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SLUBlog

Achim BonteViews: 3503Permalink11.02.201023:09 Uhr

"Reise nach Jerusalem" oder: Wo und wie gibt es freie Arbeitsplätze?

Jährlich in den Prüfungswochen wird man in der SLUB bisweilen an das berühmte Gesellschaftsspiel erinnert: Ein Stuhl fehlt - das ist der Arbeitsplatz, den man gerade selbst sucht; und wie in dem Spiel verhalten sich nicht alle Beteiligten immer ganz fair. Während einerseits Lerngruppen schon um 8 Uhr Plätze für Personen besetzen, die erst sehr viel später oder nie eintreffen, gibt es andererseits Zeitgenossen, die Anwesenden den Stuhl buchstäblich unter dem Hintern wegziehen. Da reicht schon ein Toilettengang oder ein kurzer Ausflug zum Bücherregal.

Solche Phänomene sind das Ergebnis einer zeitweiligen massiven Überlast, die wir nur noch begrenzt mindern können. Gelegentlich wären wir möglicherweise sogar bereits verpflichtet, dem Beispiel anderer Bibliotheken zu folgen, und den Lesebereich der Zentralbibliothek wegen Überfüllung zu schließen. Um dennoch ein wenig Abhilfe zu schaffen, haben wir durch den beschleunigten Rückbau der Zettelkataloge vor einigen Wochen die bisherige Zahl von insgesamt 2.100 Arbeitsplätzen etwas erhöht und für die Hauptbibliothek zusätzliche Stühle bestellt. Diese Stühle werden noch in diesem Monat eintreffen. Außerdem prüfen wir, ob wir für die allgemeine Benutzung noch Flächen mobilisieren können.

Der Stress wäre für alle Beteiligten ebenfalls sicher geringer, wenn sich alle an gewisse Erfahrungen und Regeln hielten:

  1. Die Auslastung der Bibliothek ist nicht an allen Bibliotheksstandorten und zu allen Tageszeiten gleichmäßig. Am ungünstigen sind die Verhältnisse in der Zentralbibliothek zwischen etwa 10 und 16 Uhr. Zwischen 20 und 24 Uhr herrscht dagegen selbst in diesen Wochen selten drangvolle Enge. Noch bis Ende des Monats ist außerdem auch die Bereichsbibliothek DrePunct auch sonntags geöffnet.

  2.  Die Reservierung von Arbeitsplätzen ist nicht nur unsozial, sondern durch unsere Hausordnung ausdrücklich verboten. Arbeitsplätze, die mit Büchern oder persönlichen Gegenständen belegt sind und eine Stunde offensichtlich nicht genutzt werden, können vom Personal geräumt und anderen BenutzerInnen zugewiesen werden. Die Bibliothek übernimmt für Beschädigungen und Verluste in diesem Fall keinerlei Haftung.

Bitte wirken Sie in diesem Sinne mit und bedenken Sie, dass die eingangs beschriebenen Phänomene  letztlich niemandem dauerhaft nützen, sondern nur zu Ärger und Chaos führen. Die SLUB wünscht Ihnen allen einen möglichst angenehmen Aufenthalt und viel Erfolg beim Studium.

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  • 32 Kommentar(e)
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bigbug21 (Peter)
12.02.2010 07:30 Uhr
Geheimtipps Tharandt und Weberplatz

Gut lernen lässt es sich auch in der Zweigbibliothek in Tharandt (gut 15 Minuten vom Hauptbahnhof per Bahn, dann nochmal zehn Minuten zu Fuß). Die gut 50 Arbeitsplätze waren am Montag, als ich dort zum ersten Mal für einen ganzen Lerntag rausfuhr, höchstens zu einem Drittel belegt. Das Gebäude ist topmodern, die Aussicht auf das verschneite Tal durch die großen Panoramafenster unbeschrieblich und eine Mensa gleich unten dran. Für mich war nicht zuletzt die räumliche Distanz ein Grund, ganze Lerntage dort zu verbringen: Man hat schlicht eine Motivation, nicht mal eben schnell nach Hause zu fahren und die Bücher zur Seite zu legen. ;-)

Wer nicht soweit fahren möchte, findet auch in der Zweigbibliothek für Erziehungswissenschaften auch in diesen Tagen noch mittags einen bequemen, freien Platz.

Es muss nicht immer Zentralbibliothek sein. Andere Standorte sind durchaus auch attraktiv.

Martin
12.02.2010 19:41 Uhr
Bibliothek= Bücherei

Momentan ist die SLUB echt überfüllt. Inzwischen ist es ja fast um 9.00 schon unmöglich einen guten Platz zu bekommen.
Es ist so, dass die Leute die Arbeiten schreiben, häufig mit Büchern arbeiten, die Präsenz sind und man nicht alles kopieren möchte / kann / darf.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass Studenten die einfach nur lernen / rechnen und das ohne Bücher wollen, doch bitte ins BZW, in den Willersbau usw. ausweichen.

