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Jens MittelbachViews: 45802.07.201519:05 Uhr

Der neue SLUB-Katalog - Wir starten heute mit der öffentlichen Beta

Unser Bibliothekskatalog soll noch benutzerfreundlicher und ergebnisorientierter werden. Einen ersten sichtbaren Schritt dahin haben wir heute bewältigt: Wir stellen Ihnen die erste Beta-Version unseres neuen SLUB-Kataloges vor. Wir wollen Sie auf dem Weg zu einem möglichst optimalen Werkzeug für Ihre wissenschaftliche Arbeit mitnehmen und Ihre Hinweise und Anregungen so früh wie möglich in die weitere Entwicklung einbeziehen.

Warum brauchen wir einen neuen Katalog?

Wir wissen aus unserer täglichen Arbeit an den Service- und Infotheken, dass der aktuell angebotene Katalog in einigen Punkten nicht mehr den Erwartungen entspricht, die Sie als unsere Nutzerinnen und Nutzer haben. Unser oberstes Ziel ist, dass Sie in unserem sehr umfangreichen Schatz an Ressourcen schneller und verlässlicher finden, was Sie suchen, und dass Sie kürzere Wege zu den für Sie interessanten Objekten haben - idealerweise wenige Klicks für den Volltext eines Aufsatzes, eine Audiodatei, ein hochauflösendes Bild aus der Fotothek oder eine digitalisierte Handschrift. Um uns jetzt und künftig noch besser an Ihren Bedürfnissen orientieren zu können und um uns Flexibiltät bei der Gestaltung unseres Kataloges zu sichern, haben wir uns für einen Wechsel zu einer quelloffenen, herstellerunabhängigen Lösung[*] entschieden, die in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Leipzig und weiteren Bibliotheken entwickelt wird.

Wichtigste sichtbare Neuerung in unserer Katalog-Beta ist neben der designerischen Überarbeitung der gemeinsame Suchraum aller Ressourcen. Sie finden mit einer Suchanfrage alle Bücher und Zeitschriften der SLUB Dresden, unabhängig von ihrer Erscheinungsform (Druck oder elektronisch), viele Open-Access-Monografien und -Zeitschriften, den Bestand an digitalen Bildern der Deutschen Fotothek, viele Musikalien aus unserem Bestand und aus Open-Access-Quellen, Videos und Tonträger, freie und lizenzierte Datenbanken, Aufsätze aus für die SLUB und die TU Dresden lizenzierten e-Journals, Normen-Volltexte, Qucosa-Dokumente, die in der Sächsischen Bibliographie (SäBi) sowie die im Fachkatalog Technikgeschichte nachgewiesenen verfügbaren Ressourcen und nicht zuletzt den Gesamtbestand der im Rahmen unserer Sondersammelgebietsaufträge gesammelten Ressourcen. Eine komplette, aktuelle Liste aller Datenquellen finden Sie auf unserer Projektseite.

In der weiteren Entwicklung wollen wir unter anderem die Darstellung von Bild-Ressourcen in der Trefferliste verbessern, eine lange gewünschte Merklistenfunktion integrieren, den Import bibliografischer Daten in Literaturverwaltungsprogramme und das Sharing (die Möglichkeit, Medien/Empfehlungen mit anderen Nutzern zu teilen) implementieren. Wichtig sind uns auch die Darstellung auf mobilen Endgeräten (Responsiveness). Um Ihre Meinung zu erfahren, haben wir auf unserer Homepage einen Feedback-Knopf integriert und bereiten systematische Benutzerbefragungen vor. Detailinformationen zum Projekt aktualisieren wir laufend. Wir wollen Sie aktiv in die laufende Weiterentwicklung des Systems einbeziehen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

[*] Die Verwendung einer quelloffenen Lösung (Open Source) entspricht unserem Selbstverständnis als Bibliothek: Wir stehen für Offenheit, für freien, uneingeschränkten und globalen Zugang zu wissenschaftlicher Information und für die Weiterverarbeitbarkeit dieser Information. In diesem Sinne ist die Wahl einer quelloffenen Lösung für unseren SLUB-Katalog ein logischer und konsequenter Schritt.

