1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Simone GeorgiViews: 98
Kommentare:0
21.08.201416:14 Uhr

Neue Online-Datenbank für Business-News

Seit 1. August bieten wir Ihnen die Datenbank Nexis im Campusnetz an. In Nexis finden Sie Internationale Presseinformationen, Firmen- und Finanzinformationen und Biografien aus Wirtschaft, Politik und Zeitgeschichte. Artikel mehrerer tausend Zeitschriften, Magazine und Zeitungen aus aller Welt sind tagesaktuell und archiviert verfügbar.

 

Suchergebnis in der Datenbank Nexis zum Suchbegriff
Landesdigitalisierungsprogrammm

 

Außerdem dokumentiert sind internationale Rechtsdaten mit Gesetzen und Entscheidungen der USA, UK, Commonwealth und in Auswahl weiterer Länder.

Die Datenbank finden Sie im Angebot der SLUB unter den Namen „Nexis“ oder auch „LexisNexis Academic“. Die Inhalte der beiden Datenbanken sind identisch, die Rechercheeinstiege jedoch verschieden. Erstgenannte eignet sich besser für die Suche nach Nachrichten oder Firmeninformationen, in LexisNexis Academic ist der schnellere Zugriff auf Rechtsinformationen möglich.

Simone Georgi(SLUB Dresden)Permalink0
Anzahl Aufrufe: 42
Frank AurichViews: 205
Kommentare:0
21.08.201411:07 Uhr

SLUB unterstützt Erste Brandenburgische Landesaussstellung in Doberlug-Kirchhain als Leihgeber

Aus Anlass des  200. Jubiläums des Wiener Kongresses von 1814/15 veranstaltet das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Doberlug-Kirchhain die Erste Brandenburgische Landesausstellung. Unter dem Titel »Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft« wird das historisch schwierige Nebeneinander von Sachsen und Preußen dargestellt. Die SLUB unterstützt die Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben und zeigt damit, dass sie eine gute Nachbarschaft zwischen den Bundesländern pflegt.

 

Unter den Leihgaben befindet sich ein von Anton Graff (1736-1813) gemaltes Portrait des Direktors der Kurfürstlichen Bibliothek in Dresden und Sprachwissenschaftlers Johann Christoph Adelung (1732-1806). Adelung vertrat in seiner Zeit und seinen grammatischen und lexikographischen Werken die These, dass in der obersächsischen Sprache ein Standarddeutsch zu sehen sei und geriet darüber mit Gelehrten der Zeit z.B. Christoph Martin Wieland (1733-1813) in öffentlichen Streit. Auch diese Frage war Gegenstand sächsisch-preußischer Differenzen und wird deshalb heute in der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung behandelt.

Frank Aurich(SLUB Dresden)Permalink0
Anzahl Aufrufe: 173
Antonie MuschalekViews: 389
Kommentare:2
20.08.201412:01 Uhr

Freistaat startet „Landes- digitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“

Die Digitalisierung von kulturell wichtigem Schriftgut, der Erwerb von elektronischen Büchern und Zeitschriften und Langzeitsicherung stehen im Fokus

 

Mit zusätzlichen Mitteln will der Freistaat ab 2015 die Erwerbung von elektronischen Büchern und Zeitschriften, die Digitalisierung von wissenschaftlich und kulturell wertvoller Literatur in sächsischen Bibliotheken und die Langzeitarchivierung von Digitalisaten fördern. Für das „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“ sollen jährlich 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. 

 

„Wissenschaftliche Bibliotheken werden immer wichtigere Knotenpunkte der Informationsgesellschaft. Immer mehr Nutzer möchten über aktuelle Publikationen orts- und zeitunabhängig verfügen. Zudem soll auch kulturell wertvolles Schriftgut durch Digitalisierung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärt die sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. „Wir rüsten unsere Bibliotheken für die digitale Zukunft, denn sie müssen ihre Informationen zunehmend als frei zugängliche Volltexte anbieten.“

 