In den Unigebäuden gibt es genug leerstehende Räume.
In einer Bibliothek gibt es nunmal in erster Linie Bücher, und wer keine braucht, der kann vielleicht auch woanders lernen.

bigbug21 (Peter)
18.02.2010 09:21 Uhr
Allein in Tharandt

Ich kann den Tipp "Tharandt" heute Morgen einmal mehr nur wiederholen: Während in der Zentralbibliothek vermutlich gerade die letzten Plätze besetzt werden und der Laden brummt, sitze ich gerade (abgesehen von einer freundlichen Mitarbeiterin) ganz alleine in diesem wunderbaren Bibliotheksneubau von 2003 mit tollem Blick auf das umliegende Tal, roten Lesersesseln im Foyer, Mensa einen Stock tiefer etc. pp.

Der Lesesaal hier fasst gut 50 Personen, aber bei der aktuellen Auslastung bekommt man ja fast Angst, dass diese Zweigbibliothek demnächst in der Prüfungszeit sogar geschlossen wird.

Kathi
12.02.2010 08:35 Uhr
Einfach mal woanders hin.

Da kann mir ja nur zustimmen, doch das Problem daran ist, dass nicht nur Leute in der SLUB lernen - gibt es dafür nicht bessere Orte? - sondern auch Arbeiten schreiben müssen und leider auf den Buchbestand angewiesen sind.
Leider sind dann die meisten Plätze von Leuten schon belegt, die entweder nur Lernen oder eigentlich nichts machen und im Internet surfen. ;)
Und zwischen 20 und 24 Uhr hab ich auch etwas anderes zu tun als in der SLUB zu sitzen. ;)

Ralf Lippold
12.02.2010 08:50 Uhr
... Nachfrage ungebrochen;-)

besonders zur Prüfungszeit.

Ich selbst habe zweimal erfahren (auch an einem Sonntag), dass es keinen freien Sitzplatz in der SLUB gibt. Da scheint der Andrang das Angebot zu überwältigen - das ist gut!

Nur wie löst man dieses Problem? Man geht auf Wanderung und sucht wie in einem Parkhaus (ohne Leitsystem) einen freien Platz. Ein Platzsharing wäre eine innovative Lösungsidee - diese braucht lediglich visualisiert zu werden. Beispielsweise auf elektronischen Tafeln, wie auf einer GoogleMap (wie sieht es mit Kooperation mit Google hier aus?!) ließen sich die genutzten und freien Sitzpotentiale im gesamten Haus anzeigen lassen. Mittels WLAN und Laptop eine Reservierung des gewünschten Platzes (der frei ist oder zu bestimmter Zeit frei wird).

SLUB Dresden - der Innovationstreiber für Zukunftslernen;-)

Da kann was gehen - Kreatives und innovatives Sachsen ;-)

bigbug21
12.02.2010 20:56 Uhr
Wie wär's, für den Anfang, mit einer Auslastungsprognose?

Für den Anfang wäre schon aus eine Auslastungsprognose, wie beispielsweise unter http://www.miniatur-wunderland.de/besuch/wartezeiten/erwartungen/ in ähnlicher Form realisiert. Die zumindest in der Zentralbibliothek die Besucherzahlen ohnehin automatisch erfasst werden, müsste sich darüber sowohl der Ist-Auslastungsgrad als auch daraus abgeleitete Prognosen ermitteln lassen...

carrelmensch
12.02.2010 10:25 Uhr
Lärmpegel

Ersteinmal ist es sehr positiv, dass neue Arbeitsplätze auf der Ebene 0 geschaffen wurden.

Jedoch werden diese Plätze von Lerngruppen genutzt, welche in normaler bis lauter Lautstärke reden, diskutieren, lachen etc.
Das ist beim Arbeiten in Ebene -1 immernoch extrem störend.

Es ist mir klar, dass bei so vielen Leuten der Lärmpegel automatisch ansteigt, ... wenn sich Gruppen unterhalten und sich nicht mehr verstehen können, weil die andere Gruppe lauter spricht...usw.

Es scheinen sich leider wenige daran zu halten, dass in der Bibliothek Ruhe herrschen sollte.

Man könnte auch hingehen und um Ruhe bitten, aber zu 50 - 100 Leuten hingehen und sagen, dass sie ruhig sein sollen?!

Vielleicht könnte man die Arbeitsplätze in Ebene 0 in einen Glasraum setzen, als Gruppenarbeitsraum. Dann wäre wieder Ruhe. Und von einem Ende zum anderen kann man immernoch schauen. ;-)

Klar gibt es Ohropax, aber die sind sehr unangenehm zu tragen.
Aber mir wird nix anderes übrig bleiben, als mir Ohrentzündungen zu holen...

Solid
13.02.2010 21:09 Uhr
Freie Platzwahl...?