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Antonie MuschalekViews: 20702.07.201513:00 Uhr

nachtaktiv und geräuschvoll

Zur diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften am 3. Juli ist die SLUB mit der Bereichsbibliothek DrePunct von 18 bis 24 Uhr "nachtaktiv". Unter dem Motto "Wissen kommt von Machen" finden an diesem Abend Aktionen rund um aktives Lernen und Wissensvermittlung statt.

Da wir bereits ab 16.30 Uhr mit dem Aufbau der Aktionspunkte im DrePunct beginnen, kann es ab dieser Zeit zu erhöhtem Lärmpegel in der Bereichsbibliothek kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis und laden Sie herzlich ein, morgen Abend vorbeizuschauen.

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Karolin SchmahlViews: 30301.07.201512:03 Uhr

1945 – Köln und Dresden Fotografien von H. Claasen und R. Peter sen. 04. Juli bis 27. September 2015 im Stadtmuseum Dresden

Mit der am 3. Juli  eröffnenden Ausstellung "1945 – Köln und Dresden" erinnert das Stadtmuseum Dresden an das Ende des 2. Weltkrieges vor nunmehr 70 Jahren. Die Ausstellung stellt zwei bedeutende Fotografen der unmittelbaren Nachkriegszeit einander gegenüber: Hermann Claasen (1899-1987, Foto links "Kleine Budengasse, Köln 1945) und Richard Peter senior (1895-1977, Foto  unten "Blick vom Rathausturm nach Süden", Dresden 1945).

 

Beide Fotografen haben mit den Trümmeraufnahmen ihrer Heimatstädte Köln und Dresden unser Bild von im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstörten Städten geprägt. Peters »Engel« über Dresden als trauernde Himmelsgestalt vor den unfassbaren Häuserruinen der Altstadt und Claasens aus den Trümmern aufragender Kölner Dom sind zu Bildikonen, zu Sinnbildern der Mahnung geworden.

 

Beide Fotografen haben umfangreiche Archive hinterlassen; bis heute sichtbar sind ihre Fotografien aber vor allem in ihren unmittelbar nach Ende des Krieges erschienenen und mehrfach neu aufgelegten Fotobüchern: Richard Peters „Dresden – eine Kamera klagt an" und Hermann Claasens „Gesang im Feuerofen“. Die Bücher weisen auf den ersten Blick große Ähnlichkeit in Aufmachung, Format, Umfang und Bildsprache auf. Die Aufnahmen beider Fotografen beziehen ihre beeindruckende Wirkung aus dem Wechselspiel von hohem handwerklichem Anspruch und dokumentarischer Qualität mit bewusst eingesetzter, ästhetischer Gestaltung durch gewählte Perspektiven, Bildausschnitte, Tiefenstaffelungen und Lichtführung.

 

Sehr deutlich unterscheiden sich die Bildbände jedoch in ihren weltanschaulichen Bezugsrahmen, wobei die Unterschiede nur zum Teil in den Fotografien selbst begründet sind. Eine zentrale Rolle spielen vielmehr Bildauswahl, Bildfolge und Texte sowie die Titel der Publikationen: Claasens Fotobuch mit seinem aus dem Buch Daniel entlehnten Titel „Gesang im Feuerofen“  von 1947 beginnt mit Bildern des brennenden Köln und zeigt dann, nach einigen Panoramen der zerstörten Rhein-Metropole, vorwiegend Ruinen von Kirchen und symbolisch aufgeladene Fragmente christlicher Skulptur. Claasen, der die gesamte Kriegszeit in Köln verbrachte und dessen Atelier mehrfach durch Bomben zerstört wurde, verzichtet bei seiner Bildauswahl für das Buch fast gänzlich auf die Darstellung menschlichen Lebens in der zerstörten Stadt (Foto links "Wallraffplatz, Köln 1946/47").

