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Neu auf der Hörbank: „Sounding Persian and Arab“

 

Auf der Hörbank am Infopunkt Musik/Mediathek der Zentralbibliothek (Ebene -1) gibt es aktuell Musik aus dem persischen und arabischen Kulturraum zu hören. Die Beispiele sind Teil des Medienbestands der SLUB. Neben Ausschnitten aus LPs und CDs mit Anthologien persischer und arabischer Musik beinhaltet die Zusammenstellung auch musikalische Szenen aus den Filmen „Half Moon. Musik, Landschaft und Magie Kurdistans“, „No Lands Song. Ein einziges Konzert kann eine Revolution bedeuten“ und „Al Oud – Das Holz“ sowie Filmmusik aus „Bab’Aziz. Tanz des Windes“.

 

Die Erklärungen zu den gewählten Musikstücken geben Einblick in das Musikleben des persischen und arabischen Kulturraums. Sie vermitteln Wissen über Bruchstücke der persischen und arabischen Musikgeschichte sowie über Instrumente, Gesang und Tonsystem. Was für den einen oder die andere eine neue Erfahrung mit Musik bedeutet, mag für manche auch ein Stück akustische Heimat sein.

 

 

Die Hörbank verbindet die Mediathek mit dem Referenzbestand zur Interkulturalität der SLUB, der sich aktuell persischer und arabischer Literatur sowie Literatur zum persischen und arabischen Kulturraum widmet. In diesem Referenzbestand sind nun auch ein Wegweiser zur Mediathek der SLUB sowie Informationen zur Nutzung internationaler Medien zu finden. Das Mediatheksteam empfiehlt hier auch eine Liste von Filmen, die im Original auf Persisch oder Arabisch angesehen werden können und die arabische oder persische Untertitel beinhalten.

 

 

Fotos: SLUB Dresden / A. Rous; SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / Uwe Gerig

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Carsharing am Campus: SLUB als teilAuto-Standort

Seit Januar 2017 ist die SLUB offiziell teilAuto-Standort. Nun weist auch ein großes Schild an der Einfahrt zum SLUB-Parkplatz (neben der Zentralbibliothek) auf das Carsharing-Angebot hin.

 

 

Constanze Krampe von teilAuto Dresden zieht nach dem ersten halben Jahr Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Stellplatz. Er wird gut angenommen. Sobald die Auslastung noch steigt, erweitern wir mit einem zweiten Fahrzeug.“

 

Die SLUB hat eine Kooperation mit dem Carsharing-Anbieter geschlossen, wodurch ein weiteres Fortbewegungsmittel als Gut geteilt werden kann. Denn bereits seit Anfang 2016 gibt es vor der Zentralbibliothek eine Station mit Leihrädern von sz-bike (Stationsnummer: 4441).

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SLUB unterstützt Open Access-Verlag

Die SLUB setzt mit ihrer Mitgliedschaft beim Verlag Open Book Publishers ihren strategischen Einsatz für Open Access, den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, fort.

 

Der junge Verlag führt ein interessantes Programm mit einem Schwerpunkt auf geistes- und sozialwissenschaftlichen Titeln. Bemerkenswert ist aber vor allem der innovative Ansatz, alle Bücher grundsätzlich auch als kostenfreie Online-Bücher zur Verfügung zu stellen.

 

Die SLUB Dresden ist als erste deutsche Bibliothek seit kurzem Mitglied und unterstützt mit diesem Library Membership dieses aus unserer Sicht zukunftweisende, offene Verlagskonzept.

 

SLUB-Nutzer können über den SLUB-Katalog zu den Büchern des Verlagsprogramms finden und diese in allen zur Verfügung gestellten elektronischen Formaten (pdf, epub, mobi) auf ihre Rechner herunterladen. Suchen können Sie die Bücher wie üblich über die bibliografischen Angaben (Titel, Autor usw.). Aber auch die Titel der einzelnen Kapitel sind im SLUB-Katalog nachgewiesen.

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Punk und Kunst und Underground: Das usw.-Sonderheft zur Intermedia 1985 in Coswig

Seit Samstag gibt es im Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, was auf die Ohren und für die Augen: Die Ausstellung „Geniale Dilletanten“ führt die Besucher in die Subkultur der 1980er Jahre. Für die Dresdner Station wurde die Ausstellung um Positionen nonkonformer und alternativer Kunst der späten DDR erweitert. Im Fokus steht dabei die wegweisende „Intermedia I“, die 1985 in Coswig bei Dresden stattfand. Das multimediale Festival war geprägt von der wie selbstverständlich zelebrierten Vermischung verschiedenster künstlerischer Ausdrucksformen. Im Gegensatz zum offiziellen Kunstbetrieb, ganz in der Charakteristik der gegenweltlichen Kunstszene verschmolzen Graphik, Lyrik, Malerei, Performance, Musik, Tanz und Film zu einer gelebten und nicht mehr voneinander zu trennenden künstlerischen Einheit. Zwei Tage lang zelebrierten Maler und Filmemacher, Tänzer und Punkbands gemeinsam mit 1.000 Gästen die kollektive Grenzüberschreitung.