Wenn ich mir ein Carrel miete, muss ich mir dessen bewußt sein, dass die SLUB ein öffentlicher Ort ist, indem nun mal mehrere Menschen aufeinandertreffen. Ein gewisser Geräuschpegel ist dabei nicht zu vermeiden...

Tipp bei Ohrenentzündung:
Heiße Umschläge mit Kartoffeln...musst du dann nur noch bei der Security am Eingang vorbeischmuggeln.

Stine
12.02.2010 14:06 Uhr
auf Bücher angewiesen

Ich vermeide es inzwischen auch, in die SLUB zu gehen, es ist oft wie auf dem Bahnhof. Da aber einige der von mir dringend gebrauchten Bücher verständlicherweise Präsenzbestände sind, lässt es sich nicht vermeiden. Natürlich gehört es sich auch nicht den Leuten vorzuschreiben, was sie in der SLUB zu machen haben. Aber manchmal frage ich mich doch, warum bestimmte Gruppen die Arbeitsplätze belegen und dann ausschließlich mit ihren eigenen Materialien und Taschenrechnern dasitzen. Wenn man dann zu spät kommt und tatsächlich mit Bibliotheksbüchern, -zeitschriften u.ä. arbeiten will, hat man schnell das Nachsehen. Das ist einwenig ärgerlich, abr wohl kaum änderbar. Mit der Möglichkeit ruhig zu arbeiten kann ich es mir nicht erklären, da die Lautstärke in manchen Ecken doch ziemlich hoch ist.

Mr. ABC
12.02.2010 14:33 Uhr
Security Personal

Ich finde gegen manche hier genannte Missstände sollte einfach das "Security Personal" was unternehmen. Wozu stehen die sonst meistens zu zweit oben rum? Um sich beim SMS schreiben oder beim Zeitung lesen zu helfen...
- um 8:10 Uhr rumgehen und alles einsammeln wo keiner sitz (wo offentsichtlich nur reserviert wird)
- zu laute Lerngruppe auffordern leiser zu reden etc.
...

horst
18.02.2010 22:43 Uhr
ja, die guten alten preußischen tugenden

oh man, immer gleich die rufe nach der ordnungsmacht. ich stelle mir es nicht angenehm beim arbeiten vor, wenn ständig aufseher um mich herumlaufen. wenn man sich durch jemand gestört fühlt, kann man dass diesem auch sagen. wir sind nicht mehr in der grundschule, wo da der lehrer oder die gangaufsicht gerufen wird.

M.
12.02.2010 18:11 Uhr
...gibt es dafür nicht bessere Orte?

Lerngruppen gehören im Sinne aller Nutzer NUR in Gruppenarbeitsräume. Aber ein großes Problem ist meiner Meinung nach, dass es für viele Studierende eben keine (Gruppen-)arbeitsräume an ihren entsprechenden Instituten gibt. Deswegen kommen die Gruppen in die Slub.
An dieser Situation sollte dringend gearbeitet werden. (Aber dazu müssen die Studenten auch innnerhalb ihrer Fachschaft aktiv werden.) Solange keine räumlichen Alternativen bestehen, wird die Slub nämlich weiterhin überfüllt sein und der Geräuschpegel bleibt bahnhofsähnlich (außer im Lesesaal). Da helfen nur Ohrstöpsel oder sehr sehr gute Ausblendefähigkeiten. Viel Hoffnung habe ich nicht, dass sich aus Verständnis und Fairness gegenüber den anderen Slub-Nutzern Ruhe einstellt. Es scheint sich jeder selbst der Nächste... und Leidensdruck besteht für die Leute, die einzeln lernen oder an Hausarbeiten ö.ä. arbeiten. Nicht für die Lerngruppen.

Den Vorschlag, die Security als "Ruhe-Polize" loszuschicken finde ich allerdings nicht sehr konstruktiv. Erstens ist das nicht deren Aufgabe und zweitens ist es wahrscheinlich nur solange ruhig, wie die Aufpasser in Hörweite.

Wie wäre es denn z.B. mit Arbeitsräumen in der Prüfungszeit im Seminargebäude nebenan?

bigbug21
12.02.2010 19:33 Uhr
Wir arbeiten daran

Als studentische Mitglieder in der Bibliohtekskommission haben Marcel Zeidler und ich das Platzthema als zentralen Punkt in unserer jüngsten FSR-Runde identifiziert. Wir haben auch schon einige Hebel ausgemacht, wie wir als Studenten die Situation verbessern können. Letztlich müssen wir über die Studentenvertreter an die Fakultätsverwaltungen herantreten, die können wiederum einen Antrag stellen, der dann von der Unileitung wohlwollend genehmigt werde.

Dies ist die Ultrakurzfassung um zu sagen: Auch wir arbeiten daran und wollen dafür sorgen, dass mit ein paar Tischen, Stühlen, Steckdosen und WLAN hier und da direkt in den Unigebäuden Abhilfe geschaffen wird.

