhängige Benutzung und für die Verarbeitung von Zeitschrifteninhalten. An Stelle der freigewordenen Regale haben wir nun in Ebene -1 der Zentralbibliothek Raum für 32 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Gerade in der laufenden Prüfungszeit sind diese neuen Plätze sehr beliebt.

 

 

 

Neue Arbeitplätze im Zeitschriftenbereich der Zentralbibliothek (Ebene -1)

 

Wer in den Prüfungswochen nach Alternativen zur Zentralbibliothek sucht, dem empfehlen wir auch unsere Zweigbibliotheken, die durchweg sehr gute Lernbedingungen bieten. Insbesondere die Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften ist mit neuen Gruppenarbeitsräumen und den zusätzlichen Samstagsöffnungszeiten am 23. und 30. August sowie am 6. und 13. September immer noch ein "Geheimtipp". Die Zweigbibliothek Rechtswissenschaften und der DrePunct öffnen noch bis 10. August auch am Sonntag.

 

Tipps für andere erst- und zweitbeste Lernorte sind willkommen! Wo lernen Sie am besten?

Jens Bemme(SLUB Dresden)Permalink0
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Antonie MuschalekViews: 482
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17.07.201415:16 Uhr

SLUB bewahrt weiterhin Wettiner Schätze

Der Freistaat Sachsen und das Haus Wettin A.L. haben eine abschließende gütliche Einigung zu Restitutions- und sonstigen Ansprüchen bezüglich früherer Wettiner Gegenstände im Freistaat Sachsen erzielt. Der Vergleichsvertrag wurde am 17. Juli 2014 von beiden Seiten unterzeichnet.

 

Nachdem eine rechtliche Einigung über die Porzellane bereits im Oktober 2006 und Februar 2011 erreicht werden konnte, wird mit diesem Vertrag auch bezüglich aller sonstigen beweglichen Gegenstände aus dem früheren Eigentum des Hauses Wettin A.L. Rechtssicherheit und Rechtsfrieden geschaffen.

 

Es war und ist ausdrücklicher Wunsch des Hauses Wettin A.L., dass die verhandelten Gegenstände in den Einrichtungen des Freistaates Sachsen verbleiben.

 

Verhandelt wurde über ca. 10.000 Gegenstände, darunter ca. 8.500 Bücher und Handschriften mit Schwerpunkt in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und Gegenstände der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, insbesondere aus folgenden Sammlungsbereichen: Gemäldegalerie Alte Meister, Galerie Neue Meister, Grünes Gewölbe, Kunstgewerbemuseum, Kupferstich-Kabinett und Rüstkammer.

 

Die Ansprüche des Hauses Wettin A.L. werden nunmehr abgegolten durch

  • die Zahlung von 4.825.000 EUR,
  • die Herausgabe von 1.312 Buch-Dubletten (Druckwerke, die in den Sammlungsbereichen des Freistaates mehrfach vorhanden sind, so dass durch die Herausgabe kein unwiederbringlicher Verlust eintritt) sowie
  • die Herausgabe von weiteren, aus Sicht des Freistaates Sachsen verzichtbaren, Gegenständen aus dem Kunstgewerbemuseum und der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen (11 Positionen).

 

Die nunmehr endgültige und abschließende Einigung gilt für den Freistaat Sachsen insgesamt, also für alle seine Einrichtungen und privaten Rechtssubjekte, an denen er beteiligt ist.

 

"Zu den prominentesten Büchern und Handschriften Wettiner Provenienz, die in der SLUB verbleiben, gehören Bücher aus der Dante-Bibliothek König Johanns oder Musikhandschriften aus dem Besitz der Kaisertochter Maria-Antonia. Diese Kulturgüter haben einen unschätzbaren Wert für Sachsen. Möglich wurde der Vergleich durch intensive vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Provenienzrecherchen der SLUB", so Prof. Thomas Bürger, Generaldirektor der SLUB.

Antonie Muschalek(SLUB Dresden)Permalink1
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