Peters Publikation von 1950 schließt das Menschliche ein. Sie beginnt mit wenigen Aufnahmen des alten Dresden und zeigt dann in der ersten Hälfte des Buches – ebenfalls in Panorama und Detail – das zerstörte Dresden. Peter, der im September 1945 aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt bei der Öffnung der Luftschutzkeller 1946 anwesend war, wechselt schließlich, nach einer dramatischen Bildstrecke mit mumifizierten Toten in der Mitte des Buches (siehe Foto links Luftschutzwart 1946), die mit Hakenkreuzbinde und Uniform zugleich als Täter und Opfer präsentiert werden, zur Darstellung des Lebens in den Trümmern und des gemeinsamen Wiederaufbaus mit sozialistischer Prägung.

 

Während Claasens "Gesang im Feuerofen" laut Vorwort des Buches vor allem als Mahnung und Aufruf zur Rückbesinnung auf christliche Tugenden zu verstehen ist, wendet sich Peters „Dresden – eine Kamera klagt an“ ganz im Zeichen des Kalten Krieges gegen die »Vernichtungsmaschinerie angloamerikanischer Bomberverbände« und bietet mit den Aufnahmen der kollektiven Aufräumarbeiten und des Wiederaufbaus die Erlösung durch Sozialismus als zentrale Botschaft des Buches an.

 

Die Ausstellung 1945 – Köln und Dresden stellt diese beiden Publikationen nun erstmals einander gegenüber und kommentiert die Abwicklung der Doppelseiten mit ca. 200 Vintage-Abzügen, zusätzlichen Prints und Archivmaterial. Die Besucher können in der Ausstellung nicht nur die kostbaren Erstausgaben von 1947 bzw. 1950 durchblättern, sondern ebenfalls die zahlreichen Neuauflagen beider Bände in Augenschein nehmen und so spätere Veränderungen selbst entdecken.

 

Möglich wird eine solche historische Hinterfragung von Fotografie, wie sie diese Ausstellung bietet, durch die beteiligten Partner: Ausstellung und Buch wurden mit Unterstützung der Kunststiftung NRW vom LVR-LandesMuseum Bonn, der Deutschen Fotothek – Archiv der Fotografen in der SLUB Dresden und der Stiftung F.C. Gundlach gemeinsam erarbeitet.

 

Die Ausstellung begründet eine dauerhafte Zusammenarbeit dieser der Fotografie verpflichteten Institutionen aus Bonn, Dresden und Hamburg. Mit der Ausstellungs-Reihe „Aus den Archiven“, in der von nun an jährlich eine Präsentation von Fotografien und Archivmaterialien stattfinden wird, gehen die Kooperationspartner im Rahmen des »Archivs der Fotografen« (www.deutschefotothek.de) nach dem Bewahren und dem Erschließen fotografischer Archive und Nachlässe nun den dritten Schritt: die Präsentation im Museum.

Der Katalog ist ausschließlich über die Museumsshops des Stadtmuseums Dresden, des LVR- LandesMuseums Bonn und bei der Deutschen Fotothek zum Preis von 24,80 € (Vorzugsausgabe 49,80) erhältlich.

 

Vom 19. März bis 07. Juni wurde die Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn gezeigt.

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Antonie MuschalekViews: 112330.06.201514:04 Uhr

Nachtaktiv in der SLUB: zur Langen Nacht der Wissenschaften

Die 13. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaft wirft ihre Schatten voraus. Unter dem Motto "Nachtaktiv" laden am 3. Juli 2015 mehr als 33 Wissenschaftseinrichtungen zu über 500 Aktionen und Veranstaltungen ein. Mit unserer Bereichsbibliothek DrePunct sind wir auch dabei und zeigen an diesem Abend bei Mitmachaktionen, Führungen und Experimenten, dass Wissen beim Machen entsteht. Wussten Sie zum Beispiel, dass man Häuser drucken kann? Wie eine mobile App entsteht oder wie wir über Aktivitäten unserer Hände Dinge wortwörtlich begreifen? Wir zeigen es Ihnen am 3. Juli von 18 bis 24 Uhr im DrePunct der SLUB. Die Programmhefte der Langen Nacht liegen an unseren Infopunkten und Ausleihtheken zum Mitnehmen aus.