Wir indes leise und ruhig in aller Ruhe lernen will, dem kann ich Tharandt oder den Weberplatz nur empfehlen. Siehe oben.

knut
12.02.2010 20:19 Uhr
823

Die Bibliothek übernimmt für Beschädigungen und Verluste in diesem Fall keinerlei Haftung.

Wage ich zu bezweifeln

823 BGB

"(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet."

Das ist leider eine amtliche Überlegenheit, die sich hier einschleicht, siehe auch den Eintrag zu den neuen Gebühren.

Klugscheißer
13.02.2010 12:47 Uhr
959

Du sagst es: Vorsatz und Fahrlässigkeit - sonst nicht.

Und wenn du deine Sachen nicht angekettet hast, kann im Zweifel auch von einer Dereliktion ausgegangen werden :)

§ 959 BGB: Aufgabe des Eigentums

Eine bewegliche Sache wird herrenlos, wenn der Eigentümer in der Absicht, auf das Eigentum zu verzichten, den Besitz der Sache aufgibt.

Bert
14.02.2010 16:16 Uhr
Neue Verlängerungsmodoalitäten?

Ich habe soeben eines meiner Bücher online verlängert; - um dabei festzustellen, dass sich die Ausleihfrist um gerade mal ZWEI Tage verschoben hat.. Wie bitte: ZWEI Tage - was soll das?
(Und wo steht dies beschrieben, welche Bedingungen, etc.)

Toni
14.02.2010 18:12 Uhr
Verlängerungen

Ich finde, Bert, daß Du etwas seichter reagieren solltest, denn was ist z.B. mit der Möglichkeit eines Systemfehlers? Davon gehe ich zunächst aus, nachdem ich dasselbe Problem habe, selbst nach zweimaliger Verlängerung (1. zwei Tage, 2. gar keine V. mehr). Findet sich eine Lösung. Ansonsten einfach mal freundlich an der Ausleihe nachfragen...

Express
17.02.2010 16:27 Uhr
The early bird....

Mal ganz ehrlich, man kann niemandem einen Vorwurf machen wenn er mit seinen eigenen Sachen in der Slub lernt! Die Arbeitsplätze sind nicht definiert als Plätze für Präsenzbestandsleser oder sonstwelche Menschen. Wie im ersten Semster VWL jeder erfahren darf gibt es hier ein Angebot und Nachfrage Problem mehr Lernende als Plätze, der typische Deutsche beschwert sich mal wieder und jammert nach der Obrigkeit die ihm doch sein scheinbares Recht sichern soll. Aber jemand der wirlich lernen will kann auch um 8 herkommen. Bis dreiviertel 9 is an jedem Wochentag ein Platz zu bekommen und wenn man etwas ereichen will sollte man das ganze selbts in die Hand nehmen, also nich diejenigen niedermachen die früh aufstehen um zu lernen auch wenn es aus eigenen Büchern ist,sondern einfach früher da sein. Wer um 11 hier eintrudelt nach der er gut gefrühstückt hat und lange geschlafen... der braucht auch keine Platz mehr, er hat seine Prioritäten selbst gesetzt.
Sind eure Prioritäten bei der Arbeit, dann könnt ihr auch früh da sein.

Ps: Bin nahezu jeden Morgen um kurz nach 8 da und hab IMMER einen Platz

Stefani
04.03.2010 10:10 Uhr
"Early Bird", na klar. Die Grundprobleme sind andere!

"The early bird..." man ist das schlecht und im Übrigen auch typisch deutsch - da du ja selbst mit dem Argument arbeitest!
Stell Dir vor, nicht jeder kann 8:00 in der SLUB sein. Manche müssen früh noch auf Arbeit oder andere haben nun mal erst ein paar Stunden später ihr "Lernhoch" oder was es eben sonst noch für Gründe gibt. Jeder ist eben verschieden (solltest Du evtl. auch in deinen VWL-Vorlesungen gelernt haben, zwecks Angebot und Nachfrage). Es ist einfach eine Frechheit von Dir, zu unterstellen, dass die Leute die später kommen ausgeschlafen und sich einen Lenz gemacht haben. Das ist einfach zu kurzsichtig geschaut.

Die Grundprobleme sind doch schlichtweg:
a) Die Platzreservierungen. Da nützt es auch nichts, wenn ich 8.15 Uhr, early bird like, da bin - die besten Plätze sind dann nämlich schon reserviert.
b) Das Reservieren von Schließfächern, ohne in der SLUB anwesend zu sein. Besucher die von außerhalb kommen, vor allem Nicht-Studenten, haben häufig bereits 10.30 Uhr das Nachsehen und finden kein Schließfach mehr.
b) Die Gruppenarbeiten. Eine Bibliothek - egal ob mit Büchern aus dem Bestand oder mit eigenen Utensilien gearbeitet wird - ist ein Ort der RUHE. Eben um effektiv arbeiten zu können. Ich habe es in noch keiner anderen Bibliothek erlebt, das einfach mal eine ganze Etage als Gruppenarbeitsraum fungiert.