„Sachsen hat viel mehr zu bieten, als bisher bekannt ist“, so Prof. Thomas Bürger, Generaldirektor der SLUB. „Deshalb sollen im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms kulturell und wissenschaftlich wertvolle Sammlungen auch aus kleineren Einrichtungen im Freistaat, etwa aus wissenschaftlichen kommunalen Bibliotheken über Internetportale, wie die deutsche und europäische digitale Bibliothek, weltweit sichtbar werden. Die Auswahl der Objekte erfolgt gemeinschaftlich mit den besitzenden Einrichtungen und orientiert sich an fachlichen Kriterien der Deutschen Forschungsgemeinschaft.“

 

Das „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“ setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Zum einen unterstützt es die sächsischen Hochschulbibliotheken bei der Lizenzierung  digitaler Medien wie E-Books, Volltextdatenbanken und elektronische Zeitschriften, die ihren Nutzerinnen und Nutzern frei zugänglich sind. Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) koordiniert diese Erwerbungen. Die Hochschulbibliotheken können damit den eingeschlagenen Weg des „digital zuerst“ fortsetzen und ihren Bestand an wissenschaftlichen elektronischen Medien erheblich vergrößern.

Zum anderen wird durch das Landesdigitalisierungsprogramm die Digitalisierung von wertvollem Schriftgut unterstützt. Gerade auch in kleineren wissenschaftlichen Bibliotheken und Sammlungen befinden sich kostbare  Bücher und Dokumente, die weltweit von Interesse sind und die in digitaler Form für wissenschaftliche, kulturelle und durchaus auch für touristische Zwecke genutzt werden können. Alle Digitalisate stehen der Öffentlichkeit frei zur Verfügung.

 

Die dritte Komponente betrifft die in Deutschland oftmals noch vernachlässigte Langzeitsicherung von Digitalisaten und soll gewährleisten, dass elektronisch gespeicherte Informationen langfristig gesichert werden und zuverlässig les- und nutzbar bleiben.

 

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden hat bereits ausgewiesene Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung und koordiniert das „Landesdigitalisierungsprogramm Wissenschaft und Kultur“ im Freistaat. 

Antonie Muschalek(SLUB Dresden)Permalink2
Anzahl Aufrufe: 351
Michaele AdamViews: 161
Kommentare:0
20.08.201408:17 Uhr

Journal Citation Reports - Update 2014

Alle Jahre wieder wird von Wissenschaftlern, Autoren, Verlegern, aber auch Bibliotheken, die Aktualisierung der Journals Citation Reports (JCR) erwartet. Diese enthalten verschiedene bibliometrische Kennzahlen, die der quantitativen Bewertung und dem weltweiten Vergleich von wissenschaftlichen Zeitschriften dienen. Zitationsdaten aus der Publikations- und Zitationsdatenbank Web of Science Core Collection bilden dabei die Datengrundlage für unterschiedliche Berechnungen. Als klassische und teilweise in der Fachwelt auch kritisch diskutierte Kennzahl sei an dieser Stelle der Journal Impact Factor erwähnt.

Über die analysierten Zeitschriften informiert Thomson Reuters (TR) in einer aktuellen Titelliste. Die JCR 2014 enthalten in den beiden Teilbereichen Science und Social Sciences Informationen zu 10.853 Zeitschriften in 232 Fachdisziplinen aus 83 Ländern. 379 Zeitschriften haben erstmalig einen Journal Impact Factor erhalten.

In den Journal Citation Reports® Notices sind Mitteilungen insbesondere zu Zeitschriftenänderungen zu finden. Bei der Nutzung der Kennzahlen ist zu beachten, dass die angegebenen Werte im Verlauf des Jahres noch korrigiert werden können.

Zu einigen häufig wiederkehrenden Fragen finden Sie hier eine kurze Information:

Wie erreicht eigentlich eine Zeitschrift die Aufnahme in die Journals Citation Reports?

Als entscheidende Evaluationskriterien nennt Thomson Reuters Basisstandards wie die Pünktlichkeit der Veröffentlichung, die Einhaltung redaktioneller Regeln und eine Qualitätsprüfung der eingereichten Publikationen (Peer Review). Geprüft wird auch der fachliche Inhalt hinsichtlich einer Erweiterung des Zeitschriftenspektrums auf neue Forschungsfelder sowie die Internationalität oder Regionalität der Fach-Community.