 

Die Dresdner Künstlerzeitschrift „usw.“ widmete diesem Ereignis noch im selben Jahr eine Sondernummer mit Texten und Fotos, die – wie auch die Aufnahme auf der dazu gehörenden Musikkassette – während des Festivals entstanden. Zusätzlich enthielt das Heft Xeroskopien schwarz-weißer Reproduktionen der Faltrollos, mit denen die Künstler, unter anderem Christine Schlegel, Veit Hofmann, Lutz Fleischer und Wolfgang Smy, die Räume in Coswig ausgestaltet hatten. Zwei dieser Rollos sind neben zahlreichen anderen Dokumenten und Kunstwerken in der Ausstellung zu sehen. In der SLUB kann man ergänzend dazu im Intermedia-Sonderheft blättern und in die Kassette reinhören, die beide seit 1986 im Bestand sind.

 

Der Herausgeber von „usw.“, Micha Brendel, bot der Sächsischen Landesbibliothek damals das Intermedia-Sonderheft zusammen mit weiteren Ausgaben der Zeitschrift zum Kauf an – ein Angebot, das die Bibliothek gern annahm, um damit, ergänzend zur Sammlung originalgrafischer Künstlerbücher, die Grundlage für eine Sammlung künstlerischer Kleinzeitschriften zu bilden. Die im kulturpolitischen Klima der späten DDR nicht ganz unproblematischen Erwerbungen nonkonformer, unangepasster Zeitschriften konnten bis 1990 und darüber hinaus fortgesetzt werden, was zu einem einzigartigen Bestand mit über zwanzig, größtenteils vollständig vorhandenen Zeitschriftentiteln führte.

 

Auf dem Fachinformationsportal arthistoricum.net finden Sie weitere Informationen zu den Künstlerzeitschriften der DDR im Bestand der SLUB. Das Intermedia-Sonderheft mit seinen Beilagen kann im Sondersammlungslesesaal eingesehen bzw. das Digitalisat der MC an der Medienstation angehört werden.

 

Fotos: Intermedia I. Sonderheft der Zeitschrift usw., Dresden 1985, Umschlagbild (Micha Brendel, Joerg Sonntag), Musik-Kassette, Foto: SLUB Dresden / S. Gude

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Tipp für Sommerfrischler: Ausstellung Bansin Sommer 1946

Noch bis zum 13. August zeigt die Villa Irmgard im Kaiserbad Heringsdorf Fotografien von Abraham Pisarek aus der Deutschen Fotothek in der SLUB.

 

Zu sehen sind 60 von 300 Aufnahmen des Berliner Fotografen, der mit seiner Familie im August und September 1946 seine Ferien auf Usedom verbrachte. Private Urlaubserinnerungen und gleichermaßen Zeitdokumente spiegeln diese Fotografien alles in allem eine unglaubliche Normalität im Jahr 1 nach dem 2. Weltkrieg: Kinderferienlager für Stadtkinder am Langenberg, Jugendliche auf einem Schiffswrack am Bansiner Strand, Fischer bei ihrer Arbeit, die Fischerhütten, Wahlgänger bei der Kommunalwahl am 15. September 1946 im Bansiner Warmbad, Kinder am Strand und Bauern bei der Getreideernte.

 

Sichtbar werden jedoch auch die Kontraste: Während einige Bilder die ärmliche Landbevölkerung zeigen - die Kinder laufen entweder barfuß oder in übergroßen Schuhen - dokumentieren die Strandbilder eine gänzlich andere Welt. Hier sitzen zwei Urlauberkinder in ihre Bilderbücher versunken im Strandkorb, da plauschen zwei Teenager am Meeressaum und die Tochter des Fotografen posiert neckisch für den Papa. Sommerfrische.

 

Komplettiert wird die Ausstellung in Kooperation des Eigenbetriebs Kaiserbäder Insel Usedom und der Deutschen Fotothek mit zeitgenössischen Presseberichten.

 

Villa Irmgard, Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Heringsdorf, 17. Juni bis 13. August 2017, Di/Do/Fr/Sa 12.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag nach Vereinbarung

 

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