Ich verstehe wirklich nicht das wo das Problem liegt einfach mal in einem Seminarraum auszuweichen, wenn in einer Gruppen gearbeitet wird. Da interessiert die Lautstärke niemanden.

Und ich kann auch beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass Plätze reserviert werden, nur damit manche zusammen sitzen. Lernen, Lesen, Schreiben kann ich doch alleine. Da brauche ich niemanden neben mir, der mir Händchen hält. Wir sind doch nicht mehr in der Grundschule. Und zum Quatschen kann jeder eine Kaffee trinken gehen - das muss nicht am Arbeitsplatz sein.

Im Übrigen finde ich die Diskussion welche Arbeiten in eine Bibliothek gehören deplatziert. Es ist doch niemand eine Rechenschaft schuldig über das was er in der SLUB macht. Manche müssen nun mal im Internet recherchieren, andere brauchen eben nur ihre Unterlagen zum Lernen. Die Nutzung von Präsenzbestand sollte nicht das ausschlaggebende Kriterium sein um die SLUB zu benutzen.

Wie gesagt - es sollte dringend etwas an der Situation der Gruppenarbeiten und der damit verbundenen Lautstärke geändert werden. Das ist doch das Wesentliche!

Und die Reservierungen - nun ja, da bleibt es darauf zu hoffen, dass diejenigen die das machen endlich mal damit aufhören. Kontrolle ist hier wohl der falsche Weg.


Dr. Wolfgang Kaufmann
25.02.2010 17:25 Uhr
Das merkwürdige Gesellungsstreben - oder: Lerne ich in Horden und an lauten Plätzen wirklich besser?

Zunächst sollte man mal daran denken, daß die Bibliothek nicht nur für Studenten da ist - es handelt sich hier nebenbei auch um eine Landes- und Staatsbibliothek. D.h. hierher kommen auch Leute aus ganz Sachsen und wollen mit den Beständen arbeiten. Können Sie aber nicht, weil z.B. Mikrofilmlesegeräte blockiert werden usw.
Verdammich - ich habe auch mal studiert und nicht zuwenig, seitdem weiß ich, daß man dazu nicht den ganzen Tag in Gruppen von weißichwieviel Leute herumhocken muß. Manchmal habe ich dden Eindruck, alle strömen wie die Lemminge in die SLUB, weil ihnen kein besserer Platz einfällt. Wenn man mal genau hinguckt, so lernen höchsten ein Viertel mit den Beständen. Der Rest pennt, quatscht und macht sonstwas, was er auch zu Hause tun kann.
Hier ist die Leitung der SLUB gefordert: Eine Bibliothek ist keine Wärmestube, die zu Hause Heizkosten spart und auch kein allgemeiner Studententreff, sondern ein Platz zu wissenschaftlichen Arbeiten. Und das geht in diesem Hause leider kaum noch!

Michaela Heinze M.A.
25.02.2010 23:45 Uhr
Gesellungsstreben und andere Unzumutbarkeiten

Den Kommentar von Herrn Dr. Kaufmann kann ich nur unterschreiben!
Als sächsische Landesbibliothek mit ihren weitreichenden wissenschaftlichen und historischen Beständen ist die SLUB eigentlich eine wissenschaftliche Arbeitsstätte - eigentlich. Von Haus aus werden Führungen für neue Studenten angeboten, um die Nutzungsweise zu erläutern. Anscheinend ist aber gerade das vergebliche Liebesmüh, denn die wenigsten neuen und älteren Studenten begreifen, was wissenschaftlich Arbeiten bedeutet und wie es praktisch in einer Bibliothek umzusetzen wäre: mit den Beständen am Arbeitsplatz zu arbeiten, leise und ohne zu vergessen, daß wir schon einige hundert Jahre die Chance hatten zu lernen, wie man sich gesellschaftstauglich verhält. Von Schuhen befreite Füße auf dem Tisch sind - abgesehen von ihrer olfaktorischen Wirkung auf Umstehende - genauso unangebracht wie übereinandergepflanzte turtelnde und geräuschvolle Liebespaare! Der Eifer der Studenten im Initiieren von Arbeitsgruppen mag teilweise sicher angebracht sein, dann aber in den Gruppenräumen, die relativ schalldicht sind und auch gleich unwichtiges Gesäusel egalisieren, womit andere Nutzer der Bibliothek nämlich nicht auch noch in Gruppenhaft genommern werden müssen. Ansonsten wäre dann endlich einmal zu prüfen, ob die TU Dresden ihrer Bringepflicht in Fragen von Seminar- und Arbeitsräumen nachkommt. Es ist ein nicht mehr haltbarer Zustand für mich als Promovendin aufgrund der nicht vorhandenen Arbeitsmöglichkeit sich ständig Kopien ziehen zu müssen, um zu Hause nachzuarbeiten und da dann ohne Rückgriffsmöglichkeit auf die Bestände! Und auch das Ausweichen auf Zeiten zwischen 20 und 24 Uhr kann ja wohl nicht ihr Ernst sein!

bigbug21 (Peter)
26.02.2010 08:57 Uhr
Ist es denn wirklich so schlimm?