Welchen Impact Factor muss eine Zeitschrift haben, um zu den Top-Zeitschriften in einer speziellen Fachdisziplin zu gehören?

Der Journal Impact Factor sagt aus, wie häufig die Artikel einer Zeitschrift im Durchschnitt zitiert werden. Er wird berechnet aus der Anzahl der Zitationen der Artikel einer Zeitschrift im Verhältnis zur Anzahl dieser Artikel in einem bestimmten Zeitraum. Der absolute Wert allein ermöglicht keine Aussage über den Stellenwert einer Zeitschrift. Die Höhe wird durch zahlreiche Größen beeinflusst. Dazu gehören auch unterschiedliche Publikations- und Zitiergewohnheiten in den Fachgebieten. Dementsprechend können Zeitschriften nur innerhalb einer Fachdisziplin verglichen werden. Einzelne Artikel sind generell nicht anhand des Impact Factors vergleichbar.

Welchen Stellenwert haben Open Access-Zeitschriften in den Journal Citation Reports?

Interessant zu beobachten ist, dass zunehmend Open Access(OA)-Zeitschriften in den JCR analysiert werden, die dem Gold-Standard entsprechen. Wer sich informieren möchte, welche OA-Zeitschriften dazu gehören, findet hier eine Übersicht vor. Grundlage hierfür ist eine Auswertung der Journal Citation Reports aus dem Vorjahr 2013 durch das Bibliometrie-Team an der SLUB. Die Liste ist unterteilt nach den Web of Science-Fachdisziplinen und zeigt auch, welchen Stellenwert eine bestimmte Zeitschrift innerhalb der jeweiligen Kategorie einnimmt.

Bei speziellen Fragen zur Anwendung der JCR-Daten, aber auch bei bibliometrischen Fragen überhaupt, hilft das Bibliometrie-Team der SLUB gerne weiter.

Michaele Adam(SLUB Dresden)Permalink0
Anzahl Aufrufe: 152
Nina EichholzViews: 184
Kommentare:0
19.08.201413:50 Uhr

Auf den Spuren der Hofmusik in Dresden

Finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ist vor einem Jahr das zweite Projekt der SLUB zur Erschließung ihrer kostbaren Notenbestände aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union (1697 bis 1763) angelaufen. Es widmet sich dem Grundstock der Königlichen Privat-Musikaliensammlung und den Notenbeständen der katholischen Hofkirche. Damit setzt es die Arbeit des Vorgängerprojekts „Schrank no: II“ fort, das sich auf die Instrumentalmusik dieser Epoche konzentrierte. Die Zeit der sächsisch-polnischen Union, auch „Augusteisches Zeitalter“ genannt, gilt als der glanzvollste Abschnitt der Dresdner Musikhistorie. Die neue Hofmusik-Webseite, die auch über das Projekt "Dresdner Opernarchiv digital" informiert, ist ab sofort online.

 

Das Projekt

Der besondere Wert der aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union überlieferten Notenbestände liegt sowohl in der Bedeutung der einzelnen Kompositionen als auch in der Geschlossenheit der umfangreichen Sammlungen. Durch die Arbeit des Projekts werden die Bestände und ihre Quellen nun in ihrem historischen Gesamtzusammenhang sichtbar, wobei neben den in der SLUB verwahrten Quellen auch weitere zum Bestand gehörende Noten aus anderen Bibliotheken berücksichtigt werden.

Musikwissenschaftler sichten die überlieferten gut 1.500 Manuskripte, darunter zahlreiche Autographe, und beschreiben diese ausführlich mit Hilfe der Spezialsoftware „Kallisto“. So dokumentiert das Projekt musikalische Inhalte, Angaben zur Besetzung sowie quellenkundliche Kriterien, wie z. B. die Entstehungszeit der Manuskripte, die beteiligten Schreiber und die Überlieferungsform der Quellen in Partitur oder als Stimmenmaterial. Die Quellenbeschreibungen werden in die internationale Datenbank „RISM online“ eingespeist, die Musikhandschriften aus über 900 Bibliotheken und Archiven weltweit verzeichnet und frei zugänglich im Internet recherchierbar macht.