Hier ein Auszug aus unserem Programmangebot bis 24 Uhr:

Führungen durch den SLUB-Makerspace

Information und Wissen ganz praktisch - neue Dimension der Bibliothek im SLUB Makerspace
stündlich von 18.00 bis 23.00 Uhr, maximale Teilnehmerzahl 25, Treffpunkt Eingangsbereich Bereichsbibliothek DrePunct, Sammelpunkt Führungen

 

 

Experimente im SLUB-Makerspace

Lasercutter, 3D-Drucker und Co. selbst ausprobieren, denn "Wissen kommt von Machen"!

von 18.00 bis 23.30 Uhr möglich im SLUB-Makerspace, Bereichsbibliothek DrePunct

 

 

 

 

 

Präsentation Webentwicklung

SLUB für unterwegs – Wie entstehen eigentlich mobile Angebote wie die SLUB-App?

von 18 – 24 Uhr im Foyer der SLUB-Bereichsbibliothek DrePunct

 

 

 

 

 

 

Workshop Social Media

Twitter, YouTube, Facebook und Co. -  Wissen teilen mit sozialen Medien.


stündlich von 19 bis 23 Uhr im Kleinen Lesesaal in der SLUB-Bereichsbibliothek DrePunct, maximale Teilnehmerzahl 25, Dauer ca. 20 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

Mitmachangebot

Spielerisches Lernen - wie wird aus "zweidimensionalen" Papierstücken ein dreidimensionaler Körper?

von 18 – 23 Uhr im Lesebereich der SLUB-Bereichsbibliothek DrePunct

Kleiner Buchverkauf

Jedes Buch findet seinen Leser und jede Schallplatte ihren Hörer.

von 18 bis 24 Uhr in der SLUB-Bereichsbibliothek DrePunct, Bereich der Zeitschriftenregale

 

Der Erlös des Buchverkaufs wird für die Einrichtung eines Eltern-Kind-Raumes in der Bereichsbibliothek Drepunct verwendet.

 

Detailinformationen zu diesen Programmpunkten finden Sie http://www.wissenschaftsnacht-dresden.de/programm/

Folgen Sie der 13. Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften in den sozialen Medien unter #LNdWDD

 

 

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Antonie MuschalekViews: 18130.06.201513:48 Uhr

Herausforderungen für Wissenschaft und Kultur: CDU-Arbeitskreis tagt in der SLUB

Im Rahmen seiner jährlichen Klausur ist heute der Arbeitskreis "Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien" der CDU-Landtagsfraktion zu Gast in der SLUB. Die Mitglieder informieren sich über aktuelle Entwicklungen der SLUB und tauschen sich mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Kultur zu den Themen Hochschulentwicklungsplanung und Kulturraumgesetz aus.

 

Ein wichtiger Baustein zur Entwicklung des sächsischen Wissenschafts- und Hochschulsystems ist die Digitalisierung und digitale Langzeitarchivierung der vor-digitalen kulturellen Überlieferung. Die Sächsische Staatsregierung hat entsprechend mit zusätzlichen Haushaltsmitteln für 2015/2016 das Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur aufgelegt, das die SLUB koordiniert. Das Programm umfasst die Bereiche Lizenzierung digitaler Medien, die Digitalisierung von wertvollem Schrift- und Kulturgut und die Langzeitarchivierung.

 

Die SLUB freut sich über das Interesse aus Landespolitik und -verwaltung und informiert Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen stets gern über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Bibliothek.

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