Als Student gehe ich seit dreieinhalb Jahren fast täglich in der Zentralbibliothek ein und aus und nutze die Räumlichkeiten in der Prüfungsvorbereitungszeit selbst gerne und regelmäßig zum konzentrierten Lernen. Während ich das Lärmproblem zumindest für den Eingangsbereich und die beiden darunter liegenden offenen Flächen unterschreiben würde, habe ich noch nie Füße auf Tischen gesehen oder Liebespaare, die sich auf eben diesen übereinanderstapeln.

Auch die Kritik an der Auslastung teile ich zwar grundsätzlich, kann sie aber in dieser Tiefe nicht nachvollziehen. Ja, in den Wochen der Prüfungszeit ist es voll und in den Spitzenzeiten (etwa 2x6 Wochen im Jahr) ist zwischen 10 und 16 Uhr kaum ein Platz zu bekommen? Aber sonst? Selbst an Spitzentagen lichten sich bereits gegen 17 Uhr die Reihen.

Als studentische Mitglieder in der Bibliothekskommission haben wir nichtsdestotrotz aus unser jüngsten FSR-Befragung den Mangel an geeigneten Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus als Kernproblem mitgenommen. Wir haben hier auch schon mit der Univerwaltung gesprochen und werden uns im neuen Semester daran machen, uns für die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Fakultäts- und Institutsgebäuden einzusetzen. Denn in der Tat sind die Arbeitsmöglichkeiten auf dem Campus recht dünn gesäht; in vielen Gebäuden gibt es keinerlei geeignete Sitzmöglichkeiten, obwohl Studenten meist schon mit Tisch, Stuhl, WLAN und Steckdose zufrieden zu stellen sind. Die Univerwaltung begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich und wir werden dazu im Frühjahr die Fachschaftsräte ansprechen, um hoffentlich schon zur nächsten Prüfungszeit ein wenig Entlastung für den hochattraktiven Arbeitsplatz Zentralbibliothek zu schaffen.

Zhou Enlai
26.02.2010 01:48 Uhr
...

Die SLUB ist aber genauso (wenn nicht sogar mehr) eine Universitätsbibliothek mit ihrer weitreichenden Lehrbuchbeständen…
„endlich einmal zu prüfen, ob die TU Dresden ihrer Bringepflicht in Fragen von Seminar- und Arbeitsräumen nachkommt“
Achja die TU-Dresden hat eine Bringpflicht? Für solch eine Aussage würde ich gerne den Beweis schwarz auf weiß haben. (an Frau Michaela Heinze)
Und noch mal an die beiden Vorredner solange die SLUB eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaates Sachsen ist, kann jeder der möchte und so lange er will dort mehr oder weniger das tun was er möchte, natürlich ohne die Anderen zu stören.

Dr. Wolfgang Kaufmann
26.02.2010 11:07 Uhr
Manche begreifen es nie...

Lieber Herr Zhou Enlai (hast Du auch einen richtigen Namen?),
Dein Kommentar atmet genau den Geist, der der SLUB so schadet.
Es ging in meinem Kommentar darum, unter welchen Bedingungen man effektiv lernt. Ich weiß ja nicht, wie weit Du es mit Deinem Lernstil bisher gebracht hast. Ich jedenfalls habe auf dem Wege zu meinen zwei BA, einem MA und einer summa cum laude-Promition keine Sekunde in der SLUB gelernt, sondern mir die Literatur beschafft oder kopiert und dann eiliigst das Weite gesucht. Und irgendwie hats ja auch geholfen...
Des weiteren ist Deine Behauptung in einer öffentlichen Bibliothek kann jeder machen was er will, so lange er andere nicht stört, unsinnig: Er stört ja eben schon dadurch, daß er die Nutzer (Studenten wie andere), die wirklich auf die Bestände angewiesen sind, blockiert!
Was wäre, wenn jeder Dresdner Schüler oder Lehrling ein selbes Recht an der SLUB anmelden würde. Dann würde der Laden platzen.
Und noch etwas: Früher war die SLUB auf der Marienallee. Da konnten die Studenten nicht einmal lang hinfallen und waren vor Ort. Demenstrechend besser war die Platzsituation und die Arbeitsatmosphäre. Komischerweise konnten Sie Studenten aber trotzdem irgeendwie lernen. Jedenfalls ist mir nicht bekannt, daß die Zahl der erfolreichen Abschlüsse signifikant gestiegen ist, seitdem es den SLUB-Neubau auf dem Campus gibt.
Möglicherweise ist das Gegenteil der Fall. Ich erkläre das mal lernpsychologisch: Gruppenarbeit macht dort Sinn, wo es um die Festigung bereits vorhandenen Wissens geht. Sie macht keinen Sinn, wo es um den Neuerwerb von Fähigkeiten und Wissen geht. da muß jeder allein durch - auch wenns weh tut.