Darüber hinaus werden die Bestände im Digitalisierungszentrum der SLUB vollständig digitalisiert und anschließend mit einer digitalen Inhaltsangabe versehen, welche die Orientierung in den oft komplex aufgebauten Digitalisaten erleichtert. Anschließend stehen die Digitalisate den Nutzern in den digitalen Sammlungen frei zugänglich im Netz zur Verfügung und können sowohl über die RISM-online-Datenbank als auch über den SLUB-Katalog abgerufen werden. Auf diesem Weg können die oft sehr sauber geschriebenen Noten von Musikern z. B. unmittelbar zum Musizieren genutzt werden. Auch Musikforscher profitieren von der direkten (digitalen) Einsicht der großteils unveröffentlichten Kompositionen und dem Studium der historischen Originalquellen.

 

Die Königliche Privat-Musikaliensammlung

Die Forschungen zu den Königlichen Privat-Musikalien konzentrieren sich auf die Sammlungen von Kurfürst Friedrich August II., seiner Frau Maria Josepha und seiner Schwiegertochter Maria Antonia Walpurgis. Diese Sammlungen, die schon zu Lebzeiten in speziellen Katalogen dokumentiert wurden, spiegeln vor allem die musikalischen Vorlieben ihrer kunstsinnigen Eigentümer wieder. So entwickelte Friedrich August II., der in seiner Jugend etliche Jahre in Italien verbrachte, ein besonderes Faible für die italienische Musik. Bereits als junger Mann engagierte er für den Dresdner Hof den venezianischen Komponisten und Opernimpresario Antonio Lotti, welcher unter anderem die Festopern für die Heirat von Friedrich August mit Maria Josepha im Jahr 1719 komponierte, sowie den jungen, italienisch ausgerichteten Komponisten Johann David Heinichen. Nach dem Tod seines Vaters August des Starken im Jahr 1733 holte Friedrich August II. schließlich den international renommierten Komponisten Johann Adolph Hasse als Ersten Kapellmeister nach Dresden, welcher das Musikleben des Hofes vor allem mit zahlreichen Oratorien- und Opernproduktionen bereicherte und bis zum Ende des Siebenjährigen Krieges dominierte. Bedeutend ist auch die Sammlung Maria Antonias, die die Entwicklung der Dresdner wie der internationalen Opern- und Oratorienmusik von circa 1745 bis 1780 wiederspiegelt. Die Privat-Sammlungen enthalten neben weltlichen und geistlichen Vokalwerken auch Instrumentalmusik.

Die Noten der katholischen Hofkirche

Mit der Konversion Augusts des Starken zum Katholizismus im Jahr 1697 entstand das Desiderat eines neuen katholischen Kirchenmusik-Repertoires für den Dresdner Hof. Nach einer anfänglichen Phase zögerlichen Vortastens gewannen die gottesdienstlichen Kirchenmusikaufführungen ab 1721 an Regelmäßigkeit durch den Einfluss Maria Josephas. Es entwickelte sich ein an Gattungen und Stilen vielfältiges Repertoire. Protagonisten dieser Epoche waren der Kapellmeister Johann David Heinichen sowie die Kirchenkompositeure Giovanni Alberto Ristori und Jan Dismas Zelenka. Zusätzliches Repertoire erwuchs der Hofkapelle aus Reisen der Wettiner nach Neapel und Venedig sowie aus weiteren dynastischen und institutionellen Verbindungen nach Wien und Böhmen. Die hieraus überlieferten Quellen sind oft Unikate und von besonderem musikhistorischen Wert.

Nina Eichholz(SLUB Dresden)Permalink0
Anzahl Aufrufe: 182

Neueste Kommentarenach oben

Landesdigitalisierungsprogramm
21.08.2014 10:56
Schön
20.08.2014 21:53
@Danke
19.08.2014 14:00
@Defekter Link
19.08.2014 12:42

Suchenach oben

Kalendernach oben

« August 2014»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0Nachrichten