Mr. Merchant
26.02.2010 14:03 Uhr
aber sie haben es ja zum glück begriffen

erstmal glückwunsch zu ihren akademischen erfolgen, die mit ihren persönlichen „effektiven“ lernstil erreicht wurden – bei manchen studenten ist es nun einmal anders sie lernen effektiver in der SLUB (ich zähle mich selbst dazu).
„Was wäre, wenn jeder Dresdner Schüler oder Lehrling ein selbes Recht an der SLUB anmelden würde. Dann würde der Laden platzen“
tja das argument würde wohl stimmen aber wie gesagt so lange es ein offenes haus für die bürger ist, ist es ziemlich egal mit welchen absichten jeder einzelne besucher in die SLUB geht (arbeiten mit beständen, zeitung lesen, internet, gruppenarbeit etc.) das ist ein fakt den sie & ich akzeptieren müssen.
beim lesen ihrer beiträge kommt man zu dem eindruck (zugegeben ein wenig zwischen den zeilen) dass sie eine gewisse zuneigung zum totalitarismus besitzen.

Dr. Wolfgang Kaufmann
26.02.2010 14:33 Uhr
Feige Heckenschützen

"Mr. Merchant",
anonym mit Totalitarismusvorwürfen zu operieren, ist argumentativ das letzte und im übrigen auch ziemlich feige.
Nochmals und letztmals - bevor ich aus dieser Diskussion aussteige, bevor ich auch noch als "Rechtsextrem" betituliert werde, was bekanntlich ziemlich schnell gehen kann, wenn man anderer Meinung ist:
1. Wer noch nichts im Studium erreicht hat, sollte die Klappe nicht zu weit aufreißen und mal auf Leute hören, die etwas erreicht haben
2. Eine Bibliothek wie SLUB ist eben gerade kein "offenes Haus für Bürger", sondern eine Einrichtung, die einem konkreten Zweck dient, und Zweckentfremdung, so wie sie sich derzeit massivst abspielt, ist und bleibt unzulässig und schadet im übrigen auch allen ernsthaften Nutzern, zu denen ich ausdrücklich auch Studenten zähle - aber eben nicht die, die bloß in Massen und ohne konkrete Arbeit mit den Beständen die Arbeitsplätze blockieren.
Sollten "Mr. Merchant" und "Zhou Enlai" jemals das Stadium des ernsthaften wissenschaftlichen Arbeitens erreichen, so werden sie mir spätestens dann beipflichten (zumindest heimlich innerlich - um nicht von nachrückenden Studentenscharen als "totalitär" denunziert zu werden)...


2.

Ingolf Schneider, M.A.
26.02.2010 15:23 Uhr
SLUB nur für ernsthafte Arbeit!

Eigentlich sollte es eine Frage des persönlichen Anstandes sein, daß ich nur dann die Ressourcen der SLUB (und dazu gehören eben auch die Arbeitsplätze) in Anspruch nehme, wenn ich sie tatsächlich brauche. Stattdessen sehe ich, so oft mich meine laufende Promotion in die Bibliothek führt, Studenten in rauhen Mengen, die ihre chicen Laptops vor allem dazu nutzen, ihren Facebook- oder StudiVZ-Account aktuell zu halten - und das nennt man dann Arbeit? Ich stimme vielen meiner Vorgänger hier im Blog zu: die SLUB ist kein Naherholungsgebiet für Studentenheimflüchtlinge, sondern ein Ort konzentrierten Arbeitens an und mit den Beständen - wer etwas anderes tun möchte, suche sich bitte einen geeigneten Platz dafür und nehme selbigen nicht den Nutzern (auch Studenten!) weg!

TQB1
26.02.2010 16:10 Uhr
SLUB als kulturelles Zentrum

Es ist interessant, inweit die Meinungen auseinander gehen, was die SLUB sei und was nicht und wer sie nützen dürfe und wer nicht. Ich denke, diese Frage kann (und darf) nur die SLUB selbst beantworten und, Gott sei Dank, das tut sie auch. Im Leitbild findet sich unter anderem:
"Wir sind Universitätsbibliothek der Technischen Universität Dresden das Wissensportal sowie Lern- und Arbeitsort für Forschung, Lehre und Studium".
Des weiteren, wer die SLUB nutzen kann, steht auf der Seite "Anmeldung": "Die SLUB Dresden kann von allen Personen benutzt werden, die mindestens 14 Jahre alt sind."
Damit sollte nun diesbezüglich alles gesagt sein.
Im Übrigen, ich besitze noch keinen Hochschulabschluss und bin auch ausgesprochen froh darüber, dass man nicht an einer Hochschule eingeschrieben sein muss, sondern auch Schüler oder Lehrling sein darf, um "ein kulturelles Zentrum des Freistaates Sachsen" (Zitat aus dem Leitbild) nutzen zu können; wir wollen doch schließlich kein Elfenbeinturm sein, oder?

bigbug21 (Peter)
26.02.2010 18:51 Uhr
Huch?

Als Student verstehe ich die Aufregung in diesem Thread in weiten Teilen nicht.

Klar ist doch, dass die Pfade die Pfade des Lernens verschlungen sind. Manche bevorzugen das Gespräch in der Gruppe, andere totale Stille und Abgeschiedenheit, andere fühlen sich hingegen in der Masse wohl. Die SLUB wird auch hier zum Opfer des eigenen Erfolgs, da eben viele Zielgruppen angesprochen werden, während gleichzeitig nur wenige andere Möglichkeiten des Lernens auf dem Campus bestehen. Dieses Fehlen von Alternativen ist ein Problem, dem wir uns seitens der Bibliothekskommission (wie weiter oben berichtet) mit Hochdruck im Moment annehmen.

Weitgehend nicht nachvollziehen kann ich die Kritik, die SLUB werde von faulen Studenten zur Erholung missbraucht. Ich kenne unter meinen Kommilitonen niemanden, der ausschließlich in die SLUB geht, um sich zu erholen. Wäre das so, müsste das Haus auch gerade zur vorlesungsfreien Zeit und zum Semesterbeginn platzen. Vielmehr arbeiten viele Studenten den ganzen Tag über in der SLUB. Über den Sinn und Unsinn eines 8-bis-22-Uhr-mit-fünf-Kaffepausen-Durchmachens mag man sich streiten, aber für einen Großteil der Studenten ist die SLUB nun einmal an Ort, den sie vor allen Dingen besuchen, um konzentriert zu arbeiten. Dass dazu auch Pausen ebenso gehören wie Blicke ins Mailpostfach oder StudiVZ sollte Selbstverständlich sein. Und sicherlich gibt es auch einen Teil unter den Studenten, der sich viel "Lernen" vornimmt und dann am eigenen Laptop versinkt. Das scheint mir aber auch eher die Ausnahme, denn die Regel. Allzuoft lassen sich Studenten auch von den Verlockungen der modernen Kommunikation vom "Lernen" abhalten und seuftzen abends, schon wieder kaum etwas geschafft zu haben.

Nicht nachvollziehen kann ich Kritik, die sich gegen "lernende" Studenten richtet, die nicht mit den Medien des Hauses arbeiten. Ich persönlich nutze die Zentralbibliothek in der stressigen Prüfungszeit gerne alle ein bis zwei Tage für jeweils ein paar Stunden (mit meinen eigenen Büchern), einfach um zu Hause mal raus zu kommen und nicht immer nur den eigenen Schreibtisch zu sehen. Viele Kommilitonen haben auch kaum andere Arbeitsmöglichkeiten. Zu Hause ist Lärm, kein Platz, der Freund nervt oder lenkt ab, locken Laptop und Fernseher... es gibt tausend Gründe, warum Studenten nicht oder nicht immer zu Hause für die Uni arbeiten und "lernen" wollen. Die Pfade des Verstehens sind dabei so verschieden und verschlungen wie die Hintergründe und anderweitigen Arbeitsmöglichkeiten der Nutzer.

Die SLUB ist ebenso Lernort wie Wissenschaftsort wie Lebensort und der enorme Zuspruch zeugt -- leider -- auch davon, wie beliebt diese topmoderne Bibliothek ist.

Kleverle
27.02.2010 21:10 Uhr
Wer will,der kann....

Wie oben shcon einmal erwähnt wurde ist die Lösung ganz einfach... Prioritäten setzen. Wer rechtzeitig kommt der bekommt auch einen Arbeitsplatz, wer zu Spät kommt den bestraft das Leben. Es ist gerade 21.08 Uhr und hier ist wirklich alles leer, also wer an etwas Arbeiten will und früh morgens nicht kann sollte Abends gehen. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

bigbug21 (Peter)
27.02.2010 21:20 Uhr
... ist auch wieder kurzsichtig

Was du sagst mag ja für "lernende" Studenten noch zutreffen, aber was ist wirklich mit den Leuten, die zur Stoßzeit mit Präsenzbeständen, Mikrofilmen und dergleichen Dingen mehr arbeiten müssen und keine andere Wahl haben, als das in der SLUB zu tun?

Alex
02.03.2010 03:36 Uhr
...

es kann mir keiner erzählen, dass in der slub mit etwas gedult kein einzelplatz zu bekommen ist, um mit dem präsenzbestand arbeiten zu können
es ist ein ständiges kommen und gehen was auch bedeutet, dass plätze auch frei werden
solche geräte wie cd player etc, die als arbeitsplätze genutzt werden, müssen auf verlangen auch für richtige nutzer geräumt werden und das setzt auch das slub personal konsequent durch

probleme hin oder her ich denke irgendwie läuft der betrieb doch auch während der prüfungszeit
es wird wohl deswegen noch niemand irgendwo durchgefallen sein...

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